Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Flix SE legt im ersten Halbjahr 2023 stark zu

Der Fernbus- und Bahnlinienanbieter Flix konnte in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rund 36 Millionen Passagiere befördern. Damit hatte man rund 50 Prozent mehr als in der vorherigen Periode. Mit 24 Millionen Fahrgästen ist der Löwenanteil auf das europäische Geschäft entfallen. Unternehmensangaben nach hatte man in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo man unter anderem unter der Marke Greyhound tätig ist, etwa fünf Millionen Reisende. Der Umsatz des Konzerns steigerte sich um 54 Prozent auf 860 Millionen Euro. Der Gewinn lag zuletzt bei 26 Millionen Euro. Laut Firmenchef André Schwämmlein habe man in fast allen Märkten das Angebot bzw. die Frequenzen erhöht. Allerdings kam es in Deutschland zu einer Reduktion, die unter anderem mit dem Umstand, dass man nicht in das 49-Euro-Ticket einbezogen wurde, begründet wurde. Die Flix SE rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz um etwa 25 Prozent steigern kann. Die Ebitda-Marge soll rund fünf Prozent betragen. Dieser Wert lag im ersten Halbjahr bei etwa drei Prozent. Im Vorjahr konnte man zwar schwarze Zahlen schreiben, jedoch waren die Finanzzahlen noch negativ von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie, in der man in manchen Märkten immer wieder den Fahrbetrieb einstellen musste, beeinflusst.

weiterlesen »

Sydney: Polizei muss unruly PAX aus Jetstar-Maschine entfernen

In Australien musste ein unruly PAX von Polizeibeamten aus einem von Jetstar betriebenen Flugzeug entfernt werden. Der 25-Jährige wurde aufgrund seines Fehlverhaltens noch vor dem Start des Fluges verwiesen, weigerte sich jedoch auszusteigen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Sydney. Die Polizei griff hart durch, denn er weigerte sich sowohl die Anweisungen der Crew als auch jene der Bundespolizei Australiens zu beachten. Anschließend wurde er gegen seinen Willen aus dem Flugzeug gebracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Laut Jetstar soll sich der Mann derartig störend verhalten haben und dies auch nach dem Einschreiten der Besatzung nicht eingestellt haben, dass der Kapitän entschieden hat die Polizei zur Hilfe zu holen. Der Störenfried soll nach lokalem Recht vor Gericht gestellt werden, ist seitens der Exekutive zu hören.

weiterlesen »

Austrian Airlines bestellt neuen Marketing-Manager

Mit Wirksamkeit zum 15. Oktober 2023 wird David Kondo bei Austrian Airlines die Position des Senior Director Austrian Brand Experience übernehmen. Er ist damit für das Marketing und das Produktmanagement der österreichischen Lufthansa-Tochter verantwortlich. Seit 2017 ist Kondo bei Finnair tätig, wo er verschiedene Führungspositionen im Bereich Kundenerlebnis innehatte und unter anderem für das preisgekrönte Langstreckenerlebnis und die Neugestaltung des Flughafens Helsinki verantwortlich zeichnete. David Kondo ist derzeit auch Mitglied des Vorstands der Airline Passenger Experience Association (APEX). Neben seinem Studium in den Bereichen Ingenieurwesen und Airline Business hat er außerdem Erfahrung mit Design Thinking und Innovation. „Ich bin überzeugt, dass David Kondo aufgrund seiner Branchenexpertise und seiner Erfahrung im Bereich Customer Experience die ideale Besetzung für diese Position ist“, so Austrian Chief Commercial Officer Michael Trestl.

weiterlesen »

