Jan Gruber

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Jan Gruber

Air India reaktiviert Mailand, Wien und Kopenhagen

Die Fluggesellschaft Air India will im kommenden Jahr drei Europa-Strecken reaktivieren. Dabei handelt es sich um Wien, Kopenhagen und Mailand-Malpensa. Diese sollen mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-8 bedient werden. Den Auftakt soll die italienische Metropole machen. Ab 1. Feber 2023 will Air India diese wieder viermal pro Woche anfliegen. Ab 18. Feber 2023 soll die seit längerer Zeit pausierte Wien-Strecke reaktiviert werden. Geplant sind drei wöchentliche Umläufe. Ab 1. März 2023 will der indische Carrier in selbiger Frequenz auch Kopenhagen anfliegen.

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Skyalps nimmt Bozen-Kassel auf

Die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, kündigt zwei weitere Strecken an: Ab Mai 2023 wird man ab Südtirol Flüge nach Dubrovnik und Kassel-Calden anbieten. Diese sollen mit de Havilland Dash 8-400 von Luxwing bedient werden. Ursprünglich hatte Skyalps angekündigt, dass man eine Nonstopverbindung nach Frankfurt am Main aufnehmen wird und betonte auch, dass man sich mit Lufthansa bezüglich Interlining in Gesprächen befinden würde. Nun hat man sich aber für den wesentlich kleineren Kassel-Calden-Airport entschieden. Diesen will man von Bozen aus ab 1. Mai 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag ansteuern. Ebenfalls ab der Landeshauptstadt Südtirols will Skyalps zwischen 27. Mai 2023 und 23. September 2023 die kroatische Küstenstadt Dubrovnik anbieten. Diese Route ist zunächst als saisonale Sommerstrecke angedacht. Der Verkauf von Flugscheinen für beide Neuaufnahmen wurde bereits aufgenommen.

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Wetlease: Getjet fliegt für Ibom Air

Mit der der LY-GYM und der LY-FAS fliegt Getjet Airlines seit Montag im Auftrag von Ibom Air. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst auf 12 Monate befristet und umfasst zwei Maschinen des Typs Airbus A320. „Wir freuen uns sehr über den Beginn dieser langfristigen Partnerschaft mit Ibom Air, einer Fluggesellschaft, die sich einen dauerhaften Ruf für ihren hervorragenden Service und ihre Pünktlichkeit erworben hat – Werte, die wir bei GetJet Airlines eng mit unseren nigerianischen Partnern teilen. Unsere A320-200 werden die dringend benötigte Kapazität bereitstellen, um die außerordentlich hohe Passagiernachfrage von Ibom Air zu ergänzen. Diese Zusammenarbeit wird unserem Partner die notwendigen Kapazitäten für ein nachhaltiges Wachstum sowohl im Inland als auch in der Region bieten“, so Rūta Kulvinskaitė CEO von Getjet.

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Flugbegleiter-Streik: Tap ermöglicht Umbuchungen

Die Fluggesellschaft Tap Air Portugal ermöglicht Passagieren aufgrund von Streiks, die für den 8. und 9. Dezember 2022 angekündigt sind, kostenfreie Umbuchungen. Der Zeitraum ist zwischen 28. November und 19. Dezember 2022 eingeschränkt. „In Anbetracht des angekündigten Streiks des Kabinenpersonals am 8. und 9. Dezember teilt TAP mit, dass Kunden, die ihre Flüge in diesem Zeitraum ändern möchten, dies zwischen dem 28. November und dem 19. Dezember kostenlos tun können“, so die Fluggesellschaft, die gleichzeitig betont, dass man hofft, dass die Arbeitsniederlegungen in Verhandlungen abgewendet werden können.

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Thanksgiving: Hohe Nachfrage bei reduziertem Angebot

Mit Thanksgiving steht in den Vereinigten Staaten von Amerika ein besonders reisestarkes verlängertes Wochenende unmittelbar bevor. Allerdings ist in diesem Jahr die Kapazität erheblich niedriger als vor der Coronapandemie. Das hat verschiedene Gründe. Auch in den USA leiden viele Fluggesellschaften und Airports unter massivem Personalmangel. Diesen konnte man bislang nicht in den Griff bekommen. Vor einigen Monaten waren die Reisewellen von vielen Ausfällen, Verspätungen und anderen chaotischen Umständen geprägt. Dies hat nicht nur Passagiere verärgert, sondern dem einen oder anderen Carrier auch Rügen und Bußgelder eingebrockt. Die Mehrheit der U.S.-amerikanischen Carrier ist die Planungen für Thanksgiving eher konservativ angegangen. Gegenüber dem Vorjahres-Feiertagswochenende hat man die Kapazität zwar um etwa 15,3 Prozent ausgebaut, jedoch liegt diese heuer um 5,2 Prozent unter jener, die man vor der Corona-Pandemie angeboten hatte. Die Folge daraus: Viele Flüge waren bereits längerfristig im Voraus ausverkauft und Kurzentschlossene müssen höhere Ticketpreise in Kauf nehmen. Traditionell ist Thanksgiving eine besonders reisestarke Zeit. Für Airlines sind die Einnahmen besonders wichtig, jedoch kann man heuer Angebot und Nachfrage nicht wirklich in Einklang bringen. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man vor der Pandemie hatte, sind heuer um etwa eine Million Sitzplätze weniger im Verkauf. Dies hat zur Folge, dass es auf „Rennstrecken“ zu Engpässen kommt. Die Carrier wollen aber nicht, dass es neuerlich zu chaotischen Zuständen kommt, denn die meisten Anbieter sind sich dessen bewusst, dass man zu wenig Personal zur Verfügung hat. Während die meisten U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften weniger Angebot als vor der Pandemie aufgelegt haben, gibt es auch

