Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Drei Lippenbären wegen Schneechaos am Flughafen Lüttich erfroren

Das Winterchaos, das am Wochenende des 21. und 22. Jänner 2023 am Flughafen Lüttich herrschte, hatte für drei Lippenbären, die an Bord eines Frachtfluges befördert wurden, fatale Konsequenzen. Die Tiere sind aufgrund der 24-stündigen Sperre und mutmaßlich mangelhafter Versorgung verendet. Am 21. Jänner 2023 ist ein Frachtflug einer Airline mit Sitz in Katar auf dem Flughafen Lüttich gelandet. Im Cargoraum befanden sich auch neun Lippenbären. Aufgrund des Umstands, dass die Runway wegen dem starken Schneefall rund 24 Stunden lang nicht benutzt werden konnte, mussten die Tiere im Frachtraum ausharren. Dabei wurden drei Lippenbären die niedrigen Temperaturen zum Verhängnis, denn diese sind verstorben. Zunächst berichtete die Zeitung „Sudinfo“ über das tragische Ereignis, das auch zahlreiche Fragen aufwirft. Den Verantwortlichen muss bekannt gewesen sein, dass die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius haben und sehr empfindlich auf Frost und Kälte reagieren. Warum man die Tiere mehr als 24 Stunden im Transportcontainer belassen hat und nicht in einen geheizten Bereich des Airports gebracht hat, ist völlig offen. Im Nachgang will jedoch niemand die Verantwortung übernehmen, denn Airline, Flughafen und das Ground Handling Unternehmen schieben sich in Stellungnahmen gegenseitig die Schuld zu. Dass sich der Vorfall ausgerechnet in Lüttich ereignet hat, ist ungewöhnlich. An diesem Airport ist man auch auf lebende Tiere spezialisiert, denn besonders häufig werden Pferde über den Flughafen Liege transportiert. Dass jedoch mehr als 24 Stunden lang niemand nach dem Wohl der Lippenbären gesehen hat, hat nun auch ein juristisches Nachspiel. Das zuständige Veterinäramt hat

weiterlesen »

Ita Airways stockt Rom-Delhi schrittweise auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 den Verkehr zwischen Italien und Indien auszubauen. Die Anzahl der Frequenzen soll bereits zuvor schrittweise angeboten werden. Zum 1. Juli 2023 will man viermal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Delhi fliegen. Ein Monat später soll ein fünfter Umlauf hinzugeführt werden. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 will Ita Airways dann auf dieser Strecke täglich fliegen. Im Regelfall sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 zum Einsatz kommen.

weiterlesen »

Dramatische Finanzsituation: Flyr droht die Pleite

Bereits im November 2022 hatte die Billigfluggesellschaft Flyr ernsthafte Finanzprobleme. Damals wurde ein neuer Businessplan samt Investoren präsentiert. Dieser scheint nun geplatzt zu sein, was zu die Situation dramatisch verschärft. Noch läuft der Flugbetrieb planmäßig, aber schon am Dienstag soll nicht mehr geflogen werden. Das Unternehmen teilte wie folgt mit: „Der Geschäftsplan, der im November 2022 veröffentlicht wurde, ging von einem bestimmten Aktienkurs aus. Im Laufe der Zeit lag der Aktienkurs jedoch unter dem, was zur Umsetzung des Plans notwendig war. Das Unternehmen hat daher seit vor Weihnachten an Lösungen gearbeitet, um das notwendige Kapital für einen alternativen Finanzierungsplan zu erhalten“. Flyr sah eine große Nachfrage nach Charterflügen und ACMI-Charterflügen für andere Fluggesellschaften. Vor Weihnachten traf Flyr eine Vereinbarung mit einer europäischen Fluggesellschaft über den Betrieb von sechs Flugzeugen im Sommer 2023. Der Vorstand und die Finanzberater waren davon überzeugt, dass diese Vereinbarung zum Erfolg des Geschäftsplans führen würde. Doch es kam ganz anders als gedacht: „Leider war Flyr mit dem alternativen Geschäftsplan nicht erfolgreich und befindet sich nun in einer Situation, in der der Vorstand prüfen muss, ob es Alternativen für den weiteren Betrieb gibt“, so Firmenchef Erik Braathen. Am Montag soll noch regulär geflogen werden, wobei man ohnehin nur Málaga, Alicante und Las Palmas ansteuern wird. Für den 31. Jänner 2023 wurden alle Flüge abgesagt. So rasch wie möglich will man darüber informieren wie es weitergehen wird. Weiters teilt Flyr mit: „Flyr wird so schnell wie möglich aktualisierte Informationen zur Verfügung stellen und hat Verständnis dafür, dass diese

weiterlesen »

