Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air steht geplanter SAF-Verordnung positiv gegenüber

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air steht der geplanten EU-Verordnung zum Einsatz von SAF-Kraftstoffen positiv gegenüber. Einige Netzwerkcarrier kritisieren das Vorhaben, da sie befürchten Wettbewerbsnachteile gegenüber Non-EU-Fluggesellschaften zu haben. „Als Europas führende Fluggesellschaft in Bezug auf die Reduzierung der Emissionsintensität hat Wizz Air den Vorschlag für die ReFuelEU-Luftfahrtverordnung von Anfang an unterstützt. Die Europäische Union setzt Standards in der globalen Klimapolitik und die ReFuelEU-Gesetzgebung legt verbindliche Mindestanteile von SAF fest, die konventionellem Flugbenzin beigemischt werden müssen. Der Beschluss dieser Mandate wird das Angebot an SAF erhöhen, was für die Verbesserung der Verfügbarkeit und der Kosten von SAF entscheidend ist. Wizz Air hat bereits damit begonnen, sich auf die bevorstehenden EU-Mandate vorzubereiten, indem wir Partnerschaften mit SAF-Herstellern eingegangen sind und unsere ersten Kapitalinvestitionen in die SAF-Forschung und -Entwicklung getätigt haben. Wir sehen die Zusammenarbeit der Industrie bei der Entwicklung alternativer Kraftstoffe als eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, die aktuelle Herausforderung des Klimawandels anzugehen, und wir verpflichten uns weiterhin, unsere Kohlenstoffintensität bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die nationalen Regierungen jetzt über Anreize nachdenken, um den Produktionsanstieg zu ermöglichen“, erklärt Yvonne Moynihan, Corporate und ESG Officer Wizz Air.

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Wiener Donauturm bekommt neue Attraktion

Der Donauturm, eines der Wahrzeichen der Stadt Wien, benötigt nicht nur eine Erneuerung des Antriebs, so dass sich Restaurant und Café wieder drehen, sondern wird auch in Kürze mit einer neuen Attraktion aufwarten. Was sich genau hinter dieser Neuerung verbirgt? Dieses Geheimnis wird zwischen Ende Oktober und Anfang November 2023 gelüftet. Zur Umsetzung dieser Neuerung werden seit 11. September 2023 die Außenterrasse und der Innenbereich beim Liftausgang temporär mit Bauzäunen versehen, was vorübergehende Sichteinschränkungen mit sich bringt. Das bedeutet, dass kein 360 Grad Rundgang auf der Außenterrasse möglich ist, die Innenterrasse ist davon nicht betroffen. Weiters bleibt der Donauturm vom 2. bis zum 17. Oktober 2023 geschlossen. Es gibt keine Beeinträchtigung der Aussicht im Turm Restaurant.

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Gericht kippt Kündigungen von 1.700 Qantas-Mitarbeitern

Der australischen Fluggesellschaft Qantas kommt eine Entscheidung, die ihr kürzlich über einen Konsumentenschutzskandal gestolperter Firmenchef Alan Joyce getroffen hat, teuer zu stehen. Der High Court of Australia hat die Kündigung von über 1.700 Bodenmitarbeitern für nichtig erklärt.  Zu Beginn der Corona-Pandemie sprach das Unternehmen vielen Beschäftigten die Kündigung aus und sagte gleichzeitig zu, dass man wieder eingestellt wird. Beim Bodenpersonal lief es aber in vielen Fällen anders, denn man beauftragte dann externe Dienstleister.  Das Gericht erklärte die Vorgehensweise für nichtig. Zwar habe Qantas wirtschaftliche Gründe für die Vorgehensweise gehabt, jedoch wurde das Arbeitsrecht missachtet. Konkret habe man auch die Abhaltung eines Streiks sowie Verhandlungen mit den Gewerkschaften sabotiert. All dies kommt Qantas nun teuer zu stehen, denn man muss die 1.700 Betroffenen nicht nur wiedereinstellen, sondern diesen auch Lohnnachzahlungen zuzüglich Zinsen leisten. 

