Jan Gruber

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Jan Gruber

„Aviation Event 2023“ geht am Flughafen Wien über die Bühne

Bereits mehrfach versuchte Marcel Riwalsky die Luftfahrttagung „Aviation Event“ am Flughafen Wien-Schwechat über die Bühne gehen zu lassen, jedoch machten die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung immer einen Strich durch die Rechnung. Nun soll es am 9. November 2023 soweit sein. Internationale Luftfahrtexperten, Vertreter von Flughäfen, Airlines, Dienstleistern und Technologieunternehmen kommen am 9. November 2023 beim „Aviation-Event 2023“ am Flughafen Wien zusammen. Stattfinden wird das Event im AirportCity Space, dem Eventzentrum am größten Airport Österreichs. „Internationaler Branchendiskurs am Flughafen Wien: Beim Aviation-Event 2023 diskutieren namhafte Experten in unserer topmodernen Eventlocation AirportCity Space über globale Entwicklungen in der Luftfahrt. Nach der Covid-19 Pandemie stehen die Zeichen wieder auf Wachstum, Klimaschutz und Digitalisierung haben dabei hohe Priorität. Wir freuen uns auf den regen Austausch mit interessierten Gästen zu den aktuellen Entwicklungen in der Luftfahrtbranche“ erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, dazu.

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Save the Date: Jobmesse am Flughafen Berlin-Brandenburg

Am 6. Mai 2023 wird am Flughafen Berlin-Brandenburg erstmals eine Jobmesse stattfinden. Der Airport und die vor Ort tätigen Unternehmen werden an Ständen vor dem Terminal 1 ihre Beschäftigungsmöglichkeiten präsentieren. Interessierten wird vor Ort das gesamte Spektrum beruflicher Möglichkeiten am Flughafen BER, ob Check-in, Technik, Service oder Abfertigung, vorgestellt. Personen, die auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sind oder sich beruflich verändern wollen, sollten ihren Lebenslauf und relevante Unterlagen gleich mitnehmen, denn auch spontane Bewerbungen an Ort und Stelle sind möglich.

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Langstreckenflüge ausgenommen: EU-Parlament streicht kostenlose Emissionszertifikate

Bislang erhalten Fluggesellschaften in der Europäischen Union jährlich ein gewisses Gratis-Kontingent an so genannten Kohlenstoffdioxid-Zertifikaten. Das wird sich künftig ändern, sofern der jüngste Beschluss des EU-Parlaments umgesetzt wird. Allerdings hat die Angelegenheit auch einen Haken, denn Langstreckenflüge sind auch weiterhin nicht im europäischen Emissionshandel inkludiert. Konkret bedeutet das, dass Fluggesellschaften für Verbindungen, die innerhalb der Europäischen Union und Partnerstaaten durchgeführt werden, Verschmutzungszertifikate erwerben müssen. Das ist auch schon jetzt der Fall, wenn das Freikontingent, das gestrichen werden soll, aufgebraucht ist. Die „Ausstoßrechte“ können gehandelt werden, also auch von anderen Unternehmen gekauft oder an diese veräußert werden. Weltweit gibt es nur wenige Regionen, in der Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Form einer Art „Ablasshandel“ finanziell abgegolten werden müssen. Genau dieser Umstand führt auch dazu, dass Langstreckenflüge sowie Verbindungen in Länder, mit denen man kein entsprechendes Emissionsabkommen unterhält, auch weiterhin ausgenommen sind. Dies sorgt durchaus für Kritik, denn auf einer Verbindung – beispielsweise von Europa in die USA – wird wesentlich mehr Kohlenstoffdioxid ausgestoßen als zum Beispiel zwischen Madrid und Bukarest. Bezahlt werden muss aber nur auf dem zuletzt genannten Beispiel. Bereits im Vorfeld übten einige Carrier, die hauptsächlich auf der Kurz- und Mittelstrecke aktiv sind, erhebliche Kritik an den Plänen der Europäischen Union. Auch wurden Klagen angekündigt falls es zu einer Umsetzung kommen sollte. Während Umweltschützer der Meinung sind, dass es wenig zielführend ist, wenn Langstreckenflüge, die allein aufgrund der Flugdauer mehr Kohlenstoffdioxid ausstoßen, ausgenommen sind, sehen Fluggesellschaften, die in diesem Segment nicht tätig sind, eine Wettbewerbsverzerrung. Ein Billigflieger behauptet gar, dass gezielt Netzwerkcarrier

