Jan Gruber

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Jan Gruber

Frankreich will Mindestpreise für Flugtickets durchsetzen

Die französische Regierung will auf EU-Ebene eine Debatte, die zur Einführung von Mindestpreisen für Flugtickets führen soll, anstoßen. Allerdings ist man sich dessen auch bewusst, dass nur wenige EU-Staaten, das Vorhaben unterstützen könnten. Bereits im Jahr 2020 kündigte Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) eine solche Einführung per September 2020 an. Geschehen ist bislang nichts. Zur Änderung der bestehenden Tariffreiheit wäre die Zustimmung aller EU-Staaten notwendig. Danach sieht es momentan nicht aus, denn die meisten Regierungen wollen am aktuellen Stand der Dinge nichts ändern.

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Portugal bringt Tap-Wiederprivatisierung auf Kurs

Mit mehrmonatiger Verzögerung will die Regierung Portugals nun die neuerliche Privatisierung von Tap Air Portugal ausschreiben. Die jüngsten Pläne sehen vor, dass der Staat weiterhin eine Minderheit halten soll. Unter anderem die Luftfahrtkonzerne Air France-KLM, IAG und Lufthansa sollen sich für eine mögliche Übernahme von Tap Air Portugal interessieren. Mangels Ausschreibung konnten bislang keine Offerte eingereicht werden. Daher gilt es abzuwarten wer innerhalb der Frist dann tatsächlich Angebote abgeben wird.

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Lieferverzögerungen bei Boeing: Ryanair muss den Winterflugplan 2023/24 kürzen

Einige Zeit war man bei Ryanair zuversichtlich, dass die jüngsten Lieferverzögerungen des Herstellers Boeing kaum bzw. keine Auswirkungen haben werden. Nun muss der irische Lowcoster bekanntgeben, dass man den Winterflugplan 2023/24 kürzen muss, da man deutlich weniger B737-Max-200 ausgeliefert bekommen wird. Eigentlich hätte Ryanair zwischen September und Dezember 2023 bis zu 27 Boeing 737-Max-200 übernehmen sollen. Mittlerweile rechnet man in der Firmenzentrale, die sich im irischen Swords befindet, damit, dass man bis Ende dieses Jahres nur 14 Stück ausgeliefert bekommen wird. Dazu kommt, dass einige bestehende Maschinen über den Winter aufgrund von größeren Wartungsarbeiten, die anstehen, ausfallen werden. „Ryanair entschuldigt sich für diese unvermeidlichen Kürzungen im Winterflugplan 2023. Ryanair hat in diesem Winter keine Ersatzflugzeuge, da planmäßige Wartungsarbeiten an unserer gesamten Flotte von über 550 Flugzeugen erforderlich sind, um alle Flugzeuge für den umfangreichsten Sommerflugplan 2024 einsatzbereit zu halten“, so Ryanair in einer Mitteilung. Die Folge daraus: Der Billigflieger muss das Angebot im bevorstehenden Winterflugplan 2023/24 kürzen. Betroffen sind die Bases Charleroi, Dublin, Bergamo, Neapel, Pisa, East Midlands, Porto und Köln/Bonn. An diesen Airports stehen weniger Flugzeuge als ursprünglich geplant zur Verfügung, so dass der Flugplan gekürzt werden muss. Am belgischen Flughafen handelt es sich um drei Maschinen, in der irischen Hauptstadt um zwei und an den anderen genannten Airports um je ein Flugzeug. „Wir arbeiten eng mit Boeing und seinem Zulieferer Spirit zusammen, um diese Lieferverzögerungen zu minimieren. Es ist sehr bedauerlich, dass die Produktionsprobleme in Wichita und Seattle die vertraglich vereinbarten Lieferungen von Boeing an Ryanair in diesem

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Booking.com schweigt zu Betrugsmasche über Chatfunktion der Buchungsplattform

