Jan Gruber

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Jan Gruber

Condor: Airbus A330-900 D-ANRA absolviert Testflug

Der für Condor bestimmte Airbus A330-900 mit der Registrierung D-ANRA hat am Montag gegen 13 Uhr 30 den ersten Testflug absolviert. Das Langstreckenflugzeug trägt die Streifenlivery in der Farbe „Island“. Während des mehrstündigen Testflugs über die Pyrenäen und die Atlantikküste konnten alle Tests erfolgreich absolviert werden und das Flugzeug landete am Nachmittag sicher wieder in Toulouse. Der erste Condor A330neo wird noch in diesem Jahr auf Strecke gehen, zu den ersten Zielen gehören dabei Mauritius und die Malediven. Ab Ende dieses Jahres stoßen die ersten werksneuen Airbus A330neo zur Condor-Flotte. Anschließend folgt ab 2024 der Rollover der gesamten Kurz- und Mittelstreckenflotte.

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Klimakleber: BER will Schadenersatz einklagen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg prüft gegen jene Klimakleber, die sich vergangene Woche unrechtmäßig Zugang zum Vorfeld verschafft haben und damit eine temporäre Einstellung des Flugbetriebs ausgelöst haben, zivilrechtliche Schadensersatzforderungen geltend zu machen. Die von der Bundespolizei verhafteten Personen wurden zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt. Unabhängig davon drohen laut Landeskriminalamt Brandenburg strafrechtliche Konsequenzen wegen verschiedener Delikte. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren läuft, wobei es bis dato noch keine Anklage gibt. Eine Flughafensprecherin bestätigte zunächst gegenüber Aero.de, dass man eine zivilrechtliche Schadenersatzklage prüft. Man will die entgangenen Gebühren sowie die unmittelbaren Kosten des unrechtmäßigen Eindringens in das Areal nicht tragen. Derzeit ist noch offen wie viel Geld der BER von den Aktivisten einklagen wird.

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Im Kundenauftrag: Japan Airlines wird mit A321P2F im Inland fliegen

Im Auftrag der Yamoto Holdings wird Japan Airlines ab Frühjahr 2024 bis zu 21 tägliche Frachtflüge mit dem Maschinentyp Airbus A321P2F durchführen. Vorerst sollen drei A321 durch die Elbe Flugzeugwerke in Singapur umgebaut werden. Operativ werden die Cargoflugzeuge dann von der JAL-Tochter Spring Airlines Japan betrieben werden. Lackiert werden diese in den Farben von Yamoto Transport. Die Konvertierung soll im März 2023 starten und bis Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. „An jedem der Flughäfen, an denen Frachter eingesetzt werden sollen, installieren wir die erforderlichen Flugzeuge und verbessern die Einrichtungen, die für den Einsatz von Frachtern erforderlich sind. Beide Unternehmen werden in Vorbereitung auf den Start der neuen Flugzeuge im Jahr 2024 neue Mitarbeiter einstellen, darunter auch solche, die im Flugbetrieb und bei der Frachtabfertigung tätig sein werden“, so Japan Airlines in einer Stellungnahme. Die drei Airbus A321P2F sollen überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass diese bis zu 21 Mal pro Tag zwischen Tokio, Kitakyushu, Sapporo und Okinawa verkehren werden. Der Einsatz der Umbau-Frachter soll dem Auftraggeber signifikante Kostenvorteile bieten. Aufgrund des Umstands, dass der Staat Japan aus verschiedenen Inseln besteht, spielt Luftfracht eine große Bedeutung im Inland.

