Jan Gruber

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Jan Gruber

Nachwuchs-Elite der Gastronomie misst sich beim 17. Wirtshaus Battle

In den Räumlichkeiten der HLF Krems fand am 25. Februar 2026 der traditionsreiche Lehrlingswettbewerb der Wirtshauskultur Niederösterreich statt. Unter dem Titel „Wirtshaus Battle – Young Talents“ traten 14 ausgewählte Nachwuchskräfte gegeneinander an, um ihr fachliches Können in den Kernbereichen Küche und Service unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmer mussten sich dabei einer fachkundigen Jury stellen, der unter anderem Sterneköchin Ramona Hujber und Branchenexperten wie Filippo Karawatt angehörten. Insgesamt wurden fünf Goldmedaillen für herausragende Leistungen vergeben, was das hohe Ausbildungsniveau in den niederösterreichischen Betrieben unterstreicht. Die Anforderungen an die jungen Talente waren je nach Lehrjahr streng gestaffelt. Während im Bereich der Küche Aufgaben von der klassischen Suppe bis hin zu komplexen Kreationen mit Innereien oder veganen Hauptspeisen reichten, lag der Fokus im Service auf der ganzheitlichen Gästebetreuung. Hierzu zählten neben dem fachgerechten Eindecken und Dekorieren der Tische auch das Zapfen von Bier, die Zubereitung von Kaffeespezialitäten sowie die professionelle Weinberatung. Besonders die Lehrlinge im dritten und vierten Lehrjahr mussten zudem Kompetenz im Beschwerdemanagement und bei der Kreation alkoholfreier Cocktails beweisen. Vertreter der Politik und der Wirtschaftskammer betonten im Rahmen der Siegerehrung die Bedeutung einer fundierten Ausbildung für die Zukunft des heimischen Tourismus. Projekte wie die digitale Lernplattform „Wise Up“ oder Auslandspraktika im Rahmen von „Let’s Walz“ flankieren das Engagement der Betriebe, um den Fachkräftenachwuchs langfristig zu sichern. Die Erstplatzierten in der Kategorie Küche kamen aus renommierten Häusern wie dem Goldenen Bründl in Oberrohrbach und dem Landgasthof Bärenwirt in Petzenkirchen. Im Service dominierten Talente des Alpen-Aktiv-Landgasthofs „Zur Schubertlinde“. Der Wettbewerb, der maßgeblich

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Amadeus forciert KI-Strategie durch Übernahme des Technologieunternehmens SkyLink

Der globale Reisedienstleister Amadeus hat am 25. Februar 2026 die Übernahme von SkyLink bekannt gegeben. Mit diesem strategischen Schritt zielt das in Madrid ansässige Unternehmen darauf ab, die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Reisebranche massiv zu beschleunigen. SkyLink, ein in New York ansässiges Spezialunternehmen für Konversationsautomatisierung und Orchestrierung, bringt eine proprietäre KI-Architektur in den Konzern ein. Diese Technologie ist darauf ausgelegt, komplexe Buchungsvorgänge in dialogorientierte Interaktionen zu überführen, die nahtlos in bestehende Chat-Plattformen eingebettet werden können. Die Akquisition markiert einen Wendepunkt in der Branchenentwicklung, weg von experimentellen Pilotprojekten hin zu skalierbaren, produktiven Anwendungen. Durch die Einbindung der SkyLink-Technologie in das Amadeus-Portfolio sollen Geschäftsreisen künftig innerhalb von Sekunden über automatisierte Schnittstellen verwaltet werden können. Für Unternehmen bedeutet dies eine gesteigerte Produktivität der Mitarbeiter und signifikante Kosteneinsparungen im Reisemanagement. SkyLink konnte bereits vor der Übernahme Zehntausende erfolgreiche Transaktionen über seine Plattform abwickeln und verfügt über eine starke Marktpräsenz in Nordamerika, die nun als Basis für die globale Expansion dient. Langfristig plant Amadeus, die KI-gestützten Funktionen über den Geschäftsreisebereich hinaus auf das gesamte Ökosystem auszuweiten. Dies umfasst spezifische Anwendungen für Fluggesellschaften, Flughäfen und den Hotel-Sektor. Das Ziel ist die Bereitstellung von Conversational-Assistenten, die Reisende in allen Phasen der Reise unterstützen und gleichzeitig die operative Resilienz der Anbieter stärken. Amadeus nutzt hierbei seine Position als zentrales Datenrückgrat der Branche, um Milliarden von Suchanfragen und Reisetransaktionen pro Tag mithilfe der neuen KI-nativen Frameworks effizienter zu verarbeiten. Branchenexperten werten diesen Zukauf als konsequente Fortführung der Kooperation mit großen Technologiepartnern und als Reaktion auf den

