Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Serbia reaktiviert Triest-Belgrad

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird mit Wirksamkeit zum 3. Juni 2023 die Nonstopverbindung zwischen Triest und Belgrad reaktivieren. Vorerst sollen zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Auf dieser Route, die primär als Drehkreuzanbindung fungieren soll, werden Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 zum Einsatz kommen. Vorerst ist die Route saisonal bis Ende Oktober 2023 befristet. Über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 wurde noch nicht entschieden.

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Vereinigung Cockpit kritisiert Anti-Streik-Debatte

Am Montag, den 27. März 2023, haben EVG und Verdi zu einem umfangreichen Warnstreik im Verkehrssektor aufgerufen und damit die Bundesrepublik weitgehend lahmgelegt. Immer mehr Stimmen kamen auf, dass derartige Arbeitskämpfe verboten werden sollten. Seit der Vorwoche fordert Ryanair zum Unterschreiben einer Petition, die zum Ziel hat, dass im Falle von ATC-Streiks in Frankreich zumindest Überflüge ermöglicht werden sollen. Die Vereinigung Cockpit lehnt die Vorgehensweise ab und hält auch von der Anti-Streik-Diskussion in Deutschland rein gar nichts. Man verweist darauf, dass das Eingreifen in das Streikrecht ein Eingriff in die soziale Marktwirtschaft wäre.

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Betriebsversammlung: Ryanair stichelte gegen AUA-Streichungen

Aufgrund von Betriebsversammlungen, die von Gewerkschaft Vida und Betriebsrat Bord einberufen wurden, musste Austrian Airlines am Dienstag, den 28. März 2023 rund 100 Flüge streichen. Besonders im Deutschland-Österreich-Verkehr kam dies zu einem ungeschickten Zeitpunkt, denn am Montag sind aufgrund eines großflächigen Streiks sehr viele Flüge zwischen den beiden Staaten ausgefallen. Ende der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Geschäftsleitung von Austrian Airlines das bisherige Angebot an das fliegende Personal nachgebessert hat. Dem Vorschlag nach soll es für die Beschäftigten mehr Lohn geben, wobei die Bezüge der Flugbegleiter in den untersten Senioritätsstufen besonders stark steigen sollen. Vorab wollte sich die Gewerkschaft nicht in die Karten blicken lassen und verwies darauf, dass der Betriebsrat das Angebot zunächst im Rahmen der Betriebsversammlungen mit den Mitarbeitern besprechen wird. Auch am Mittwoch wird es punktuell zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Das hängt damit zusammen, dass sich einige Maschinen nicht an jenen Airports, an denen sie eigentlich sein sollten, befinden. Davon sind beispielsweise Langstreckenflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika betroffen. Austrian Airlines erklärte unter anderem, dass man versucht habe die betroffenen Passagiere proaktiv auf andere Verbindungen umzubuchen. Der Konkurrent Ryanair nutze die Gelegenheit für eine Werbeaktion. Man legte so genannte „Rettungstarife“ ab 69 Euro auf und behauptete, dass Austrian Airlines „hunderte Flüge“ habe streichen müssen. „Ryanair rettet wieder einmal den Tag in Wien, nachdem Austrian Airlines am Dienstag, den 28. März, kurzfristig Hunderte von Flügen gestrichen hat. Ryanair bietet Rettungstarife ab nur 69 € an, um den österreichischen Reisenden, die durch die jüngsten kurzfristigen Annullierungen

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Wegen Randalierer an Bord: Ryanair musste außerplanmäßig in Memmingen landen

