Jan Gruber

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Jan Gruber

B737-800 von Qantas erleidet Triebwerksausfall über dem Pazifik

Die von Qantas betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung VH-XZB musste am 18. Jänner 2023 auf dem Weg von Auckland nach Sydney einen Notruf absetzen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer QF144 unterwegs. Die Maschine befand sich über dem Pazifischen Ozean, rund eine Stunde vor Sydney, als die Piloten des Transpondercode „7700“, das für Mayday, also Luftnotlage steht, sendeten. Kurz vor der Landung stuften die Flugzeugführer die Situation auf „Pan-Pan“ herab. Dies kommt immer dann vor, wenn zwar ein Problem besteht, jedoch der Kapitän der Ansicht ist, dass man dieses weitgehend im Griff hat. „Pan-Pan“ bedeutet aber auch, dass Priorität für die Landung angefordert wird. Die VH-XZB erlitt einen Triebwerksausfall. Zunächst stuften die Piloten die Situation als gefährlich ein, weshalb zunächst Mayday durchgegeben wurde. Kurz darauf war man aber der Ansicht, dass eine Landung in Sydney sicher möglich ist. Somit wurde der Flug unter Pan-Pan-Bedingungen fortgesetzt. Die Boeing 737-800 von Qantas konnte auch sicher landen. An Bord haben sich 145 Passagiere befunden. Diese konnten in Sydney das Flugzeug sicher verlassen. Vorsorglich wurden Rettungskräfte und Feuerwehr bereitgestellt. Deren Unterstützung wurde aber zum Glück nicht benötigt. Was den Triebwerksausfall, der von Passagieren mit einem lauten Knall wahrgenommen wurde, ausgelöst hat, ist noch unklar. Dies soll im Rahmen einer Untersuchung herausgefunden werden.

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Sommer 2023: Air Baltic benötigt erneut Wetlease-Flugzeuge

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wird im Sommerflugplan 2023 mit heuer Wahrscheinlichkeit erneut auf Wetleases angewiesen sein, denn die Verfügbarkeit von Triebwerken, die für die Airbus A220-300-Flotte benötigt werden, ist weiterhin kompliziert. Gegenüber dem Portal Simpleflying.com führt Firmenchef Martin Gauss aus, dass es nicht der einzige Grund ist, der Kopfzerbrechen bereitet. Airbus Canada habe weiterhin Probleme auf der Lieferkette, was sich in Form von Verzögerungen auswirkt. Daher geht man davon aus, dass man im Sommer 2023 zu Spitzenzeiten erneut Wetlease-Flugzeuge im eigenen Flugbetrieb brauchen wird. Im Vorjahr waren zeitweise bis zu sechs eingemietete Maschinen für Air Baltic aktiv. Kurios: Selbst fliegt man mit A220-300 unter anderem im Auftrag von Swiss.

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Easjet legt elf weitere UK-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat für den Sommerflugplan 2023 die Aufnahme von insgesamt elf neuen Strecken ab dem Vereinigten Königreich angekündigt. Zumindest teilweise hatte man diese bereits vor der Corona-Pandemie im Angebot. Ab London-Gatwick will man künftig auch nach Calvi und Ancona fliegen. Ab Luton geht es neu nach Izmir und ab Southend reaktiviert man Amsterdam. Von Bristol aus nimmt man künftig Kurs auf Chania. Ab Birmingham fliegt man nach Neapel, ab Manchester nach Paris-Orly und von Edinburgh aus legt man Santorini und Antalya auf. Das zuletzt genannte Ziel will Easyjet auch ab Belfast anbieten. Weitere Neuaufnahme: Glasgow-Lissabon.

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Ryanair stockt die Basis Charleroi auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stockt die Basis im belgischen Charleroi auf 16 Flugzeuge auf. Gleichzeitig kündigte der Konzern an, dass man fünf zusätzliche Routen aufnehmen wird. Den größeren Airport Brüssel-Zaventem wird man nur noch ab anderen Bases ansteuern. Kürzlich wurde bekannt, dass die Basis am Hauptstadtflughafen dauerhaft geschlossen bleibt. Ryanair entgegnete Spekulationen, die eine Wiedereröffnung im Sommerflugplan 2023 vermutet haben. Man streicht Zaventem nicht aus dem Streckennetz, aber stationierte Flugzeuge wird es hier weiterhin keine geben. In Belgien konzentriert man sich auf die Basis Charleroi. Dort werden künftig 16 Flugzeuge stationiert sein. Im Sommerflugplan 2023 will man neu nach Cluj, Iasi, Asturias, Lodz und Nantes fliegen. Kürzlich hat der Flughafen Charleroi die Nutzung der WC-Anlagen kostenpflichtig gemacht, wobei lediglich mit Bankomat- und Kreditkarten bezahlt werden kann.

