Jan Gruber

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Jan Gruber

Play nimmt Aarhus-Keflavik nicht auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play wird die für den 12. Juni 2023 angekündigte Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Aarhus nicht aufnehmen. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits eingestellt. Ursprünglich wollte der Lowcoster an den Verkehrstagen Montag und Freitag mit Maschinen des Typs Airbus A320neo zwischen den beiden Städten fliegen. Die Streichung dieser Route wurde seitens Play nicht näher begründet. Anzunehmen ist, dass man mit den Vorausbuchungen nicht zufrieden war.

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Russland: Pobeda kündigt Samara-Antalya an

Die russische Billigfluggesellschaft beabsichtigt ab 2. Juni 2023 eine weitere Antalya-Strecke mit Boeing 737-800 zu bedienen. Neu soll es auch ab Samara zur türkischen Küstenstadt gehen. Die Aeroflot-Tochter beabsichtigt an den Verkehrstagen Montag und Freitag zu fliegen. In den letzten Monaten haben einige russische Airlines die Aufstockung der Frequenzen in Richtung Türkei angekündigt. Auch will man einige neue Strecken, überwiegend Richtung Antalya, aufnehmen.

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Charter: Smartwings mit neuen Zielen ab Debrecen und Budapest

Im Sommerflugplan 2023 wird Smartwings Hungary, die ungarische Tochtergesellschaft des tschechischen Luftfahrtkonzerns, einige weitere Charterrouten anbieten. Diese werden ab Budapest und Debrecen angeboten. Ab der zuletzt genannten Stadt geht es zwischen 18. Juni und 17. September 2023 einmal pro Woche nach Chania. In selbiger Frequenz geht es ab Budapest seit 31. März 2023 bis 28. April 2023 nach Taba (Ägypten). Fuerteventura bedient man im Veranstalterauftrag seit 30. März 2023 bis vorerst 27. April 2023 ebenfalls einmal pro Woche. Preveza wird man zwischen 16. Juni und 22. September 2023 mit der ungarischen Hauptstadt verbinden. Alle genannten Ziele sollen mit Boeing 737-800 bedient werden.

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Die Vorauszahlung von Liliair: Wofür eigentlich?

Eine echte Fluggesellschaft ist Liliair nicht. Flugtickets hat man bis zuletzt auch keine verkauft und dennoch kündigte man an, dass bis zu acht Maschinen ab Klagenfurt betrieben werden sollen und ein Millionen-Euro-Betrag als Vorauszahlung an den Kärntner Airport überwiesen werden. Die Vorgehensweise ist durchaus unüblich, denn als „virtuelle Fluggesellschaft“ haben Airport und Ticketverkäufer formell nur wenig miteinander zum tun. Für die notwendigen Start- und Landerechte sowie die Entrichtung sämtlicher Steuern und Gebühren muss der so genannte Operating Carrier sorgen. Liliair hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung und ist somit im rechtlichen Sinn keine Fluggesellschaft. Sofern Liliair beim Flughafen Klagenfurt keinen Ticketschalter oder Werbeflächen mietet, gibt es rein von den Flügen her im Normalfall keinen direkten Geldfluss zwischen virtueller Airline und Flughafen. Wie bereits erwähnt: Die Steuern und Gebühren muss der Operating Carrier bezahlen und dieser hat diese „Nebenkosten“ in die Charterraten eingepreist. Dass ein Drittunternehmen für die Bezahlung von Flughafengebühren aufkommt, ist absolut unüblich und würde die durchführende Fluggesellschaft durchaus auch in die Situation bringen, dass man im Falle einer Nichtzahlung durch den „virtuellen Carrier“, der nichts anderes ist als eine GmbH, die Charterflüge anbietet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Die seitens der Lilihill Group angekündigte Vorauszahlung von 1,7 Millionen Euro wirkt auf den ersten Blick äußerst hoch. Zieht man aber das Gebührenverzeichnis des Klagenfurter Flughafens sowie die Kosten des Ground Handlings heran, so wird rasch klar, dass das „Prepayment“ nicht sonderlich lange ausreichen wird. Fraglich ist auch wofür Liliair eigentlich eine Vorauszahlung leistet, denn mangels AOC und Betriebsgenehmigung

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Lufthansa übergibt München-Jersey an Air Dolomiti

Ab 27. Mai 2023 wird Air Dolomiti die Flugverbindung zwischen München und Jersey unter eigenen Flugnummern anbieten. Bislang kam der LH-Code zum Einsatz. Auch weiterhin werden die Flüge über Lufthansa buchbar sein, da ein konzerninterner Codeshare vereinbart wurde. Die von Air Dolomiti betriebenen Embraer 195 verkehren jeweils am Verkehrstag Samstag auf dieser Route. Künftig fliegt man formell unter dem EN-Code auf eigene Rechnung.

