Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab 1. November 2023: Tuifly führt neue Handgepäckregeln ein

Bei der Ferienfluggesellschaft Tuifly macht es künftig einen großen Unterschied, ob man im Rahmen einer Pauschalreise oder als Nur-Flug-Passagier unterwegs ist. Wer über einen Veranstalter gebucht wurde, erhält künftig mehr inkludiertes Handgepäck und wer nur ein Flugticket gekauft hat, muss für die Mitnahme eines Trolleys extra bezahlen. Eigenen Angaben nach sind rund 80 Prozent der Tuifly-Fluggäste Urlauber, die im Rahmen von Pauschalreisen mit der deutschen Airline fliegen. Der Anteil der Nur-Flug-Reisenden soll bei etwa 20 Prozent liegen. Mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 führt die Ferienfluggesellschaft neue Handgepäckregeln ein. Wer lediglich den Flug bucht, darf künftig nur noch eine kleine Tasche, die unter den Vordersitz passen muss, mitnehmen. Die Mitnahme eines Trolleys im IATA-Standardformat ist ab 1. November 2023 kostenpflichtig und wird mit 10 Euro pro Person und Strecke berechnet, sofern die Option vorab online gekauft wird. Direkt am Airport können höhere Preise anfallen. Damit kopiert Tuifly jene Handgepäckregeln, die Ryanair und Wizz Air schon seit einigen Jahren praktizieren. Auch Eurowings verlangt im Basic-Tarif für die Mitnahme von Trolleys einen Aufpreis. Die geringsten Dimensionen Handgepäck dürfen Fluggäste bei Condor in den günstigsten Flugtarifen mitnehmen. Tuifly unterscheidet künftig zwischen Passagieren, die im Rahmen von Pauschalreisen unterwegs sind und Nur-Flug-Fluggästen. Die zuerstgenannte Kundengruppe darf auch weiterhin ein Handgepäckstück im IATA-Standardformat mitnehmen. Dieses darf künftig sogar 10 Kilogramm statt bislang sechs Kilogramm wiegen. Nach Angaben der Fluggesellschaft bekommen Pauschalreisende automatisch und ohne Aufpreis das „große Handgepäckstück“ dazugebucht. Somit dürfen diese künftig einen Trolley im IATA-Standardformat sowie eine kleine Tasche mitnehmen. Die Kopie des

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Flughafen Leipzig will Vorreiter im Bereich SAF werden

Der Flughafen Leipzig/Halle soll künftig im Bereich so genannter nachhaltiger Luftfahrtkraftstoffe eine größere Rolle spielen. Gemeinsam mit Airbus, Condor, DHL, HH2E und Sasol hat man im Rahmen der dritten Luftfahrtkonferenz, die in Hamburg abgehalten wurde, eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Diese wurde an den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) übergeben. Das Projekt NetZeroLEJ wurde in den vergangenen Monaten von den Unterzeichnenden gemeinsam mit weiteren Partnern sowie mit Unterstützung des Bundes und der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt vorbereitet. Ziel von NetZeroLEJ ist es, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Das Vorhaben soll die Transformation des Luftfahrtsektors zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz voranbringen. Dadurch soll es einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Industrie-, Technologie- und Innovationsstandorts Deutschland leisten. „Die Luftfahrtindustrie weltweit ist sich ihrer Verantwortung für mehr Klimaschutz bewusst. Die Nutzung von CO2-neutral produziertem Kerosin in großem Maßstab ist die Voraussetzung dafür, die Klimawirkung der Luftfahrt in den nächsten Jahren signifikant zu verbessern. Derzeit sind die klimaneutralen Treibstoffe für den Luftverkehr nur in Kleinstmengen verfügbar. Die Region rund um den Flughafen Leipzig/Halle verfügt über die Innovationskraft, Technologie und die Kapazitäten, um die erforderliche Produktion von mehreren Hunderttausend Tonnen CO2-neutraler Treibstoffe pro Jahr umzusetzen. Sie kann damit weltweit eine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Luftverkehr einnehmen“, so Götz Ahmelmann, Vorstandsvorsitzender der MDF AG.

