Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab 2025: Flughafen Zürich erbringt PRM-Dienstleistungen selbst

Der Flughafen Zürich-Kloten wird so genannte PRM-Services ab 2025 wieder selbst anbieten. Die Mitarbeiter des Dienstleisters Goldair AAS Assistance AG, die bislang diese Dienstleistungen anbietet, sollen übernommen werden.  Noch bis Ende 2024 wird die Dienstleistung für Flugreisende mit eingeschränkter Mobilität (PRM) am Flughafen durch Goldair AAS Assistance AG erbracht. Dann läuft ihr aktuell gültiger Fünf-Jahres-Vertrag aus und die Flughafen Zürich AG übernimmt den PRM-Service. Bisher war die Flughafen Zürich AG lediglich an den PRM-Einfinde-Punkten (pick-up points) durch eigene Mitarbeitende präsent. Durch die Erbringung mit eigenem Personal kann die Dienstleistungen noch besser gesteuert und Optimierungen in der Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistungen der Flughafen Zürich AG erzielt werden.    Die Verantwortung für die PRM wurde in der Schweiz mittels Verordnung der Europäischen Gemeinschaft im Jahr 2009 den Flughafenbetreibern übertragen. Die Dienstleistung kann der Flughafenbetreiber selbst erbringen oder mittels Ausschreibung einem Dienstleister übergeben. 

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Deutsche Bahn: Spartickets nur noch gegen persönliche Daten

Waren das noch Zeiten: Man ging am Bahnhof kurz vor der Abfahrt des Zuges zum Fahrkartenschalter, sagte dem Bahnbeamten wo man hin möchte und in welcher Wagenklasse, bezahlte – zumeist – in bar und schon ging es auf den Bahnsteig. Den Beamten interessierte nicht wer man war und schon gleich gar nicht welche Telefonnummer oder E-Mail-Adresse man hat. Voraussichtlich ab Oktober 2023 will die Deutsche Bahn Fernverkehrstickets nur noch gegen Angabe von Kontaktdaten verkaufen. Es bleibt aber ein letztes Schlupfloch: Die Automaten. Die geplante Regelung soll zunächst ausschließlich die so genannten Spar-Fahrscheine betreffen. Zum Vollpreis soll auch weiterhin „anonym“ gekauft werden können. Bei Verbraucherschützern stößt das Vorhaben von Deutschlands größtem Eisenbahnbetreiber naturgemäß auf wenig Gegenliebe. Die Fragestellung ist ganz klar: Warum will die DB plötzlich bei Billig-Fahrscheinen die Kontaktdaten der Reisenden haben und zwar auch dann, wenn am Schalter gekauft wird? Über Jahrzehnte hinweg war dies nicht notwendig. Die Verbraucherzentrale Bundesverband befürchtet, dass hinter dem „Digitalisierungszwang“ ganz andere Interessen stecken könnten. Unter anderem gegenüber dem Rundfunk Berlin-Brandenburg sagte eine Sprecherin, dass die geplante Regelung der DB, die voraussichtlich ab Oktober 2023 gelten soll, beim Schalterverkauf überhaupt keinen Sinn machen würde. Im Internet bzw. über die App kann man schon lange keine „anonymen Fahrkarten“ für den Fernverkehr erwerben. Zumindest die Vermutung besteht, dass die DB die Daten auch zu Werbezwecken, beispielsweise für die Zustellung von „Sonderangeboten“ per Mail und/oder SMS nutzen könnten. Konsumentenschützer fragen sich „wozu eigentlich?“ Die Verbraucherschützer gehen aber auch davon aus, dass es bei den Fahrkartenschaltern schon alleine

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Hohe Standortkosten bremsen Deutschlands Luftverkehr ein

Die Erholung des Luftverkehrs in der Bundesrepublik Deutschland hinkt anderen EU-Staaten, in denen das Vorkrisenaufkommen längst übertroffen wurde, weit hinterher. Eine Ursache hierfür ist auch, dass gerade Billigflieger ihr Angebot zunehmend in andere Staaten verlegen, da die „Nebenkosten“ zu hoch sind. Mittlerweile warnt auch der deutsche Branchenverband. Dass Lowcoster wie Ryanair stets poltern, dass die Gebühren, die zu entrichten sind, zu hoch sind, ist ein alter Hut. Häufig ist dies Medien allenfalls nur noch eine kleine Randnotiz wert, denn die Forderung nach Senkung der Steuern und Abgaben wurde so oft wiederholt, dass es kaum noch eine Erwähnung wert ist. Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass die hohen Standortkosten in Deutschland kein Problem sind, das nur Ryanair hat, sondern generell die gesamte Branche betrifft und die Erholung nach der Corona-Pandemie regelrecht ausbremst. Lange ist es her, aber so ziemlich alle Fluggesellschaften sind vor vielen Jahren gegen die Einführung der Luftverkehrssteuer regelrecht Sturm gelaufen. Damals sollte diese primär der Aufbesserung des Staathaushalts dienen, aber mittlerweile hat man dieser eine Art Pseudo-Öko-Label verpasst, denn das politische Credo lautet „Fliegen muss teurer werden – Klimaschutz“. Ähnlich argumentierte auch Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler im Jahr 2020, denn mitten in der schwersten Krise, die die Luftfahrt je durchgemacht hat, erhöhte man die Flugticketabgabe. Die von ihr für September 2020 angekündigten Mindestpreise wurden übrigens bis heute nicht umgesetzt. Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind Umsteiger weitgehend ausgenommen, so dass der Point-to-Point-Verkehr zur Kasse gebeten wird, jedoch Transferpassagiere von Ausnahmen profitieren können. Nicht alle Passagiere müssen

