Jan Gruber

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Jan Gruber

Iran Air fährt einige Europa-Strecken zurück

Die Fluggesellschaft Iran Air passt ab Mitte April 2023 die Frequenzen und das Fluggerät auf einigen Routen zwischen Teheran und Europa an. Betroffen sind die Ziele London-Heathrow, Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino und Paris-Charles de Gaulle. Mit Wirksamkeit zum 10. April 2023 bis vorerst 25. Mai 2023 soll die französische Hauptstadt nur noch einmal wöchentlich angesteuert werden. Der Einsatz von Airbus A330-200 ist geplant. Im Zeitraum von 12. April 2023 bis 17. Mai 2023 wird Iran Air in Richtung Mailand-Malpensa statt Widebodies auf Airbus A321 setzen. Die Strecke Teheran-Rom (Fiumicino) soll zwischen 30. März und 6. April 2023 temporär mit Airbus A320 statt den größeren A321 bedient werden. Nach London-Heathrow reduziert der Carrier im Zeitraum von 18. April bis 17. Mai 2023 von drei auf zwei Umläufe pro Woche. Auf dieser Route sollen Airbus A330-200 eingesetzt werden.

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United Airlines: Mann stach mit abgebrochenem Löffel auf Flugbegleiterin ein

Am Sonntag, den 5. März 2023 versuchte ein Passagier rund 45 Minuten vor der Ankunft von United-Airlines-Flug UA2609 eine Flugbegleiterin mit einem abgebrochenen Löffel zu attackieren. Auf die Kabinenmitarbeiterin soll eingestochen wurden sein, wobei andere Fluggäste einschritten und so schlimmeres verhindern konnten. Der mit der Boeing 757-200 mit der Registrierung N67134 durchgeführte Inlandsflug befand sich auf dem Weg von Los Angeles nach Boston. Rund 45 Minuten vor der Landung soll ein aus Massachusetts stammender Mann versucht haben eine Flugzeugtür zu öffnen. Als eine Flugbegleiterin dann zur Rede stellen wollte, wurde sie von ihm attackiert. Dabei soll der „unruly PAX“ mit einem abgebrochenen Löffel auf die Kabinenmitarbeiterin eingestochen haben. Aufmerksam geworden ist das Kabinenpersonal zunächst aufgrund eines Alarms, da auf der Steuerbordseite eine Tür, die sich zwischen der First- und Economy-Class befindet, entsichert wurde. Als ein Flugbegleiter die Tür untersuchte, stellte er fest, dass der Türverriegelungsgriff zu einem Viertel in die entriegelte Position geschoben worden war. Auch der Notschieber war in die entschärfte Position gebracht worden. Nachdem der Flugbegleiter die Tür wieder verriegelt hatte, meldete er den Vorfall dem Kapitän. Ein anderer Flugbegleiter erkannte, dass Torres sich in der Nähe der Tür aufgehalten hatte, und glaubte, dass er derjenige war, der sich an der Tür zu schaffen gemacht hatte. Die Besatzung sprach Torres an, um ihn zu befragen, und der Mann forderte einen Videobeweis, um zu beweisen, dass er es gewesen war. Es folge dann die Stechattacke. Andere Passagiere schritten ein, drückten den unruly PAX zu Boden und konnten so schlimmeres

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Sommer 2023: Play nimmt Glasgow-Keflavik auf

Die Billigfluggesellschaft Play startet im Mai 2023 eine weitere neue Strecke: Der Carrier beabsichtigt viermal wöchentlich zwischen Keflavik und Glasgow zu fliegen. Der Erstflug ist für den 26. Mai 2023 angekündigt. Die Route soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag mit Maschinen der Airbus A320-Reihe bedient werden. Vorerst handelt es sich um ein saisonales Angebot, denn über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch nicht entschieden.

