Jan Gruber

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Jan Gruber

Smartlynx mit A320 für Tuifly Belgium im Einsatz

Die Fluggesellschaft Tuifly Belgium greift im Sommerflugplan 2023 auch auf von Smartlynx betriebene Wetlease-Flugzeuge des Typs Airbus A320 zurück. Diese kommen hauptsächlich ab dem Hauptstadtflughafen Brüssel zum Einsatz. Im Rahmen einer ACMI-Vereinbarung fliegt die Smartlynx Group ab Brüssel auf diversen Routen für Tuifly Belgium. Einen Überblick über jene Routen, auf denen die Maschinen des Subunternehmers besonders häufig fliegen, bietet nachstehende Liste:

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Billa baut „Supermarkt-Monopol“ am Flughafen Wien aus

Der Rewe-Konzern hat vor einigen Tagen eine weitere Billa-Filiale im Flughafen Wien-Schwechat eröffnet. Diese befindet sich an jener Stelle, an der vormals ein Spar-Markt war. Damit hält man das „Supermarkt-Monopol“ am größten Airport Österreichs. Insgesamt gibt es nun wieder drei Billa-Filialen am Flughafen Wien. Diese befinden sich im Terminal 1 auf der Abflugebene, an der Ausfahrt des Airports sowie neu als Billa Corso in der Ankunftszone des Terminals 3. Vormals gab es im Tiefgeschoss – nahe dem damaligen Zugang zum Bahnhof – ebenfalls einen Billa, jedoch wurde dieser schon vor längerer Zeit aufgelassen. Der Konkurrent Spar hat die Filiale, an der sich nun ein Billa Corso befindet, Ende 2022 geschlossen.

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Klagenfurt: Kärntner Landesregierung stimmt im Mai 2023 erneut über Call-Option ab

Voraussichtlich Ende Mai 2023 wird sich die Landesregierung von Kärnten neuerlich mit dem möglichen Ziehen der Call-Option für den von Lilihill gehaltenen Mehrheitsanteil am Klagenfurter Flughafen befassen. Bislang konnte sich der private Investor sicher sein, dass die Landeshauptmann-Partei SPÖ das Ansinnen des Koalitionspartners ÖVP abschmettert. Diesmal ist die Ausgangslage aber anders. Sowohl Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) als auch sein Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) haben, wenn auch erheblich unterschiedlich formuliert, erklärt, dass man beim Thema Call-Option aufs Tempo drücken wird. Das hat zur Folge, dass diese bei einer der nächsten Sitzungen der Landesregierung, voraussichtlich Ende Mai 2023, neuerlich auf der Tagesordnung stehen wird. Bezeichnenderweise sagte Kaiser gegenüber der „Kleine Zeitung“ unter Verweis auf den Zehn-Punkte-Plan, dass er von Lilihill die Umsetzung der angekündigten Hub-Verbindungen noch im ersten Halbjahr 2023 erwartet. Zusätzliche Drehkreuz-Anbindungen noch immer nicht vorhanden Eigentlich sollte Klagenfurt längst – abgesehen von Wien – an große Drehkreuze angebunden sein, denn ursprünglich hieß es, dass dies ab Dezember 2022 der Fall sein wird. Daraus wurde bekanntermaßen nichts und offenbar sieht es danach aus als hätte der Umstand, dass die Löhne und Gehälter der Beschäftigten „aufgrund eines Buchungsfehlers“ verspätet überwiesen wurden und das just erst nach Eingang der Kapitalerhöhung der Minderheitsgesellschafter, die der öffentlichen Hand angehört, auch bei der SPÖ zum Nachdenken geführt. Momentan streiten sich das Land Kärnten und die Stadt Klagenfurt gar darum, dass die besagte Einzahlung ins Firmenbuch eingetragen wird, denn laut K-BV soll dies seitens der Flughafengeschäftsführung verweigert werden. Dazu kommt, dass im Vorjahr auf die schwierige Finanzlage

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März 2023: Ljubljana weiterhin unter dem Vorkrisenaufkommen

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana hatte im März 2023 insgesamt 78.581 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorkrisenaufkommen bedeutet dies einen Rückgang um 41,2 Prozent. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hatte der Airport 201.389 Reisende. Gegenüber dem Aufkommen, das man im ersten Quartal 2019 hatte, sind dies um 41,2 Prozent weniger Fluggäste. Durchgeführt wurden 4.574 Flugbewegungen. Die slowenische Regierung hat kürzlich Subventionen ausgeschrieben. Diese sollen dazu führen, dass sich mehr Airlines für Ljubljana und Maribor interessieren. Austrian Airlines soll an der Aufnahme von Wien-Ljubljana interessiert sein.

