Jan Gruber

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Jan Gruber

Osterferien: Frankfurt rechnet mit längeren Wartezeiten

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, geht davon aus, dass es während der bevorstehenden Osterferien 2023 zu längeren Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle sowie der Ausgabe von Gepäckstücken kommen könnte. Passagieren rät man rechtzeitig am Airport zu erscheinen bzw. genügend Pufferzeit einzuplanen. Prognosen des von Fraport geführten Flughafens sehen rund 185.000 Fluggäste sowie 1.100 Starts bzw. Landungen pro Tag. Dies wäre eine Herausforderung für den Airport und die vor Ort tätigen Dienstleister. Man verweist darauf, dass man sich auf die erste Reisewelle des laufenden Jahres gut vorbereitet habe. Dennoch könne man nicht ausschließen, dass sich Passagiere zu Spitzenzeiten mit starkem Reiseverkehr auf längere Wartezeiten einstellen müssen. Davon werden in erster Linie die Sicherheitskontrollen sowie die Ausgabe von Gepäckstücken betroffen sein. Hintergrund: Auch weiterhin haben der Frankfurter Flughafen und die vor Ort tätigen Dienstleister akuten Personalmangel. Die Anzahl der Reisenden steigt jedoch stetig an und insbesondere zu Beginn der Osterferien 2023 rechnet man mit einem großen Anstrum.

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KLM musste wegen aggressivem Passagier einen Langstreckenflug abbrechen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte am Samstag, den 26. März 2023 an Bord von Flug KL677 Ärger mit einem äußerst aggressiven Passagier. Sein Verhalten führte dazu, dass auf der Höhe von Island umgekehrt und zum Flughafen Amsterdam-Schiphol zurückgekehrt werden musste. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung PH-BQB befand sich auf einem Langstreckenflug in Richtung Calgary. Ungefähr auf der Höhe von Island verlor ein Fluggast die Beherrschung und legte ein äußerst aggressives Verhalten an den Tag. Laut einer Firmensprecherin ist unklar auf wen es der unruly PAX tatsächlich abgesehen hatte. Die Situation wurde aus äußerst ernst eingestuft, denn das Kabinenpersonal musste den Passagier überwältigen und anschließend an einem Sitz fesseln. Der über den Vorfall in Kenntnis gesetzte Kapitän entschied dann den Flug in Richtung Calgary abzubrechen und nach Amsterdam-Schiphol zurückzukehren. Die PH-BQB konnte nach insgesamt fünfstündiger Flugzeit sicher auf dem größten Airport der Niederlande aufsetzen. Die Polizei wartete bereits am Flugsteig und betrat anschließend das Langstreckenflugzeug, um den unruly PAX zu verhaften. Für die übrigen Fluggäste war der Vorfall äußerst ärgerlich, denn durch das Verhalten einer einzelnen Person ist eine enorme Verspätung entstanden.

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Atlantic Airways nimmt Vagar-Stewart International auf

Die Fluggesellschaft Atlantic Airways plant im August 2023 Nonstopflüge zwischen Vagar und New York aufzunehmen. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Planungen will man in den USA den Stewart International Airport ansteuern. Voraussichtlich ab Ende August 2023 will Atlantic Airways die Färöer Inseln mit New York verbinden. Zunächst war vorgesehen, dass der Newark Airport angesteuert werden soll. Allerdings war man bei der Zuteilung der Start- und Landerechte nicht erfolgreich, so dass man sich von den Stewart International Airport entschieden hat. Nebst der Billigfluggesellschaft Play ist man der zweite europäische Carrier, der diesen Flughafen ansteuert.

