Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor baut neues Trainingszentrum im Süden von Frankfurt auf

In Kooperation mit der Avenger Flight Group richtet die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor in Dreieich, das sich südlich von Frankfurt am Main befindet, ein neues Trainingszentrum ein. Dieses soll sowohl von Piloten als auch Flugbegleitern genutzt werden. Derzeit finden die Schulungen überwiegend in Kelsterbach und Neu-Isenburg sowie punktuell auch bei externen Anbietern statt. Künftig will man in Zusammenarbeit mit der Avenger Flight Group – nach Möglichkeit – an nur noch einem Standort trainieren. Während Condor unter anderem die Trainingsgeräte und Mockups für die Flugbegleiter bereitstellen wird, stammen die acht Fullflight-Simulatoren vom Partner. Offiziellen Angaben nach soll das Trainingszentrum auch externen Piloten und Flugbegleitern sowie Airlines gegen Entgelt offenstehen.

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Schiphol Group steigt beim Flughafen Maastricht ein

Der niederländische Flughafen Maastricht-Aachen hat mit der Royal Schiphol Group, die hinter dem Hauptstadtairport steht, einen neuen Teilhaber bekommen. Zum Preis von 4,2 Millionen Euro hat man eine 40-prozentige Beteiligung erworben. Zuletzt hatte Maastricht 226.032 Passagiere sowie 108.218 Tonnen Luftfracht. Im Bereich Cargo spielt der Airport eine wichtige Rolle für die Niederlande. Laut Mitteilung soll der Einstieg der Schiphol-Group dazu führen, dass sich beide Airports „nachhaltig und umweltbewusst“ weiterentwickeln können.

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Gewerkschaft UFO und German Airways einigen sich auf Tarifvertrag

Bislang gab es bei German Airways (vormals WDL Aviation) keinen Tarifvertrag für Flugbegleiter. Das änderte sich nun, denn die Gewerkschaft UFO konnte mit der Geschäftsführung des auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Carriers einen Abschluss erzielen. Der neue Tarifvertrag enthält eine signifikante Verbesserung der Grundvergütung in mehreren Schritten bis 2026 und erstmalig eine 5-stufige Vergütungstabelle mit automatischen Steigerungen des Bruttogehalts nach Betriebszugehörigkeit. Weiterhin wurden diverse Maßnahmen zur Erhöhung der Dienstplanstabilität verhandelt, um Spitzen im Sommer abzufangen. In diesem Zusammenhang gibt es ab nächstem Jahr die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem so genannten “Highflyer-Team”, welche eine substantielle Mehrvergütung nach sich zieht.  Weitere tarifliche Lösungen zur Urlaubsvergabe, um eine Verbesserung der Planungssicherheit für Personal und Flugbetrieb zu erzielen, runden das Paket ab. „Wir müssen an dieser Stelle ein großes Lob an die Mitglieder der Tarifkommission aussprechen, die hier mit Augenmaß und gebotener Hartnäckigkeit gemeinsam mit den UFO-Expertenihre Forderungen platziert und schließlich mit der Geschäftsführung ausgehandelt haben. Wir können allerdings auch festhalten, dass die Geschäftsführung bei den meisten Themen für Lösungen zugänglich war – auch wenn uns nichts geschenkt wurde. Die Geschäftsleitung bei German Airways hat verstanden, dass in der aktuellen Situation, in der alle Airlines händeringend nach Personal suchen, Arbeits- und Vergütungsbedingungen so fair und attraktiv sein müssen, dass Mitarbeiter gehalten werden können. Daneben sind wir sehr erfreut, dass die Unternehmensspitze die Notwendigkeit für die Tarifierung sieht und damit auch der Kabine die Wertschätzung für ihre gute Arbeit entgegenbringt“, so Joachim Vázquez Bürger, Vorstand für Tarifpolitik bei UFO. „Leider müssen wir davon

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Linz: Skyalps nimmt Düsseldorf-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft Skyalps wird mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 am 30. Oktober 2023 ihre erste Linienstrecke außerhalb Bozens aufnehmen. Diese führt von Linz nach Düsseldorf. Vorerst sind drei wöchentliche Umläufe geplant. „Mit Düsseldorf und Linz verbinden wir zwei wichtige Wirtschaftszentren in Deutschland und Österreich auf direktem Wege. Mit SkyAlps werden Passagiere künftig in knapp 1,5 Stunden von und nach Nordrhein-Westfalen und Oberösterreich reisen können und dabei erstklassigen Bordservice mit hochwertigen Südtiroler Produkten genießen“, erklärt Josef Gostner, Präsident von SkyAlps. „Wir setzen dafür hocheffiziente Propeller-Maschinen ein, die rund 50% weniger CO2-Emissionen ausstoßen und bei Start und Landung 50% weniger Lärm als konventionelle Regionaljets verursachen. Wir freuen uns auf den Start und das Wiederaufleben der Verbindung.“ Die Durchführung der Skyalps-Flüge zwischen Linz und Düsseldorf soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag erfolgen. Die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 verlassen Düsseldorf jeweils um 9 Uhr 15 und erreichen die oberösterreichische Landeshauptstadt um 10 Uhr 50. Zurück nacn Deutschland geht es um 11 Uhr 30 mit Ankunft um 13 Uhr 10. Die Nonstopverbindung zwischen Linz und Düsseldorf wurde über viele Jahre hinweg von Tyrolean Airways (später Austrian Airlines) bedient. Im Zuge der Einstellung der dezentralen Routen wurde diese an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Man hat die Aufnahme dann immer wieder verschoben, die Route mehrfach temporär ausgesetzt ehe dann die endgültige Einstellung erfolgte. Der Flughafen Linz teilte damals mit, dass man sich um einen neuen Operator bemühen wird. Mit Skyalps wurde man nun fündig. Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer