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Sommer 2024: Edelweiss stockt Langstrecken-Angebot auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air rechnet damit, dass man im Sommerflugplan 2024 eine hohe Nachfrage haben wird. Daher stockt man die Frequenzen nach Vancouver und Calgary auf.  Die zuerst genannte Destination wird zwischen Mai und Oktober 2024 ab Zürich-Kloten angeboten und steht während dem Hochsommer täglich im Flugplan. Nach Calgary geht es zwischen Mai und September 2024 dreimal wöchentlich.  Verdoppelt werden die Flüge nach Tampa: Neu wird Edelweiss an die Ganzjahresdestination über den Sommer vier wöchentliche Direktflüge anbieten. Nach Las Vegas gibt es neu wieder einen Samstagsflug, zudem wird die dritte wöchentliche Frequenz in den Herbst verlängert. Denver wird neu bereits ab Juni drei Mal wöchentlich angeflogen.  Im Frühling und Herbst 2024 verdoppelt Edelweiss die wöchentlichen Flüge nach Maskat auf zwei. Auch nach Phuket werden im Frühling statt bisher einem neu zwei Flüge pro Woche angeboten. Kapstadt wird im Frühling neu drei Mal (bisher zwei Mal) pro Woche bedient. Das Angebot zu beiden neuen Destinationen in Kolumbien, Bogotá und Cartagena, welche ab November 2023 zum Streckennetz von Edelweiss stoßen, wird bis zur Sommerpause in den Mai 2024 verlängert. 

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49-Euro-Ticket setzt Flixbus unter Druck

Im innerdeutschen Verkehr bekommt der Fernbusanbieter Flixbus die Auswirkungen des deutschen 49-Euro-Tickets stark zu spüren. Auf einigen Routen, besonders in Großstädten sowie im Bereich touristischer Ziele rund um Nord- und Ostsee habe man das Angebot ausgedünnt. Die Nachfrage wäre auf zahlreichen Strecken spürbar zurückgegangen, so dass Flixbus aus wirtschaftlichen Gründen habe reagieren müssen, erklärte ein Medienreferent gegenüber der Rheinischen Post. Man fordert weiterhin die Aufnahme in den 49-Euro-Fahrschein, von dem man bislang ausgeschlossen ist. Auch in Österreich sind die Flixbus-Strecken nicht im Klimaticket inkludiert. Laut Konzessionär Dr. Richard soll seitens des Verkehrsministeriums nicht gewünscht sein, dass die innerösterreichischen Fernbuslinien von Flixbus Teil des Klimatickets werden.

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Klagenfurter Winterflugplan 2023/24 noch kleiner als im Vorjahr

In wenigen Wochen beginnt auch in Klagenfurt der Winterflugplan 2023/24. Das Angebot ist in dieser Saison äußerst überschaubar, denn der Billigflieger Ryanair wird in der Vorsaison angebotene Ziele wie Dublin, Manchester und Charleroi nicht mehr bedienen. Auch sind die Köln/Bonn-Flüge von Eurowings schon vor einiger Zeit weggefallen. Zwischen 13. Jänner und 2. März 2024 wird Austrian Airlines eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und der Landeshauptstadt Kärntens anbieten. Diese soll mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedient werden. Ebenso im Portfolio: Die Anbindung an das Drehkreuz Wien-Schwechat, die über die gesamte Winterperiode bedient werden soll. Allerdings kommt es neuerlich und teilweise auch punktuell zur Reduktion der Frequenzen. Der Konkurrent Ryanair hatte im Winter 2022/23 ab Klagenfurt die Ziele London-Stansted, Manchester, Dublin, und Charleroi im Programm. Übrig geblieben ist für die bevorstehende Saison nur noch London-Stansted. Die Sommerziele Alicante und Palma de Mallorca werden in der kalten Jahreszeit ab Kärnten nicht bedient. Für den Sommerflugplan 2024 stellt Ryanair einen möglichen Ausbau der Verbindungen ab Klagenfurt in Aussicht. Die von Avanti Air für Springer Reisen bedienten Griechenland-Charterflüge laufen in Kürze aus und gehen in die Winterpause. Kurz vor dem Flugplanwechsel lässt Gruber Reisen die tschechische Smartwings noch Paphos-Charter bedienen, jedoch wird auch diese Destination nicht im Winter 2023/24 bedient. Somit beschränkt sich das Flugangebot aus heutiger Sicht auf Wien (AUA) und London-Stansted (Ryanair) in durchgehender Bedienung. Hamburg (AUA) wird im neuen Jahr zunächst für einige Wochen angeboten.

