Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Asia X ist zurück in den schwarzen Zahlen

Die Billigfluggesellschaft Air Asia X verzeichnet derzeit eine besonders hohe Nachfrage, was dazu führt, dass man erstmals seit dem Jahr 2019 wieder einen Nettogewinn einfliegen konnte. Das Geschäftsjahr des Carriers besteht momentan aus sechs Quartalen. Im fünften Quartal, das am 30. September 2022 endete, konnte man einen Gewinn in der Höhe von 5,52 Millionen U.S.-Dollar erwirtschaften. Der Umsatz wird mit 22,02 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Im vorhergegangen Quartal schrieb man einen Verlust in der Höhe von 143,55 Millionen U.S.-Dollar. Der Umsatz war leicht rückläufig. Dies wird seitens des Managements auf geringere Einnahmen im Cargosegment, höhere Treibstoffpreise sowie die Abschwächung der lokalen Währung Rigitt zurückgeführt. „Obwohl wir angesichts der schwierigen Betriebsbedingungen vorsichtig sind, bleiben wir zuversichtlich, dass die Erholung des Unternehmens in greifbare Nähe rückt, wenn nicht sogar schon in Reichweite ist. Zu Beginn des 5. Quartals verzeichnete AAX drei Flüge pro Woche, die bis zum Ende des Berichtszeitraums auf 23 Flüge pro Woche anstiegen“, so Firmenchef Benyamin Ismail. Im Asien-Pazifik-Raum sind in vielen Ländern die Corona-Beschränkungen weggefallen. Dies führte zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage. Gleichzeitig hat dies zur Folge, dass die Flugtickets verhältnismäßig teuer verkauft werden konnte. Air Asia X hatte zuletzt eine Auslastung von 73 Prozent. Befördert wurden 80.385 Passagiere. Zum Vergleich: Zwischen April und Juni 2022 waren es lediglich 8.892 Reisende.

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München hat beleuchteten Christbaum aufgestellt

Der Flughafen München hat einen rund zwölf Meter hohen Christbaum, der aus dem 20 Kilometer entfernten Kranzberg stammt, aufgestellt. Dieser befindet sich im Bereich der Zentralallee und soll Passagiere und Besucher auf Weihnachten einstimmen. Für den Lichterschmuck sind 115 Lichterketten mit einer Gesamtlänge von rund 2.500 Metern und 2.300 LED-Lämpchen am Baum befestigt worden. Angesichts der aktuellen Diskussion rund um Energiesparen ist es nicht verwunderlich, dass der Airport in der Medienmitteilung diesen Satz schreibt: „Die Beleuchtung wird – wie seit einigen Jahren – über einen Dämmerungsschalter gesteuert, so dass tagsüber Energie gespart wird“.

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Klagenfurt: Lilihill will weitere Hub-Anbindung vorstellen

Im Dauerstreit um den Flughafen Klagenfurt hat sich Mehrheitseigentümer Lilihill mit Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) auf einen Vier-Punkte-Plan geeinigt. Dieser sieht unter anderem vor, dass im Dezember 2022 eine Anbindung an ein weiteres Drehkreuz, beispielsweise München oder Frankfurt am Main, vorgestellt werden soll. Derzeit ist völlig unklar welcher Carrier die geplante Hub-Anbindung bedienen soll, denn seitens der Lufthansa Group, die in der Vergangenheit sowohl Frankfurt als auch München ab Klagenfurt angeboten hatte, ist bislang kein Interesse bekannt. Eine reine Point-to-Point-Verbindung einer Fluggesellschaft, die über keine Abkommen mit dem Star-Alliance-Mitglied verfügt, wäre keine vollwertige Drehkreuzanbindung, da Passagiere dann das Gepäck neuerlich aufgeben müssten. Lilihill plant seit einiger Zeit eine eigene Fluggesellschaft und hat dazu vor längerer Zeit fliegerisches Fachpersonal, das in der Vergangenheit unter anderem für Niki tätig war, eingestellt. Die Corona-Pandemie führte aber dazu, dass es um dieses Projekt äußerst ruhig geworden ist, so dass es keine relevanten Neuigkeiten gibt. Die Einigung mit Landeshauptmann Peter Kaiser sieht auch vor, dass das Land die Call-Option auch im kommenden Jahr rückwirkend für 2022 ziehen kann. Weiters soll Lilihill mit der landeseigenen Babeg bei Betriebsansiedlungen kooperieren. Der umstrittene Pachtvertrag soll rückgängig gemacht werden, wodurch eine Klage der Kärntner Beteiligungsverwaltung gegenstandslos werden würde. Allerdings sieht Landesrat Martin Gruber (ÖVP) die Verpflichtungserklärung der Lilihill Group in einem anderen Licht. Der Politiker ist der Ansicht, dass es um leere Versprechungen handeln würde und bezeichnet die Einigung als eine private Absprache zwischen dem Landeshauptmann und Lilihill-Eigentümer Orasch. Gruber fordert weiterhin, dass die Call-Option auf den Mehrheitsanteil unverzüglich