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British Airways: Maskenverweigernder Pilot verliert Kündigungsklage vor Gericht

Ein Pilot der British Airways, der sich während der Corona-Pandemie weigerte eine Maske zu tragen, verlor vor dem zuständigen Arbeitsgericht einen Rechtsstreit gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Das Gericht lehnte die Argumente, die auch in Richtung religiöse Themen gingen, ab. Der Mann war als Erster Offizier für British Airways tätig. Während der Corona-Pandemie kam es zum Zerwürfnis, denn er soll sich strikt geweigert haben die damalige Maskenpflicht zu befolgen. In weiterer Folge sprach die Fluggesellschaft die Kündigung aus. Der Flugzeugführer wollte dies nicht akzeptieren und zog vor das zuständige Arbeitsgericht. Während der mündlichen Verhandlung, von der unter anderem „Mail Online“ berichtet, soll der Co-Pilot gesagt haben, dass er als „souveränes Wesen, das ein Recht darauf hat, frei zu atmen“. Weiters argumentierte er, dass seine Verweigerung eine Maske zu tragen „einer religiösen Überzeugung entspreche und daher geschützt werden müsse“. Der Mann stellte auch einen Vergleich zwischen Maske und Kopftüchern, die beispielsweise im Islam weitverbreitet sind, an. Die vorsitzende Richterin überzeugte das Vorberingen des gekündigten Ersten Offiziers aber nicht. Sie wies es zurück, dass Kündigungen, die aufgrund der Verweigerung Masken zu tragen, gegen die Gleichstellungsgesetze des Vereinigten Königreichs verstoßen würden. Weiters stellte sie fest, dass der Co-Pilot durch seine Verweigerung das Recht auf Leben anderer Personen beinträchtigen könnte, denn diese könnten ohne Maske leichter mit Covid-19 angesteckt werden. Das Vorgehen der Fluggesellschaft British Airways habe den damaligen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprochen. Letztlich wurde die Klage abgewiesen. In der Urteilsbegründung sagte die Richterin unter anderem, dass der Kläger „zu erkennen scheint, dass die Ausübung seiner

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Stockholm: Finnair-A330 musste wegen unruly PAX zum Gate zurück

In der vergangenen Woche musste der von Finnair betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung noch vor dem geplanten Abflug nach Doha zum Gate zurückkehren, da ein so genannter unruly PAX an Bord für Ärger sorgte.  Finnair-Flug AY1983 sollte am 12. September 2023 von Stockholm-Arlanda nach Doha fliegen. Dazu kam es zunächst nicht, denn ein nicht näher bezeichneter Fluggast benahm sich so dermaßen daneben, dass der Kapitän entschied zum Gate zurückzukehren. Dort wurde der unruly PAX von der Polizei abgeführt. Nach etwas über einer Stunde konnte das Langstreckenflugzeug dann doch noch starten. 

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Eurocontrol: Flugaufkommen im Sommer 2023 um sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Die jüngsten Eurocontrol-Zahlen zeigen, dass der Flugverkehr über Europa in den Kalendermonaten Juni bis August 2023 rund 93 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war dieser um seiben Prozent erhöht.  Besonders stark war das Aufkommen auf der Südost-Achse von Kroatien nach der Türkei, war sogar ein noch stärkerer Anstieg des Verkehrsaufkommens zu verzeichnen – weit über 10 % gegenüber 2022. Im Durchschnitt gab es 32 495 Flüge pro Tag.  Durchschnittlich waren die Flüge um 3,8 Minuten verspätet. Damit lag man ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Wetterbedingte Verspätungen stiegen deutlich von 1,0 Minuten/Flug auf 1,6 Minuten/Flug. Ohne den Wetterfaktor sanken die ATFM-Verspätungen pro Flug um 18 % von 2,7 Minuten/Flug auf 2,3 Minuten/Flug. 

