Jan Gruber

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Jan Gruber

Washington: Polizei-Segway im Terminal am Dulles-Airport abgebrannt

Ausgerechnet ein von der Polizei genutztes Segway hat am Abend des 20. August 2023 einen Brand am Flughafen Washington-Dulles verursacht. Das elektrisch angetriebene Fahrzeug fing aus noch ungeklärter Ursache in der Nähe eines Ticketschalters von Egyptair Feuer.  Das rasche Einschreiten der Flughafenfeuerwehr verhinderte, dass die Flammen erheblich auf das Terminal überschlagen konnten. Aus Sicherheitsgründen musste der betroffene Bereich evakuiert und temporär gesperrt werden.  Die Passagiere hatten außerhalb des Terminals auf weitere Instruktionen des Betreibers und der Einsatzkräfte zu waren. Auch zum Schutz der Gesundheit war es notwendig, dass nach dem Löschen eine umfangreiche Entrauchung vorgenommen werden musste. Gegen 21 Uhr 00 konnte dann grünes Licht gegeben werden und die Abfertigung wurde wieder aufgenommen.  Offiziellen Angaben nach sollen bei dem Vorfall keine Passagiere verletzt worden sein. Allerdings wurden zwei Polizisten, die als erste mit Feuerlöschern eingeschritten sind, mit nicht näher bezeichneten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus zur weiteren Untersuchung eingeliefert.  Metropolitan Washington Airports Authority geht nicht von Fremdverschulden, sondern von einem technischen Defekt des Segways aus. Aus noch aufzuklärender Ursache könnte der Akkumulator überhitzt und folglich in Brand geraten sein. Schachverständige sollen dies nun ermitteln. Der Sachschaden am Terminal soll eher gering sein. 

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Flughafen Stuttgart nimmt weitere Solaranlage in Betrieb

Am Flughafen Stuttgart-Echterdingen wurde kürzlich eine weitere Solaranlage in Betrieb genommen. Diese besteht aus 1.205 Panels und befindet sich auf dem Dach des Parkhauses P11. Mit „STRzero“ will die Flughafengesellschaft die Emissionen aus ihrem Betrieb bis spätestens 2040 auf null bringen. Der STR wird zum Solarflughafen. Bedeckt werden sollen alle geeigneten oder aufrüstbaren Dächer, Freiflächen und selbst ein Teil des südlichen Flughafenzauns. Seinen Stromertrag aus Fotovoltaik will der Airport von derzeit 2,6 (2022) auf rund 20 Gigawattstunden bis 2040 und 30 Gigawattstunden bis 2050 steigern.

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Georgien sperrt Boeing 737 von Belavia aus

Die Zivilluftfahrtbehörde von Georgien hat der weißrussischen Fluggesellschaft Belavia untersagt den Maschinentyp Boeing 737 auf Flügen von Minsk nach Tiflis, Batumi und Kutaissi einzusetzen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass es in der georgischen Bevölkerung erheblichen Unmut darüber gibt, dass es wieder Flüge in die Russische Föderation gibt. Auch stören sich viele Bürger an den Weißrussland-Flügen. In manchen Bereichen hat sich Georgien den westlichen Sanktionen angeschlossen. Somit untersagt man Belavia die Nutzung von Boeing 737 im Luftraum von Georgien. Dem weißrussischen Carrier bleibt aber die Möglichkeit die Routen mit Regionaljets des Typs Embraer 190 zu bedienen.

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Bern: Skywork-Konkursverfahren nach fünf Jahren abgeschlossen

