Jan Gruber

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Jan Gruber

Marathon Airlines nimmt Athen-Benghazi auf

Die griechische Fluggesellschaft Marathon Airlines plant die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Athen und Benghazi. Diese Route soll mit Regionaljets des Typs Embraer 175 bedient werden. Der genaue Termin für den Erstflug ist noch offen, da die behördlichen Bewilligungen noch ausstehen. Es handelt sich um eine der ersten Routen, die der Businessjet Operator, der ins Linien- und Chartergeschäft einsteigt, auf eigene Rechnung aufnehmen wird. Im Sommerflugplan 2023 wird Marathon Airlines auch ab dem österreichischen Innsbruck aktiv sein. Im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient man mit Regionaljets des Typs Embraer 175 einige Ferienziele. Man löst Trade Air, die bis zur Vorsaison mit Fokker 100 tätig war, ab.

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Cofag-Hilfen für Bundesländer-Airports: LG Wien weist erste Klage ab

Im Gegensatz zu den Flughäfen Wien und Klagenfurt haben die Airports Salzburg, Innsbruck, Linz und Graz keine Coronahilfen über die staatliche Cofag erhalten. Die Bundesländerflughäfen fühlen sich diskriminiert und sind dagegen vor Gericht gezogen. Die Airports Innsbruck, Salzburg und Linz haben eine gemeinsame Klage vor dem Landesgericht Wien eingebracht. Ziel ist es, dass festgestellt wird, dass man Anspruch auf Hilfsgelder, die über die Cofag verteilt wurden, hat. In erster Instanz unterlag man. Allerdings ist das Verfahren nicht abgeschlossen, denn die genannten Bundesländerflughäfen gehen in Berufung. Während Wien und Klagenfurt die Cofag-Hilfen aufgrund des Umstands, dass man private Mehrheitseigentümer hat in Anspruch nehmen konnten, schauten die anderen Bundesländerflughäfen in die Röhre. Die Förderbedingungen waren nämlich so gestaltet, dass Unternehmen, die sich im Mehrheitseigentum der öffentlichen Hand befinden, grundsätzlich ausgeschlossen sind. Genau das wollen Linz, Salzburg und Innsbruck nicht hinnehmen, denn die Airports sind als privatwirtschaftliche Gesellschaften mit beschränkter Haftung organsiert und grundsätzlich auf Gewinn ausgerichtet. Neben der zivilrechtlichen Klage, die vor dem Landesgericht Wien in erster Instanz abgewiesen wurde, führt man auch ein Verfahren vor Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof. Konkret bedeutet das, dass es momentan drei unterschiedliche Gerichtsverfahren gibt. Die Kläger, also die drei genannten Bundesländerflughäfen, hoffen, dass festgestellt wird, dass der Ausschlussgrund diskriminierend und damit rechtswidrig ist. Letztlich will man erreichen, dass man nachträglich Coronagelder aus dem Cofag-Topf bekommt. Seitens des Bundes kann man dem Anliegen nicht sonderlich viel abgewinnen und sieht die Eigentümer der Airports in der Pflicht. Je nach Standort handelt es sich dabei um die Bundesländer und/oder Städte.

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Malta MedAir erstmals für Medsky Airways in Berlin

Die maltesische Fluggesellschaft Malta MedAir hat am Freitag, den 27. Jänner 2023, den ersten Flug zwischen Berlin und Misurata duchgeführt. Auftraggeber war Medsky Airways, eine virtuelle Fluggesellschaft aus Libyen. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass eine regelmäßige Flugverbindung zwischen den beiden Städten aufgenommen werden soll. Diese soll jeweils am Verkehrstag Freitag bedient werden. Der genaue Termin für die Aufnahme ist noch offen. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Malta MedAir. Beim Berlin-Erstflug kam der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA zum Einsatz.