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AUA Technik: 21 Lehrlinge starten ihre Berufsausbildung

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder neue Lehrlinge im Technikbetrieb aufgenommen. Die 21 jungen Menschen haben Anfang September 2023 ihre Berufsausbildung begonnen und wurden nun offiziell von Vorstandsmitglied Francesco Sciortino begrüßt. Laut Austrian Airlines hat man in diesem Jahr – im direkten Vergleich mit dem Vorjahr – fast doppelt so viele Lehrstellen besetzen können. Unter den neuen Lehrlingen sind insgesamt fünf Frauen, eine von ihnen ist Andrea Aschauer aus dem Bezirk Mödling. „Technik hat mich immer interessiert. Ich habe mich für Austrian Airlines entschieden, weil das keine alltägliche Lehre ist – nicht jeder hat die Chance an einem Flugzeug zu schrauben“, sagt sie. Gemeinsam mit den anderen Lehrlingen absolviert Andrea Aschauer die 3,5-jährige Ausbildung im Bereich „Mechatronik-Fertigungstechnik“ in der unternehmenseigenen Lehrwerkstätte. Dabei packen die Lehrlinge mit an und absolvieren neben einer Theorieausbildung auch ein „Training on the Job“ in den Fachwerkstätten und in der Flugzeugwartung, stellen mechatronische Bauteile her und sammeln Kenntnisse in der Metallverarbeitung. „Die Ausbildung und Förderung von jungen Menschen hat bei Austrian eine lange Tradition und liegt uns am Herzen. Mit unseren Lehrlingen holen wir junge Talente und Innovationskraft in unser Unternehmen“, sagt COO Francesco Sciortino. Das Unternehmen bildet seit über 25 Jahren Lehrlinge aus.

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Tromsø: Norwegian nimmt Berlin, Bergamo und Paris auf

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 drei zusätzliche Destinationen ab Tromsø anzubieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Berlin, Bergamo und Paris-Charles de Gaulle.  Die französische Hauptstadt steuert man ab Tromsø im Zeitraum von 15. Jänner bis 29. März 2024 an. Nach Bergamo geht es von 16. Jänner 2024 bis 30. März 2024. Berlin-Brandenburg hat man zwischen 18. Jänner 2024 und 28. März 2024 im Programm. Alle drei Routen sollen jeweils zweimal pro Woche bedient werden. 

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Leipzig und Dresden mit starkem Sommer 2023

Die Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle hatten in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres gemeinsam 1.948.172 Passagiere. Damit lag man um rund 31 Prozent über dem Aufkommen, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2022 hatte.  Der Flughafen Leipzig/Halle zählte von Januar bis August über 1.349.600 Fluggäste, rund 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Stark nachgefragt wurden insbesondere Flüge in Urlaubsregionen rund um das Mittelmeer, am Roten und Schwarzen Meer sowie im Atlantik. Rund drei Viertel aller Fluggäste ab Leipzig/Halle nutzten diese Angebote für ihre Urlaubsreise. In den Sommerferienwochen im Juli und August wurden fast 310.000 Passagiere auf den Verbindungen zu Sonnenzielen gezählt.  Den Flughafen Dresden nutzten in den ersten acht Monaten annähernd 599.000 Passagiere, 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutliche Zuwächse verzeichnen unter anderem die Verbindungen zu den internationalen Drehkreuzen Frankfurt, Amsterdam und Zürich, über die Dresden an das weltweite Netz der Lufthansa, KLM sowie Swiss angebunden ist. 

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August 2023: Zürich hatte 2.921.620 Fluggäste

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im August 2023 von 2.921.620 Reisenden genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 18 Prozent zulegen, jedoch lag man noch immer sechs Prozent unter dem Aufkommen, das man im August 2019 hatte.  Die Anzahl der lokalen Fluggäste lag zuletzt bei 2.027.409 Reisenden. Weiters hatte man 889.180 Umsteiger, was einem Transferanteil von 30 Prozent entspricht. Im August 2023 gab es in Zürich 23.234 Flugbewegungen. Dies entspricht 92 Prozent des Werts, den man vor der Corona-Pandemie hatte.  Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 142 Fluggästen 5% über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozentpunkt auf 84% gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im August 27.251 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 12% gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit August 2019 wurde 23% weniger Fracht abgewickelt. 

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