Jan Gruber

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Jan Gruber

Einreise: Katar verlangt Auslandskrankenversicherung

Seit 1. Feber 2023 muss für die Einreise nach Katar eine Auslandskrankenversicherung nachgewiesen werden. Diese kann im Zuge der Beantragung des elektronischen Visums online erworben werden und kostet umgerechnet etwa 14 Euro. Anerkannt werden nur Polizzen von Assekuranzen, die sich offiziell akkreditieren haben lassen. Daher sollten Reisende zunächst auf der Homepage des Innenministeriums prüfen, ob eine etwaig vorhandene Versicherung von Katar anerkannt wird. In diesem Fall kann die Polizze im Zuge des Visumsantrags hochgeladen werden. Andernfalls ist der Abschluss einer separaten Versicherung im Antragsprozess möglich.

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Rosaviatsia-Chef sieht keine Probleme bei der Ersatzteilversorgung

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia geht davon aus, dass Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing noch mindestens bis zum Jahr 2023 „sicher betrieben werden können“. Die westlichen Sanktionen hätten keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit in der Russischen Föderation. Auch auf die Sowjetära wird verwiesen. Im Gespräch mit dem Medienunternehmen RBK zeigt sich Behördenleiter Alexander Neradko davon überzeugt, dass man auch weiterhin an Triebwerke und Ersatzteile kommen werde und wenn nicht werde man diese eben selber bauen. Das Interview erinnert ein wenig an Durchhalteparolen, denn einige russische Fluggesellschaften haben bereits massive Probleme im Bereich der Ersatzteilversorgung. Über die Türkei und andere Staaten kommt man punktuell noch an Originalteile, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das erforderlich wäre. Die Folge daraus: Einige Maschinen wurden stillgelegt und dienen als Ersatzteilspender. Oder aber man lässt im Hinblick auf die Sommersaison schon jetzt Flugzeuge am Boden, um deren Triebwerke zu schonen. Neradko vertritt die Ansicht, dass „der Westen“ die Absicht verfolge die russische Zivilluftfahrt zu zerstören. Dieses Vorhaben werde seiner Ansicht nach nicht gelingen. Dazu der Behördenchef: „Aus einem einfachen Grund: Jeder, der in unserem Land für die Luftfahrt verantwortlich ist, hat rechtzeitig und richtig auf die Aktionen derjenigen reagiert, die sich den Sanktionen angeschlossen haben“. Er verweist auch explizit darauf, dass man die Sanktionen ohnehin umgehen könne. Man kauft einfach über Strohfirmen, die sich in Staaten, die sich nicht beteiligen angesiedelt sind, ein. In den USA ist diese Praxis bereits bekannt und beispielsweise droht das Weiße Haus mittlerweile offen, dass keine Boeing-Teile mehr in den Bosporus-Staat

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Kommentar: Paid-Catering läuft nicht bei hohen Ticketpreisen

Kaum ein Thema diskutieren Luftfahrtbegeisterte so häufig, emotional und intensiv wie Catering und Getränke auf Economy-Class-Flügen innerhalb Europas. Schon lange sind die Zeiten vorbei, in denen – beispielsweise – bei Tyrolean Airways ein mehrgängiges Menü serviert wurde. Viele Anbieter setzen auf Speisen und Getränke gegen Bezahlung, jedoch wird das Angebot äußerst unterschiedlich angenommen. Subjektiv empfunden dürfte schon so ziemlich jeder Austrian-Airlines-Flugbegleiter „klassische Wenigflieger“ an Bord gehabt haben, die mit dem Umstand, dass es beim letzten Flug, der mitunter schon Jahrzehnte zurückliegt, ein im Flugpreis inkludiertes Schnitzel auf den Klapptisch serviert gab, jedoch nun für Sandwiches und Durststiller die Geldbörse gezückt werden muss. Die Ticketpreise sind mit der Einführung von Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke der Lufthansa Group keineswegs gesunken, denn in jenem Moment, in dem die Nachfrage wieder kräftig angezogen hat, wollte man im Lufthansa Aviation Center auch finanziell kräftig profitieren. Auf vielen Kurzstrecken sind die Preise erheblich teurer als vor der Corona-Pandemie und das obwohl die Firmengruppe nur zeitverzögert von stark gestiegenen Treibstoffkosten betroffen ist. Fuel Hedging lautet das Stichwort, das vielen Airlines sprichwörtlich den Allerwertesten gerettet hat. Die meisten Billigflieger sind von Anfang an mit Paid-Catering auf den Markt gegangen. Unterschiede finden sich eigentlich nur in der Vielfalt der Auswahl und natürlich beim Preis. Nach und nach haben auch etablierte Carrier und Ferienflieger das Konzept übernommen. Zuvor hat man jedoch kofferlose Tarife und teilweise auch Handgepäck- und Check-in-Gebühren abgekupfert. Dies hat auch einen gewissen Erziehungseffekt, denn viele Fluggäste rechnen regelrecht damit, dass für jeden Handgriff nochmals die