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Venedig: Ryanair zieht Wien-Flüge nach Treviso um

Mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Wien-Schwechat in der Region Venedig nicht mehr den Marco-Polo-Flughafen (VCE), sondern Treviso (TSF) ansteuern. Derzeit nutzt der Carrier ab Wien-Schwechat den VCE-Airport. Das wird sich mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 ändern, denn Ryanair wird die Route auf den Flughafen Treviso umziehen. Angeboten werden weiterhin bis zu zehn wöchentliche Flüge.

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Nachtzüge: ÖBB haben viel zu wenige Nightjet-Waggons

Die Österreichischen Bundesbahnen sorgen derzeit immer wieder im Bereich ihrer Nachtzüge für verärgerte Fahrgäste, den trotz Reservierung kommt es gehäuft vor, dass es den jeweiligen Waggon gar nicht gibt. Informationen gibt es vorab zumeist nicht, so dass diese „Überraschung“ erst an Ort und Stelle kommt. In der Luftfahrt kommt es gelegentlich mal vor, dass fix reservierte Sitzplätze am Gate geändert werden müssen. Zumeist ist die Ursache, dass kurzfristig ein anderer Maschinentyp eingesetzt wird. Besonders ärgerlich ist das immer dann, wenn dafür extra bezahlt wurde oder gar ein Downgrade durchgeführt wird. Also beispielsweise Economy-Class fliegen, obwohl man für die Business bezahlt hat. In einem solchen Fall stehen Entschädigungen zu, jedoch nicht, wenn es sich lediglich um eine nichteingehaltene Sitzplatzreservierung handelt. Allenfalls das Geld, das dafür bezahlt wurde, kann zurückgefordert werden. Bei den Österreichischen Bundesbahnen ist das Problem aber umfangreicher, denn die Anzahl der betroffenen Fahrgäste ist beim Fehlen eines Waggons oder gleich mehrerer wesentlich größer als in einem Flugzeug. Es kommt in der Luftfahrt so gut wie nie vor, dass anstatt eines Airbus A380 eine de Havilland Dash 8-400 fliegen würde. Viel zu wenige Waggons für zu viel Angebot Die ÖBB haben derzeit schlichtweg zu wenig Wagenmaterial, um das von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) forcierte und subventionierte Nachtzugprogramm so durchzuführen wie man im Vertrieb Fahrscheine anbietet. Dass an einem Wagen ein kurzfristiger Defekt auftritt und dieser aus Sicherheitsgründen zu Reparaturzwecken aus dem Verkehr gezogen werden muss, kommt vor. Auch in der Luftfahrt lässt es sich trotz intensiver Wartung nicht vermeiden,

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Reisebüroverband: Spanisches Gericht lehnt Strafanzeige gegen Ryanair ab

Der irische Billigflieger Ryanair verklagt seit vielen Jahren so genannte Online-Travel-Agents, die unter Nutzung von Screen-Scraping Tickets verkaufen. In Spanien hat man sich eine Strafanzeige seitens des Reisebüroverbandes ACAVE eingehandelt. Diese wurde nun von einem Gericht abgelehnt. Hintergrund ist, dass Ryanair öffentlich behauptet hat, dass OTAs Flugscheine und Zusatzleistungen teurer verkaufen würden als der Billigflieger selbst. Weiters führte der Lowcoster an, dass häufig unzutreffende Kontaktdaten zur Verfügung gestellt werden, so dass die direkte Kommunikation mit dem Fluggast unterbunden wird. Auch sollen Erstattungszahlungen verschleppt werden. Gegen diese Behauptungen ging der ACAVE vor. Ein Gericht in Barcelona lehnte die Strafanzeige ab. Daraus folgert die Billigfluggesellschaft, dass die Aussagen zutreffend sein sollen. „Wir begrüßen dieses Gerichtsurteil, das Ryanair definitiv das Recht gibt, auf den Schaden aufmerksam zu machen, den OTAs dem Image von Ryanair und den Ryanair-Kunden zufügen, indem sie ihnen überhöhte Preise in Rechnung stellen, unsere Möglichkeiten zur direkten Kontaktaufnahme mit ihnen bei wichtigen Flug-Updates behindern und Erstattungen, auf die sie Anspruch haben, blockieren. Wir empfehlen allen Kunden, ihre Flüge direkt auf der Ryanair-Website oder in der App zu buchen, um die günstigsten Tarife und einen direkten Kundenservice zu erhalten. Kunden sollten auf das Ryanair Verified Siegel achten, um sicherzustellen, dass sie direkt bei Ryanair buchen und den besten Preis und Service erhalten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Mai 2023: Zürich um sieben Prozent unter Vorkrisenaufkommen