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USA: Flugbegleiterin soll Schwangere zum Popcorn-Aufsammeln aufgefordert haben

In den Vereinigten Staaten sorgt ein Vorfall, den die schwangere Frau von Baseball-Profi Anthony Bass an Bord eines United-Express-Fluges erlebt haben will, für Aufsehen. Eine Flugbegleiterin habe die Dame dazu aufgefordert, dass sie Popcorn, das ihren Kindern auf den Boden gefallen ist, aufheben soll. Während die in dem Tweet beschriebene Situation für Bass und seine Familie ärgerlich und frustrierend sein mag, könnte die Reaktion der Flugbegleiterin verständlich sein. Vielleicht musste die Flugbegleiterin den Müll am Zielort aufsammeln. Vielleicht hatte sie einfach einen schlechten Tag und war nicht in einer geduldigen oder mitfühlenden Stimmung. Es ist auch möglich, dass sich die Flugbegleiterin nicht bewusst war, vor welchen Herausforderungen die schwangere Passagierin stand, die ein wählerisches Kleinkind auf dem Arm hielt. Was auch immer der Grund war, aus der Geschichte geht klar hervor, dass die Bitte weder bei ihr noch bei dem Baseballspieler gut ankam. Es ist jedoch wichtig, dass Angestellte und Mitarbeiter von Fluggesellschaften einen guten Kundenservice bieten, insbesondere für Familien mit kleinen Kindern und schwangere Frauen, die während ihrer manchmal stressigen Reise zusätzliche Hilfe benötigen. Von einer schwangeren Frau zu verlangen, auf Hände und Knie zu gehen, um eine Sauerei aufzuräumen, ist vielleicht nicht angemessen oder rücksichtsvoll, und es ist verständlich, dass Bass seine Frustration in den sozialen Medien zum Ausdruck brachte.

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Lufthansa Group: Vereinigung Cockpit bildet einheitliche Tarifkommission

Künftig wird nur noch eine Tarifkommission im Namen der Piloten mit den deutschen Flugbetrieben der Lufthansa Group verhandeln. Bislang ist es so, dass für jede Airline eine eigene Kommission um Löhne, Sozialleistungen und weitere Themen verhandelt. Die Vorgehensweise der Vereinigung Cockpit ist auch eine Reaktion auf den Umstand, dass Lufthansa immer mehr Tochterairlines Grüned. Laut Marcel Gröls, Vorstandsmitglied der Vereinigung Cockpit, hat es rund ein Jahr gedauert bis durchgesetzt werden konnte, dass künftig eine einheitliche Tarifkommission für die Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo, Cityline, Eurowings, Eurowings Discover, Germanwings und künftig auch City Airline verhandelt. Dadurch verbessert sich für die Arbeitnehmer die Verhandlungsposition. Gröls spricht in der Mitteilung von „einer mächtigen Tarifkomission“. Begründet wird die Entscheidung der Vereinheitlichung unter anderem wie folgt: „Die Pilotenschaft gehört heute schon zu den bestorganisierten und ja, zu Recht auch den bestbezahlten Berufsgruppen des Landes. Doch das Bessere ist der Feind des Guten und auch ein Verband prüft laufend seine Prozesse und sucht nach Reserven für einen noch besseren Wirkungsgrad. (…) Mein herzlicher Dank gilt aber auch dem Lufthansa-Konzern, dessen suchthaftes Neugründen von immer weiteren Töchtern bei uns auch den Letzten davon überzeugt hat, dass gegen so viel Diffusion nur konsequente Einheit hilft“.

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Gesundheitsförderung: ÖGK zeichnet FACC AG aus

Der österreichische Luftfahrtzulieferer wurde seitens der ÖGK neuerlich für die betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Das Unternehmen konnte insbesondere mit einem ganzheitlichen Ansatz punkten – von kostenloser Kinderbetreuung bis zu hochflexiblen Arbeitszeitmodellen. „Gesundheitsförderung steht bei der FACC im Mittelpunkt – wir nehmen damit nicht nur bei uns in der Region eine Vorreiterrolle ein. Unser Ziel ist es, jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter im beruflichen Alltag bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten,“ unterstreicht CEO Robert Machtlinger. Die FACC hat die betriebliche Gesundheitsförderung daher zentral im Unternehmen verankert und setzt auf ein breites Bündel an Maßnahmen, das der gesamten Crew zur Verfügung steht. Die ÖGK zeichnete dieses Engagement nun mit dem BGF Gütesiegel aus.

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Flughafen Sydney mit so vielen Airlines wie noch nie

Vor wenigen Tagen führte die Fluggesellschaft Vietjet den Erstflug von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Sydney durch. Für den australischen Airport ist das Ereignis von besonderer Bedeutung, denn nun sind 50 Airlines auf diesem Flughafen aktiv – ein neuer Rekord in der 103-jährigen Geschichte. Der Flughafen Sydney hat nun vier Fluggesellschaften, die Vietnam anfliegen, einen schnell wachsenden Tourismusmarkt, der 2019 mehr als 317.000 australische Reisende anzog. Flug VJ85 landete heute kurz nach 07:30 Uhr mit fast 400 Passagieren an Bord in Sydney. Vietjet wird wöchentlich drei Hin- und Rückflüge von Ho-Chi-Minh-Stadt mit ihrer A330-300-Flotte anbieten. Insgesamt hat der Flughafen Sydney in den letzten 12 Monaten sechs neue Fluggesellschaften an Bord genommen, und die bestehenden Fluggesellschaften sind zurückgekehrt und erhöhen weiterhin ihre Kapazitäten, was den Reisenden eine große Auswahl bietet. Im Jahr 2019 gab es 48 Fluggesellschaften, die Sydney regelmäßig anflogen, und diese Zahl wird im April 2020 auf etwa 20 Fluggesellschaften sinken. Geoff Culbert, CEO des Flughafens Sydney, sagte: „Zum ersten Mal in unserer stolzen 103-jährigen Geschichte haben wir 50 Fluggesellschaften, die den Flughafen Sydney anfliegen. Das ist eine unglaubliche Leistung, wenn man bedenkt, dass es während Covid so gut wie keinen Flugverkehr gab“.

