Jan Gruber

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Jan Gruber

Ab Weeze und Karlsruhe: Ryanair nimmt Bergamo auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Karlsruhe/Baden-Baden und Weeze eine Nonstopverbindung nach Bergamo auf. Dies Neuaufnahmen sollen ab Sommerflugplan 2023 bedient werden. Ab Karlsruhe/Baden-Baden soll es ab April 2023 zweimal wöchentlich in die italienische Stadt, die sich nahe Mailand befindet, gehen. Von Weeze aus will man Bergamo dreimal wöchentlich anbieten, so der der Lowcoster in einer Medienerklärung.

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Österreichische PCR-Pflicht für China-Passagiere gilt nicht für Taiwan und kann leicht umgangen werden

Wenn es um Taiwan, das offiziell Republik China heißt, geht, wird es manchmal kompliziert. Hintergrund ist, dass die Mehrheit der Staaten das Inselland nicht anerkennt. Dies kann auch bei den jüngst für Passagiere, die sich zuletzt in der Volksrepublik China aufgehalten haben, zu Verwirrungen führen. Die Frage, ob die Insel Tawain als Republik China ein eigenständiger Staat ist oder aber lediglich eine „abtrünnige Provinz“ der Volksrepublik China, ist seit Jahrzehnten ein Zankapfel zwischen Taipeh und Peking. Der Umstand, dass viele Staaten die Republik China nicht oder nicht mehr offiziell anerkennen, hat in der Vergangenheit schon die eine oder andere kuriose Auswirkung in der Luftfahrt gehabt. Jüngst hat beispielsweise Österreich eingeführt, dass Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten haben, vor dem Abflug beim Check-in oder spätestens beim Boarding einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Sowohl im Notam, das für die Luftfahrt von Bedeutung ist als auch im Verordnungstext ist lediglich die Rede von Volksrepublik China. Verständlicherweise fragt sich der eine oder andere Passagier wie das aufgrund der verzwickten politischen Situation so ist, wenn man auf Taiwan oder in den Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macau war. Oder wie ist es, wenn man in China lediglich umsteigt? Letztere Frage ist durchaus sehr berechtigt, denn in der Vergangenheit waren Personen, die in einem Land, das mit irgendwelchen Nachweispflichten belegt war, lediglich umstiegen ist, zumeist vom „Papierkram“ ausgenommen. Diesmal ist es anders, denn das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte gegenüber Aviation.Direct ausdrücklich, dass auch Personen, die auf dem

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Bavarian Airlines: Startup will mit eigener Kryptowährung abheben

Ende dieses Jahres will mit Bavarian Airlines eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Das Start-Up will ab München mit bis zu 12 Embraer E195-E2 Ziele in der Bundesrepublik und in Europa ansteuern. Unter nennt man Berlin, Düsseldorf, London-City, Amsterdam und Wien als mögliche Ziele. Die Flotte soll über Leasinggeber bezogen werden und mit 129 Sitzplätzen bestuhlt werden. Man will sich nicht als Billigfluggesellschaft, sondern als Qualitätscarrier mit vollwertiger Business Class positionieren. Die „C“ soll mit eigenen Sitzen ausgerüstet werden. Dies ist bei europäischen Airlines auf der Kurzstrecke mittlerweile selten geworden. Allerding gibt es auch ein Fragezeichen, denn der Maschinentyp Embraer 195-E2 verfügt derzeit über keine Zulassung für den Flughafen London-City. Auch in der Economy-Class will Bavarian Airlines inkludierten Bordservice anbieten. Ebenfalls will man Internet an Bord haben sowie Inflight-Entertainment an jedem Sitz. Eigenen Angaben nach hat man bereits AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Man geht davon aus, dass man noch in diesem Jahr abheben wird. Das Unternehmen hat bereits mit der Suche nach fliegendem Personal begonnen. Im Bereich des Vielfliegerprogramms will man ein ungewöhnliches Experiment wagen, denn anstatt Meilen soll es eine firmeneigene „Kryptowährung“ geben. Mit dieser soll man Freiflüge, aber auch Waren bezahlen können. Weiters soll der Krypto-Handel ermöglicht werden.

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Lufthansa stuhlt Airbus A350 auf 318 Sitze hoch

Lufthansa will künftig mit den Maschinen des Typs Airbus A350 mehr Passagiere befördern. Derzeit werden einige Exemplare auf eine Kapazität von 318 Sitzen hochgerüstet. Diese werden sich wie folgt verteilen: 262 in der Economy-, 26 in der Premium-Economy- und 30 in der Business-Class. Aus Flugplandaten des Carriers ist ersichtlich, dass man die 318-sitzigen A350-Jets zunächst ab München in Richtung Delhi, Montreal, Mumbai und Vancouver einsetzen will. Derzeit ist davon auszugehen, dass der Ersteinsatz frühestens ab 1. Juni 2023 erfolgen wird.