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Hongkong hat dritte Piste offiziell eröffnet

Der Flughafen Hongkong hat am 25. November 2022 die dritte Start- und Landebahn offiziell in Betrieb genommen. Der Airport wird nun im Three-Runway-System betrieben. Dies soll zu einer erheblichen Steigerung der Kapazität führen. Derzeit hält sich im Passagierbereich die Nachfrage internationaler Touristen, die die chinesische Sonderverwaltungszone besuchen wollen, in sehr eng gesteckten Grenzen. Hintergrund ist, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen noch immer vergleichsweise streng sind. Zwar praktiziert Hongkong lockerere Regeln als die Volksrepublik China, jedoch schrecken diese noch immer potentielle Besucher ab. Am 25. November 2022 wurde die dritte Piste des Flughafens Hongkong feierlich eröffnet. Die Bauarbeiten haben bereits im August 2016 begonnen und waren sehr aufwendig. Es mussten zunächst 650 Hektar Land gewonnen werden. Dies geschah durch Aufschüttung im Meer rund um den bestehenden Airport, dessen Areal seinerzeit ebenfalls aufgeschüttet wurde. Die rund 3.800 Meter lange Start- und Landebahn ging im Juli 2022 in den Probebetrieb. Im nächsten Ausbauschritt soll das Terminal 2 um den Flugsteig T2 erweitert werden. In diesem Zusammenhang werden auch ein neues Gepäckabfertigungssystem sowie ein automatisierter People-Mover errichtet werden.

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USA: Envoy-Air-Kapitän im Cockpit kollabiert und verstorben

Am 22. November 2022 ereignete sich auf einem von Envoy Air durchgeführten American-Airlines-Flug ein tragischer Todesfall. Der Flugkapitän ist kurz nach dem Start kollabiert und in weiterer Folge verstorben. Laut Envoy Air handelte es sich um einen jungen Piloten, der sich in Ausbildung zum Kapitän befand. Begleitet wurde er von einem erfahrenen Ausbildungspiloten, der auf dem rechten Sitz war und die Rücklandung erfolgreich absolvierte. Weiters hat sich auf dem Jumpseat ein Erster Offizier befunden. Dieser soll Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet haben. Im Cockpit nahm man an, dass der junge Kommandant einen Herzinfarkt erlitten haben könnte. Der Embraer 175 (N225NN) war als AA3556 auf dem Weg von Chicago (ORD) nach Columbus. Aus noch ungeklärter Ursache kollabierte der Kapitän während dem Start. Der Ausbildner meldete umgehend den medizinischen Notfall und forderte die Rücklandung in Chicago an. Diese konnte der zweite Pilot erfolgreich absolvieren. Die Notlandung erfolgte nur rund zehn Minuten nach dem Start. „Trotz der heldenhaften Bemühungen der Menschen an Bord und der Rettungskräfte am Boden ist unser Kollege im Krankenhaus verstorben. Wir sind zutiefst betrübt und tun alles, was wir können, um seine Familie und unsere Kollegen in dieser Zeit zu unterstützen“, so die Fluggesellschaft in einer Erklärung. Noch an Bord wurden Rettungsmaßnahmen durchgeführt. Letztlich kam für den Kapitän jede Hilfe zu spät, denn er ist in der weiteren Folge verstorben. Die Ursache für seinen plötzlichen Kollaps mit Todesfolge steht noch nicht fest. Eine Obduktion soll diese ermitteln.

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Corendon Dutch Airlines verlagert Kapazität nach Brüssel

Im Sommerflugplan 2023/24 wird Corendon Dutch Airlines auf dem Flughafen Brüssel vier Flugzeuge stationieren. Man baut das Angebot von rund 150.000 auf 260.000 Sitze aus. Bei der Entscheidung hat das Chaos, das in Amsterdam herrscht, eine entscheidende Rolle gespielt, so das Unternehmen gegenüber „De Telegraaf“. Betroffen ist die niederländische Sparte von Corendon, die unter der Leitung von Atilay Uslu steht. Gegenüber der Tageszeitung erklärte der Manager, dass die chaotischen Zustände am Flughafen Amsterdam-Schiphol dazu geführt haben, dass man rund zehn Millionen Euro verloren hat. Um einem ähnlichen Szenario vorbeugen zu können, wird man Kapazität nach Brüssel verlegen. Im Sommerflugplan 2023 will man mit vier stationieren Maschinen ab dem belgischen Airport tätig sein. Ein weiterer Faktor, der die Kosten beeinflusst hat: Die Gesamtkosten sind niedriger als ab Amsterdam. Beispielsweise beträgt die staatliche Ticketsteuer ab den Niederlanden 26 Euro. In Belgien fallen, je nach Flugstrecke, zwischen zwei und zehn Euro an. Unter dem Strich könne man wettbewerbsfähigere Preise anbieten.