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Mai 2023 von 2.532.918 Reisenden genutzt. Das Aufkommen des Vorjahresmonats konnte man um 31 Prozent übertreffen, jedoch lag man weiterhin um sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Die Anzahl der Lokalpassagiere wird seitens des Airports mit 1.810.661 Fluggästen beziffert. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2023 bei 1.810.661. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 28 Prozent was 715.994 Reisenden entspricht. Durchgeführt wurden 22.109 Starts bzw. Landungen. Damit hat Zürich rund 90 Prozent des Vorkrisenaufkommens erreicht. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 133 Fluggästen 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6 Prozentpunkte auf 80 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Mai 30.506 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Mai 2019 wurde 20 Prozent weniger Cargo abgewickelt.

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Norse Atlantic feiert ersten Geburtstag

In dieser Woche feiert die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways das einjährige Jubiläum der Aufnahme des Flugbetriebs auf. Eigenen Angaben nach hat man bislang über 2.630 Flüge durchgeführt. Die erste kommerzielle Verbindung wurde am 14. Juni 2022 auf der Strecke Oslo-New York bedient. Mittlerweile verbindet man 12 Destinationen in Europa mit den Vereinigten Staaten von Amerika. An Bord hatte man bislang etwa eine halbe Million Fluggäste. Im Vereinigten Königreich hat man den Ableger Norse Atlantic UK an den Start gebracht. Dieser ermöglicht dem Carrier – abseits der Fünften Freiheit, die zuvor genutzt wurde – Nonstopflüge ab dem Inselstaat zum Beispiel in die USA durchzuführen. Homebase der Tochtergesellschaft ist der Flughafen London-Gatwick. Die meisten der zehn Boeing 787-9, die seitens der beiden Norse-Fluglinien eingesetzt werden, standen in der Vergangenheit in den Diensten von Norwegian Air Shuttle. Der zuletzt genannte Carrier hat sich besonders auf der Langstrecke massiv verhoben und musste sich – auch wegen der Coronapandemie – drastisch verkleinern. Einige ehemalige Manager haben bei Norse einen neuen Job gefunden. Nicht so ganz von Erfolg gekrönt war wohl Berlin, denn nach nur wenigen Wochen hat man die Verbindung nach Los Angeles wieder eingestellt. Fort Lauderdale hat man ebenfalls aufgegeben. Die New-York-JFK-Verbindung scheint trotz Konkurrenz durch U.S.-amerikanische Carrier für Norse ganz gut zu laufen, denn diese bedient man durchgehend seit dem Markteintritt in der deutschen Bundeshauptstadt. „Wir freuen uns sehr, den ersten Jahrestag unserer Verbindung zwischen Oslo und New York zu feiern. Dieser Meilenstein spiegelt nicht nur die harte Arbeit und das Engagement unseres

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Skyalps rüstet Dash-8-400-Flotte mit Winglets nach

Die in Bozen ansässige Regionalfluggesellschaft Skyalps verpasst ihrer de Havilland Dash 8-400-Flotte Winglets aus dem Hause Tamarack Aerospace. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterschrieben. Montiert werden soll der so genannte „Eco Smartwing Winglet“. Für Flügelspitzen gibt es, je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen. Es handelt sich um eine Technologie, die sich Ingenieure von Großvögeln, die über längere Strecken gleiten, „abgeschaut“ haben. Winglets sorgen nicht nur für eine stabilere Lage in der Luft, sondern tragen auch dazu bei, dass die Operators Treibstoff und damit Kosten einsparen. Letzteres ist auch der Hauptgrund warum sich viele Betreiber zur Nachrüstung entscheiden. Für Skyalps war auch der Umstand, dass Flügelspitzen die Steigleistung der de Havilland Dash 8-400 verbessern sollen, entscheidend. Aufgrund des Umstands, dass die Homebase Bozen von drei Seiten von Bergen umgeben ist, ist dies durchaus vorteilhaft. Weiters will die Regionalfluggesellschaft zusätzliche Maßnahmen bzw. Nachrüstungen vornehmen, die dazu führen sollen, dass die Geräusche und Emissionen im Idealfall um 50 Prozent reduziert werden. Dies will man unter anderem durch Neugestaltungen der Kabinen erreichen. Dabei soll Material verwendet werden, das weniger wiegt. Dies soll einen niedrigeren Treibstoffverbrauch bewirken. Auch soll eine leichtere Avionik verbaut werden. Noch gibt man sich bezüglich der Herkunft der neuen Teile zugeknöpft und erklärt lediglich, dass man gemeinsam mit Partnern besonders leichte, leiste und nachhaltige de Havilland Dash 8-400 erreichen will. Im November dieses Jahres soll es dann mit der ersten umgerüsteten Maschine auf eine längere Reise gehen. Das Turbopropflugzeug wird im Rahmen von Demonstrationsflügen unter anderem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und

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