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Azerbaijan Airlines nimmt Baku-Wien auf

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines beabsichtigt ab 2. Mai 2023 zweimal wöchentlich zwischen Baku und Wien zu fliegen. Vorerst sollen zwei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Derzeit ist seitens des Carriers geplant, dass ab Anfang Mai 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zwischen den beiden Hauptstädten geflogen werden soll. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 vorgesehen.

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Düsseldorf: Fly One Armenia nimmt Eriwan auf

Die Billigfluggesellschaft Fly One Armenia beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihre erste Deutschland-Strecke aufzunehmen. Ab Mitte Mai 2023 will man zweimal wöchentlich mit Airbus A320 zwischen Eriwan und Düsseldorf fliegen. Der Erstflug ist für den 18. Mai 2023 angekündigt. Die Neuaufnahme soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Vorläufig ist diese Route bis zum 28. September 2023 befristet, wobei bei entsprechendem Erfolg eine Fortführung vorstellbar ist.

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Flybe-Pleite: Lufthansa und Air France-KLM an Heathrow-Slots interessiert

Für die insolvente Billigfluggesellschaft Flybe soll es laut einem Medienbericht der britischen Zeitung „Telegraph“ durchaus prominente Interessenten geben. Dabei soll es sich um Air France-KLM und Lufthansa handeln. Diese dürften aber eher an den Start- und Landerechten am Flughafen London-Heathrow interessiert sein. Vor wenigen Tagen musste die „neue Flybe“ nach weniger als einem Jahr Flugbetrieb Insolvenz anmelden. Sämtliche Flüge wurden abgesagt und 276 Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungsschreiben erhalten. Zwei Juristen von Interpath Advisory wurden zu gleichberechtigten Insolvenzverwaltern ernannt. Laut deren erster Einschätzung sollen nur wenige Tage verbleiben, um eine Liquidation der Regionalfluggesellschaft verhindern zu können. Das zitierte Medium schreibt, dass sich Lufthansa und Air France-KLM primär an den sieben Slotpaaren, die Flybe in London-Heathrow hält, interessieren sollen. Weiters hat man ein Auge auf die fünf Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol geworfen. Dem Vernehmen nach sollen die Masseverwalter darauf bestehen, dass ein potentieller Käufer auch Assets und Verbindlichkeiten übernehmen wird. Gelingt der Verkauf nicht, so gehen die Slots zurück an den jeweiligen Regulator und werden neu verteilt.

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Air Arabia Maroc nimmt Nador-Frankfurt (Hahn) auf

Die Billigfluggesellschaft Air Arabia Maroc legt eine weitere Deutschland-Strecke auf: Ab 22. Juni 2023 wird man zweimal wöchentlich zwischen Nador und Frankfurt-Hahn fliegen. Vorerst ist diese Route befristet. Erst kürzlich hat der Carrier bekanntgegeben, dass man im Sommerflugplan 2023 den Flughafen Weeze ins Streckennetz aufnehmen wird. Nun steuert man mit Frankfurt-Hahn einen weiteren Regionalflughafen an. Im Zeitraum von 22. Juni 2023 bis vorläufig 9. September 2023 will man an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag zwischen Nador und dem Hunsrück-Airport fliegen.

