Jan Gruber

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Jan Gruber

Slowenien will über möglichen neuen Staatscarrier entscheiden

Die slowenische Regierung will bis etwa Mitte 2023 darüber entscheiden, ob eine neue staatliche Fluggesellschaft gegründet wird oder nicht. Die Diskussion wird bereits seit der Pleite von Adria Airways, die im September 2019 erfolgte, geführt. Infrastrukturministerin Alenka Bratušek, die als Befürworterin des Projekts gilt, äußerte sich gegenüber slowenischen Medien dahingehend, dass sie davon ausgeht, dass man Mitte 2023 entscheiden werde, ob man eine neue Airline gründet oder eben nicht. Auch betonte sie, dass sie im Vorfeld der Privatisierung von Adria Airways vor dem Verkauf an 4K Invest gewarnt habe.

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Karlsruhe/Baden-Baden: Ryanair verlegt Agadir-Flüge nach Straßburg

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ab Karlsruhe/Baden-Baden am 25. März 2023 die Agadir-Strecke vorerst letztmalig bedienen. Künftig wird man diese ab dem nahegelegenen Airport Straßburg anbieten. Ab dem französischen Airport soll die Küstenstadt in Marokko ab 29. März 2023 angesteuert werden. Die Route soll an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Die Flughäfen Straßburg und Karlsruhe/Baden-Baden befinden sich in etwa 70 Straßenkilometer voneinander entfernt und stehen somit in direkter Konkurrenz.

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Paderborn: Air Nostrum nimmt Palma-Charter für Aida auf

Zwischen 6. Mai und 28. Oktober 2023 sollen ab Paderborn/Lippstadt im Auftrag der Reederei Aida Charterflüge nach Palma de Mallorca angeboten werden. Diese dienen als Zubringer für die Kreuzfahrten mit der Aida Cosma. Die Durchführung der Charterflüge erfolgt durch die spanische Air Nostrum. Als Fluggerät sind Bombardier CRJ-1000 geplant. Die Flüge starten ab Paderborn/Lippstadt samstags um 12.00 Uhr und kommen um 14.20 Uhr auf Mallorca an. In die andere Richtung geht es von Palma um 8.45 Uhr nach Paderborn/Lippstadt, wo die Landung für 11.20 Uhr vorgesehen ist. „Im vergangenen Jahr haben wir dem Kreuzfahrtunternehmen bei unerwarteten Engpässen kurzfristig helfen können. Dieses Entgegenkommen und das großartige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dazu geführt, dass im Sommer 2023 eine ganze Flugkette von Paderborn/Lippstadt aus startet. Es handelt sich dabei um ein Premium-Produkt mit entsprechendem Service für die Passagiere“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Bozen: Skyalps hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Skyalps ist nun offiziell eine italienische Fluggesellschaft, denn das Unternehmen hat seitens der Luftfahrtbehörde Enac AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Künftig will man den Flugbetrieb, der bislang von Luxwing durchgeführt wird, in Eigenregie anbieten. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach Flugbegleitern. Die Hausmarke des Bozen Airports ging ursprünglich als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Die operative Durchführung der Flüge erfolgte durch die maltesische Luxwing. Daher sind die Maschinen im Luftfahrtregister von Malta eingetragen. Die Kooperation beinhaltete auch den Aufbau von eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung. Diese hat man nun erhalten, weshalb die Zusammenarbeit mit Luxwing auslaufend ist. Derzeit werden die Skyalps-Flüge sowohl selbst als auch von Luxwing durchgeführt. Am 11. Jänner 2023 wurde der erste eigene Flug durchgeführt. Zum Einsatz kam die de Havilliand Dash 8-400 mit der Registrierung 9H-EVA. Unternehmensangaben nach ist dies das erste Flugzeug, das auf dem eigenen AOC betrieben wird. Der Two-Letter-Code von Skyalps lautet SW, jener von Luxwing BN. Skyalps erklärte, dass bis Ende März 2023 alle vier de Havilland Dash 8-400 auf das eigene AOC überführt werden sollen. Es handelt sich um die Maschinen mit den Kennungen 9H-BEL, 9H-EVA, 9H-ALE und 9H-PET. Teilweise waren diese vormals bei Austrian Airlines bzw. Flybe im Einsatz.

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Dädalus: Bundesheer überwacht westösterreichischen Luftraum verstärkt

Der westösterreichische Luftraum wird seit Montag verstärkt durch das Bundesheer überwacht. Hintergrund ist, dass in der Schweiz das Weltwirtschaftsforum, an dem rund 50 Staats- und Regierungschefs sowie etwa 2.700 Delegierte teilnehmen, stattfinden. Traditionell arbeiten die Eidgenossenschaft und Österreich während dieser Veranstaltung in Sicherheitsbereichen zusammen. Unter dem Operationsnamen „Dädalus“ überwacht das Bundesheer den Luftraum in Westösterreich verstärkt. Beispielsweise setzt man zusätzliche Flugzeuge, Hubschrauber und mobile Radaranlagen in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg ein. Auch führt man zusätzliches Air Patrolling durch. Nach Angaben des zuständigen Kommandanten soll dadurch die Sicherheit in Österreich und in der Schweiz gewährleistet werden. Das WEF, das in Davos stattfindet, dauert bis zum 21. Jänner 2023 an. Über dem Bundesland Tirol wurde aus diesem Grund auch ein Flugbeschränkungsgebiet verhängt. Offiziellen Angaben nach setzt das Bundesheer etwa 1.000 Soldaten, neun Hubschrauber, 20 Luftfahrzeuge und elf Flugzeuge ein. Das fliegerische Gerät soll überwiegend ab Innsbruck und Landeck zum Einsatz kommen. Vom zuerst genannten Airport aus sollen vier Pilatus PC-7 und drei PC-6 eingesetzt werden. Ab Landeck hält man vier Helikopter des Typs Bell OH-58 bereit. Ab Zeltweg sollen im Bedarfsfall Eurofighter zum Einsatz kommen. Österreich und die Schweiz haben vor einiger Zeit ein neues Abkommen unterschrieben, das eine umfangreiche Kooperation im Bereich der Luftraumsicherung gegen nicht militärische Bedrohungen beinhaltet. Dieses ist am 1. Feber 2019 in Kraft getreten. Bereits zuvor hat man während dem jährlichen WEF eng zusammengearbeitet. Verdächtige Flugzeuge dürfen grenzüberschreitend verfolgt werden, jedoch ist der Gebrauch von Waffen im jeweils anderen Hoheitsraum ohne vorherige Genehmigung ausgeschlossen.