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Polar Airlines setzt auf modifizierte Il-114-300 für den fernen Osten

Die regionale Luftfahrt im Nordosten Russlands steht vor einem technologischen Generationswechsel, der die Erreichbarkeit entlegener Gebiete unter schwierigsten infrastrukturellen Bedingungen sicherstellen soll. Polar Airlines, die staatliche Fluggesellschaft der Republik Sacha (Jakutien), bereitet die Integration von drei modifizierten Turboprop-Maschinen des Typs Il-114-300 in ihre Flotte vor. Wie die Unternehmensführung mitteilte, stellt die Beschaffenheit der Start- und Landebahnen in der Arktis eine besondere Herausforderung dar, da ein Großteil der Flugplätze lediglich über unbefestigte Pisten aus Schotter, Sand oder festgefahrenem Schnee verfügt. Um den sicheren Betrieb der neuen Flugzeuge zu gewährleisten, hat der Hersteller Iljuschin zugesagt, die Triebwerke mit speziellen Schutzvorrichtungen auszustatten, die das Ansaugen von Fremdkörpern verhindern sollen. Diese Anpassungen sind für Polar Airlines von existenzieller Bedeutung, um die alternde Flotte aus sowjetischer Produktion schrittweise zu ersetzen und die Kapazitäten auf den wichtigsten Regionalrouten stabil zu halten. Während die ersten Auslieferungen für das Jahr 2026 avisiert sind, wird der vollständige Roll-out des Programms erst für das Ende des Jahrzehnts erwartet. Technische Herausforderungen auf unbefestigten Pisten Der Flugbetrieb in Jakutien gilt als einer der anspruchsvollsten weltweit. Extreme Temperaturen, die im Winter regelmäßig unter minus 50 Grad Celsius fallen, und eine mangelhafte Bodeninfrastruktur zwingen die Fluggesellschaften zu technischen Sonderlösungen. Semyon Semyonov, stellvertretender Flugdirektor von Polar Airlines, betonte in einem aktuellen Statusbericht, dass die Standardversion der Il-114-300 für die spezifischen Anforderungen im fernen Osten Russlands nicht ohne Weiteres geeignet ist. Das Hauptproblem stellt der sogenannte Fremdkörperschaden (Foreign Object Debris, FOD) dar. Bei Propellermaschinen, deren Triebwerke konstruktionsbedingt relativ nah am Boden positioniert sind, besteht beim Start

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Strategische Allianz zwischen R2 Hotels und Summum Hotel Group zur Marktexpansion

Die zur Schauinsland-Reisen Gruppe gehörende Hotelkette R2 Hotels hat eine weitreichende strategische Allianz mit der Summum Hotel Group geschlossen. Durch diese Partnerschaft entsteht eine schlagkräftige Allianz, die insgesamt 46 Beherbergungsbetriebe mit einer Kapazität von rund 5.450 Zimmern umfasst. Das Hauptziel der Zusammenarbeit besteht darin, die Marktposition im internationalen Feriensegment zu festigen und durch die Zusammenführung von Ressourcen operative Synergien zu heben. Während R2 Hotels seine starke Präsenz in beliebten Urlaubsregionen einbringt, liefert die Summum Hotel Group als spezialisierte Multimarken-Plattform die notwendige strategische und operative Expertise zur Professionalisierung der Strukturen. Die operative Unterstützung durch die Summum Hotel Group erstreckt sich auf zentrale Unternehmensbereiche wie das Hotelmanagement, kommerzielle Dienstleistungen, Personalwesen und den zentralen Einkauf. Durch die Optimierung dieser Prozesse soll eine solide Basis für zukünftiges Wachstum in touristischen Kernmärkten geschaffen werden. Aktuell betreibt R2 Hotels zwölf Häuser, wobei der Schwerpunkt mit sieben Objekten auf Fuerteventura liegt. Weitere Standorte befinden sich auf Lanzarote und Mallorca, wo derzeit zudem ein neues Hotelprojekt realisiert wird. Trotz der engen Kooperation bleiben die Identität und die Markenführung von R2 Hotels vollständig erhalten. Gerald Kassner, Geschäftsführer von schauinsland-reisen, betont die Bedeutung dieser strukturellen Weichenstellung für die langfristige Entwicklung der Hotelkette. Die Allianz ermöglicht es dem Unternehmen, flexibler auf Marktveränderungen zu reagieren und die Managementkompetenzen gezielt auszubauen. Die Summum Hotel Group bringt hierbei Erfahrungen ein, die insbesondere bei der Skalierung des Portfolios in wettbewerbsintensiven Regionen wie den Kanaren und Balearen von Vorteil sind. Die Bündelung der Einkaufsmacht und die Vereinheitlichung der Personalstandards gelten als wesentliche Faktoren zur Steigerung der

