Jan Gruber

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Jan Gruber

Mavi Gök Airlines nimmt Friedrichshafen-Antalya auf

Die türkische Ferienfluggesellschaft Mavi Gök Airlines beabsichtigt im Hochsommer 2023 zwischen Friedrichshafen und Antalya zu fliegen. Man ist im Auftrag der konzerneigenen Reiseveranstalter der Anex Group tätig. Der Erstflug soll am 30. Juli 2023 durchgeführt werden. Die Bedienung ist jeweils für den Verkehrstag Sonntag vorgesehen. Vorerst ist diese Strecke bis zum 15. September 2023 befristet, jedoch ist bei entsprechender Nachfrage eine Verlängerung zumindest nicht ausgeschlossen.

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Centrum Air: Neuer Billigflieger geht in Usbekistan an den Start

Unter dem Namen Centrum Air geht in Usbekistan eine neue Fluggesellschaft an den Start. Vor wenigen Tagen hat man die ersten beiden Boeing 737 übernommen. In Kürze sollen auch zwei Airbus A320 in die Flotte aufgenommen werden. Es handelt sich um ein privates Unternehmen, das ab Taschkent ins Passagiergeschäft einsteigen möchte. Die Flotte soll auf vorerst fünf Maschinen ausgebaut werden. Firmenchef Abdulaziz Abdurakhmonov erklärte anlässlich der Ankunft der ersten Flugzeuge: „Unsere Entscheidung, eine neue Fluggesellschaft zu gründen, spiegelt den Erfolg der Wirtschaftsreformen von Präsident Shavkat Mirziyoyev und seine starke Unterstützung für die Entwicklung der Kapazitäten des Privatsektors sowohl im Transport- als auch im Tourismussektor wider. Die Gründung einer Billigfluggesellschaft wird es viel mehr Menschen ermöglichen, die Vorteile des Luftverkehrs zu nutzen, und dazu beitragen, die Konnektivität im Inland, in der Region und auf internationaler Ebene zu verbessern“. Hinter Centrum Air steht die usbekische Frachtfluggesellschaft MyFreighter. Man will sich als Billigfluggesellschaft positionieren und sowohl im Inland als auch international tätig werden. Die Homepage des Carriers bietet momentan noch keine Buchungsmöglichkeit. In wenigen Tagen will man das Streckennetz vorstellen und mit dem Verkauf von Flugscheinen beginnen. Für die nächsten Jahre hat man viel vor, denn derzeit geht man davon aus, dass bis Ende 2023 die Flotte auf 20 Maschinen anwachsen wird. Bis Ende 2026 rechnet man mit mindestens 100 Flugzeugen in der Größenklasse Airbus A320/Boeing 737. Jene Maschinen, mit denen man nun an den Start gehen möchte, sind gebraucht.

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Norse nimmt Rom-New York (JFK) auf

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways nimmt im Sommerflugplan 2023 eine weitere USA-Strecke auf. Man beabsichtigt täglich zwischen Rom-Fiumicino und New York-JFK zu fliegen. Der Erstflug soll am 19. Juni 2023 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Neuaufnahme täglich bedient werden soll. In Rom-Fiumicino werden die Dreamliner des Carriers jeweils um 19 Uhr 30 Lokalzeit starten. Die Landung in New York-JFK ist für 23 Uhr 00 Lokalzeit geplant. In die umgekehrte Richtung startet man um 1 Uhr 00 LT und erreicht die italienische Hauptstadt gegen 15 Uhr 45 LT.

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Fluglärm in Innsbruck: Betriebszeitenüberschreitungen ufern wieder aus

Am Flughafen Innsbruck sorgen Flüge, die außerhalb der offiziellen Betriebszeiten starten oder landen für Aufsehen. Beispielweise waren am vergangenen Samstag sieben Flugzeuge, die den Airport später genutzt haben, betroffen. Eigentlich sollten in Innsbruck keine Flugzeuge nach 20 Uhr 00 starten. Allerdings hoben stolze sieben Maschinen erst nach 20 Uhr 00 ab. Regelrecht den Vogel schoss eine Tui-Maschine ab, die erst um 22 Uhr 58 gestartet ist. Es handelte sich um Flug BY6623 in Richtung Bristol. Landungen sind in Innsbruck übrigens nur bis maximal 23 Uhr 00 erlaubt. Gestartet werden darf nach 20 Uhr 00 nur in Ausnahmefällen. Der Umstand, dass Fluggesellschaften mutmaßlich dazu neigen, dass der Ausnahmefall zum Regelfall wird, beschäftigt mittlerweile auch die Stadtpolitik. Allerdings sind nicht alle Probleme, die zu verspäteten Starts und Landungen in Innsbruck führen, von den Fluggesellschaften „hausgemacht“. Gerade an Wochenenden kommt es im Bereich des ACC München immer wieder zur Einschränkung der Kapazität und damit zu erzwungenen Slot-Zuteilungen im Luftraum. Konkret bedeutet das, dass Maschinen auf dem Weg nach Innsbruck erst verspätet am Ursprungsflughafen abheben dürfen bzw. der Start in Tirol aufgrund der vom ACC München angeordneten „Verspätung“ den Zeitplan nicht einhalten können. In Deutschland läuft derzeit der Testbetrieb eines neuen iCAS-Systems, das dazu führt, dass hauptsächlich an Wochenenden die Kapazität des Luftraums um etwa die Hälfte reduziert wird. Davon ist auch Innsbruck betroffen und gleichzeitig ist dies ein geschicktes Argument für die Fluggesellschaften, dass die Anträge auf Überschreitung der Betriebszeit unkompliziert bewilligt werden. Aufgrund der geografischen Lage ist Fluglärm in der Tiroler Landeshauptstadt