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Verdi-Streik: Viele Streichungen in Köln/Bonn

Am Flughafen Köln/Bonn werden am Donnerstag, den 20. April 2023 voraussichtlich 121 Passagierflüge ausfallen. Hintergrund ist, dass die Gewerkschaft Verdi unter anderem das Sicherheitspersonal zu einem zweitägigen Streik aufruft. Nach vorläufigen Berechnungen des Airports sind allein am Donnerstag 64 Starts und 57 Landungen betroffen. Es kann darüber hinaus noch zu weiteren Flugstreichungen kommen. Fluggäste werden dringend gebeten, sich bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter nach dem Status ihres Fluges zu erkundigen, bevor sie zum Flughafen anreisen. Die Gewerkschaft Verdi hat das Personal an den Passagierkontrollstellen aufgerufen, von Donnerstag, 7 Uhr, bis Samstag, 7 Uhr, für 48 Stunden die Arbeit niederzulegen. Auch am Freitag (21. April) ist deshalb mit Flugstreichungen, Verzögerungen oder Umleitungen zu rechnen. Auch die Beschäftigten an den Personal- und Warenkontrollen sind zum Streik aufgerufen. Hier soll der Ausstand heute Abend um 22 Uhr beginnen und bis Freitag 24 Uhr andauern. Für Donnerstag waren regulär insgesamt 204 Passagierflüge (103 Starts, 101 Landungen) mit rund 28.000 Fluggästen geplant. Am Freitag sollten laut Plan 225 Passagierflüge (108 Starts, 117 Landungen) mit etwa 32.000 Reisenden stattfinden.

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Verdi-Streik: Auch in Stuttgart geht am Freitag nichts

Auch der Stuttgarter Flughafen musste bekanntgeben, dass am Freitag, den 21. April 2023, aufgrund des Streiks der Beschäftigten der Luftsicherheitskontrolle, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufruft, keine Abflüge möglich sein werden. Ankünfte sind jedoch möglich. Passagiere, die für Freitag einen Flug von oder nach Stuttgart gebucht haben, werden gebeten, sich vor der Anreise zum Flughafen bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter über den Status ihres Fluges zu informieren. Am Freitag waren ursprünglich 223 Flugbewegungen geplant. Der Flughafen bedauert die Auswirkungen, die für die Passagiere wegen des Streiks entstehen. In den Tarifverhandlungen der Gewerkschaft ver.di mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) geht es um höhere Zeitzuschläge für Nacht-, Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Der Flughafen ist dabei nicht Tarifpartner, sondern lediglich die Arbeitsstätte, an der der Arbeitskampf ausgetragen wird.

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Austrian Airlines flottet zehn Boeing 787-9 ein