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Eurowings mit einigen neuen Routen im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 wird Eurowings einige neue Routen aufnehmen. Insgesamt umfasst das Angebot 105 Destinationen. Neu im Programm sind unter anderem Dubai und Tel Aviv, aber auch einige Ziele in Skandinavien. Ab der Basis Berlin-Brandenburg hat man fünf zusätzliche Ziele im Portfolio. Dabei handelt es sich um Dubai, Tiflis, Rovaniemi, Tromsø und Innsbruck. Von Düsseldorf aus nimmt man Tel Aviv, Ivalo und Kuusamo neu auf. Ganzjährig bedient man nun Eriwan. Tromsø wird die Lufthansa-Tochter auch ab Hamburg ansteuern. In Hannover errichtet Eurowings eine neue Basis. Von dort aus werden unter anderem Hurghada, Teneriffa und Gran Canaria neu angeboten. Ab Köln/Bonn geht es künftig ganzjährig nach Edinburgh. In Nürnberg errichtet man ebenfalls eine neue Base und nimmt Marsa Alam, Gran Canaria sowie Hurghada auf. Nach Dubai geht es neu ab Stuttgart. Ganzjährig angeboten werden nun Tirana und Bukarest. Weitere Neuaufnahmen:

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Sommer 2024: Sunexpress mit zahlreichen neuen Türkei-Strecken ab Deutschland

Die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress legt im Sommerflugplan 2024 zahlreiche zusätzliche Verbindungen ab Deutschland und sekundären Airports im Heimatland des Carriers auf. Die meisten Routen bedient man temporär rund um den Hochsommer 2024. Die Destination Hatay bietet Sunexpress laut vorliegenden Flugplandaten im Zeitraum von 21. Mai bis 10. September 2024 ab Stuttgart an. Am 3. Juni 2024 folgt diese Route auch ab Düsseldorf. Aus dem Reservierungssystem ist ersichtlich, dass man den Einsatz von Boeing 737-800 plant. Samsun soll zwischen 23. Mai und 13. September 2024 ab München angeboten werden. Von Köln/Bonn aus geht es zwischen 26. Juni und 11. September 2024 ebenso mit Boeing 737-800 in diese türkische Stadt. Ab Frankfurt am Main will Sunexpress von 2. Juni bis 23. September 2024 mit Boeing 737-Max-8 Kurs auf Malatya nehmen. Diese Route soll ab 7. Juni 2024 auch ab Düsseldorf mit B737-800 angeboten werden. Nach Kayseri geht es ab 22. Juni 2024 mit Boeing 737-Max-8 ab Düsseldorf. Ebenso bietet man ab der deutschen Bundeshauptstadt von 24. Juni 2024 das Ziel Diyarbakir. Gaziantep wird Sunexpress mit B737-800 zwischen 24. Juni und 16. September 2024 auch ab München anbieten. Alle genannten Neuaufnahmen sollen einmal pro Woche bedient werden.

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Ticketsteuer: Niederlande wollen auch Umsteiger zur Kasse bitten

Einige europäische Staaten erheben Ticketsteuern, bei denen zumeist Umsteigepassagiere ausgenommen sind, um dem jeweiligen Hub-Carrier einen Wettbewerbsvorteil verschaffen zu können. In den Niederladen gibt es nun einen Vorstoß, der diese Praxis beenden soll. Auf Parlamentsebene wird derzeit diskutiert, dass auch Reisende, die am Flughafen Amsterdam-Schiphol umsteigen, künftig zur Kasse gebeten werden. Die Einnahmen sollen verwendet werden, um die lokale Bevölkerung im Zusammenhang mit hohen Energiekosten unterstützen zu können. Sowohl KLM als auch der Flughafen Schiphol sind bereits in Abwehrhaltung gegangen und warnen davor, dass eine Annahme durch den niederländischen Senat erhebliche Auswirkungen auf das Drehkreuz Amsterdam haben werde. Umsteiger würden dann aus Kostengründen auf andere Airports auweichen.

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Linz: Kostenloser Lounge-Zugang und Gratis-Parken für Skyalps-Passagiere

Ab Ende Oktober 2023 bietet die Regionalfluggesellschaft Skyalps Nonstopflüge zwischen Linz und Düsseldorf an. Diese werden vorerst an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit de Havilland Dash 8-400 bedient. Der oberösterreichische Airport spendiert den Passagieren zeitlich befristet kostenlosen Lounge-Zugang sowie Gratis-Parken. Zwischen 30. Oktober 2023 und 31. Jänner 2024 können Skyalps-Fluggäste von dem „Zuckerl“ des Linzer Flughafens profitieren. Dazu muss man vor dem Abflug dieses Onlineformular ausfüllen und sich anschließend beim Informationsschalter melden. Dort bekommt man dann einen Gutschein für die VIP-Lounge sowie ein kostenfreies Ausfahrtsticket ausgehändigt. Sollte die Kapazität der Lounge bereits erschöpft sein, will der Airport als Ersatz Konsumationsgutscheine, die in der Gastronomie eingelöst werden können, ausgeben.

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Vistara nimmt Mumbai-Frankfurt auf

Die indische Fluggesellschaft Vistara wird ab 15. November 2023 sechs wöchentliche Nonstopflüge zwischen Mumbai und Frankfurt am Main bedienen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag mit Boeing 787-9 angeboten werden. Die Flugnummern der neuen Route lauten UK27 bzw. UK28. Eine weitere Route, die Vistara ab Frankfurt anbietet, ist Delhi.