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Ryanair-Sommerflugplan ab Wien: Weniger Destinationen, aber mehr Flüge

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 insgesamt 75 Strecken ab Wien-Schwechat anbieten. Eigenen Angaben nach erhöht man auf rund 30 Routen die Frequenzen. Allerdings stellt der Lowcoster auch einige Verbindungen ein. Als „neue Strecken“ präsentierte Ryanair-Group-Chef Michael O’Leary so ganz und gar keine Neuigkeiten, denn Helsinki, Kopenhagen und Tuzla stellte man als neue Routen vor. Die drei Ziele werden jedoch schon längst ab Wien-Schwechat bedient und zumindest teilweise ist auch die Darstellung, dass es sich erstmals um Sommerrouten handeln würde, grenzwertig, denn zumindest Kopenhagen hatte die ehemalige Tochtergesellschaft Laudamotion bereits im Portfolio. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Ryanair ab Wien-Schwechat unter anderem die Ziele Menorca und Suceava, Sibiu sowie Kosice nicht mehr bedienen wird. Mittlerweile ist die Liste der gestrichenen Destinationen deutlich länger geworden. Mit Dortmund und Bremen sind zwei Deutschland-Strecken nicht mehr im Sommerflugplan 2023 enthalten. Weiters gibt man die Ziele Agadir, Bristol, Danzig, Liverpool, Sandefjord („Oslo Torp“), Pisa, Zaragossa und Alghero auf. Somit ist die Liste der gestrichenen Destinationen bedeutend länger als jene der „Neuaufnahmen“. Im Sommer 2023 will die Ryanair Group mit insgesamt 19 stationierten Flugzeugen ab Wien tätig sein. Die überwiegende Mehrheit der Maschinen wird von der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben, so dass auch weiterhin der Airbus A320 der dominierende Maschinentyp sein wird. Die Konzernschwestern Buzz und Malta Air haben weiterhin Flugzeuge in der österreichischen Hauptstadt stationiert. Unter Berücksichtigung der Frequenzaufstockungen, die laut Ryanair auf 30 Routen vornehmen wird, soll sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge auf etwa 800 erhöhen. Im direkten Vergleich mit

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Emirates: Mutter bringt Baby im Airbus A380 zur Welt

Es kommt nicht oft vor, aber doch immer wieder: Am 19. Jänner 2023 ist an Bord von Emirates-Flug EK319 von Tokio (Narita) nach Dubai ein Baby zur Welt gekommen. Eingesetzt wurde ein Airbus A380. Obwohl Airlines vorschreiben, dass schwangere Frauen ab einer gewissen Woche nicht mehr fliegen dürfen, kommt es immer wieder vor, dass Kinder an Bord von Flugzeugen das Licht der Welt erblicken. So ist es auch am 19. Jänner 2023 auf dem Weg von Narita nach Dubai „passiert“. Ein Baby erblickte das Licht der Welt, wie die Fluggesellschaft offiziell bestätigt. Sowohl die Mutter als auch das Neugeborene sollen sich in gutem Zustand befinden und wurden nach der Landung von medizinischem Fachpersonal übernommen. Bei der Geburt soll die Crew assistiert haben und es soll keine Komplikationen gegeben haben, so dass der Flug – mit dem neugeborenen Passagier – planmäßig fortgesetzt werden konnte.

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Nippon Express und Silk Way West Airlines arbeiten zusammen

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines und der japanische Logistikkonzern Nippon Express Group haben eine Grundsatzvereinbarung, die zu einer engen Kooperation im Bereich der Luftfracht führen soll, unterzeichnet. Die 2012 gegründete Fluggesellschaft Silk Way West Airlines, mit Sitz in Baku, Aserbaidschan, hat ihr Streckennetz zum Flughafen Narita und zu anderen großen Flughäfen in Asien sowie nach Europa und in die Vereinigten Staaten rasch ausgebaut. Die Nippon Express Group hat im „Nippon Express Group Business Plan 2023: Dynamic Growth“ die Spedition als eines ihrer Kerngeschäfte positioniert und verfolgt mit Nachdruck Initiativen, die mit ihren Wachstumsstrategien für das Luftfrachtgeschäft in Einklang stehen.