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Sicherheitspersonal: Verdi kündigt Manteltarifvertrag

Die Gewerkschaft Verdi hat den Manteltarifvertrag für das Luftsicherheitspersonal gekündigt. Hintergrund ist, dass fünf Verhandlungsrunden zur Erhöhung der Zeitzuschläge für Nacht-, Sonntags-, Feiertags- und Samstagsarbeit sowie bessere Entlohnung von Mehrarbeit keine Einigung mit den Arbeitgebern gebracht haben. Verdi erklärt in einem Anschreiben an die Mitglieder, dass seitens des Arbeitgeberverbandes BDLS keine Gesprächsbereitschaft bezüglich der Zeitzuschläge bestehen soll. Die Gewerkschaft wirft eine Blockadehaltung vor und hat den bestehenden Manteltarifvertrag per 31. Dezember 2022 aufgekündigt. Die nächsten Verhandlungen finden am 15. Dezember 2022 statt.

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Kanada: Flair-Boeing 737 machte unfreiwilligen Ausflug ins Grüne

Am Freitag, den 25. November 2022, ist die Boeing 737-800 mit der Registrierung C-FFLC, betrieben von der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair Airlines, auf dem Waterloo International Airport von der Piste abgekommen. Der Mittelstreckenjet befand sich unter der Flugnummer F8501 auf dem Weg von Vancouver nach Waterloo. Bis zur Landung ist der Flug ohne Auffälligkeiten verlaufen. Am frühen Morgen des 25. November 2022 setzte die C-FFLC auf Piste 26 zur Landung an. Es gelang den Piloten jedoch nicht auszurollen und wie üblich von der Runway abzureden. Die Boeing 737-800 geriet am Ende der Piste in weichen Grund und blieb dort stecken. An Bord befanden sich 134 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Alle konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Erst kürzlich blieb ein Beluga XL nach einer Landung im Schlamm stecken. Die Maschine musste äußerst mühsam aus ihrer misslichen Lage befreit werden, wobei die Crew unverletzt geblieben ist.

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Treibstoff: Shell zieht sich vom Flughafen Klagenfurt zurück

Nach über 30 Jahren zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Das Unternehmen stellt mit 31. Dezember 2022 die Lieferung von Treibstoffen für Flugzeuge und Helikopter am Kärntner Flughafen ein. Zu den Gründen der Beendigung der Tätigkeit auf dem österreichischen Airport machte Shell keine Angaben. Es ist aber anzunehmen, dass der Absatz für den Mineralölkonzern nicht lukrativ genug ist. Man ist seit etwa 30 Jahren am Klagenfurter Flughafen tätig. Dieser muss nun einen neuen Anbieter finden oder aber den Verkauf von Treibstoffen in Eigenregie auf die Beine stellen. Derzeit ist noch nicht bekannt wer ab 1. Jänner 2023 Flugbenzin und Kerosin am Kärntner Airport verkaufen wird. Lilihill will im Dezember 2022 eine Neuregelung, die nahtlos erfolgen soll, vorstellen.

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Ab Nürnberg und Köln: Ryanair baut Kanaren-Angebot aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Köln/Bonn und Nürnberg je eine Kanaren-Strecke auf. Vom NRW-Airport aus geht es nach Lanzarote und ab dem bayerischen Flughafen nach Teneriffa. Beide Strecken werden im April 2023 aufgenommen und sollen zunächst zweimal pro Woche bedient werden, so der Lowcoster in einer Medienmitteilung. „Mit Ostern und dem nahenden Sommer ’23 freuen wir uns, unseren deutschen Kunden mit der Aufnahme dieser beiden neuen Strecken – Köln nach Lanzarote und Nürnberg nach Teneriffa – in unseren Sommer ’23-Flugplan noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten“, erklärt Annika Ledeboer, Ryanairs Country Managerin für die DACH-Region.

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