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Vom Luftschloss zur Schlammschlacht: Die dubiosen Versprechen von Fischer Air

Die Geschichte der Touristik ist reich an gescheiterten Comeback-Versuchen, doch das Gebaren rund um die Neugründung der Fischer Air erreicht eine neue Qualität der Undurchsichtigkeit. Während geprellte Kunden seit Monaten auf die Rückerstattung ihrer Flugtickets warten und Transparenz bei dem Unternehmen ein Fremdwort bleibt, flüchtet sich Inhaber Vaclav Fischer in immer abenteuerlichere Verschwörungstheorien. Anstatt den operativen Offenbarungseid zu leisten, kündigte der tschechisch-deutsche Unternehmer nun den Oktober 2026 als neuen Starttermin an – ein Datum, das nach zahllosen verschobenen Terminen in der Branche kaum noch ernst genommen wird. Parallel dazu holt Fischer zu einem verbalen Rundumschlag gegen den Branchenriesen Dertour und hochrangige EU-Politiker aus, den Beobachter als verzweifeltes Ablenkungsmanöver von den eigenen Unzulänglichkeiten werten. Zwischen markenrechtlichen Streitigkeiten und dem Schweigen gegenüber geschädigten Urlaubern verkommt das Projekt Fischer Air zusehends zu einer Sackgasse, die das Vertrauen in den regionalen Flugverkehr nachhaltig zu untergraben droht. Ein Geschäftsmodell auf Basis von Verschiebungen Die Liste der Enttäuschungen ist lang. Ursprünglich sollten bereits in den vergangenen Saisons Maschinen unter dem Namen Fischer Air von Regionalflughäfen wie Kassel-Calden abheben. Doch anstatt Flugzeuge sah man lediglich Stornierungen. Besonders pikant ist dabei die Informationspolitik: Kunden, die im guten Glauben an die traditionsreiche Marke Buchungen vornahmen, wurden im Regen stehen gelassen. Es gibt Berichte über fehlende Kontaktmöglichkeiten und eine systematische Verweigerung von Ticket-Rückerstattungen. Dass Fischer nun ausgerechnet Kassel als künftigen Dreh- und Angelpunkt für Kanaren-Flüge im Jahr 2026 anpreist, wirkt angesichts der bisherigen Performance fast wie ein Hohn gegenüber den lokalen Partnern und Passagieren. Verbraucherschützer beobachten das Treiben in Bratislava,

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Hieserhof in Heiligenblut als bestbewertete Unterkunft Österreichs ausgezeichnet

Der traditionsreiche Hieserhof in Heiligenblut am Großglockner hat bei den Traveller Review Awards 2026 von Booking.com eine außergewöhnliche Platzierung erreicht. Mit der seltenen Höchstnote von 10 von 10 Punkten wurde der Familienbetrieb zur bestbewerteten Unterkunft in ganz Österreich gekürt. Global betrachtet gehört der Hof damit zum obersten ein Prozent aller gelisteten Betriebe. Berücksichtigt man zusätzlich die hohe Anzahl an abgegebenen Rezensionen, positioniert sich das Haus sogar unter den weltweit besten 0,01 Prozent der Preisträger. Die Auszeichnung unterstreicht die Relevanz von persönlicher Gästebetreuung in der alpinen Hotellerie gegenüber großflächigen Hotelstrukturen. Die Geschichte des Hieserhofs ist eng mit der touristischen Erschließung der Region Oberkärnten verknüpft. Der Hof befindet sich seit dem Jahr 1688 im Familienbesitz und leistete bereits in den 1960er-Jahren Pionierarbeit, als dort die ersten Gästezimmer des Ortes mit integriertem Bad entstanden. Nach einer Phase der Unsicherheit über die Fortführung kehrte der jetzige Inhaber Hermann Tribuser aus Wien zurück, um das Erbe anzutreten. Im Jahr 2020 wurde das Gebäude einer umfassenden Modernisierung unterzogen, wobei die Arbeiten durch die globalen Einschränkungen der Pandemie erschwert wurden. Der Umbau zielte darauf ab, den historischen Charme des Hauses mit modernem Komfort für gehobene Ansprüche zu verbinden. Hermann Tribuser verfolgt eine klare Qualitätsstrategie, die den Fokus auf Exzellenz und individuelle Gastfreundschaft legt. Der Erfolg des Hauses wird in der Branche als Beispiel für eine gelungene Betriebsnachfolge im ländlichen Raum gewertet. In einer Zeit, in der viele traditionelle Gasthöfe mangels Nachfolgelösungen schließen müssen, zeigt der Hieserhof, dass sich hohe Investitionen und eine Neupositionierung wirtschaftlich auszahlen können. Der