Viele Handels- und Buchungsplattformen warnen ihre Kunden davor, dass die Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer außerhalb der vorgesehenen Kanäle wie Chatfunktionen geführt werden. Doch was ist, wenn Betrüger ausgerechnet die interne Chatfunktion von Booking.com nutzen und vermeintlich im Namen des gebuchten Hotels eine Anzahlung einfordern? Der genannte Anbieter ist einer der weltweit größten Vermittler von Hotelzimmern und hat mittlerweile einen so hohen Marktanteil, dass Kritiker von einer marktbeherrschenden Stellung sprechen. Booking.com hatte bislang den Ruf eine sichere Plattform für die Buchung von Unterkünften zu sein. Das hat durchaus auch seinen Preis, denn die Anbieter müssen durchaus stattliche Provisionen abführen. Hinsichtlich der Sicherheit scheint das in Amsterdam ansässige Unternehmen aber so einiges an Nachholbedarf haben, denn Betrügern gelingt es offenbar Accounts von Hotels zu kapern. Das Ziel ist, dass Kreditkartendaten von Kunden abgefangen und in betrügerischer Absicht genutzt werden können. In einem Aviation.Direct vorliegenden Fall hat ein Urlauber aus Österreich ein Hotelzimmer für seinen Winterurlaub auf den Malediven über Booking.com gebucht. Es handelt sich um ein gehobenes Haus in der Fünf-Sterne-Kategorie. Auf der Buchungsbestätigung des Vermittlers wird darauf hingewiesen, dass sich die Unterkunft vorbehält eine Vorautorisierung der Kreditkarte vorzunehmen. Betrüger nutzen offizielle Chatfunktion Konkret bedeutet das, dass das Hotel das Zahlungsmittel vorab „belasten“ kann. Der vereinbarte Betrag in Landeswährung wird dann temporär blockiert. Gerade Häuser der gehobenen Kategorie testen so, ob die hinterlegte Kreditkarte gültig und ausreichend gedeckt ist. Sofern man keine Push-Benachrichtigungen von der Bank bekommt, dann geschieht dieser Vorgang im Hintergrund. Passt alles, dann kommt es zu keiner weiteren

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Mallorca: Air-Europa-737 und Condor-757 kamen sich zu nahe

Am Vormittag des 19. September 2023 machte die von Air Europa betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EC-MJU unliebsame Bekanntschaft mit der Condor B757 D-ABOJ. Das zuerst genannte Flugzeug touchierte den geparkten Jet der deutschen Fluggesellschaft. Es ist bloßer Sachschaden, der laut Flughafenbetreiber Aena eher geringfügig sein soll, entstanden. Zufällig aufgenommene Videos zeigen, dass von beiden Maschinen kleinere Teile abgefallen und zu Boden gefallen sind. Das Air-Europa-Flugzeug kam als UX6007 aus Barcelona und sollte eigentlich als UX7506 nach Bilbao fliegen. Die Condor-Maschine hätte als DE1774 nach Frankfurt am Main fliegen sollen. Dies war zunächst nicht mehr möglich, da beide Fluggeräte repariert werden mussten. Die Behörden haben Ermittlungen zur Unglücksursache eingeleitet.

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China Airlines stockt Japan-Präsenz weiter auf

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines stockt den Flugverkehr zwischen Taipeh und Kumamoto weiter auf. Ab Dezember 2023 wird man auch an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag fliegen und somit vier wöchentliche Umläufe anbieten. Mit den zusätzlichen sechzehn Flügen pro Woche ab Januar 2024 auf der Strecke Taipeh-Fukuoka wird China Airlines zwanzig wöchentliche Flüge in die Region Kyushu durchführen und damit zur Fluggesellschaft mit den häufigsten Flügen in die Region werden.

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Nürnberg: Swiss und Austrian Airlines stellen ihre Präsenz auf den Prüfstand

Am Flughafen Nürnberg wackeln gleich zwei Anbindungen an Star-Alliance-Drehkreuze heftig. Sowohl Austrian Airlines als auch Swiss stellen ihre Flüge zum bayerischen Airport auf den Prüfstand. mit anderen Worten: Sowohl Wien als auch Zürich könnten eingestellt werden. Den Verlust der Zubringerflüge nach München, die einst von Lufthansa angeboten wurden, konnten sowohl der Flughafen Nürnberg als auch die Passagiere leicht verkraften. Gibt es doch genügend Alternativen, insbesondere mit dem eigenen Auto, um zum Franz-Josef-Strauß-Airport zu kommen. Lufthansa selbst hat einen so genannten Express-Bus, der nur dann buchbar ist, wenn man mit dem Kranich und/oder einem Star-Alliance-Partner fliegt, auf die Beine gestellt. Dem Vernehmen nach wird dieser nach anfänglicher Zurückhaltung durch die Passagiere doch ganz gut angenommen. Nach Zürich und Wien sind es aber ein paar Kilometer mehr, so dass ein Ersatz durch einen Reisebus definitiv kein Thema ist. Beide Routen, die auch als Hub-Anbindung an das jeweilige Drehkreuz fungieren, stehen aber auf dem Prüfstand. Sowohl Swiss als auch Austrian Airlines könnten diese Flüge bereits zum Winterflugplan 2023/24 einstellen. Die Wien-Strecke hat eine langjährige Vorgeschichte, die vereinfacht ausgedrückt als Hin- und Her zu beschreiben ist. Austrian Airlines hatte diese an Eurowings abgegeben und die eingesetzten Maschinen erwiesen sich als zu groß. Es ging zurück an die AUA und bedingt durch die Ausflottung der de Havilland Dash 8-400 ist man so ziemlich am gleichen Punkt angelangt. Einst hatte auch Air Berlin diese Route im Portfolio, wobei in den letzten Jahren hauptsächlich Turboproflugzeuge der Luftfahrtgesellschaft Walter zum Einsatz gekommen sind. Swiss hat nach der Corona-Pandemie