Am Sonntagabend musste ein Ryanair-Flug, der sich auf dem Weg von Dublin nach Bodrum befand, außerplanmäßig in Memmingen zwischenlanden. Laut Erklärung der Polizei ist der Grund dafür, dass an Bord ein betrunkener Mann randaliert haben soll. Auch soll der „unruly PAX“ versucht haben eine Notausgangstür zu öffnen. Es soll sich um einen 48-jährigen Iren handeln. Nebst der Randale soll er obendrein das Kabinenpersonal des Billigfliegers bedroht haben. Offiziellen Angaben nach soll sich der Mann nicht beunruhigen haben lassen, so dass der Kapitän entschied außerplanmäßig in Memmingen zu landen, um den Störenfried der deutschen Exekutive zu übergeben. Unmittelbar nach dem Eintreffen auf einer Parkposition betrat die Bundespolizei den Ryanair-Jet. Die Exekutive erklärt dazu, dass er zumindest passiven Widerstand geleistet haben soll. Nach seiner Festnahme ordnete die Staatsanwaltschaft an, dass der 48-jährige Ire zunächst in ein Krankenhaus zur Feststellung seines Gesundheitszustands gebracht wird. Die Ryanair-Maschine soll vollbesetzt gewesen sein. Die außerplanmäßige Zwischenlandung in Memmingen brockte den übrigen Passagieren eine erhebliche Verspätung ein. Davon waren auch jene betroffen, die auf dem Rückflug von Bodrum nach Dublin gebucht waren. Die Bundespolizei führt nun auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gemäß Paragraph 315 Strafgesetzbuch (gefährlicher Eingriff in die Luftsicherheit).

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AIr Baltic mietet weitere Wetlease-Maschinen ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt zwischen 27. März und vorerst 31. Mai 2023 weitere Wetlease-Maschinen ein. Hintergrund ist, dass sich Triebwerkswartungen an einigen A220 in die Längere ziehen. Daher mietet man Flugzeuge samt Besatzungen von XFly (Bombardier CRJ-900NG – 88 Sitze), Danish Air Transport (Airbus A320-232 – 180 Sitze), Carpatair (Airbus A319-100 – 150 Sitze) und Cyprus Airways (Airbus A320-232 – 180 Sitze an. Air Baltic selbst fliegt auch selbst im ACMI für andere Carrier. Beispielsweise sind sechs Airbus A220-300 für Swiss im Einsatz.

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27 Prozent der Österreicher wollen Osterurlaube verbringen

Drei von vier Österreichern wollen laut einer aktuellen Umfrage, die Mindtake im Auftrag der Österreichischen Hoteliervereinigung durchgeführt hat, ihren Osterurlaub im Inland verbringen. Allerdings wollen nur 27 Prozent der Befragten tatsächlich eine Reise unternehmen. Mit der Buchungslage sei die Branche, so die Ergebnisse einer österreichweiten Blitzumfrage, zufrieden, es seien aber noch einige Zimmer frei: „Wer noch buchen will, findet in allen Bundesländern sehr attraktive Angebote in Top-Lagen“, spricht ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer jene 21 Prozent der Österreicher an, die noch nicht entschieden haben, ob sie die Osterwoche in den eigenen vier Wänden verbringen oder doch auf Urlaub fahren wollen. Die Top 3-Urlaubsziele sind die Steiermark, Kärnten und Oberösterreich.

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Air New Zealand verbannt Spirituosen aus SB-Lounges

Ein Passagier hatte sich in der Lounge von Air New Zealand am Flughafen Dunedin regelrecht „volllaufen“ lassen und war anschließend so betrunken, dass das Einsteigen ins Flugzeug verweigert wurde. Nun zieht der Carrier Konsequenzen und gibt hochprozentige alkoholische Getränke nicht mehr in SB-Form aus. An einigen kleineren Airports bietet Air New Zealand zwar Lounges an, jedoch werden diese ohne Servicepersonal betrieben. Hintergrund ist, dass das Passagieraufkommen im direkten Vergleich mit größeren Flughäfen wesentlich niedriger ist. An diesen Airports wurden bislang auch hochprozentige alkoholische Getränke in Selbstbedienung angeboten. Damit ist jetzt Schluss, denn Whiskey und Co gibt es nur noch vom Personal ausgehändigt. Wo es dieses nicht gibt, gibt es auch keine hochprozentigen Getränke mehr. Der Vorfall, der die Entscheidung des Carriers maßgeblich beeinflusst hat, ereignete sich bereits im November des Vorjahres. Ein Passagier bediente sich übermäßig in der Lounge und war danach so betrunken, dass die Frau den Flug nicht mehr angetreten konnte. Ihr wurde das Boarding verweigert und aufgrund ihres Verhaltens wurde auch die Polizei hinzugezogen. Die Angelegenheit schlug durchaus hohe Wellen, denn der nationale Koordinator für die Prävention von Alkoholschäden forderte Air New Zealand dazu auf, dass künftig kein hochprozentiger Alkohol in SB-Form ausgegeben werden soll. Es kam zu einer umfangreichen Aussprache und der Carrier entschied dann, dass man Spirituosen nur noch durch das Personal ausgeben wird. Für die Nutzer der Lounge in Dunedin, die ohne Servicemitarbeiter betrieben wird, hat das zur Folge, dass es keine hochprozentigen alkoholischen Getränke mehr gibt.