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Linz: Subventionierte Frankfurt-Flüge mit DAT nun buchbar

Ab dem 29. März 2026 wird der Flughafen Linz wieder an das internationale Drehkreuz Frankfurt angebunden. Die dänische Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) übernimmt diese strategisch wichtige Route und stellt damit die direkte Erreichbarkeit eines der bedeutendsten Luftfahrtknotenpunkte Europas sicher. Hierfür lässt das Land Oberösterreich Subventionen springe. Für den Betrieb wird eine Maschine des Typs ATR 72 mit einer Kapazität von 72 Sitzplätzen fest am Linz Airport stationiert. Diese Entscheidung folgt auf eine Phase, in der die Verbindung nach dem Rückzug der Lufthansa-Gruppe vakant war, was insbesondere für den oberösterreichischen Wirtschaftsstandort eine Herausforderung darstellte. Die Flugplanung sieht eine schrittweise Ausweitung der Frequenzen vor. Während in der ersten Betriebswoche aufgrund der Osterferien täglich ein Flug durchgeführt wird, steigt das Angebot von April bis Juni auf zwölf wöchentliche Verbindungen. Ab Juli wird die Frequenz auf 14 Flüge erhöht, was zwei täglichen Rotationen entspricht. Eine weitere Intensivierung erfolgt ab September 2026, wenn die Strecke auf bis zu 17 wöchentliche Flüge aufgestockt wird. In den Spitzenzeiten bedeutet dies bis zu drei tägliche Verbindungen, womit DAT insbesondere auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden reagiert, die auf flexible Tagesrandverbindungen angewiesen sind.

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Eurowings weitet Flugangebot ab Berlin-Brandenburg aus

Die Fluggesellschaft Eurowings kündigt eine umfangreiche Expansion am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an. Für den Sommerflugplan 2026 wird das Portfolio auf insgesamt 47 Destinationen aufgestockt, was einem Volumen von über 230 wöchentlichen Starts entspricht. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die ganzjährige Anbindung an die Golfregion. Erstmals werden die Flüge nach Dubai über die klassische Wintersaison hinaus verlängert. Bis Ende April bedient die Airline das Emirat elfmal pro Woche, während in den Monaten Mai und Juni sechs wöchentliche Verbindungen aufrechterhalten werden. Auch von anderen deutschen Standorten wie Stuttgart, Köln/Bonn und Hannover wird das Dubai-Angebot bis Mitte Mai verlängert, womit die Fluglinie ihre Position im Verkehr mit den Vereinigten Arabischen Emiraten festigt. Neben der Langstrecke liegt ein deutlicher Fokus auf der Vernetzung europäischer Metropolen. Eurowings etabliert neue Nonstop-Verbindungen von Berlin nach London, Lissabon und Sarajevo. Ab dem 2. November 2026 wird zudem Rom viermal wöchentlich in den Flugplan aufgenommen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Wirtschafts- und Städtereiseverkehr ab der deutschen Hauptstadt zu stärken. Parallel dazu werden die Kapazitäten zu klassischen Urlaubszielen signifikant erhöht. Die Route nach Palma de Mallorca bleibt mit bis zu 28 Flügen pro Woche die wichtigste Verbindung im Streckennetz, wobei jährlich über 150.000 Passagiere auf dieser Strecke befördert werden. Auch Ziele wie Olbia, Neapel und Kavala erfahren eine Frequenzsteigerung oder werden neu in das Programm integriert. Die Wachstumsstrategie am BER spiegelt sich in einer Erhöhung des Sitzplatzangebots auf insgesamt 2,3 Millionen Plätze für das laufende Jahr wider – eine Steigerung um rund 700.000 Plätze im Vergleich zu