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Austrian Airlines dementiert Verzögerungen bei Dreamliner-Einflottung

In den letzten Tagen haben wiederholt Gerüchte die Runde gemacht, dass bei der geplanten Einflottung des Maschinentyps Boeing 787-9 bei Austrian Airlines Verzögerungen kommen könnten. Dies wird seitens des Unternehmens dementiert. Konkret wurde behauptet, dass Lufthansa selbst die betroffenen Langstreckenflugzeuge benötigen würde und daher Austrian Airlines erst später die begehrten Dreamliner übernehmen könne. Die Folge daraus: Der Zeitplan der Ausflottung der in die Jahre gekommenen Bestandsmuster würde sich verzögern. Dies soll jedoch so nicht stimmen. Eine Sprecherin der AUA erklärte dazu: „Austrian Airlines arbeitet intensiv an der Einflottung der B787 in ihre Flotte. Die Ankunft des ersten Dreamliners wird für das Frühjahr 2024 erwartet, seine Inbetriebnahme ist bis zum Spätsommer 2024 geplant“.

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Triebwerksprobleme: Wizz Air muss den Flugplan ausdünnen

Die Probleme rund um den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney treffen die Wizz Air Group wesentlich härter als bislang angenommen. Das Unternehmen stellt in Aussicht, dass man im kommenden Jahr das Angebot um rund zehn Prozent zurückfahren muss. Hauptsächlich betroffen sind die PW-Triebwerke der Modelle A320neo und A321neo, die Wizz Air in großem Umfang einsetzt. Da diese in der Hitze von Abu Dhabi besonders häufig zu Problemen neigen, hat man begonnen dort auf Ceo-Modelle umzustellen. Dennoch rechnet man bei Wizz Air, dass sich die Angelegenheit noch länger hinziehen könnte. Seitens des Konzerns ist unter anderem zu hören: „Wizz Air prüft derzeit die Auswirkungen auf seine Flotte, wobei erste Schätzungen auf eine mögliche Kapazitätsreduzierung von 10% in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2024 hindeuten“.

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Lufthansa: City Airlines geht später an den Start

Eigentlich sollte City Airlines, die jüngste Neugründung der Lufthansa Group längst in der Luft sein. Allerdings ist es zu Verzögerungen gekommen. Nun geht man davon aus, dass es Anfang 2024 soweit sein wird. Im Hintergrund laufen Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung und Gewerkschaften. Ziel der Gespräche ist, dass ein Tarifvertrag abgeschlossen werden kann. Die Arbeitnehmervertreter sind derzeit noch zuversichtlich. City Airlines wurde als eine Art Klon der bestehenden Lufthansa Cityline gegründet und soll am Frankfurt am Main und München Zubringerflüge für die Muttergesellschaft durchführen. Derzeit verfügt man über einen Airbus A319, der jedoch bis dato nicht kommerziell eingesetzt wurde.

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Edelweiss flottet sechs gebrauchte A350-900 ein

Bei der Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air neigt sich die Ära der Vierstrahler des Typs Airbus A340-300 dem Ende zu, denn ab 2025 wird man als Ersatz sechs gebrauchte A350-900 einflotten. Die ersten vier Exemplare werden in der Anfangszeit mit Latam-Kabinen unterwegs sein. Bereits seit einigen Wochen steht fest, dass die Swiss-Konzernschwester ihre Flotte mit Hilfe von Airbus A350-900 modernisieren wird. Im Gegenzug wird man sich von den in die Jahre gekommenen und als treibstoffdurstig geltenden A340-300 trennen. Man flottet aber keine werksneuen Maschinen ein, sondern bedient sich Gebrauchtflugzeugen, die zuvor bei Latam Airlines im Einsatz standen. Dies hat zur Folge, dass die ersten vier Exemplare zunächst mit den Kabinen des vormaligen Betreibers unterwegs sein werden. Seitens Edelweiss Air wird dies unter anderem mit weltweiten Materialengpässen begründet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll die Umrüstung auf den Langstreckenstandard des schweizerischen Carriers erfolgen. „Die Modernisierung der Langstreckenflotte ist ein Meilenstein in der bald 30-jährigen Geschichte von Edelweiss. Edelweiss wird damit ab 2026 eine der jüngsten Langstreckenflotten Europas betreiben“, so Firmenchef Bernd Bauer. „Das Design des Airbus A350-900 setzt mit modernsten Technologien und hervorragender Aerodynamik neue Maßstäbe bei der Effizienz. Es ist eines der umweltfreundlichsten Langstreckenflugzeuge weltweit“. Derzeit geht Edelweiss Air davon aus, dass das erste Exemplar in der Livery des Carriers im Sommer 2025 in Zürich-Kloten eintreffen wird. Die Maschine soll dann im gesamten Langstreckennetz der Ferienfluggesellschaft eingesetzt werden. Zunächst werden die ehemaligen Latam-A350 mit 339 Sitzplätzen bestuhlt sein. Davon entfallen 246 auf die Economy-Class, 63 auf die „Economy Max“ und 30 auf

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