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Winter 2023/24: Air Belgium will drei neue Langstrecken aufnehmen

Die Fluggesellschaft Air Belgium will im Winterflugplan 2023 Nonstopflüge zwischen Belgien und den Vereinigten Staaten von Amerika aufnehmen. Weiters soll eine Route in ein noch nicht näher bezeichnetes asiatisches Land aufgenommen werden. Derzeit ist noch offen, ob die Neuaufnahmen ab Brüssel oder ab Charleroi durchgeführt werden. Zuletzt hieß es seitens des Carriers, dass man sich im Passagierflugbereich auf Brüssel-Zaventem konzentrieren wird. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Die Streckenrechte für die geplanten USA- und Asienflüge habe man bereits beantragt.

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Osterferien: Frankfurt rechnet mit längeren Wartezeiten

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, geht davon aus, dass es während der bevorstehenden Osterferien 2023 zu längeren Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle sowie der Ausgabe von Gepäckstücken kommen könnte. Passagieren rät man rechtzeitig am Airport zu erscheinen bzw. genügend Pufferzeit einzuplanen. Prognosen des von Fraport geführten Flughafens sehen rund 185.000 Fluggäste sowie 1.100 Starts bzw. Landungen pro Tag. Dies wäre eine Herausforderung für den Airport und die vor Ort tätigen Dienstleister. Man verweist darauf, dass man sich auf die erste Reisewelle des laufenden Jahres gut vorbereitet habe. Dennoch könne man nicht ausschließen, dass sich Passagiere zu Spitzenzeiten mit starkem Reiseverkehr auf längere Wartezeiten einstellen müssen. Davon werden in erster Linie die Sicherheitskontrollen sowie die Ausgabe von Gepäckstücken betroffen sein. Hintergrund: Auch weiterhin haben der Frankfurter Flughafen und die vor Ort tätigen Dienstleister akuten Personalmangel. Die Anzahl der Reisenden steigt jedoch stetig an und insbesondere zu Beginn der Osterferien 2023 rechnet man mit einem großen Anstrum.

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KLM musste wegen aggressivem Passagier einen Langstreckenflug abbrechen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte am Samstag, den 26. März 2023 an Bord von Flug KL677 Ärger mit einem äußerst aggressiven Passagier. Sein Verhalten führte dazu, dass auf der Höhe von Island umgekehrt und zum Flughafen Amsterdam-Schiphol zurückgekehrt werden musste. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung PH-BQB befand sich auf einem Langstreckenflug in Richtung Calgary. Ungefähr auf der Höhe von Island verlor ein Fluggast die Beherrschung und legte ein äußerst aggressives Verhalten an den Tag. Laut einer Firmensprecherin ist unklar auf wen es der unruly PAX tatsächlich abgesehen hatte. Die Situation wurde aus äußerst ernst eingestuft, denn das Kabinenpersonal musste den Passagier überwältigen und anschließend an einem Sitz fesseln. Der über den Vorfall in Kenntnis gesetzte Kapitän entschied dann den Flug in Richtung Calgary abzubrechen und nach Amsterdam-Schiphol zurückzukehren. Die PH-BQB konnte nach insgesamt fünfstündiger Flugzeit sicher auf dem größten Airport der Niederlande aufsetzen. Die Polizei wartete bereits am Flugsteig und betrat anschließend das Langstreckenflugzeug, um den unruly PAX zu verhaften. Für die übrigen Fluggäste war der Vorfall äußerst ärgerlich, denn durch das Verhalten einer einzelnen Person ist eine enorme Verspätung entstanden.

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