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Boeing montiert B737-Max künftig auch in Everett

Die Einstellung der Produktion der Boeing 747 hat beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer zur Folge, dass man die Kapazitäten am Standort Everett anderweitig nutzen. Man wird in diesem Werk eine vierte Produktionslinie für die B737-Max-Reihe aufziehen. Zwischenzeitlich wurden die Beschäftigten mittels internem Memo darüber informiert, dass in Everett die 737-Max-Fertigung expandiert wird. Derzeit geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die zusätzliche Endmontagelinie im Laufe des zweiten Halbjahres 2024 in Betrieb genommen werden. Damit soll die monatliche Fertigungsrate deutlich angehoben werden. Momentan wird dieser Maschinentyp, der der meistverkaufte aus dem Portfolio ist, ausschließlich am Standort Renton endmontiert. Im genannten Werk hat man drei Produktionslinien. In Everett wurde bis zuletzt die Boeing 747 hergestellt, jedoch ist die Herstellung ausgelaufen. Die letzte Maschine wird am 31. Jänner 2023 an Atlas Air übergeben. Weitere Maschinentypen, die in Everett montiert werden, sind unter anderem die B767 und die B777.

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Southwind Airlines hat ersten Airbus A321neo übernommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat ihren ersten werksneuen Airbus A321neo übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung TC-GRE und wurde laut CH-Aviation.com am 20. und 21. Jänner 2023 von Hamburg (Finkenwerder) nach Antalya überführt. Zum Zeitpunkt des Ferry-Fluges erschien der Mittelstreckenjet noch in Full-White. Zwischenzeitlich erhielt dieser in der Türkei die Livery des Carriers, der ursprünglich gegründet wurde, um den Flugverkehr zwischen Russland und der Türkei auszubauen. Im Sommerflugplan 2023 wird man aber auch Westeuropa-Ziele ins Streckennetz aufnehmen. Bislang wurde der Flottenneuzugang noch nicht kommerziell eingesetzt. CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf das Unternehmen, dass der Erstflug mit der TC-GRE voraussichtlich Mitte Feber 2023 durchgeführt werden soll. Bislang bestand die Flotte aus einem Airbus A321 und zwei A330. Es handelt sich um Gebrauchtflugzeuge, die von der Air Lease Corporation geleast werden.

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Corendon streicht Las Palmas und Rhodos ab Graz und Linz

Die Fluggesellschaft Corendon Europe wird im Sommerflugplan 2023 die Ziele Rhodos und Las Palmas nicht ab Graz und Linz bedienen. Weiters wurde von Corendon das Ziel Kayseri ab Wien-Schwechat aus dem Reservierungssystem entfernt. Weitere Streichungen wurden in Deutschland und Belgien vorgenommen. So fliegt man ab Erfurt nicht mehr nach Rhodos, in Karlsruhe/Baden-Baden fällt Fuerteventura weg, in Friedrichshafen streicht man Las Palmas, in Brüssel entfällt Teneriffa, in Paderborn fällt Fuerteventura dem Rotstift zum Opfer, ab Rostock trifft es Rhodos, Hurghada und Fuerteventura, in Saarbrücken streicht man Las Palma und in Stuttgart entfallen Rhodos und Las Palmas. Corendon Airlines wird das Ziel Kayseri nicht mehr ab Stuttgart, München, Frankfurt, Hamburg und Wien anbieten.

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New York: Delta fliegt Berlin und Genf ganzjährig an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines wird künftig die Destinationen Genf und Berlin ganzjährig ab New York-JFK ansteuern. Bislang handelte es sich um saisonale Routen. Ebenso wird man London-Heathrow ganzjährig mit Los Angeles verbinden. Selbiges gilt für Paris-Charles de Gaulle, das bislang ebenfalls nur saisonal mit der Westküsten-Metropole verbunden war. In Richtung Berlin sind ab New York-JFK bis zu fünf wöchentliche Umläufe pro Woche geplant.