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Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart führt zu weitreichenden Flugstreichungen

Ein Polizeieinsatz am Flughafen Stuttgart hat am heutigen Vormittag den Flugbetrieb massiv beeinträchtigt und zu zahlreichen Verspätungen sowie Flugausfällen geführt. Gegen 10:30 Uhr ordnete die Bundespolizei die vorzeitige Räumung der Gatebereiche im Sicherheitsbereich an. Grund für die behördliche Maßnahme war nach ersten Erkenntnissen eine unberechtigte Person, die eine Sicherheitsschleuse ohne die erforderliche Kontrolle durchschritten hatte. Dieser Vorfall löste das standardisierte Sicherheitsprotokoll aus, welches eine vollständige Durchsuchung der betroffenen Terminals sowie eine erneute Überprüfung aller bereits kontrollierten Passagiere und Handgepäckstücke vorschreibt. Von der Räumung waren nicht nur die Fluggäste in den Wartebereichen betroffen, sondern auch Passagiere, die sich bereits an Bord ihrer zum Abflug bereiten Maschinen befanden. Alle Personen mussten zurück in den öffentlichen Bereich des Terminals geleitet werden. Erst nach einer umfassenden Absuche der Gebäude durch Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten die Sicherheitskontrollen kurz nach 13:00 Uhr wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Während der Dauer des Einsatzes kam es in den Check-in-Hallen zu großen Menschenansammlungen und erheblichen Wartezeiten für die Reisenden. Die Auswirkungen auf den Flugplan sind beträchtlich. Laut Angaben der Flughafenleitung kam es bei rund zehn Abflügen zu Verzögerungen von mehr als zwei Stunden. Infolge der Unterbrechung der Abfertigungsprozesse mussten die Fluggesellschaften im weiteren Tagesverlauf mindestens acht Flüge vollständig streichen, da die Besatzungszeiten überschritten wurden oder die Maschinen für nachfolgende Rotationen an anderen Standorten fehlten. Der landende Flugverkehr war von den Sicherheitsmaßnahmen am Boden zwar nicht direkt betroffen, dennoch kam es vereinzelt zu Verzögerungen beim Aussteigen, da die Kapazitäten im Terminal durch die Räumung begrenzt waren. Passagiere, die für

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Österreichische Gegenwartskunst als internationale Visitenkarte: Flughafen Wien setzt Ausstellungsreihe im VIP Terminal fort

Der Flughafen Wien festigt seine Rolle als kultureller Botschafter und transformiert seinen exklusivsten Bereich erneut in eine Galerie für zeitgenössische Kunst. Am 25. Februar 2026 wurde im VIP Terminal die zweite Ausgabe des Formats VIP Terminal Art Lounge unter dem Titel Fly & Float feierlich eröffnet. Die Ausstellung präsentiert Werke von vier renommierten österreichischen Künstlern und ist strategisch so platziert, dass sie ein internationales Publikum aus Diplomatie, Wirtschaft und Kultur erreicht. Kuratiert von Günther Oberhollenzer, zielt das Projekt darauf ab, die kreative Substanz des Landes an einem Ort hoher globaler Fluktuation sichtbar zu machen. Die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner, betonten bei der Vernissage die Bedeutung des Flughafens als erste und letzte Visitenkarte Österreichs. Das Konzept integriert Kunst nicht als bloßes Dekor, sondern als festen Bestandteil eines hochwertigen Reiseerlebnisses für rund 18.000 Passagiere jährlich. Mit der Eröffnung vor über 100 geladenen Gästen unterstreicht der Standort seine Ambition, exklusiven Service mit kulturellem Anspruch zu verbinden und österreichischen Positionen eine Plattform von weltweiter Relevanz zu bieten. Künstlerische Positionen zwischen Abstraktion und Figuration Die aktuelle Schau Fly & Float vereint vier markante Zugänge der österreichischen Kunstszene. Die Auswahl umfasst Arbeiten von Christian Bazant-Hegemark, Franziska Maderthaner, Thomas Riess und Martin Veigl. Die Werke bespielen den gesamten Bereich des Terminals, von den weitläufigen Foyers bis zu den intimen Salons. Christian Bazant-Hegemark nutzt in seinen Bildern oft eine Kombination aus zeichnerischen Elementen und malerischer Dichte, um komplexe psychologische Räume zu öffnen. Franziska Maderthaner hingegen ist bekannt für ihre virtuose Verschmelzung von

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