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Austrian Airlines: A320neo-Flotte hat 1.233 Flugstunden absolviert

Vor wenigen Wochen hat Austrian Airlines mit der OE-LZN und OE-LZO die ersten beiden Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo eingeflottet. Mittlerweile haben die beiden Maschinen gemeinsam 1.233 Flugstunden absolviert. Vorerst wird die österreichische Lufthansa-Tochter vier Exemplare dieses Typs erhalten. Zwei stehen bereits im aktiven Liniendienst und die anderen beiden werden für das Frühjahr bzw. den Frühsommer 2023 erwartet. Der erste kommerzielle A320neo-Flug der Austrian Airlines führte im Oktober 2022 nach London-Heathrow. Mittlerweile waren die OE-LZN und die OE-LZO bereits auf rund 800 Flügen im Einsatz. Dabei absolvierten die beiden Jets mehr als 1.200 Flugstunden und hatten über 94.000 Passagiere an Bord. Die beiden „Neos“ kommen überwiegend ab Wien nach London-Heathrow, Berlin, Amsterdam, Frankfurt am Main und Kairo zum Einsatz. Im französischen Toulouse befinden sich momentan die zwei weiteren Flugzeuge dieses Typs in Endmontage. Austrian Airlines rechnet damit, dass man diese im Frühjahr bzw. Frühsommer 2023 übernehmen wird. Mit der Einflottung des vierten A320neo ist dann die Aufstockung der Kurz- und Mittelstreckenflotte – zumindest vorläufig – abgeschlossen.

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Europcar Deutschland mit neuem Geschäftsführer

Die Autovermietung Europcar Deutschland hat mit Tobias Zisik einen neuen Geschäftsführer bekommen. Er folgt auf Wolfgang Neumann, der das Unternehmen nach zwei Jahren verlassen hat. Der neue Deutschland-Chef von Europcar ist bereits seit 2016 für die Firmengruppe tätig. Zuletzt war er Geschäftsführer der spanischen Niederlassung. In der Bundesrepublik will er seine internationalen Erfahrungen, die er in seiner bisherigen Laufbahn sammeln konnte, aktiv einbringen.

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Rücklandung im Doppelpack: Boeing 767-300ER von Austrian Airlines mit technischen Problemen

Am Samstag, den 4. Feber 2023 musste die von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAY gleich zweimal hintereinander eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolvieren. Eigentlich sollte das Langstreckenflugzeug als OS73 nach Montreal fliegen. Die Long-Haul-Fleet der Austrian Airlines kommt langsam, aber sicher in die Jahre. Nur eine von neun Maschinen ist jünger als 20 Jahre. Einige haben bereits 25 Jahre oder mehr auf dem Buckel. Den 20er noch nicht erreicht hat lediglich die Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD. Die von technischen Problemen geplagte B767-300ER ist etwa 24,1 Jahre alt. Am Samstag, den 4. Feber 2023 wurde die Cockpitcrew von einer Fehlermeldung überrascht. Wie in solchen Fällen üblich entschied sich der Kapitän zur Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Zuvor musste jedoch noch Kerosin verbrannt werden, da das Langstreckenflugzeug ansonsten zu schwer gewesen wäre. Kurz nach der Landung wurde die OE-LAY von Technikern untersucht. Diese gaben grünes Licht, so dass ein zweiter Versuch nach Montreal zu fliegen unternommen werden konnte. Doch die OE-LAY wollte wohl nicht, denn nach dem zweiten Start trat erneut eine Fehlermeldung auf. Neuerlich entschied der Kapitän, dass zum Flughafen Wien-Schwechat zurückgekehrt wird. Um 13 Uhr 55 Lokalzeit landete die Boeing 767-300ER erneut auf dem größten Airport Österreichs. Auf einen dritten Versuch hat man dann verzichtet, denn OS73 wurde dann gestrichen. Laut Austrian Airlines habe man die betroffenen Fluggäste auf andere Verbindungen in Richtung Kanada umgebucht. Ein Boulevard-Blatt behauptete, dass die Ursache der zweiten Rücklandung ein medizinischer Notfall gewesen sein soll. Dies konnte jedoch

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