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Wizz Air stellt Köln/Bonn-Cluj ein

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird mit Wirksamkeit zum 18. Feber 2023 eine weitere Deutschland-Strecke aufgeben. Betroffen ist die Nonstop-Verbindung zwischen Köln/Bonn und dem rumänischen Cluj. In den letzten Wochen hat der pinkfarbene Lowcoster die Aufgabe einiger Routen ab Österreich und Deutschland angekündigt. Auch gibt man die Stützpunkte Cardiff, Bari und Bacau auf. In Friedrichshafen wird man das Ziel Tirana ab 21. Jänner 2023 nicht mehr bedienen.

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Delta will im Mai 2023 nach Düsseldorf zurückkehren

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta plant ab 10. Mai 2023 die Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Atlanta wieder zu bedienen. Diese wurde zuletzt im Frühjahr 2020 angeboten. Vorgesehen ist, dass dreimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 767-300ER, die mit 209 Sitzen bestuhlt sind, geflogen werden soll. Delta Air Lines will die Beförderungsklassen Business, Premium Economy und Economy anbieten. Am Drehkreuz Atlanta stehen Anschlüsse zu vielen Destinationen zur Verfügung. Flugplan auf einen Blick: Strecke Flugnr. Tage Abflug Ankunft Flugzeit Erstflug DUS – ATL DL091 Mi, Fr, So 10:35 14:25 9:50 h 10.05.2023 ATL – DUS DL090 Di, Do, Sa 17:50 08:35 (+1) 8:45 h 09.05.2023

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Eurowings verlängert Flugpause zwischen Linz und Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings wird auch im Feber 2023 nicht zwischen Linz und Düsseldorf fliegen. Die Route wurde vor einiger Zeit erneut ausgesetzt und sollte eigentlich ab Ende Jänner 2023 wieder bedient werden. Der Termin hält nicht, denn nun strebt man März 2023 an. Von der Verschiebung nicht betroffen sind die Destinationen Stuttgart und Düsseldorf, die ab Graz angeboten werden. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen diese beiden Deutschland-Ziele ab Ende Jänner bzw. Anfang Feber 2023 wieder mehrmals wöchentlich bedient werden.

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Australien: Bonza hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Der australische Billigflieger Bonza ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn man hat von der Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Eigenen Angaben nach bereitet man sich nun auf die Aufnahme des Flugbetriebs vor. Zunächst will man mit einer Basis in Sunshine Coast an den Start gehen. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch in Melbourne Flugzeuge stationieren. Bislang hat man vier Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 übernommen.

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Norse will sich verstärkt auf ACMI- und Chaterflüge fokussieren

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways konnte im Dezember 2023 eine Auslastung von 61 Prozent erzielen. Der Carrier hatte eigenen Angaben neun Boeing 787 im Eigenbetrieb sowie im Rahmen von Wetlease-Aufträgen für andere Fluggesellschaften im Einsatz. Künftig will man sich stärker dem Segment Charter- und ACMI zuwenden. Man wäre gerade dabei längerfristige Verträge abzuschließen. Diese sollen besonders im Winter 2023 für zusätzliche Einnahmen sorgen. Das Unternehmen nannte aber noch keine potentiellen Auftraggeber. Eigenwirtschaftlich habe man besonders kurz vor Weihnachten einen bisherigen Höchstwert in Sachen Ticketverkauf aufstellen können. Mit Jahreswechsel habe man die Marke von 300.000 Passagieren seit der Betriebsaufnahme überschritten. Bislang führte man rund 1.500 kommerzielle Flüge durch. Im Dezember 2022 waren es 228 Flugbewegungen. An Bord befanden sich 33.172 Fluggäste. „Wir haben unseren Geschäftsplan zur Kostensenkung und zur Diversifizierung der Flottenauslastung während des Winters weiter umgesetzt. Ich freue mich besonders, dass wir im Dezember neun Wet-Lease- und Charter-Operationen erfolgreich abgeschlossen haben. Als Neueinsteiger in diesem Markt haben wir deutlich gezeigt, dass Norse sowohl die technischen Fähigkeiten als auch den hohen Standard der Besatzung und die Flexibilität besitzt, die erforderlich sind, um unsere Kunden in diesem Segment zufrieden zu stellen. Das Unternehmen hat das Jahr 2023 mit starken Vorausbuchungen in unseren Schlüsselmärkten begonnen. Wir werden in Kürze weitere Sommerrouten von London in die USA ankündigen, und ich freue mich, bestätigen zu können, dass wir in Kürze auch ein neues Ziel von der EU in die USA anbieten werden“, sagte Bjorn Tore Larsen, CEO von Norse Atlantic Airways.

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