Ryanair flog zu Jahresende 2022 rund 202 Millionen Euro Gewinn ein

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn in der Höhe von rund 202 Millionen Euro eingeflogen. Damit hat man die Prognose um rund zwei Millionen Euro übertroffen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres steckte man mit rund 96 Millionen Euro in den roten Zahlen. Konzernchef Michael O’Leary erklärte am Montag, dass er für das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2023 endet, einen um Sondereffekte bereinigten Überschuss zwischen 1,325 und 1,425 Milliarden Euro erwartet. Damit würde der Carrier wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren. Im Berichtszeitraum hatte die Ryanair Group 38,4 Millionen Passagiere an Bord. Im Vergleich mit dem dritten Quartal der Vorperiode legte man um 24 Prozent zu. Gestiegene Durchschnittserlöse führten dazu, dass sich der Umsatz um 57 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gesteigert hat. Unternehmensangaben nach konnte man um 14 Prozent mehr als vor der Corona-Pandemie einnehmen. Michael O’Leary geht davon aus, dass man bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres etwa 168 Millionen Passagiere befördert haben wird. Sämtliche Ankündigen gelten unter dem Vorbehalt, dass das Geschäft nicht durch externe Faktoren negativ beeinflusst wird.

weiterlesen »

Ukraine lässt zwei An-148 von Air Ocean Airlines beschlagnahmen

Die Ukraine hat zwei Regionalverkehrsflugzeuge des Typs Antonow An-148-100 an die Kette legen lassen. Es handelt sich um jene zwei Maschinen, die in der Vergangenheit auf dem AOC von Air Ocean Airlines registriert waren. Diese wurden über einen juristischen Umweg nach Russland verkauft. Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine wirft vor, dass eine zypriotische Briefkastenfirma zur Umgehung der Sanktionen missbraucht worden sein soll. Konkret soll über den Umweg dieser Gesellschaft ein Leasingvertrag mit einer russischen Airline abgeschlossen worden sein. Daher wurde die Beschlagnahme der beiden Antonow An-148 angeordnet. Betroffen sind die Maschinen mit den Registrierungen UR-CTC und UR-CTF, die kurzzeitig auf dem AOC von Air Ocean Airlines, der bereits vor einiger Zeit AOC und Betriebsgenehmigung entzogen wurden, waren. Diese sollen auf juristischen Umwegen an Illjuschin Finance verkauft worden sein.

weiterlesen »

Unwetter: Terminal in Auckland stand unter Wasser

Enorm starke Regenfälle haben dazu geführt, dass der neuseeländische Flughafen Auckland ab Freitag temporär gesperrt werden musste. In einigen Terminalbereichen stand das Wasser knöchelhoch, so dass diese nicht mehr nutzbar waren. Nicht nur der Airport war von den Auswirkungen eines Unwetters betroffen, sondern auch zahlreiche Straßen der neuseeländischen Stadt waren nicht passierbar. Ein Konzert von Elton John, das im Stadion stattfinden sollte, wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Flughafen war bis Samstagnachmittag komplett gesperrt, jedoch konnte bislang nur ein Teilbetrieb aufgenommen werden. Die Schäden, die an Technik und Substanz entstanden sind, lassen sich derzeit noch nicht beziffern. Aufgrund der Sperre des Airports mussten zahlreiche Flüge gestrichen bzw. umgeleitet werden. Der Flughafen Auckland informierte unter anderem über die Homepage und Social-Media-Plattformen, dass aufgrund der Unbenutzbarkeit von einigen Terminalteilen temporär kein Betrieb möglich ist. Die Passagiere wurden ausdrücklich gebeten, dass diese vorerst nicht zum internationalen Abfertigungsgebäude erscheinen sollen. Einige Maschinen wichen auf andere Airports auf. Ein von Emirates durchgeführter Airbus-A380-Flug entschied sich zur Umkehr. Das Langstreckenflugzeug setzte nach rund 13 Stunden Flugzeit wieder sicher auf dem Flughafen Dubai auf. Völlig unabhängig von den Überschwemmungen ist es in Auckland noch zu einem weiteren Problem gekommen. Der Airport teilte mit, dass die Beleuchtung der Runway durch ein ankommendes Flugzeug stark beschädigt wurde. Die Reparaturarbeiten dauern an, jedoch auch wegen diesem Mangel die Kapazität, insbesondere in der Nacht, temporär eingeschränkt.

weiterlesen »