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Klagenfurt: Landesregierung lehnt Lilihill-Forderungen ab und dreht den Spieß um

Die Kärntner Landesregierung ist sich in Sachen Flughafen Klagenfurt ausnahmsweise einig. Man wird die Forderungen von Mehrheitsgesellschafter Lilihill nicht erfüllen. Das bedeutet konkret, dass man auf die Bedingung, dass der Investor nur dann seinen Anteil der Kapitalerhöhung einbezahlen wird, wenn die öffentliche Hand auf die Call-Option verzichten wird, nicht eingeht. Bislang waren ÖVP und SPÖ unterschiedlicher Meinung. Die zuerst genannte Partei, allen voran Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, haben mehrere Anläufe, die zum Ziehen der Call-Option führen sollen, unternommen. Dabei wurde man stets von der SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, überstimmt. Nun herrscht aber Einigkeit, dass man die jüngste Forderung von Lilihill nicht erfüllen wird. Dazu Peter Kaiser (SPÖ), Landeshauptmann von Kärnten: „Wir sind nicht die, die liefern müssen. Es ist an der Zeit, dass das, was an Überlegungen zum Flughafen im Raum gestanden ist, realisiert wird“. Sein Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) fügte hinzu: „Der Flughafenbetrieb und die damit zahlreichen Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden. Es ist alles zu unternehmen, um eine Zahlungsunfähigkeit der Flughafen-Betriebsgesellschaft zu verhindern.“ Nun dreht man den Spieß um und setzt Lilihill eine Frist für das Einbezahlen des Anteils der Kapitalerhöhung. Sollte diese weiterhin ausbleiben werde man weitere Maßnahmen einleiten. Theoretisch könnte dies auch zur so genannten Verwässerung des Lilihill-Mehrheitsanteils führen. Jedenfalls scheint ein weiterer Rechtsstreit schon vorprogrammiert zu sein. Dazu kommt laut Martin Payer, dem Chef der Kärntner Beteiligungsverwaltung K-BV, dass die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft bislang keine Erklärung darüber abgegeben habe was mit den bereits einbezahlten Mitteln der Kapitalerhöhung des Landes Kärnten (über die K-BV) und der

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Vienna City Marathon mit Auswirkungen auf Anfahrt zum Flughafen Wien

Am Sonntag, den 23. April 2023 findet in Österreichs Bundeshauptstadt wieder der Vienna City Marathon statt. Aus diesem Grund werden einige Straßenzüge temporär gesperrt. Das wirkt sich indirekt auch auf Passagiere des Flughafens Wien-Schwechat aus, denn einige übliche Routen können temporär nicht genutzt werden. Laut ÖAMTC sind die nachstehenden Straßen frei und können für die An- und Abfahrt zu Österreichs größtem Flughafen verwendet werden: Die Westeinfahrt ist frei, daher ist die Zufahrt zum Flughafen von Westen kommend über Hietzinger Kai, Schönbrunner Schloßstraße, Grüner Berg und Altmannsdorfer Straße zur Tangente und Ost Autobahn (A4) möglich. Von Süden kommend kann man über die S1 fahren. Von den Bezirken 16, 17, 18, 19, 21, und 22 geht es über die Nord- bzw. Floridsdorfer Brücke – A22 – A23. Innerstädtisch empfiehlt der ÖAMTC den Handelskai als Ausweichstrecke. Arlberg-Tunnel wegen Sanierung lange gesperrt In den Bundesländern Tirol und Vorarlberg müssen sich Autofahrer rund sechs Monate lang auf längere Fahrzeiten einstellen, denn aufgrund von Sanierungsarbeiten wird der mautpflichtige Arlbergtunnel für rund ein halbes Jahr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Für das kommende Jahr sind bereits die nächsten Bauarbeiten samt Sperre angekündigt. Laut Asfinag kann das Bauwerk, das sich auf der S31 „Arlberg-Schnellstraße“ befindet von 24. April bis 6. Oktober 2023 sowie von 15. April bis 22. November 2024 in beiden Fahrtrichtungen nicht genutzt werden. Ausweichen ist zwar möglich, jedoch nur über den Arlbergpass, was mit einer wesentlich längeren Fahrzeit verbunden ist. Da die Arlberg-Schnellstraße häufig von Urlaubern aus der Schweiz und aus Deutschland genutzt wird, sollten diese

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