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Deutschland: Warnstreik bei Air France-KLM

Das in Deutschland stationierte Bodenpersonal von Air France-KLM ist am Freitag, den 25. November 2022 in der Zeit von 6 Uhr 00 bis 22 Uhr 00 zum Streik aufgerufen. Betroffen sind Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Berlin. Laut Verdi ist vorwiegend die Frachtsparte betroffen, so dass keine Auswirkungen auf die Passagierflüge erwartet werden. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahme ist, dass der Vergütungstarifvertrag zum 31. Dezember 2015 aufgekündigt wurde und seither kein neuer abgeschlossen wurde. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die aktuellen Tabellenwerte noch immer jenen aus dem Jahr 2013 entsprechen würden. Mit dem Warnstreik will man Druck auf das Management von Air France-KLM ausüben. Die Arbeitnehmervertreter betonen, dass es seit rund zehn Jahren keine Gehaltserhöhungen gegeben habe und somit ein Reallohnverlust von 12 Prozent vorliegen würde. Die jüngsten Teuerungen würden daher die deutschen Bodenmitarbeiter besonders stark betreffen.

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UK: Handgepäck-Flüssigkeitsregeln vor dem Aus

Im Jahr 2006 war das Vereinigte Königreich der weltweit erste Staat, der die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck beschränkte. Kurz darauf zogen die komplette Europäische Union und weitere Länder nach. Nun steht in UK die „Sackerlregel“ vor dem Aus. Seit November 2006 dürfen im Handgepäck nur noch Flüssigkeiten, deren Behälter nicht mehr als 100 Milliliter umfasst, mitgeführt werden. Zusätzlich müssen diese in einem wiederverschließbaren Plastikbeutel, der nicht mehr als einen Liter Fassungsvermögen haben darf, verpackt sein. Eingeführt wurde die Regel nach Anschlägen, die in der Innenstadt von London verübt wurden, da man wegen Plastik- und Flüssigsprengstoff besorgt war. Das Vereinigte Königreich will nun moderne 3D-CT-Scanner für das Handgepäck anschaffen. Diese könnten es laut BBC ermöglichen, dass die mittlerweile eher als unsinnig betrachtete „Sackerlregel“ fallen könnte. Die Airports sollen in Kürze eine Anweisung bekommen, dass die Technik bis Mitte 2024 umgestellt werden muss.

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Zaun aufgeschnitten: Klimakleber illegal in das BER-Areal eingedrungen

Die selbsternannten „Klimaschützer“ der „Letzen Generation“ sind am Donnerstag, den 24. November 2022 in das Betriebsgelände des Flughafens Berlin-Brandenburg eingedrungen. Einige der mutmaßlich hauptberuflichen Klimakleber packten anschließend ihren Superkleber aus und klebten sich fest. Um dem illegalen Eindringen die Krone aufzusehen: Die ganze Aktion wurde auch noch live auf YouTube übertragen. An Beweismaterial dürfte es der Bundespolizei diesmal nicht fehlen, denn die „Klimakleber“ filmten sich selbst beim Aufschneiden eines Zaunes. Dabei wurde ein handelsüblicher Bolzenschneider verwendet. Das Loch ist durchaus groß und durch dieses verschafften sich die „Aktivisten“ illegal Zutritt zum Vorfeld des Flughafens Berlin-Brandenburg. Angaben des Airports nach befand sich die Stelle nahe dem alten Schönefelder Airport und damit in durchaus weitem Abstand zum heutigen BER-Terminal. Aus Sicherheitsgründen musste der Flugbetrieb temporär eingestellt werden. Während einige „Klimakleber“ mit ihren Fahrrädern über das BER-Areal gefahren sind, klebten sich andere auf einem Taxiway fest. Dabei hielten diese ihre üblichen Transparente in der Hand. Die Bundespolizei sowie die Flughafensicherheit sind rasch eingeschritten. Der Livestream reißt nach Gesprächen mit der Exekutive ab. Erst kürzlich haben sich die selbsternannten Klimaschützer auf dem Flughafen Amsterdam-Schiphol unrechtmäßig Zutritt zum Sicherheitsbereich verschafft und sich vor und an Businessjets festklebt. Als Ablenkungsmanöver wurde im Terminal eine Demonstration abgehalten. Vor wenigen Tagen sorgten die Klimakleber vor dem BER für Ärger, denn kurz vor der Autobahnabfahrt klebte sich die „Letzte Generation“ fest.