Seit weit über einem Jahrzehnt wird kontrovers über die Erneuerung der Langstreckenflotte von Austrian Airlines diskutiert. Doch nun ist es soweit: Die Lufthansa-Tochter wird bis 2028 zehn Boeing 787-9 einflotten. Die erste Einheit soll im kommenden Jahr übernommen werden. Derzeit betreibt Austrian Airlines in diesem Segment die Muster Boeing 767 und 777. Diese stammen überwiegend noch aus Lauda-Air-Zeiten und sind damit schon kräftig in die Jahre gekommen. Beide Maschinentypen sollen durch Boeing 787-9 ersetzt werden, wobei es laut AUA zu einem Flottenwachstum kommen wird. Derzeit verfügt man auf der Langstrecke über neun Maschinen und künftig sollen es zehn Dreamliner sein. Die erste Boeing 787-9 in den Farben von Austrian Airlines soll im Sommerflugplan 2024 in den Liniendienst gestellt werden. Einen exakten Termin für die Einflottung konnte der Carrier noch nicht mitteilen. Die übrigen neun Exemplare werden bis 2028 ausgeliefert. Im Gegenzug wird dann je eine B767 bzw. B777 die Flotte verlassen. Die Dreamliner werden sukzessive von Lufthansa transferiert beziehungsweise stammen aus bestehenden Bestellungen der Lufthansa Group. Es handelt sich somit um konzerninternes Leasing. „Mit dem ‚Dreamliner‘ hebt Austrian Airlines in ein neues Flugzeugzeitalter ab und nimmt Kurs auf Wachstum. Die Einflottung von zehn Boeing 787-9 in den nächsten fünf Jahren zeigt, dass wir wieder investitions- und zukunftsfähig sind“, so Annette Mann, Generaldirektorin der Austrian Airlines. An Bord erwartet Fluggäste ein innovatives Lichtsystem, das je nach Tages- oder Nachtzeit an den Biorhythmus angepasst ist und somit den Jetlag reduzieren kann, sowie großzügige Gepäcksfächer. Eine weitere Besonderheit dieses Flugzeugtyps sind die Fenster

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März 2023: Frankfurt mit 4,3 Millionen Passagieren

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, hatte im März 2023 rund 4,3 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um etwa 860.000 Reisende zulegen. Das genannte Kalendermonat war auch von einem Streiktag, an dem keine regulären Linienflüge durchgeführt werden konnten, geprägt. Ohne diesen hätte man um etwa 160.000 Fluggäste mehr verkünden können. Frankfurt lag zuletzt um 23,5 Prozent unter dem Aufkommen, das man im März 2019 hatte. Das Frachtgeschäft musste neuerlich ein Minus verzeichnen. Man wickelte 163.581 Tonnen ab und damit um 7,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber März 2019 hatte man gar um 17,7 Prozent weniger Cargoaufkommen.

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Osterferien 2023: Dortmund und Nürnberg mit starken Zuwächsen

Die deutschen Verkehrsflughäfen Dortmund und Nürnberg zeigen sich mit dem Verkehrsaufkommen, das während der zweiwöchigen Osterferien erzielt werden konnte, zufrieden. Der NRW-Airport hatte 142.425 Fluggäste und damit um 21,6 Prozent mehr als rund um Ostern 2022. Auch konnte man das Rekordergebnis, das man während der Osterferien 2019 hatte, übertreffen. Damals zählte der Flughafen Dortmund 127.829 Fluggäste. Jene Ziele, die von den Passagieren besonders häufig gebucht wurden, waren Palma de Mallorca und Kattowitz. „Wir freuen uns über die erneut gestiegene Nachfrage in den Osterferien, die vielen attraktiven Reiseziele, die wir unseren Fluggästen anbieten können und dass der Start der Sommersaison mit den Osterferien auch operativ reibungslos funktioniert hat“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber. Ähnlich ist es auch in Nürnberg gelaufen. Der bayerische Airport rechnete mit etwa 177.000 Passagieren, jedoch wurden es dann 181.500 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit den Osterferien des Vorjahres hatte man somit um 16 Prozent mehr Reisende. Rund 11.000 Passagiere pro Tag nutzten den Flughafen für ihre Ab- und Anreise. Bisher verkehrsstärkster Tag des Jahres war Freitag, 14. April 2023 mit 12.750 Passagieren. In Nürnberg war Palma de Mallorca jenes Reiseziel, zu dem die meisten Fluggäste unterwegs waren. Man hatte in etwa 22.000 Passagiere auf dieser Strecke. Knapp dahinter folgte Antalya. Ebenfalls stark frequentiert waren die Drehkreuze in Istanbul, Amsterdam, Frankfurt und Paris. Als allgemein sehr gefragt erwiesen sich die Angebote im Low Cost-Bereich, ganz vorn dabei Ryanair, Pegasus und Vueling.