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Pauschalreisen: Alltours über Buchungsboom erfreut

Der deutsche Tour Operator Alltours verzeichnet eigenen Angaben nach momentan deutlich mehr Buchungen für die Sommersaison 2023. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum kann man ein Plus von etwa 30 Prozent verzeichnen. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet der Reiseveranstalter damit, dass man um etwa 20 Prozent über dem Wert des Vorjahres liegen wird. In 2022 hatte Alltours etwa zwei Millionen Kunden und erwirtschaftete ein Ebitda von 61,3 Millionen Euro. „Das Interesse an Urlaubsreisen ist nach den Corona-bedingten Reisebeschränkungen der vergangenen Jahre weiterhin sehr groß. Wir haben das Vorkrisenniveau bereits im vergangenen Jahr überschritten und erleben bei den Urlaubsreisen im Sommer 2023 einen regelrechten Buchungsboom“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours auf der ITB-Pressekonferenz des Unternehmens.

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Kommentar: Alternde AUA-Langstreckenflotte vs. moderne Boeing 787-9

Ein Dauerbrenner seit vielen Jahren: Die alternde Langstreckenflotte der Austrian Airlines und deren mögliche Nachfolge. Noch nie zuvor wurden von den Managements der Lufthansa und ihrer Österreich-Tochter so konkrete Aussagen gemacht. Die Boeing 787-9 soll es also werden, aber wann diese geliefert werden, ist noch offen. Die Long-Haul-Bestandsflotte stammt zur überwiegenden Mehrheit noch aus einer von Niki Lauda getätigten Order. Die Langstreckenflotte von Austrian Airlines ist zwar in die Jahre gekommen, jedoch gibt es auch in Europa und sogar innerhalb der Lufthansa Group Operators, die älteres Fluggerät auf dem AOC haben. Die „Problematik“ der alternden AUA-Langstreckenflotte ist weniger im „jetzt“, sondern in der Zukunft zu sehen. Der nachstehend zur Illustration dargestellte Vergleich ist stark vereinfacht: Ähnlich wie bei einem Auto steigen mit höherem Alter auch die Wartungskosten. Hie und da geht mal ein Teil kaputt, das ausgetauscht werden muss und der Umfang der notwendigen Arbeiten wird immer umfangreicher. Dazu kommt, dass ältere Fahrzeuge tendenziell mehr Treibstoff verbrauchen als jüngere. Bei Flugzeugen sind die Aufwendungen für professionelle Wartungen und das Kerosin natürlich bedeutend höher als bei einem Kraftfahrzeug, jedoch vom Grundsatz her vergleichbar. Irgendwann wird es einfach zu teuer Die meisten Fluggesellschaften können Flugzeuge nicht aus verfügbaren Barmitteln bezahlen, sondern finanzieren diese über Kredite oder aber entscheiden sich alternativ für Leasing. Ältere, aber dafür abbezahlte Maschinen verursachen weder Leasingraten noch Tilgungen für Darlehen. Dieser Kostenblock fällt weg. Ähnlich wie bei einem Auto: Wenn der Kredit abgestottert ist, spart man sich monatliche Zahlungen. Solange die Wartungs- und Treibstoffkosten nicht ins gefühlte unermessliche

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Winter 2023/24: Condor reaktiviert Agadir-Flüge

Die deutsche Fluggesellschaft Condor beabsichtigt im Winterflugplan 2023 ab vier deutschen Airports die Flüge nach Agadir zu reaktivieren. Vorerst handelt es sich um saisonale Strecken. Condor hatte Agadir bereits in der Vergangenheit im Portfolio. Aufgrund der Corona-Pandemie ist man ab einigen Airports schon länger nicht mehr zu diesem Flughafen in Marokko geflogen. Ab Frankfurt, Düsseldorf, München und Hamburg soll ab Anfang November 2023 wieder je zweimal wöchentlich mit Airbus A320 geflogen werden. Ab dem größten Airport Deutschlands geht es ab 1. November 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag wieder nach Agadir. Einen Tag später folgen jeweils an Donnerstagen und Sonntagen die Flüge ab München und Düsseldorf. Von Hamburg aus geht es ab 4. November 2023 an Montagen und Samstagen in die Stadt an der Atlantikküste.