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Teurer ÖBB-Nachtzug verbindet Stuttgart mit Wien

Ab 11. Dezember 2022 bieten die österreichischen Bundesbahnen eine neue Nachtzugverbindung ab Stuttgart an. Diese nimmt Kurs auf Wien, Budapest, Zagreb, Rijeka und Venedig. Ein „Schnäppchen“ sind die Fahrkarten aber nicht. Die Nachzugverbindung NJ237 wird den Stuttgarter Hauptbahnhof jeweils um 20 Uhr 29 verlassen. In Baden-Württemberg werden anschließend Zwischenstopps in Göppingen und Ulm eingelegt. In Bayern hält man in Augsburg, München und Rosenheim ehe man Salzburg erreicht, wo es zu einer Teilung des Zuges kommt. Je nach Fahrtag verkehrt ein Zugteil in Richtung Budapest und der andere nach Venedig bzw. nach Zagreb und Rijeka. In Fahrtrichtung Ungarn legt man Zwischenhalte in Salzburg, Linz, St. Pölten, Wien, Hegyeshalom, Mosonmagyarovar, Györ und Tatabnya ein. In Richtung Venedig hält der Nightjet in Bischofshofen, Villach, Tarvisio Boscoverde, Udine, Pordenone, Conegliano, Treviso Centrale, Venezia Mestre und Venezia Santa Lucia. Nach Rijeka gibt es Stopps in Schwarzach-St. Veit, Bad Hofgastein, Bad Gastein, Mallnitz-Obervellach, Spittal-Millstätter See, Villach, Jesenice, Lesce-Bled, Kranj, Ljubljana, Zidani Most, Sevnica, Krsko, Dobova und Zagreb. In die umgekehrte Richtung werden ebenfalls Nachtverbindungen angeboten. Beispielsweise verlässt der aus Budapest kommende EuroNight-Zug den Wiener Hauptbahnhof kurz vor 23 Uhr 30. In Salzburg trifft dieser auf die Garnitur aus Kroatien bzw. Italien und wird zusammengekuppelt. Anschließend geht es weiter in Richtung Stuttgart. Billig sind die Nachtzüge aber nicht, denn ein Einzelabteil im Schlafwagen zwischen Wien und Stuttgart kostet im günstigsten Fall 154 Euro, wobei es kurioserweise in die umgekehrte Richtung wenige Euro billiger angeboten wird. Im Sitzwagen gibt es Sonderangebote ab 39 Euro, wobei es sich um

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Skyalps steht kurz vor eigenem AOC

Eigenen Angaben nach befindet sich Skyalps in der finalen Phase der Zulassung als Fluggesellschaft. Bislang wird der Flugbetrieb von der maltesischen Luxwing durchgeführt. Das wird sich nach Erhalt von eigenem AOC und Betriebsgenehmigung ändern. Firmenchef Josef Gostner erklärte, dass man davon ausgeht, dass in den nächsten Tagen die Zertifikate ausgestellt werden. Die momentan von Luxwing betriebene Flotte soll dann auf das neue AOC übertragen werden. Auch will Skyalps künftig verstärkt im Bereich von Pauschalreisen tätig sein, denn man hat bereits einen hauseigenen Tour Operator. Weniger erfolgreich ist es auf den Strecken Palma de Mallorca und Zürich gelaufen. Diese wurden aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt bzw. sollen im Sommerflugplan 2023 nicht mehr angeboten werden. Neu wird man Kassel-Calden und Dubrovnik ansteuern. Die Deutschland-Ziele Düsseldorf, Hamburg und Berlin sollen fortgeführt werden.

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SAS nimmt Kopenhagen-New York JFK auf

Die Fluggesellschaft SAS nimmt am 9. Feber 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kopenhagen und New York JFK auf. Damit bietet man nebst Newark eine zweite Verbindung in die Metropolregion an. Die JFK-Verbindung beginnt mit fünf wöchentlichen Flügen ab Kopenhagen und wird im Sommer mit täglichen Flügen aufgestockt. SAS wird das Terminal 7 am JFK ansteuern. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man zunächst mit dem Maschinentyp Airbus A321LR fleigen wird ehe ab Ende März 2023 auf Airbus A330-300 umgestellt wird. „Wir freuen uns sehr, unsere neue Route nach JFK zu eröffnen. SAS bietet ein solides Produkt ab Skandinavien zum Flughafen Newark an, und wir glauben, dass diese zusätzliche Verbindung von Kopenhagen nach JFK das Angebot für unsere Kunden in New York stärken wird. Die USA sind ein strategischer Markt für SAS, und wir werden weiterhin neue Strecken und Ziele entwickeln, wann immer sich die richtige Gelegenheit bietet“, so Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management.

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Rumänien suspendiert Betriebsgenehmigung von Blue Air

Das rumänische Verkehrsministerium hat die Betriebsgenehmigung der Billigfluggesellschaft Blue Air suspendiert. Damit ist das Unternehmen nicht mehr zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Formell entzogen wurde die OL bislang noch nicht. Vorerst handelt es sich um eine Suspendierung. Dies hat zur Folge, dass Blue Air diese – sofern alle Auflagen erfüllt werden – wieder zurückbekommen kann. Der Carrier befindet sich bereits seit einigen Wochen am Boden. Aufgrund der massiv angeschlagenen Finanzlage steht nun auch eine mögliche Verstaatlichung im Raum.

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