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Japan: Skymark ordert Boeing 737-Max-8 und -Max-10

Die japanische Fluggesellschaft Skymark Airlines wird je drei Boeing 737-Max-8 und –Max-10 in ihre Flotte aufnehmen. Am 18. Jänner 2023 gab der Vorstand grünes Licht und taggleich wurde die entsprechende Börsenmittelung herausgegeben. Die Transaktion umfasst je zwei Festbestellungen sowie Optionen für je ein weiteres Flugzeug. Die beiden Boeing 737-Max-8 sollen voraussichtlich im Jahr 2026 ausgeliefert werden und die beiden B737-Max-10 in den Jahren 2026 und 2027. Mit der Order wurde schon seit einiger Zeit gerechnet, denn bereits im November 20222 machte der Konzern unmissverständliche Andeutungen.

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Ryanair stattet Boeing 737-800-Flotte mit neuen Winglets aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihre rund 400 Boeing 737-800 mit neuen Split Scimitar Winglets ausstatten. Diese sollen den Treibstoffverbrauch um etwa 1,5 Prozent senken. Dadurch will die Firmengruppe in etwa 65 Millionen Liter Kerosin pro Jahr einsparen. Das Investitionsvolumen beträgt 175 Millionen Dollar. Die erste Maschine, die im Rahmen der mit Aviation Partners Boeing umgerüstet wurde, ist am Montag, den 23. Jänner 2023 vorgestellt worden. „Als Europas umweltfreundlichste und größte Fluggesellschaft nehmen wir eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Luftfahrt ein, wie diese Investition in unsere Flotte zeigt. Diese Winglet-Technologie wird uns helfen, unsere ehrgeizigen Umweltziele auf unserem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Wir sind von den innovativen Winglet-Konstruktionen von APB beeindruckt und freuen uns darauf, sie nicht nur in diesem ersten Flugzeug, sondern in mehr als 400 unserer Flugzeuge installieren zu lassen, um unsere Emissionen weiter zu reduzieren“, so Thomas Fowler, Director of Sustainability bei Ryanair.

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Airbus zu groß: Linz-Düsseldorf steht akut auf der Kippe

Der Flughafen Linz-Hörsching bangt um den Fortbestand der von Eurowings angebotenen Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf. Diese wurde seit der Übergabe von Austrian Airlines an die deutsche Konzernschwester wiederholt und über lange Zeiträume ausgesetzt. In einer Medienmitteilung des Linzer Flughafens ist nun zu lesen: „Aktuell zeichnet sich ab, dass Eurowings die Düsseldorf-Verbindung im Sommerflugplan nicht weiterführen kann. Das bisher eingesetzte Flugzeug ist mit 150 Sitzplätzen zu groß und Eurowings betreibt keine kleineren Fluggeräte in ihrer Flotte“. Dazu kommt der Umstand, dass Austrian Airlines in der Vergangenheit den Fokus auf Geschäftsreisende gelegt hatte. Die Flugzeiten zwischen Linz und Düsseldorf waren – vor der Corona-Pandemie – primär auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Mit wenigen Ausnahmen waren Reisen im doppelten Tagesrand möglich. Mit der Übergabe an Eurowings, die wegen Pandemie-Entwicklungen wiederholt verschoben werden musste, änderte sich auch die Art und Weise der Bedienung. Das Fluggerät ist nicht mehr in Oberösterreich stationiert, sondern fliegt von Düsseldorf aus ein. Auch werden wesentlich weniger Frequenzen angeboten. In der oberösterreichischen Wirtschaft wurde bereits im Vorfeld dieser Veränderung davor gewarnt, dass die Umstellung dazu führen wird, dass das Angebot für Geschäftsreisende weniger attraktiv werden könnte. Seitens der Lufthansa Group sah man das zunächst anders und verwies gerne darauf, dass ab Düsseldorf zahlreiche Umsteigemöglichkeiten im Eurowings-Streckennetz zur Verfügung stehen würden. Austrian Airlines war zwischen Linz und Düsseldorf sowie zwischen Graz und Düsseldorf bzw. Graz und Stuttgart eher hochpreisig unterwegs. Immer wieder gab es heftige Kritik an der Preispolitik des Unternehmens, denn die ab den Bundesländerflughäfen angebotenen „dezentralen Routen“ waren oftmals signifikant teurer

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