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Australien: Bonza-Chef nur drei Monate nach dem Erstflug abgetreten

Nur drei Monate nach dem Erstflug hat Rick Howell, bislang Chef der Billigfluggesellschaft Bonza, das Handtuch geworfen. Er ist sowohl aus der Unternehmensführung des Carriers als auch bei der australischen Holdinggesellschaft des Eigentümers 777-Partners ausgeschieden. Seitens des Unternehmens wurde dies nicht weiter kommuniziert, geht jedoch aus Pflichtveröffentlichungen, die bei den australischen Behörden eingereicht wurden, hervor. 777-Partners erklärt dazu lapidar, dass es von Anfang an geplant gewesen wäre, dass Howell nur während der Aufbauphase an der Spitze von Bonza steht. Er habe nun eine andere Position in der Zentrale in Miami übernommen. Ein Sprecher sagte unter anderem: „777 Partners ist Rick Howell sehr dankbar für seinen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Start von Bonza und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm bei globalen Luftfahrtprojekten. Er hat eine Schlüsselrolle dabei gespielt, den Grundstein für den erfolgreichen Betrieb von Bonza in Australien zu legen“. Der Manager leitete auch die 777 Oz Holdco, über die das U.S.-amerikanische Unternehmen die junge Fluggesellschaft Bonza besitzt. Sein Nachfolger ist Manish Raniga, der als Investmentchef von 777 Partners fungiert. Der erste kommerzielle Flug von Bonza findet am 31. Januar 2023 statt, wobei die Boeing 737-Max-8 der Fluggesellschaft Passagiere zwischen dem Sunshine Coast Airport und dem Proserpine Whitsunday Coast Airport befördert. Derzeit setzt manb drei Maschinen dieses Typs ein. Bonza feierte kürzlich den Verkauf von 100.000 Flugscheinen über das Osterwochenende auf ihrem Streckennetz von 17 Zielen und 27 Routen.

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Stockholm: Flughafen Arlanda bekommt selbstfahrende ÖPNV-Busse

Der schwedische Flughafen Stockholm-Arlanda wird künftig auch von Elektrobussen, die im ÖPNV verkehren, angesteuert. Die Besonderheit ist, dass diese autonom, also fahrerlos unterwegs sind. Ziel des Projekts ist, dass der Verkehr zwischen Arlandastad und dem Flughafen Arlanda reduziert wird. Im ersten Schritt verkehren die Fahrzeuge zwischen den beiden genannten Orten, denn auf dieser Route orten die Betreiber des Airports den größten Bedarf an zusätzlichen öffentlichen Verkehrsmitteln. Während der ersten sechs Monate des Projekts konzentriert sich das Projektteam auf Sicherheitsaspekte, den Bedarf an unterstützender Infrastruktur und die Gesetzgebung. Anschließend wird ein Pilotbus getestet, bevor er in den kommerziellen Verkehr übergeht. Das Projekt wird teilweise von Vinnova finanziert und von Rise geleitet. „Bei Vy haben wir Erfahrung mit ähnlichen Projekten. Im norwegischen Stavanger betreiben wir einen vollwertigen selbstfahrenden Bus, und dieses Projekt ist seit Mai 2022 in Betrieb. Wir haben derzeit drei Linien von und zum Flughafen Arlanda mit unserer Marke Vy flygbussarna. Hoffentlich wird dies ein weiteres Einzugsgebiet sein, das wir durch den Einsatz selbstfahrender Fahrzeuge mit dem Flughafen verbinden können“. Die Projektinitiatoren betonen, dass es sich um ein derzeit weltweit einzigartiges System der Flughafenanbindung handelt. Die Technologie ist bereits jetzt verfügbar. Die Busse fahren fast die gleichen hohen Geschwindigkeiten wie heutige Busse und können rund um die Uhr an jedem Tag der Woche eingesetzt werden. Die Investition in selbstfahrende Fahrzeuge in voller Größe im Raum Arlanda ist eine Zusammenarbeit mit mehreren starken Akteuren, die gemeinsam die Entwicklung vorantreiben. Busse sind ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden und nachhaltigen Infrastruktur, und die

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