Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Skyexpress deutlich aktiver als vor der Corona-Pandemie

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress konnte im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 besonders stark wachsen. Laut von Eurocontrol veröffentlichter Zahlen steigerte sich das Verkehrsaufkommen um 162 Prozent. Damit nimmt man Platz 38 unter den verkehrsreichsten Carriern ein. Im Jahr 2020 überraschte Skyexpress, die zuvor ein reiner Turboprop-Operator war, mit der Bestellung von Airbus A320neo. Viele Fluggesellschaften standen damals unter dem Schock der Corona-Pandemie und die Flugbetriebe waren stark reduziert. Das griechische Luftfahrtunternehmen stockte die Mittelstreckenflotte seither sukzessive auf. Momentan führt man im Durchschnitt 119 Flüge pro Tag durch. Damit ist man wesentlich mehr in der Luft als im Vorkrisenjahr 2019. Der Carrier behauptet, dass man im Sommer 2022 keinen einzigen Flug stornieren musste. In Zukunft will man den Flugverkehr von/nach Griechenland weiter ausbauen und sieht sich das Wachstumsmotor für den Tourismus.

weiterlesen »

Norse Altantic beschafft sich frisches Geld

Die Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways beschafft sich für die Expansion ihrer im Vereinigten Königreich angesiedelten Tochtergesellschaft frisches Geld. Dazu gibt man in zwei Schritten neue Aktionen aus. Zunächst bietet man im Rahmen einer Privatplatzierung 120 Millionen neue Anteilsscheine zum Preis von je 2,5 Norwegischen Kronen. Dadurch hat man bereits 300 Millionen Norwegische Kronen eingenommen. Im zweiten Schritt sollen abermals 60 Millionen neue Aktien ausgegeben werden.

weiterlesen »

Vom Sitz bis zum Trolley: Sundair startet neuen Webshop

Die Ferienfluggesellschaft Sundair startet in Zusammenarbeit mit Blackforest Aviation einen neuen Webshop. In diesem kann man unter anderem Catering-Equipment, Modellflugzeuge und vieles, das an Bord des Carriers im Einsatz war, kaufen. Besonders für Sammler dürfte das Angebot durchaus spannend sein. Für Airlines wird der Bereich Ancillary Business immer wichtiger, denn allein der Verkauf von Tickets wirft besonders bei Billigfliegern nicht genug ab. So bietet man zusätzliche Optionen an, vermittelt Transfers und Hotelzimmer bzw. unterhält an Bord durchaus umfangreiche Shops. Sundair wird nun in Kooperation mit Blackforest Aviation einen umfangreichen Onlineshop anbieten. Selbstverständlich hat man auch die bei Luftfahrtliebhabern beliebten Trolleys im Programm. Nebst Produkten, die vormals bei Sundair im Einsatz waren, kann man auch andere Produkte aus dem Sortiment von Blackforest bestellen. „Mit Backforest Aviation, welches schon seit Jahren in diesem Bereich tätig ist, haben wir den idealen Partner gefunden, um den Shop für die Sundair aufzubauen und die zukunftsweisende strategische Planung fortzuführen“, sagt Robert Stahn, Manager Business Development der Sundair, „wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und unseren Gästen sowie Fans auch nach der Flugreise ein Stück Sundair für zu Hause anbieten zu können.“ „Der neu geschaffene Retail-Bereich soll die Markenidentität der Sundair stärken und somit eine bessere Relevanz, sowie auch eine größere Catchment Area erzeugen. Speziell in den Bereichen Content Management und Social Media werden wir unsere Tools einsetzen, um ein bestmögliches Ergebnis liefern zu können“, so Frank Benz, Geschäftsführer von Blackforest Aviation GmbH.

weiterlesen »

Eisenbahner-Streik: Schienenersatzverkehr beim City Airport Train

Aufgrund des österreichweiten Eisenbahner-Streiks kann auch der City Airport Train nicht fahren. Hintergrund ist, dass man die Infrastruktur der ÖBB nutzt und diese am Montag nicht zur Verfügung steht. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen wurde eingerichtet. Im Gegensatz zu den Railjets, die ab Wien Hauptbahnhof verkehren sowie der Schnellbahnlinie S7, können CAT-Fahrgäste auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Fahrzeit dadurch erheblich länger ist. Am Flughafen Wien fahren die Busse an der Haltestelle 1, die sich vor der Ankunft des Terminals 3 befindet ab. In Wien-Landstraße stehen die Fahrzeuge in der Marxergasse, gegenüber dem Justizzentrum, bereit.