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Lissabon: Bulgaria Air und Fly2Sky fliegen für Tap

Die Fluggesellschaft Tap Air Portugal wird im Sommerflugplan 2023 drei weitere Wetlease-Flugzeuge einsetzen. Dabei handelt es sich um einen Airbus A319 und einen Embraer 190, die jeweils von Bulgaria Air betrieben werden. Weiters ist ein A321 von Fly2Sky im Einsatz. Die drei Maschinen werden in Lissabon stationiert. Mit A319 wird Bulgaria Air im Auftrag von Tap unter anderem die Ziele Warschau, Praia und Dakar ansteuern. Mit Embraer 190 fliegt man für den Auftraggeber nach Valencia, Sevilla, Porto, Nizza, Malaga, Madrid, Faro, Casablanca, Barcelona und Brüssel. Der Airbus A321 von Fly2Sky kommt unter anderem nach Stockholm-Arlanda, Oslo, Rom-Fiumicino und Dakar zum Einsatz. Vorerst ist die Zusammenarbeit mit den beiden Subunternehmern auf die Sommerflugplanperiode 2023 befristet.

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Mailand: German Airways fliegt auch im Sommer 2023 für Ita Airways

Auch im Sommerflugplan 2023 wird German Airways mit Embraer 190 ab Mailand-Linate für Ita Airways fliegen. Nebst einzelnen Flügen, die außerhalb dieses Airports vorgenommen werden, soll hauptsächlich ab dem innerstädtischen Flughafen der Metropole geflogen werden. Das Wetlease-Flugzeug wird für Ita Airways hauptsächlich nach Stuttgart, Neapel, London-City, Frankfurt am Main und Bari eingesetzt werden. Seit einiger Zeit mietet der italienische Carrier einen Embraer 190 samt Besatzungen von German Airways.

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AUA-Vorstand bessert Angebot für fliegendes Personal nach

Die Geschäftsleitung der Austrian Airlines hat Ende der vergangenen Woche den Betriebsrat Bord und der Gewerkschaft Vida ein nachgebessertes Angebot vorgelegt. Die Arbeitnehmervertreter wollen dieses am 28. März 2023 mit den Beschäftigten evaluieren. Unter anderem sieht der Vorschlag der AUA vor, dass die Gehälter ab Mai 2023 um durchschnittlich 12,3 Prozent erhöht werden sollen. Das Krisenpaket soll für alle Beschäftigten rückwirkend zum 1. Jänner 2023 zurückgenommen werden. Die Flugbegleiter in den untersten Lohngruppen sollen um bis zu 23 Prozent mehr Lohn bekommen. Die Gewerkschaft Vida wollte den seitens der AUA öffentlich gemachten Vorschlag nicht kommentieren. Man betont, dass man für Verhandlungen weiterhin offen ist, werde diese aber nicht öffentlich führen. Der nächste Schritt ist, dass das Offert mit der Belegschaft im Rahmen der Betriebsversammlung, die am Dienstag stattfinden wird, besprochen wird.

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Koralmbahnhof am Flughafen Graz: Günther Ofner kritisiert Gewesslers „Nein“

Wiens Flughafenchef Günther Ofner übt in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann Luftfahrt erhebliche Kritik am Umstand, dass sich das von Leonore Gewessler (Grüne) geführte Verkehrsministerium weigert einen Koralmbahn-Fernbahnhof am Flughafen Graz zu errichten. Dies würde der „Logik des Klimaschutzministeriums widersprechen“, so der Manager. Die sich in Bau befindliche Koralmbahn soll die Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten Klagenfurt und Graz auf 45 Minuten verkürzen. Die Trasse führt dabei unterirdisch nahe am steiermärkischen Airport vorbei, jedoch ist die Errichtung einer Haltestelle nicht vorgesehen. Dies geht auf einen uralten Kompromiss, der noch mit dem ehemaligen Landeshauptmann Jörg Haider geschlossen wurde, zurück. Dieser befürchtete, dass durch die neue Bahnstrecke der Flughafen Klagenfurt überflüssig werden könnte. Viele Jahre sind seither vergangen und mittlerweile gibt es eine grüne Verkehrsministerin, die sich selbst als Klimaschutzministerin bezeichnet. Allerdings will auch diese keine Koralmbahn-Haltestelle am Grazer Flughafen errichten. Der steierische Landeshauptmann ist aber der Ansicht, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und will sich dafür einsetzen, dass diese doch noch kommt. Eine ausführliche Analyse zum Thema Koralmbahn hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. „Seamless Travelling, Multimodalität, Konnektivität. Diese drei Stichworte hört man ständig, wenn es um moderne Verkehrsstrategien geht, und das nicht zuletzt vom zuständigen Klimaministerium. Die Ankündigung von Bundesministerin Gewessler, dass es keine Haltestelle der Koralmbahn am Flughafen Graz geben wird, widerspricht dem aber komplett“, kritisiert Günther Ofner, Obmann der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich. Ofner zufolge wird damit „eine einmalige Chance die Stärken von Luftfahrt und Bahn in der Steiermark zu kombinieren, durch ein einfaches „Nein“