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Weststrecke: ÖBB und Austrian Airlines erhöhen Airail-Takt

Die innerösterreichischen Flüge ab Salzburg und Linz nach Wien-Schwechat sind schon länger eingestellt worden. Als Ersatz hat Austrian Airlines in Kooperation das Produkt „Airail“ ins Leben gerufen. Dieses soll nun ausgebaut werden. Mit dem europaweiten Fahrplanwechsel im Eisenbahnverkehr, der am 10. Dezember 2023 vollzogen wird, soll den AUA-Fluggästen auf der Weststrecke ein 30-Minuten-Takt zur Verfügung gestellt werden. Dazu Generaldirektorin Annette Mann: „Ich bin überzeugt davon, dass es für jede Reise, je nach individuellem Zeit- und Kostenbudget, das passende Verkehrsmittel oder die richtige Kombination aus Verkehrsmitteln gibt. Durch die Erweiterung unseres „Airail“-Angebots machen wir das kombinierte Reisen noch attraktiver“. Ins Leben gerufen wurde das Produkt im Jahr 2014. Zunächst standen derartige Kooperationszüge ab Salzburg und Linz zur Verfügung. Später wurde das Angebot auch auf Graz ausgedehnt. Laut Austrian Airlines sollen sich die Züge nach anfänglicher Verhaltenheit nun „wachsender Beliebtheit der Reisenden“ erfreuen. Um der steigenden Nachfrage zu entsprechen, wird die Frequenz ab dem 10. Dezember 2023 auf der Weststrecke auf einen 30-Minuten-Takt erhöht, was einer durchschnittlichen Steigerung von rund 18 Verbindungen pro Tag entspricht. Nach Graz werden täglich insgesamt 10 Verbindungen in beiden Richtungen angeboten. „Mit dem erweiterten „Airail“-Angebot bieten wir noch mehr Möglichkeiten, einen Flug flexibel und umweltfreundlich mit einer Bahnfahrt in Österreich zu kombinieren. Mit bis zu 50 Railjet-Verbindungen pro Tag von und nach Linz bzw. Salzburg und 10 Railjet-Verbindungen von und nach Graz ist der Zug ideal für die Anreise zum Flughafen Wien“, so ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä.

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Ausfälle und Rücklandungen: AUA betont hohen Wartungsstandard

In den letzten Wochen hat es Austrian Airlines immer wieder aufgrund von Rücklandungen von Langstreckenflugzeugen in die Schlagzeilen gemacht. Aus technischen Gründen mussten wiederholt Umläufe gestrichen werden. Selbst Bundespräsident Alexander Van der Bellen war auf dem Weg zur UNO-Generalversammlung betroffen. Sein Flug nach New York wurde gestrichen, da das geplante Fluggerät einen Defekt hatte. Ein Ersatzflugzeug hatte die AUA nicht zur Verfügung. Doch was steckt eigentlich hinter den gehäuften Ausfällen und Problemen, die Austrian Airlines momentan im Bereich der Langstrecke hat? In erster Linie stecken Sicherheitsgründe dahinter, denn wenn noch vor dem Start ein Problem festgestellt wird, hebt die Maschine erst gar nicht ab. Der Abbruch von Langstreckenflügen und daraus resultierende Rücklandung auf dem Startflughafen kostet viel Geld. Der jeweilige Kapitän trifft eine solche Entscheidung stets aus Gründen der Sicherheit für die Passagiere und Crewmitglieder. Medizinische Notfälle, die eine sofortige Landung am nächstbesten Airport erfordern, kommen auch immer wieder vor. Jeder kann überall zu jedem Zeitpunkt plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung in die Situation kommen, dass man auf sofortige ärztliche Hilfe angewiesen ist. Am Boden wählt man zumeist den Notruf, in der Luft wird je nach Schwere der Notsituation so schnell wie möglich gelandet, so dass am Boden die Versorgung in einem Krankenhaus sichergestellt werden kann. Trotz intensiver Wartung kann mal ein „Lämpchen leuchten, das nicht leuchten sollte“ „Die Flugzeuge von Austrian Airlines sind hervorragend gewartet und weisen eine hohe Zuverlässigkeit auf. Zwischen den Vorfällen besteht keinerlei Zusammenhang, so kam es aufgrund unterschiedlicher, individuell aufgetretener technischer Defekte, sowie aufgrund eines

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Sun Air reaktiviert Billund-Düsseldorf

Der dänische British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia beabsichtigt nach längerer Pause wieder zwischen Billund und Düsseldorf zu fliegen. Mit Wirksamkeit zum 6. November 2023 will der Carrier wieder vier wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag durchgeführt werden sollen, anbieten. Als Fluggerät sind kleine Jets des Typs Dornier 328 vorgesehen.

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