weiterlesen »

Eisenbahner-Streik in Österreich: Fast alle Räder stehen still

In Österreich stehen die Räder auf fast allen Eisenbahnstrecken still, denn zwischen Wirtschaftskammer und Gewerkschaft Vida konnte am Wochenende keine Einigung erzielt werden. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass der Eisenbahner-Streik „Teil des Vida-Drehbuchs“ sein soll. Zu einer signifikanten Annäherung ist es im Verhandlungsmarathon nicht gekommen. Dieser endete gar damit, dass das jüngste von Arbeitgeberseite vorgebrachte Angebot zurückgezogen wurde. Seitens der Gewerkschaft Vida heißt es, dass es gegenüber dem Vorherigen Vorschlag um lediglich acht Euro erhöht wurde. Die Arbeitnehmervertreter pochen darauf, dass die Löhne und Gehälter so angehoben werden sollen, dass die Beschäftigten pro Monat mindestens 400 Euro mehr bekommen. Von den Arbeitgebern wurden zuletzt 208 Euro angeboten. Die Gewerkschaft Vida argumentiert damit, dass die Löhne und Gehälter auf einem Niveau sein müssen, dass auch im Hinblick auf die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten keine Armutsgefährdung stattfindet. Als Beispiel für besonders niedrige Bezahlung führt man die Bezahlung der Eisenbahner, die in den staatlich subventionierten Nachtzügen arbeiten, an. Das Einstiegsgehalt soll bei 1.356 Euro liegen. Die Armutsgefährdungsschwelle liegt inflationsbereinigt bei 1.500 Euro pro Monat. Von Arbeitgeberseite wird dagegenhalten, dass die Anhebung der Löhne und Gehälter um 400 Euro pro Monat für die Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht darstellbar wäre. Man behauptet gar, dass die Gewerkschaft Vida versucht alle Forderungen mittels Streiks durchzusetzen. „Es gibt immer einen Tag nach dem Streik und an diesem beginnen wir wieder von vorne, das muss der den Arbeitnehmer-Vertretung klar sein. Es waren zu keinem Zeitpunkt faire Verhandlungen auf Augenhöhe mit konstruktivem Austausch von Argumenten, sondern ein Diktat der Gewerkschaft. Wir müssen zur

weiterlesen »

Streikvorbereitungen: TAP streicht 360 Flüge

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal geht von einer hohen Beteiligung am für Anfang Dezember 2022 angekündigten Flugbegleiterstreik aus. Der Carrier hat bereits die Hälfte der für den 8. und 9. Dezember 2022 geplanten Flüge gestrichen. Zwischen den Gewerkschaften und dem Management konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Nun geht die Fluggesellschaft davon aus, dass die zweitägige Arbeitskampfmaßnahme über die Bühne gehen wird. Aus diesem Grund ermöglicht man Passagieren kostenfreie Umbuchungen, die jedoch zeitlich beschränkt sind. Vorsorglich hat man in etwa die Hälfte des für den 8. und 9. Dezember 2022 geplanten Flugprogramms bereits jetzt gestrichen. Betroffen sind rund 360 Flüge. Im Rahmen einer Pressekonferenz kritisierte Firmenchefin Christine Ourmieres-Widener die Vorgehensweise der Arbeitnehmervertreter. Sie wirft den Gewerkschaften vor, dass der Streit auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen werde. Von den Streichungen wären in etwa 50.000 Reisende betroffen. TAP Air Portugal würde ein finanzieller Schaden von zumindest 8,3 Millionen Euro entstehen. Seitens der Arbeitnehmervertreter werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gefordert. Das jüngste Angebot des Managements hat man als unzureichend zurückgewiesen.

weiterlesen »