Ita Airways: Italien tritt mit Lufthansa in exklusive Verhandlungen

Das italienische Finanzministerium wird mit der Lufthansa Group in exklusive Verhandlungen über den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Ita Airways treten. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde beiderseitig unterschrieben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kranich-Konzern im zweiten Anlauf zum Zug kommen könnte. Ursprünglich ging der Zuschlag an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta. Allerdings ist es im Zuge der exklusiven Verhandlungen zu keiner Einigung gekommen, so dass diese aufgehoben wurde. Im Gegensatz zu Lufthansa ist der ursprüngliche Bieter-Partner MSC nicht mehr an einem Einstieg bei ita Airways interessiert. Auch Air France-KLM kommunizierte, dass man kein neuerliches Angebot abgegeben hat. Zum Zeitpunkt der Deadline des jüngsten Bieterverfahrens hat nur Lufthansa eine Absichtserklärung an das italienische Finanzministerium übermittelt. Derzeit strebt der Kranich-Konzern die Übernahme von rund 40 Prozent an. Der Kaufpreis soll laut der Agentur Reuters bei etwa 200 bis 300 Millionen Euro liegen. Zuletzt steckte Ita Airways – ähnlich wie der Vorgänger Alitalia – tief in den roten Zahlen. Lufthansa beabsichtigt die italienische Fluggesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt komplett zu übernehmen. Dabei könnte Brussels Airlines, die man ebenfalls in Teilschritten aufgekauft hat, als Vorbild dienen. „Die Parteien werden nun Verhandlungen über die Struktur einer möglichen Beteiligung aufnehmen“, teilte Lufthansa in einer Erklärung mit. Das italienische Finanzministerium bestätigte die Angaben. Sollte es zu einem Vertrag mit dem Kranich-Konzern kommen, so gilt es wahrscheinlich, dass Ita Airways aus dem Skyteam austreten und in die Star Alliance wechseln wird. Dies wäre für die zuerst genannte Allianz ein herber Rückschlag, da der Zugang zum italienischen Markt verloren gehen würde.

weiterlesen »

Barcelona: Level stockt die Frequenzen auf

Die Iberia-Billigmarke Level erhöht im Sommerflugplan 2023 das Angebot ab Barcelona. Beispielsweise erhöht man in Richtung Boston, New York (JFK) und Santiago de Chile die Frequenzen. Auf der Kurz- und Mittelstrecke ist man nicht mehr tätig, denn die österreichische Konzernschwester Level Europe musste kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie Konkurs anmelden. Das einstige Level-Langstreckenangebot ab Paris-Orly existiert ebenfalls nicht mehr, denn der IAG-Konzern entschied sich während der Corona-Pandemie dafür, dass die operative Tochtergesellschaft Openskies aufgelöst wird und das Level-Langstreckenangebot auf Barecelona (operated by Iberia) fokussiert wird. Mit Wirksamkeit zum 12. Juni 2023 soll die Destination Boston viermal wöchentlich angesteuert werden. Die New York (JFK) Strecke wird per 7. Juni 2023 auf tägliche Flüge aufgestockt werden. Santiago de Chile soll nun ganzjährig angeboten werden. Allerdings gibt es zwischen 26. März und 31. Mai 2023 keine Flüge. Ab Barcelona hat man weiterhin folgende Ziele im Portfolio: Buenos Aires, Los Angeles und San Francisco.

weiterlesen »

Eurowings stellt Linz-Düsseldorf ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings stellt die Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Düsseldorf ein. Bereits vor wenigen Tagen zeigte sich der Airport im Zuge der Präsentation der Verkehrszahlen des Jahres 2022 besorgt über die Zukunft dieser Route. Eurowings präsentierte sich seit der Übernahme dieser Verbindung nicht gerade als zuverlässiger Anbieter, denn unter den verschiedensten Vorwänden wurde Linz-Düsseldorf wiederholt ausgesetzt. Die momentane „Winterpause“ wird von Dauer sein, denn sämtliche Hinweise auf die ehemalige AUA-Route wurden mittlerweile von der Firmenhomepage entfernt. Ob sich eine Konzernschwester oder ein anderer Carrier findet, der die betroffene Strecke bedienen wird, ist noch völlig offen. Das Flughafen-Linz-Management geht laut Medienmitteilung davon aus, dass sich der bisherige Einsatz von Airbus-Jets als unwirtschaftlich erwiesen hat.

weiterlesen »

Polen: Lot stockt Präsenz in Radom auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot stockt die Präsenz am Flughafen Radom weiter auf. Der Carrier wird zusätzlich zu den bereits bekannten Neuaufnahmen zwei weitere Routen aufnehmen. Dabei handelt es sich um Preveza und Tirana. Die beiden Destinationen sollen Mitte Juni 2023 erstmals bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Preveza ab 16. Juni 2023 am Verkehrstag Freitag mit Boeing 737-800 angesteuert werden soll. Nach Tirana geht es ab 11. Juni 2023 jeweils an Sonntagen. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Lot im Sommerflugplan 2023 ab Radom nach Kopenhagen, Rom-Fiumicino und Paris-Charles de Gaulle fliegen wird.

weiterlesen »