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Air Nostrum nimmt Zürich-Ibiza auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Iberia eine Nonstopverbindung zwischen Zürich und der Balearen-Insel Ibiza anbieten. Diese soll ab 1. Juli 2023 einmal wöchentlich bedient werden. Zum Einsatz kommen von Air Nostrum betriebene Bombardier CRJ-1000. Es handelt sich um eine saisonale Strecke, die vorerst bis zum 12. August 2023 befristet ist. Eine mögliche Fortführung ist bei hoher Nachfrage vorstellbar.

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Wegen Dreamliner-Verzögerungen: American muss Europa-Strecke aussetzen

Das Oneworld-Mitglied American Airlines wird die Nonstopverbindung zwischen Philadelphia und Madrid im Mai und Anfang Juni 2023 für einige Wochen temporär einstellen. Der Grund für diese Entscheidung liegt keinesfalls bei mangelnder Nachfrage, sondern man hat zu wenige Boeing 787 zur Verfügung. Die wiederholten Lieferverzögerungen wirken sich nachteilig auf den Flugbetrieb von American Airlines aus. Der Carrier teilte am Freitag unter anderem mit, dass man auf einigen Strecken die Frequenzen reduzieren muss. Betroffene Passagiere sollen auf andere Verbindungen umgebucht werden. Die Langstrecke zwischen Philadelphia und Madrid muss man für einige Wochen komplett einstellen, weil man Unternehmensangaben nach zu wenige geeignete Flugzeuge zur Verfügung hat. Die Auslieferung der neuen Boeing 787 an die Fluggesellschaften hat sich in den vergangenen zwei Jahren verzögert, da Boeing die Federal Aviation Administration (FAA) davon überzeugen musste, dass es mehrere Produktionsprobleme bei diesem Modell gelöst hatte. Anfang dieses Monats genehmigte die FAA die Wiederaufnahme der Lieferungen. American sollte daher in diesem Jahr drei Dreamliner erhalten. American wird in der Hochsaison 240 zusätzliche Flüge pro Monat von Europa aus anbieten, was einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Doch ganz sicher ist es nicht, dass am Mitte Juni 2023 wieder auf dieser Route geflogen werden kann, denn ein Firmensprecher von American Airlines sagte auch, dass die aktuellen Planungen darauf basieren, dass es bei den Auslieferungen der bestellten Boeing 787 keine weiteren Verzögerungen gibt. Gegebenenfalls könnte aber auch andere Routen pausiert werden. Bei American Airlines ist man jedenfalls so ganz und gar nicht erfreut, dass man aufgrund von

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Rostec will deutlich mehr Triebwerke für SSJ-100 herstellen

Der russische Rostec-Konzern will so rasch wie möglich deutlich mehr Triebwerke für den Maschinentyp Sukhoi Superjet SSJ-100 herstellen. Es handelt sich um die von der Tochter United Engine Corporation hergestellten Aviadvigatel PD-8. Dies will man durch eine Verdoppelung der Prüfstände erreichen. Man habe bereits sieben Stück in Betrieb genommen und fünf weitere sollen in naher Zukunft folgen. Ziel ist es, dass man die monatliche Produktion verdoppeln kann. Mit dem PD-8 will man das PD-14, das zahlreiche westliche Komponenten beinhaltet, ablösen. Nebst dem SSJ-100 soll es auch bei der Irkut MS-21 und der Beriew BE-200 eingesetzt werden.

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