Bilbao: Vueling nimmt Hamburg und Zürich auf

Die Billigfluggesellschaft Vueling bietet im Sommerflugplan 2023 ab Hamburg und Zürich Flüge nach Bilbao an. Diese werden je zweimal pro Woche mit Airbus A320 bedient. Der Carrier baut im Sommer 2023 die Präsenz auf dem spanischen Airport auf. Unter anderem reaktiviert man die Ziele Rom-FCO Brüssel, Florenz und Prag. Neu aufgenommen werden Hamburg, das ab 3. Juli 2023 an Montagen und Freitagen angeflogen werden soll, sowie Zürich, das ab 1. Juli 2023 jeweils dienstags und freitags angesteuert wird. Ebenso neu: Zwei wöchentliche Umläufe zwischen Bilbao und Marrakesch, die am 30. März 2023 erstmals bedient werden.

weiterlesen »

Kapitalerhöhung: Regierung steckt 39,2 Millionen Euro in Croatia Airlines

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines wird eine Kapitalerhöhung vornehmen. Dazu sollen 29,6 Millionen Aktien ausgegeben werden. Diese sollen vom Staat übernommen werden. Auf diesem Weg sollen 39,2 Millionen Euro in das Unternehmen eingeschossen werden. Es handelt sich nicht um die erste Rekapitalisierung dieser Art, denn bereits vor zwei Jahren hat die kroatische Regierung 35 Millionen neue Aktien für 46 Millionen Euro gekauft. Zwischenzeitlich gab es aufgrund der Corona-Pandemie weitere Hilfen und Darlehen. Derzeit hält der Staat 97,7 Prozent an Croatia Airlines. Die übrigen Anteile liegen bei staatlichen bzw. staatsnahen Betrieben.

weiterlesen »

Maribor: Verhandlungen mit Ryanair und Wizz Air gescheitert

Das slowenische Infrastrukturministerium wurde sich weder mit Ryanair noch mit Wizz Air bezüglich möglicher Flüge ab Maribor einig. Slowenien ist das einzige EU-Land, das derzeit vom irischen Lowcoster nicht angesteuert wird. Laut offizieller Mitteilung des Ministeriums haben mit beiden Carriern Vorgespräche stattgefunden. In diesem wurden die Flughafengebühren in Ljubljana kritisiert. Als Alternative wurde Maribor ist Spiel gebracht, jedoch konnte man sich weder mit Wizz Air noch mit Ryanair auf einen „Deal“ einigen.

weiterlesen »

Australien: Qantas-Flugbegleiter stimmen für Streik

Auch in Downunder gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Gewerkschaften und Fluggesellschaften, denn Qantas steht ein Flugbegleiterstreik bevor. Eine entsprechende Urabstimmung wurde bereits durchgeführt und ist klar und deutlich für Arbeitskampfmaßnahmen ausgefallen. Rein zufällig kommt der Zeitpunkt der Verlautbarung seitens der Arbeitnehmervertreter nicht, denn nur einen Tag zuvor hatte die Fluggesellschaft kommuniziert, dass man einen Halbjahresgewinn von bis zu 1,45 Milliarden Australischen Dollar geschrieben hat. Damit wird der Überschuss deutlich höher ausfallen als ursprünglich prognostiziert. Das veranlasste nun die Gewerkschaften die Forderung nach höheren Löhnen nicht nur zu erneuern, sondern auch mit einer Streikdrohung zu untermauern. Qantas war aufgrund der von der australischen Regierung ehemals praktizierten Null-Covid-Strategie besonders stark betroffen. Über einen sehr langen Zeitraum konnten keinerlei internationale Flüge durchgeführt werden. Auch trennte sich der Carrier von vielen Beschäftigten. In diesem Jahr ist die Nachfrage noch höher als vom Management in optimistischen Planungen gewartet. Allerdings laufen Sparpakete weiter und das zum Unmut der Kabinenmitarbeiter. Eine Abstimmung unter den für Qantas fliegenden Mitglieder der Attendants Association of Australia brachte das Ergebnis, dass 99 Prozent der Flugbegleiter für Streiks gestimmt haben. Noch setzt man auf den Verhandlungstisch und erklärt, dass man Beeinträchtigungen des Flugverkehrs zwischen Weihnachten und Neujahr vermeiden will, jedoch müsse die Geschäftsleitung zuvor ein deutlich nachgebessertes Angebot auf den Tisch legen.

weiterlesen »