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Klagenfurt: Ryanair fliegt auch im Sommer 2023 nach Stansted

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird auch im Sommerflugplan 2023 zwischen London-Stansted und Klagenfurt fliegen. Diese Strecke wurde vor einigen Wochen – nach langjähriger Pause – reaktiviert. Charleroi, Dublin und Manchester werden dem aktuellen Stand der Dinge nach in der warmen Jahreszeit nicht mehr bedient. Weitere Ziele, die Ryanair im Sommerflugplan 2023 ab Klagenfurt bedienen will, sind Alicante und Palma de Mallorca. Über mögliche weitere Routen ist noch keine Entscheidung gefallen. Der Billigflieger ist kurz nach dem Beginn der aktuellen Winterflugplanperiode 2022/23 nach vielen Jahren Abwesenheit nach Kärnten zurückgekehrt. Momentan bedient man die Ziele London-Stansted, Dublin, Manchester und Charleroi.

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Helvetic Airways erweitert die Geschäftsleitung

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways hat mit Wirksamkeit zum 16. Jänner 2023 ihre Geschäftsleitung erweitert. Seither wird das Unternehmen von einem CEO, einem dem COO Flight Operation sowie neu dem COO Part 145 (Maintenance) geleitet. Zum COO Flight Operation wurde neu Nicolas Bachmann ernannt. Der bisherige COO Simon Schatzmann übernimmt eine Stabsstelle im Bereich Business Development. Die Position des Chief Executive Officers wird unverändert von Tobias Pogorevc, wahrgenommen. Nicolas Bachmann, der nun als COO Flight Operation fungiert, ist bereits seit 16 Jahren für Helvetic Airways tätig. Unter anderem war er als Commander oder durch seine verschiedenen Funktionen wie zuletzt als Nominated Person Training und stellvertretender ACM Flight Operation tätig. Der bisherige Amtsinhaber, Simon Schatzmann, ist nun im Bereich Business Development aktiv. Drittes Geschäftsleitungsmitglied ist René Mamet, COO Part 145. Nach mehr als 20 Jahren Tätigkeit im Bereich Flugzeugwartung bei verschiedenen Unternehmen im In- und Ausland stieß René Mamet Mitte 2020 zu Helvetic Airways und übernahm die Gesamtleitung der Maintenance im eigenen Hangar der Regionalairline. „Ich bin überzeugt, dass Nicolas Bachmann und René Mamet die uns bevorstehenden Herausforderungen rechtzeitig erkennen und meistern werden. Ich wünsche ihnen in ihrer neuen Tätigkeit viel Spaß und Erfolg“, so Helvetic-ChefTobias Pogorevc.

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Defektes Wetterradar: Cityline-A319 absolvierte Rücklandung in München

Am Sonntag, den 15. Jänner 2023, musste Lufthansa-Flug LH2284 kurz nach dem Start in München eine Rücklandung absolvieren. Hintergrund ist, dass das Wetterradar des von Cityline betriebenen Airbus A319 mit der Registrierung D-AIBP ausgefallen ist. Die Maschine hob um 8 Uhr 10 Lokalzeit ab und landete um 9 Uhr 15 wieder sicher auch dem Flughafen München. Für die Passagiere und Besatzungsmitglieder bestand keine Gefahr. Allerdings musste die Flugverbindung gestrichen werden. Die Betroffenen wurden unter anderem auf Brussels-Airlines-Flug SN2642 umgebucht.

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Swiss will letzte Flugzeuge aus Jordanien zurückholen

Die Lufthansa-Tochter Swiss im Laufe dieses Jahres die restlichen Maschinen der Typen Airbus A330 und A320, die derzeit noch in Jordanien abgestellt sind, wieder in die Schweiz zurückholen und in den Linienbetrieb zurückbringen. Es handelt sich um je drei A320 und A330. Diese wurden seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht kommerziell eingesetzt. Die sechs Flugzeuge befinden sich derzeit in Jordanien im so genannten Long-Time-Storage. Gegenüber der Aargauer Zeitung erklärte Swiss-Chef Dieter Vranckx, dass die Maschinen im Laufe dieses Jahres wieder in den Liniendienst gestellt werden sollen. Damit würde Swiss dann die komplette Flotte reaktiviert haben. Davon ausgenommen sind jene Flugzeuge, die man generell ausgeflottet hat. Ein Beispiel hierfür ist die HB-IOC.