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Lübeck Air nimmt Kurs auf Neapel

Im Sommerflugplan 2023 wird die Hausmarke des Flughafens Lübeck-Blankensee, Lübeck Air, auch das italienische Neapel ansteuern. Die Flüge sollen ab 14. Mai 2023 am Verkehrstag Sonntag angeboten werden. Vorerst ist diese Route bis zum 22. Oktober 2023 befristet, geht aus dem von Lübeck Air veröffentlichten Flugplandaten hervor. Zum eingesetzten Fluggerät macht man noch keine Angaben. Derzeit hat man noch kein eigenes AOC, jedoch ist dieses beantragt. Formell werden die Lübeck-Air-Verbindungen von der dänischen Air Alsie durchgeführt.

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Klagenfurt: Treibstoffe nicht mehr gegen Bar- oder Kreditkartenzahlung erhältlich

Seit 1. Jänner 2023 erfolgt am Flughafen Klagenfurt die Belieferung mit Treibstoffen nicht mehr durch Shell, sondern durch die OMV. Im Bereich der General Aviation hat man damit aber keine Freude, denn für die Bezahlung werden weder Bargeld noch Bankomat- oder Kreditkarten, sondern nur spezielle Tankkarten akzeptiert. Laut einem Bericht der „Kleine Zeitung“ soll dies besonders bei Privatpiloten und einer Flugschule, die nicht gerade selten bar oder mit Kreditkarte bezahlen zu Problemen führen. Demnach sollen bereits zwei private Flugzeuge festsitzen, weil diese mangels Tankkarte einen Treibstoff – auch nicht gegen Cash – erhalten sollen.

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Für Springer Reisen: Avanti Air nimmt Wien-Paros auf

Der Reiseveranstalter Springer Reisen bietet im Sommer 2023 die Destination Paros auch ab Wien-Schwechat an. Die Durchführung der Charterflüge erfolgt durch die deutsche Avanti Air mit Turbopropflugzeugen des Typs de Havilland Dash 8-400. Dieses Ziel bietet man auch ab Graz an. Neu im Programm hat man die Halbinsel Pillon, zu der man Nonstopflüge ab Wien anbieten wird. Von Klagenfurt, Graz und Wien aus bietet man auch Reisen über Skiathos, von wo aus es dann mit Schiff weitergehen wird. Selbiges bietet bei Naxos-Urlauben an, denn diese landen auf Paros. Ebenso neu: Thassos und Chalkidiki, das man je einmal wöchentlich ab Wien mit Austrian Airlines anbietet.

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Auslandsrabatt bei Bahnreisen: Railplus wird eingestellt

Inhaber von Eisenbahn-Rabattkarten wie der ÖBB-Vorteilscard oder der DB-Bahncard müssen sich Ende 2023 von Vergünstigungen bei grenzüberschreitenden Bahnfahrten verabschieden. Hintergrund ist, dass Railplus eingestellt wird. Ursprünglich konnte man bis zu 25 Prozent Preisnachlass auf den ausländischen Streckenanteil bei grenzüberschreitenden Bahnfahrten bekommen. Vor ein paar Jahren wurde der Rabatt auf 15 Prozent reduziert. Laut Deutscher Bahn AG stellt der internationale Eisenbahnverband UIC das Produkt Railplus im Dezember 2023 ein. Ob es einen Nachfolger geben wird oder nicht – derzeit noch völlig offen.

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Air Serbia stockt Belgrad-Wien auf 18 Umläufe pro Woche auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird im Sommerflugplan 2023 häufiger zwischen Belgrad und Wien-Schwechat fliegen. Aus den Flugplandaten geht hervor, dass man 18 wöchentliche Umläufe mit ATR72-600 vorgesehen hat. An den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag sollen ab 27. März 2023 drei tägliche Rotationen durchgeführt werden. Unter Berücksichtigung des Angebots des Mitbewerbers Austrian Airlines wird es im Sommer 2023 bis zu 39 Flüge pro Woche zwischen den beiden Hauptstädten geben.

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Flughafen Maribor hatte nur 3.919 Passagiere

Der slowenische Flughafen Maribor hatte im Jahr 2022 lediglich 3.919 Passagiere. Regelmäßige Linienflüge gibt es schon seit längerer Zeit nicht mehr. Bemühungen Billigflieger wie Wizz Air, Ryanair oder Easyjet zur Aufnahme von Verbindungen zu bewegen, brachten keinen Erfolg. Das Portal Ex-Yu-Aviation.com schreibt, dass trotz des Umstands, dass weniger als 4.000 Passagiere im Jahr 2022 den Flughafen Maribor genutzt haben, dieser dennoch deutlich zulegen konnte. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 hatte man nämlich um 160 Prozent mehr Reisende. Für den Sommer 2023 waren unter der Marke Skyalps durchgeführte Charterflüge in Richtung Italien geplant. Auftraggeber war ein slowenischer Reiseveranstalter. Durchgeführt wurde jedoch kein einziger Flug, da das Angebot mangels Nachfrage abgesagt wurde.

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