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Flughafen Frankfurt-Hahn geht nun an Egelsbach-Betreiber

Der Flughafen Frankfurt-Hahn wird laut einer Erklärung von Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner an die Triwo AG gehen. Der Käufer ist bereits in der Luftfahrt tätig und betreibt unter anderem die Flugplätze Oberpfaffenhofen, Zweibrücken, Frankfurt-Egelsbach und Mending. Ursprünglich erging der Zuschlag an die Swift Conjoy GmbH, die jedoch trotz wiederholter Aufforderung des Masseverwalters den Kaufpreis nicht überwiesen haben soll. Die Entscheidung wurde aufgehoben und das Bieterrennen wurde erneut eröffnet. Zeitweise sah es danach aus als ob die Muttergesellschaft des Nürburgrings einspringen würde. Nun ging der neuerliche Zuschlag aber an die Triwo AG. „Wir haben ein ganzes Bündel an Sanierungsmaßnahmen umgesetzt, die den Flughafen Hahn wieder attraktiver für Airlines und Passagiere machen und es ermöglicht haben, den Geschäftsbetrieb im Rahmen des Insolvenzverfahrens letztendlich ohne Verluste fortzuführen, um damit die Grundlage für einen Verkauf zu legen. Ich freue mich, dass wir nach einem zum Teil steinigen Weg den Turnaround gemeinsam geschafft haben und bedanke mich persönlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Betriebsräten sowie deren Beratern für ihren professionellen und starken Einsatz während dieser herausfordernden Zeit“, so der Insolvenzverwalter. „Nun ist es aber auch wichtig, dass ein neuer Betreiber das ‚Ruder‘ übernimmt.“ Seinen Angaben nach kann der Flughafen Hahn mittlerweile verlustfrei betrieben werden. Der Abschluss und der Vollzug des jetzt geschlossenen Vertrages stehen noch unter Bedingungen. Die Parteien gehen davon aus, dass diese zeitnah erfüllt werden. Der Kaufpreis ist bereits auf ein Treuhandkonto überwiesen worden. Alle rund 400 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden von der Erwerberin übernommen. Über die Details des Vertrages wurde Stillschweigen

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Charter: Air Nostrum nimmt Barcelona-Bratislava auf

Im Auftrag eines Reiseveranstalters führt die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum ab 21. Juni 2023 Nonstopflüge zwischen Bratislava und Barcelona durch. Diese sollen mit Bombardier CRJ-1000 durchgeführt werden. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Mittwoch. Vorerst ist die Charterroute bis zum 13. September 2023 befristet. Über eine mögliche Verlängerung hat der Tour Operator noch nicht entschieden.

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Ostern 2023: Nürnberg rechnet mit 177.000 Reisenden

Der Nürnberger Flughafen erwartet während der bayerischen Osterferien 2023 etwa 177.000 Fluggäste. Während dem Vorjahreszeitraum hatte man 156.000 Reisende abgefertigt. „Die Osterferien sind das Warmlaufen vor der Sommerreisewelle. Wir haben uns gut vorbereitet und über die Wintermonate über 60 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, um den Passagieren ein angenehmes Reiseerlebnis zu ermöglichen“, so Michael Hupe, Geschäftsführer des Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Die meisten Fluggäste werden in den Osterferien touristische Direktziele wie Antalya, Mallorca, Hurghada, Barcelona und Teneriffa ansteuern. Viele Reisende nutzen die Ferienzeit auch, um ihre im Ausland lebenden Familien, Verwandten und Freunde zu besuchen. Die beliebtesten Ziele in diesem Zusammenhang sind Thessaloniki in Griechenland und Palermo in Italien. Auch Barcelona und Girona sowie das kroatische Zadar laden zum Ostereiersammeln am Strand ein.

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Erdbebenopfer: Turkish Airlines spendet 10.000 Paar Schuhe

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat Kindern in der von Erbeben betroffenen Regionen rund 10.000 Paar Schuhe gespendet. Diese wurden aus abgenutzten Handtaschen von Flugbegleiterinnen hergestellt. „Als Flagcarrier eines Landes suchen wir stets nach neuen Projektideen für eine grünere Welt. Wir sind glücklich, dass wir mit unserem Projekt und der Verkündung am heutigen „Zero Waste Day“ auch dazu beigetragen haben. Im Rahmen dieser optimieren wir unsere Aktivitäten nachhaltig und streben danach, unsere Welt für zukünftige Generationen zu schützen“ so Turkish Airlines CEO Bilal Ekşi.

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Osterferien: Weeze erwartet 90.000 Passagiere

Der deutsche Regionalflughafen Niederrhein rechnet während der Osterferien 2023 mit rund 90.000 Passagieren. Allein am vergangenen Wochenende hatte man in etwa 18.000 Fluggäste. In der gesamten Osterferienzeit rechnet der Flughafen mit mehr als 90.000 Gästen. (2022: 65.000) Ryanair und weitere Ferienfluggesellschaften absolvieren in diesem Zeitraum 500 Starts und Landungen. (2022: 350) Auf die Urlauber wartet ein umfangreiches Angebot:  Insgesamt sind es 38 Ziele, die vom Airport Weeze aus rund 130-mal pro Woche angeflogen werden. Die Teams am Airport sind für diese erste Hochsaison des Jahres gut vorbereitet. Flughafenchef Sebastian Papst sagte: „Wir sind uns sicher, dass wir unseren Gästen auch in den Osterferien einen stressfreien und entspannten Start in den Urlaub bieten können.“

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