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Wetlease: Air Connect fliegt für Air Serbia

Die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect hat einen neuen Wetlease-Auftrag an Land gezogen. Seit Montag fliegt mit der ATR72-600, die die Registrierung YR-ACA trägt, für Air Serbia. Im Regelfall kommt das Turbopropflugzeug auf der Strecke Bukarest-Belgrad zum Einsatz. Es ist nicht der einzige rumänische Carrier, der im Rahmen eines ACMI-Vertrags für das serbische Luftfahrtunternehmen unterwegs ist. Beispielsweise fliegt Dan Air seit einigen Monaten mit zwei Flugzeugen für Air Serbia. Man setzt sowohl den Airbus A319 mit der Registrierung YR-URS als auch den A320 mit der Kennung YR-DSE ein. Air Connect sieht sich selbst als Billigfluggesellschaft, jedoch ist man bislang überwiegend im Auftrag anderer Fluggesellschaften geflogen. Beispielsweise war man einige Zeit innerhalb Italiens für Aeroitalia unterwegs. Ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 will man ab Rumänien ein durchaus umfangreiches Streckennetz aufbauen. Aus diesem Grund ist die Wetlease-Kooperation mit Air Serbia bis vorerst Ende März 2023 befristet. Momentan besteht die Flotte des jungen Carriers aus einer einzigen ATR72-600. Diese trägt die Registrierung YR-ACA und ist knapp 8,5 Jahre alt. Im Laufe dieses Jahres will man weitere Turbopropflugzeuge dieses Typs einflotten. Ab Anfang April 2023 will man beispielsweise Budapest auf eigene Rechnung bedienen. Im Sommer 2023 fliegt man wieder für Aeroitalia Die zweite ATR72-600 trägt noch nicht die Livery von Air Connect und wurde bislang auch nicht im rumänischen Register eingetragen. Für das Flugzeug ist die Kennung YTR-ACB reserviert. Kürzlich erklärte Firmenchef Tudor Constantinescu im Rahmen einer Pressekonferenz, dass man im Sommerflugplan 2023 mit zumindest einer ATR72-600 ab Italien im Auftrag von Aeroitalia fliegen wird.

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Yeti-Airlines-Absturz: Blackboxes wurden geborgen

Der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Voice-Recorder jener ATR72, die am Sonntag in Nepal abgestürzt ist, wurden zwischenzeitlich geborgen. Die Zivilluftfahrtbehörde teilte mit, dass die Auswertung bereits eingeleitet wurde. Weiters habe man von den 72 Personen, die sich an Bord der am 15. Jänner 2023 verunglückten 9N-ANC befunden habe, bereits 69 Leichen gefunden. Davon konnten 41 Opfer eindeutig identifiziert werden. Bei den übrigen Personen laufen derzeit noch die Erhebungen. Am Sonntag ist Yeti-Airlines-Flug YT691, der sich auf dem Weg von Kathmandu nach Pokhara im Anflug auf den Zielflughafen abgestürzt. Ein Augenzeuge hatte die Momente vor dem Absturz, jedoch nicht den Aufprall selbst, zufällig gefilmt. Dieses Video ist unter anderem in diesem Artikel ersichtlich. Aufnahmen des Vorfalls zeigen, dass das Flugzeug nur Sekunden vor dem Aufprall eine steile Linkskurve machte. Die ATR72 stürzte in eine Schlucht, die sich vor der Runway des PKR-Airports befindet. Der neue Flughafen wurde erst kürzlich in Betrieb genommen und ersetzt den alten Flughafen, der per 1. Jänner 2023 stillgelegt wurde. Mittlerweile gibt es auch Vorwürfe gegen die Zivilluftfahrtbehörde, dass diese dem neuen Airport vorschnell die Zulassung erteilt haben soll und das obwohl essentielle Teile der Infrastruktur noch gar nicht fertiggestellt bzw. in Betrieb genommen wurden. Yeti Airlines hat am 16. Jänner 2023 sämtliche Flüge abgesagt. Hersteller ATR teilte unmittelbar nach dem Unfall mit, dass man die Airline und die Behörden bei der Aufklärung umfassend unterstützen wird.

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