Wegen erheblicher Mängel: FAA verhängt Bußgeld gegen Insel-Flughafen

Risse in der Runway, abgenutzte Beläge auf Taxiways, fehlerhafte und zum Teil gar nicht vorhandene Bodenmarkierungen am Flughafen Saint Thomas (Cyril E. King) haben dem Betreiber ein saftiges Bußgeld eingebrockt. Bemerkenswert: Der Airport wird von der öffentlichen Hand betrieben und ist durchaus rege frequentiert. Die Liste der Mängel, die seitens der FAA der US Virgin Islands Port Authority vorgeworfen wird, ist äußerst lang. Die Spitze des Eisbergs ist wohl, dass nicht einmal ein Notam über die Schäden auf der Runway und sonstigen Unzulänglichkeiten herausgegeben wurde. Dies ist durchaus sicherheitsrelevant, denn Crews, die mit den örtlichen Gegebenheiten nicht vertraut sind, wissen möglicherweise nicht wie mit diesen umzugehen ist. Selbst das Tanklager wird von der FAA als fehler- und schadhaft kritisiert. Angesichts der erheblichen Mängel und Schäden ist es fraglich warum noch kein Betriebsverbot erlassen wurde. Allerdings wird der Airport von der öffentlichen Hand und keinem privaten Betreiber betrieben, was den Zustand aber keinesfalls besser macht. Und noch schräger wird es: Die FAA hat die Zustände erstmals im Jahr 2021 kritisiert, anschließend im Jahr 2022 und dieses Jahr dürfte den Beamten der Kragen geplatzt sein. Repariert bzw. verbessert wurde aus Sicht der FAA entgegen vieler Zusagen und Beteuerungen nämlich nichts. Nun verhängt man ein Bußgeld in der Höhe von 477.000 U.S.-Dollar. Dieses ist bemerkenswerterweise zivilrechtlich. Der belangten Behörde wurde eine einmonatige Frist zur Stellungnahme eingeräumt. Gleichzeitig übt man Druck aus, denn man behält sich nun bei Missachtung der Mängelanzeige vor, dass der Airport bis zur Behebung vom Netz gehen muss.

weiterlesen »

Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways feiern 30 Jahre Kooperation

Seit rund 30 Jahren arbeiten Lufthansa Technik und Uzbekistan Airways im Bereich der Flugzeugwartung zusammen. Nun wurde der partnerschaftliche Ausbau von Wartungskapazitäten für Flugzeuge in dem zentralasiatischen Land vereinbart. Seit die Fluggesellschaft 1993 ihren ersten Airbus A310-300 in ihre Flotte aufnahm, hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways kontinuierlich mit zuverlässigen technischen Dienstleistungen unterstützt. Parallel dazu hat Lufthansa Technik Uzbekistan Airways beim Ausbau von Wartungskapazitäten sowohl für eigene als auch für regionale Drittkunden zur Seite gestanden. „Die Zusammenarbeit mit der Lufthansa Technik ist von unbestrittener Bedeutung für Uzbekistan Airways. Die Tatsache, dass sie seit 30 Jahren besteht, spricht Bände“, sagte Shukhrat Khudaykulov, Vorstandsvorsitzender von Uzbekistan Airways. „Die grundlegendsten Wartungsarbeiten an Flugzeugen waren der Beginn dieser Reise. Unsere Spezialisten wurden geschult und führten Reparaturen an Flugzeugen westlicher Bauart durch, die für Usbekistan neu waren. Heute verfügt Uzbekistan Airways dank der gemeinsamen Anstrengungen über die größte eigene Reparaturbasis in der Region und ist in der Lage, fast alle Arbeiten an Airbus- und Boeing-Flugzeugen durchzuführen und hat einen zuverlässigen Partner, mit dem es den Luftfahrtsektor weiter ausbauen wird.“

weiterlesen »

München: Lufthansa-Trachtencrews sind wieder unterwegs

Seit wenigen Tagen setzt Lufthansa ab München wieder so genannte Trachtencrews sein. Dabei tragen Flugbegleiter die in Bayern typischen traditionellen Kleidungsstücke. Beispielsweise ging es am 24. September 2023 in diesem Outfit nach Washington. Zur Wiesnzeit begrüßen zudem die Lufthansa Mitarbeiter der Fluggastbetreuung im Terminal 2 die Fluggäste in Tracht. Statt der klassischen Lufthansa Uniform tragen die Damen Dirndl, die Herren Trachtenanzüge. Auch auf zahlreichen europäischen und deutschen Strecken ist das Tragen der Tracht zum Oktoberfest ab München seit vielen Jahren Tradition.

weiterlesen »