Das Konkursverfahren der im August 2018 in die Pleite geflogenen Skywork Airlines konnte vor wenigen Tagen endgültig abgeschlossen werden. Das Konkursamt Bern-Mittelland hat die Verteilungsquote genehmigt. Aus der einstigen Flugschule Skywork wurde mit Hilfe von vielen Millionen Schweizer Franken, die von Rolex-Erbe Daniel Borer bereitgestellt wurden, eine Regionalfluggesellschaft für Bern gebildet. Der Carrier war einige Jahre lang mit Dornier 328 und zeitweise auch de Havilland Dash 8-400 auf Expansionskurs. Geld verdient hat man nie und irgendwann hat der Investor das Interesse verloren. Das Unternehmen ging dann mehrheitlich an Martin Inäbnit, unter dessen Geschäftsführung unter anderem die Umflottung auf Saab 2000 vollzogen wurde. Auch hatte man die Anschaffung von Regionaljets des Typs Embraer 170 oder Sukhoi Superjet SSJ-100 ins Auge gefasst, aber zu einer Order ist es nicht mehr gekommen. Am 29. August 2018 wurde der letzte Skywork-Flug durchgeführt und das Unternehmen, das in seiner Geschichte wiederholt kurz auf dem Aus stand, musste Konkurs anmelden. Zuvor sind Verhandlungen mit dem Zeitfracht-Konzern, die zu einer möglichen Übernahme hätten führen sollen, ergebnislos abgebrochen wurden. Firmenchef Martin Inäbnit sagte im Zuge der Konkursanmeldung, dass er keine Alternative bzw. Zukunft mehr für die Regionalfluggesellschaft sieht. Zunächst wurde angenommen, dass SkyWork nicht komplett pleite war, jedoch nicht über den Winter gekommen wäre. Allerdings haben im Konkursverfahren doch sehr viele Gläubiger zum Teil äußerst hohe Forderungen angemeldet. Somit ist anzunehmen, dass Inäbnit genau gewusst hat, dass er gesetzlich dazu verpflichtet ist Insolvenz anzumelden und genau das tat der letzte Skywork-Chef auch. Laut einem Bericht der Berner Zeitung

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Winter 2023/24: Croatia Airlines bedient Zadar-München

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen München und Zadar zu bedienen. Mit Wirksamkeit zum 31. Oktober 2023 wird Croatia Airlines zwei wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten bedienen. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400 bedient werden. München ist jener Airport, den Croatia Airlines besonders häufig ansteuert. Ab keinem anderen deutschen Flughafen bietet der Carrier so viele verschiedene Destinationen in Kroatien nonstop an.

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Nordic Aviation Group in Schieflage: Ohne Hilfe von Regierung oder Investor wird es eng

Die Finanzlage des Marabu-Airlines-Partners Nordica ist offenbar noch angespannter als bislang angenommen. Dem Carrier und seiner auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Tochtergesellschaft Xfly droht im dritten Quartal der Gang zum Insolvenzgericht, sofern bis dahin keine Lösung gefunden wird. Beide estnischen Luftfahrtunternehmen gehören der Nordic Aviation Group, die wiederum vollständig im Staatsbesitz ist, an. Gegründet wurde Nordica als Nachfolger der Estonian Air, die aufgrund einer angeordneten Rückzahlung von Subventionen Insolvenz anmelden musste. Zunächst ging man im Rahmen einer Kooperation mit Adria Airways als virtueller Carrier an den Start. Der Flugbetrieb wurde dann später von Regional Jet (heutige Xfly) durchgeführt und man kooperierte mit der polnischen Lot, die sich auch mit 49 Prozent beteiligt hatte. Diese Zusammenarbeit wurde mittlerweile aufgelöst und der Minderheitsanteil ging zurück an den Staat Estland. Nordica selbst hat erst seit weniger als einem Jahr AOC und Betriebsgenehmigung. Im Gegensatz zu Xfly, auf deren AOC Regionaljets und Turbopropflugzeuge, mit denen man hauptsächlich für andere Carrier fliegt, registriert sind, hat man bei Nordica auch mit der Einflottung von Airbus A320 begonnen. Man sollte für Marabu Airlines, in deren Management man auch vertreten ist, der Hauptpartner sein und beim Aufbau des deutschen Ferienfliegers mithelfen. Allerdings scheint sich die mangelnde Erfahrung in Sachen Betrieb von Mittelstreckenflugzeugen äußerst nachteilig ausgewirkt zu haben. Auch ist es Nordica nicht gelungen ausreichend Personal für die Bases Hamburg und München anzuheuern. Dies dürfte nicht nur an der vergleichsweise niedrigen Bezahlung liegen, sondern durchaus auch an einer nicht alltäglichen Konstruktion in Sachen Anstellung. Für die Nordic Aviation Group

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Land Tirol sperrt Flugplatz Höfern – Hindernissituation muss neu vermessen werden