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Lion Air beschädigt mit Boeing 737-900ER ein Flughafengebäude

Am 26. Jänner 2023 wurde ein Gebäude am Flughafen Mopah Merauke durch eine von Lion Air betriebene Boeing 737-900ER beschädigt. Die PK-LFO touchierte beim Verlassen der Parkposition das Bauwerk mit der rechten Tragfläche. Eigentlich sollte Lion Air mit dieser Maschine unter der Flugnummer JT797 nach Jayapura fliegen. Allerdings ist es beim Verlassen der Rampe zu einem Missgeschick gekommen. Mit der rechten Tragflächenspitze berührte der Mittelstreckenjet ein Flughafenbauwerk. Dies erlitt deutlich sichtbare Schäden, wie auch in einem von einem Fluggast aufgenommen Video ersichtlich ist. Für die Reisenden war der Vorfall ebenfalls unangenehm, denn aus Sicherheitsgründen konnte die PK-LFO nicht eingesetzt werden. Die Maschine kehrte daher zur Parkposition zurück und die Passagiere wurden zum Verlassen der Boeing 737-900ER ersucht. Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, wollen Lion Air und die indonesische Zivilluftfahrtbehörde genauer unter die Lupe nehmen.

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SkyUp MT legt Charterflüge ab Rumänien auf

Noch hat die sich im Aufbau befindliche SkyUp MT AOC und Betriebsgenehmigung nicht erteilt bekommen, jedoch soll dies nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein, ist aus Kreisen der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde zu hören. Nun wurden die ersten Routen, die man im Auftrag der Konzernschwester Join Up bedienen wird, bekannt. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die maltesische Billigfluggesellschaft SkyUp eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet hat. Mit dieser will man einen verbesserten Zugang zum EU-Markt erhalten. Wegen dem von Russland angezettelten Krieg kann der Lowcoster das eigene Liniennetz seit rund einem Jahr nicht mehr bedienen. Mit ACMI- und Charteraufträgen versucht man sich seither über Wasser zu halten. Da Nicht-EU-Fluggesellschaften innerhalb des Unionsgebiets nur eingeschränkt bzw. gegebenenfalls mit Ausnahmebewilligung der jeweils zuständigen Luftfahrtbehörden tätig sein dürfen, hat sich SkyUp dazu entschlossen eine EU-Tochter ins Leben zu rufen. Diese soll den ukrainischen Carrier nicht ersetzen, sondern dauerhaft ergänzen. Man will sukzessive jene Aufträge, die man von Reiseveranstaltern und Airlines in der Europäischen Union an Land ziehen konnte, auf das neue AOC übertragen. Dies gibt SkyUp dann ein kleines Stück Unabhängigkeit zurück, denn aufwendige Sonderbewilligungen sind dann nicht mehr notwendig. Auch beabsichtigt SkyUP MT Linienstrecken auf eigene Rechnung aufzunehmen. Das Projekt befindet sich aber in Verzug, denn ursprünglich rechneten die Verantwortlichen damit, dass man Ende November/Anfang Dezember 2022 AOC und Betriebsgenehmigung seitens TM-CAD erteilt bekommt. Das Zulassungsverfahren dauert aber länger als ursprünglich angenommen. Derzeit ist aus Kreisen der Behörde zu hören, dass es nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein dürfte. Mittlerweile

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Helvetic übernimmt zwei Ferienziele ab Bern

Im Sommerflugplan 2023 wird Helvetic Airways im Auftrag von Reiseveranstaltern ab Bern-Belp nach Alicante und Jerez de la Frontera fliegen. Die Olbia-Route, die im Vorjahr von Lübeck Air bedient wurde, wird heuer mit de Havilland Dash 8-400 von Skyalps geflogen. Nach Alivante geht es ab 9. Juni 2023 einmal wöchentlich mit Helvetic Airways. Jerez wird ab Anfang September 2023 einmal pro angeboten. Lübeck Air wird im Sommerflugplan 2023 ab Bern-Belp neu das Ziel Bastia ansteuern. Olbia soll im Sommer 2023 von Skyalps bedient werden.

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