Ab Wien und Hamburg: Emirates startet vorbestellte Menüs

Seit wenigen Tagen bietet die Fluggesellschaft Emirates auch auf Flügen von/nach Wien, Warschau, Venedig, Rom, Bologna, Prag, Moskau, Istanbul, Dublin, Hamburg, St. Petersburg, Brüssel und Madrid sowie Seychellen und Mauritius die Möglichkeit der Vorbestellung von Bordmahlzeiten an. Der neue Vorbestell-Service von Emirates ermöglicht es den Passagieren der Business Class, ihr Hauptgericht bereits 14 Tage vor Abflug auszuwählen. Die Mahlzeiten in der Business Class bieten eine vielfältige Auswahl an regional inspirierten Gerichten, die aus lokalen Zutaten zubereitet werden. Das Ziel: die Reduzierung von Lebensmittelabfällen sowie die optimale Planung der Menüs, die auf die individuellen Vorlieben der Reisenden zugeschnitten werden.

weiterlesen »

Bestellungen: Comac durchbricht 1.000-Stück-Marke

Der chinesische Flugzeugbauer Comac konnte eigenen Angaben nach bislang 1.061 Festbestellungen für das Muster C919 an Land ziehen. Damit habe man einen wichtigen Meilenstein erreicht, so der Konzern. Besagtes Flugzeug tritt in direkte Konkurrenz mit Airbus A320neo und Boeing 737-Max. Abgesehen von einigen Ausnahmen stammen bislang fast alle Orders von Airlines und Leasingfirmen aus der Volksrepublik China. Erst im Mai 2023 hat China Eastern Airlines, der Erstkunde dieses Musters, das erste Exemplar in den aktiven Liniendienst gestellt.

weiterlesen »

SAS und Tap bauen Kooperation aus

Die Star-Alliance-Mitglieder SAS und Tap Air Portugal wollen künftig im Rahmen eines Codeshare-Abkommens enger zusammenarbeiten. Konkret tauscht man die Codes zunächst zwischen Skandinavien und Portugal aus. Weiters wird man auf ausgewählten Routen sowie künftig auch auf Langstrecken gegenseitig den jeweils anderen Designator positionieren, um Passagieren mehr Möglichkeiten anbieten zu können. Obwohl sowohl SAS als auch Tap Air Portugal der Star Alliance angehören war die Zusammenarbeit bisher doch in sehr eng gesteckten Grenzen.

weiterlesen »

Auf Vueling-Flug: Arzt und Krankenschwester retten Passagier das Leben

Auf Vueling-Inlandsflug VY3068 bat die Crew mittels Lautsprecherdurchsage, dass sich eventuell an Bord befindliche Ärzte und/oder Krankenpfleger bitte sofort melden sollen, da sich ein Passagier in einer akuten medizinischen Notlage befanden. Ein Arzt aus Andalusien und eine Krankenschwester schritten sofort zur Tat und konnten einer Frau offenbar das Leben retten. Aus den unterschiedlichsten Gründen kommt es hie und da mal an Bord von Verkehrsflugzeugen zu medizinischen Notfällen. Zwar ist das Kabinenpersonal in Sachen erster Hilfe ausgebildet, aber oft braucht es zusätzlich das Know-how von Ärzten und ausbildeten Krankenpflegern. Deswegen fragen die Besatzungen in Notfällen mittels Lautsprecher, ob sich zufällig ein Arzt oder eine Krankenschwester an Bord befindet. Auf Vueling-Flug VY3068 hatte die erkrankte Dame großes Glück, denn beide waren nicht nur an Bord, sondern griffen als Team sofort ein und führten Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Dem Arzt und der Krankenschwester, die ihm assistierte, ist es gelungen die Frau soweit zu stabilisieren, dass sie nach der Landung an den Rettungsdienst auf dem Flughafen Gran Canaria übergeben werden konnte. Dieser brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die übrigen Passagiere, die den Vorfall beobachten konnten, brachen in großen Jubel aus und gratulierten bzw. dankten dem Arzt und der Schwester für ihren erfolgreichen Kampf um das Leben der erkrankten Frau. Anzumerken ist noch, dass sich die Maschine auf dem Weg von Malaga nach Gran Canaria befand und sich der medizinische Notfall zu einem Zeitpunkt, zu dem der Zielflughafen jener war, der schnellstmöglich erreichbar ist. Wäre dies nicht der Fall gewesen, ist davon auszugehen, dass

weiterlesen »