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Krems: Wachaubahn startet in den Sommer 2023

Die touristische Wachaubahn wird am Samstag, den 18. März 2023 ihre Winterpause beenden und in die Sommersaison 2023 eröffnen. Das Klimaticket ist auf dieser Route nicht gültig. Inhaber der Netzkarte erhalten lediglich eine Ermäßigung. Die Wachaubahn verbindet Krems an der Donau mit Emmersdorf und verkehrt in der Saison 2023 ab 18. März jeden Samstag, Sonntag und Feiertag. Von 29. Mai bis 1. November ist sie täglich für die Gäste unterwegs. Im Advent – von 2. bis 17. Dezember – fährt die Bahn an Samstagen-, Sonn- und Feiertagen. Eine Reservierung von Fahrradstellplätzen wird dringend empfohlen. Klimaticket Besitzerinnen und Besitzer fahren zum ermäßigten Fahrpreis.

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Zürich kann erneut den ASQ-Award gewinnen

Der schweizerische Flughafen Zürich-Kloten konnte im Jahr 2022 erneut den ASQ-Award „Bester Flughafen Europas“ in der Kategorie 25 bis 40 Millionen Passagiere gewinnen. Diesen hat man bereits in den Jahren 2006, 2008, 2018, 2019, 2020 und 2021 belegt. „Ich freue mich und bin sehr dankbar, dass wir erneut den ASQ Award als bester Flughafen Europas in unserer Kategorie gewinnen konnten. Das Jahr 2022 brachte mit dem schnellen Wiederhochfahren des Betriebs einige Herausforderungen mit sich. Dass sich die Passagiere bei uns wohl fühlen und unser Engagement wahrgenommen wird, freut mich sehr. Der Dank gilt auch unseren Partnerfirmen und allen Mitarbeitenden am Flughafen, die jeden Tag zu dieser Leistung beitragen“, sagt Stephan Widrig, CEO der Flughafen Zürich AG.

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Turkish-Flotte auf 400 Flugzeuge angewachsen

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat mit dem Airbus A350-900, der die Registrierung TC-LGH und den Taufnamen „Tek Yürek“ trägt, das Flugzeug Nummer 400 in die Flotte aufgenommen. Zur Feier der Inbetriebnahme ihres 400. Flugzeugs organisierte Turkish Airlines einen besonderen Flug für Familien, die aus den von der Erdbebenkatastrophe betroffenen Städten Adıyaman, Hatay (Reyhanlı, Antakya), Gaziantep, Kahramanmaraş, Malatya, Şanlıurfa und Osmaniye evakuiert worden waren und im Sancaktepe KYK-Gästehaus in Istanbul untergebracht wurden. Der Name des 400. Flugzeugs „Tek Yürek“ wurde über eine Umfrage auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens sowie unter dem eigenen Personal bestimmt. Der A350-900 mit der Registrierung TC-LGH verfügt über 329 Sitze, 32 in der Business und 297 in der Economy Class. Die Bemalung erfolgte in den Einrichtungen der Turkish Airlines Technic am Flughafen Atatürk.

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Im A330: Eurowings Discover bietet künftig Wlan an

Die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover will ihren Passagieren auf ausgewählten Flügen künftig Wlan-Internet und den Zugang zur Airport-Lounges anbieten. Generell soll das Produktangebot noch enger mit der Lufthansa Group abgestimmt werden. Im Laufe des zweiten Quartals beginnt Eurowings Discover, sukzessive Connectivity Systeme auf ihren Langstreckenflugzeugen zu aktivieren. Auf insgesamt zehn der zwölf Airbus A330 können Reisende zukünftig auf dem Flug das Internet nutzen, analog des FlyNet-Angebots von Lufthansa. Die Nutzung ist kostenpflichtig. Schon heute bietet Eurowings Discover ihren Premium- und Statuskunden Zugang zu zahlreichen Lounges weltweit, insbesondere auf der Langstrecke. Sukzessive ergänzt der Ferienflieger sein Angebot nun um weitere Airport-Lounges, so folgten etwa in den vergangenen Wochen Cancún, Sansibar und Mombasa. In den nächsten Monaten werden auch auf der Kurz- und Mittelstrecke, immer dort wo verfügbar, Airport-Lounges in das Angebot aufgenommen, um Gästen größtmöglichen Komfort zu bieten. An Destinationen, an denen keine Lounges vorhanden sind, prüft Eurowings Discover Möglichkeiten, Gästen ein attraktives Alternativangebot machen zu können.

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