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Amazon Air schließt Standort Leipzig/Halle

Bislang sind unter der Marke Amazon Air zwei Frachter des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Leipzig/Halle stationiert. Das wird sich schon bald ändern, denn der Onlinekonzern hat beschlossen, dass das örtliche Logistikzentrum geschlossen wird. Erst vor drei Jahren hat Amazon am genannten Airport das erste regionale Luftfrachtzentrum in Europa in Betrieb genommen. Dazu hat man zwei von ASL betriebene Frachtflugzeuge des Typs Boeing 737-800F stationiert und ein eigenes Cargozentrum errichtet. Dieses soll nun aufgelassen werden, wobei laut lokalen Medienberichten etwa 400 Jobs wegfallen sollen. Für die MDF AG, dem Betreiber des Flughafens Leipzig/Halle, ist dies keine gute Nachricht, denn Amazon Air gilt nebst DHL als wichtiger Kunde. Es wird damit gerechnet, dass dem Airport Einnahmen in der Höhe von mehreren Millionen Euro pro Jahr wegfallen werden. Allerdings sieht man dies durchaus auch als Chance, denn das bislang von Amazon genutzte Areal wird frei und könnte an einen anderen Kunden vermietet werden. Noch hat die MDF AG aber keinen Nachfolger für den Online-Handelsriesen in der Hinterhand. Da das Amazon-Cargozentrum explizit auf die Bedürfnisse des Händlers zugeschnitten wurde, wird sich noch zeigen, ob es hierfür einen Interessenten gibt. Amazon will sich jedenfalls in Europa verstärkt Frachtwegen auf dem Landweg, vorwiegend per Lastwagen, bedienen. Hintergrund der Entscheidung des U.S.-amerikanischen Konzerns dürfte sein, dass man sich hinsichtlich dem Aufkommen bzw. möglichen Wachstum verkalkuliert haben könnte. Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie war die Nachfrage so hoch, dass man kaum mehr eigene bzw. eingemietete Cargo-Kapazitäten bekommen konnte. Mittlerweile hat man einen Rückgang um die 70 Prozent

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Neuer Carwash-Service am Flughafen Graz

Am Flughafen Graz steht nun mit Parkwash24 ein neuer Anbieter für die Reinigung von Kraftfahrtzeugen zur Verfügung. Auch wurde die Anzahl der Ladesäulen für Elektroautos aufgestockt, teilte der Airport mit. Während sich die Passagiere auf ihrer Reise befinden, können diese ihr Kraftfahrtzeug von Parkwash24 waschen und reinigen lassen. Das Service muss vorab online gebucht werden oder aber kann vor Ort mittels aufliegender QR-Code-Schlüsselanhänger in Anspruch genommen werden. Ein modernes Wasserdampfverfahren macht es möglich, dass pro Reinigung nur 3-4 Liter Wasser benötigt werden und chemische Reinigungsmittel nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen. Um auf die erhöhte Nachfrage nach Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge vorbereitet zu sein, wurden die Ladepunkte durch den Flughafen Graz Partner APCOA im Parkhaus verdoppelt. Ladestationen stehen somit im Parkhaus, sowie auf den Parkplätzen P0 und P1 zur Verfügung.

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Aus Hurtigruten Expeditions wird „HX“

Unter der Marke „HX“ wird künftig der Kreuzfahrtenanbieter „Hurtigruten Expeditions“ auftreten. Damit will man sich von der Konzernschwester Hurtigruten Norway eigenständiger präsentieren. Seit einiger Zeit befindet sich der Konzern in einer Umbauphase. Die Firmengruppe will mit dem neuen Brand erreichen, dass die Expeditions-Reisen eigenständiger wahrgenommen werden. Gleichzeitig kündigt man an, dass das Angebot schrittweise ausgebaut werden soll. Firmenchef Daniel Skjeldam sagte dazu unter anderem, dass man am Herbst 2023 Reisen rund um die westafrikanischen Archipele Kapverden und Bissagos anbieten wird.

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