Nachdem sich am vergangenen Freitag ein tödlicher Absturz eines Segelflugzeuges ereignet hat, soll der Flugplatz Höfern auf unbestimmte Zeit gesperrt bleiben. Das Land Tirol hat den Betreibern auferlegt, dass die Hindernissituation neu zu vermessen ist. Einen kausalen Zusammenhang mit dem jüngsten Unfall schließt man aber – zumindest öffentlich – aus. Am Freitag, den 18. August 2023 ist ein 58-jähriger Deutscher mit seinem Segelflugzeug abgestürzt. Ersten Erkenntnissen nach könnten die zum Zeitpunkt des Unfalls aufgetretenen Winde eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Der Pilot kam beim Absturz ums Leben. Die Ursache des Unfalls wird nun von Sachverständigen und Behörden ermittelt. Das zuständige Aufsichtsamt hat nun entschieden, dass der Flugplatz Reutte-Höfen auf unbestimmte Zeit stillgelegt wird. Dies hat auch Folgen für zwei Maschinen, die hier nicht ihre „Homebase“ haben, sondern lediglich zu Gast waren. Diesen wurde die Starterlaubnis ohne Angabe näherer Gründe verweigert. Ein betroffener Flugzeugbesitzer erklärt im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk, dass er diese Behördenentscheidung nicht nachvollziehen kann. Über kurz oder lang müsse er sowieso mit seiner Maschine weg, denn es werde ja nicht mit dem LKW weggebracht. Bei der Entscheidung der Behörde scheint der Umstand, dass es sich bereits um den dritten schweren Unfall binnen zwei Jahren handelt, eine erhebliche Rolle gespielt zu haben. Beispielsweise ist vor etwa einem Jahr ein Kleinflugzeug auf ein Hausdach gestürzt. Ein Vertreter des Landes Tirol betont aber, dass die Unfälle nicht kausal für die Sperre gewesen wäre. Christian Senn, Obmann des Segelflugvereins Ausserfern, hebt hervor, dass er die nun gewählte Vorgehensweise noch nie

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Delta übernimmt Wheels Up

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat gemeinsam mit einem Konsortium aus Finanzunternehmen, dem unter anderem Certares und Knighthead, etwa 95 Prozent des Charteranbieters Wheels Up übernommen. Der Anbieter musste sich kürzlich in ein Insolvenzverfahren begeben. Aus diesem wurde man nun unter anderem von Delta herausgekauft. Gemeinsam mit den Partnern soll etwa eine halbe Milliarde U.S.-Dollar investiert werden. Damit soll Wheels Up die notwendige finanzielle Stabilität für die weitere Expansion erhalten.

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Bewerbertage: Wizz Air sucht Flugbegleiter in Wien

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Malta befindet sich an ihrer Basis Wien-Schwechat auf der Suche nach zusätzlichem Kabinenpersonal. Dazu veranstaltet man am 25. August 2023 und am 5. September 2023 offene Bewerbertage. Diese finden jeweils ab 9 Uhr 00 im Holiday Inn Hotel in der Margaretenstraße 53 in 1050 Wien statt. Interessierte Personen müssen sich vorab online registrieren, um an den Bewerbertagen teilnehmen zu können. Weitere Informationen dazu finden sich unter diesem Link direkt bei der Fluggesellschaft.

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Korean Air weiter „Cash and Miles“ aus

Das Skyteam-Mitglied hat die maximale Anzahl der im „Cash and Miles“-Programm einlösbaren Meilen von 20 auf 30 Prozent erhöht. Davon sollen Vielflieger profitieren, denn die Zuzahlungen sinken dadurch. Cash and Miles ermöglicht Skypass-Mitgliedern, Tickets mit einer Kombination aus Geld und Prämienmeilen zu bezahlen. Die Zahlungsoption ist für alle Abflugdaten und Buchungsklassen verfügbar. Korean Air hat das Cash and Miles-Programm 2021 eingeführt, um Vielfliegern mehr Möglichkeiten zum Einlösen ihrer Meilen zu bieten. Kunden können bis zu 30 Prozent des Flugpreises (Steuern und Treibstoffzuschläge ausgenommen) mit Meilen bezahlen, wenn sie Tickets über die Website oder die mobile App der Fluggesellschaft kaufen. Die restlichen 70 Prozent können mit koreanischen Won oder US-Dollar abgegolten werden. Einlösungs-Beschränkungen können für Flugtickets mit mehreren Teilstrecken und Codeshare-Flüge gelten, die Einlösungsraten variieren saisonbedingt nach Angebot und Nachfrage.

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