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Tel Aviv: Airdrop sorgte auf Pegasus-Flug für Ärger

Neuerlich wurde der Apple-Dienst Airdrop an Bord eines Verkehrsflugzeuges missbraucht, um für kräftig Ärger zu sorgen. Diesmal war ein Pegasus-Flug von Tel Aviv nach Istanbul Sabiha Göckcen betroffen. Am Montagabend wurden die Passagiere, die über mobile Endgeräte mit „angebissenem Apfel“ verfügen, während den Startvorbereitungen mit unerwünschten Bildern und Videos belästigt. Diese wurden über den Apple-Dienst Airdrop verschickt. Die Clips waren durchaus aggressiv und zum Teil auch rassistisch motiviert. Beispielsweise war ein Mann, der auf einem Schießstand schoss und ein Maskierter auf einem Motorrad zu sehen. Auch wurde ein Bild verschickt, das mit der Frage „gibt es Araber im Flugzeug“ versehen war, verteilt. Laut dem Nachrichtenportal Ynet soll hinter den Belästigungen ein israelischer Staatsbürger stecken, der sogar ein Foto von sich selbst, das ihn auf dem Sitzplatz zeigt, über Airdrop verteilt haben soll. Das von Passagieren umgehend informierte Kabinenpersonal kontaktierte umgehend den Kapitän und ersuchte diesen um Anweisungen zur weiteren Vorgehensweise. Der Kommandant ordnete dann an, dass die Maschine vorläufig nicht starten wird und die Sicherheitsbehörden Israels eingeschaltet werden. Diese führte dann den Verdächtigten ab, jedoch löste dies eine Art Tumult aus. Der mutmaßliche Störenfried war mit mehreren Freunden unterwegs, die sich dann als „unruly PAX“ entpuppten und für ordentlich Wirbel gesorgt haben. Geholfen hat das aber nichts, denn auch für diese gab es dann eine polizeiliche „Eskorte“ aus dem Pegasus-Flugzeug. Nach einer Stunde wurden die Passagiere überprüft Für alle anderen Fluggäste wurde es nun zumindest nervig, denn die Sicherheitsbehörden Israels hatten entschieden, dass dem Pegasus-Flug zunächst die Starterlaubnis verweigert wird.

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WKO-Empfehlung: Westbahn erhöht die Gehälter freiwillig

Der private Eisenbahnanbieter Westbahn wird per 1. Dezember 2022 die Löhne und Gehälter jener Beschäftigten, die dem Eisenbahner-Kollektivvertrag unterliegen, vorläufig und auf freiwilliger Basis erhöhen. Damit folgt man einer Empfehlung der Wirtschaftskammer. Die Verhandlungen der Sozialpartner sind festgefahren. Seitens der Gewerkschaft Vida heißt es, dass das jüngste Angebot lediglich kosmetischer Natur wäre. Die WKO hält dagegen, dass es auch wirtschaftlich darstellbar sein muss und hat vorläufig den Verhandlungstisch verlassen. In einer Aussendung hat man den Eisenbahnunternehmen empfohlen, dass diese freiwillig per 1. Dezember 2022 gemäß dem jüngsten Angebot bezahlen sollen. Dieser Empfehlung folgt nun die Westbahn. Sofern es zu keiner kurzfristigen Absage kommt, soll am Montag, den 28. November 2022 ein österreichweiter Eisenbahner-Streik über die Bühne gehen. Die Gewerkschaft Vida ruft ihre Mitglieder zur ganztägigen Arbeitsniederlegung auf. Während bei den Österreichischen Bundesbahnen mit einer hohen Beteiligung zu rechnen ist, ist unklar wie viele Beschäftige der Privatbahnen sich beteiligen werden. Mit Einschränkungen ist jedenfalls zu rechnen.

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Brussels Airlines nimmt Brüssel-Brindisi auf

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines legt für den Sommerflugplan 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Brüssel und dem italienischen Brindisi auf. Diese soll mit den Maschinentypen Airbus A319 und A320 bedient werden. Der Erstflug ist für den 29. April 2023 angekündigt. Zunächst sollen zwei Umläufe pro Woche bedient werden. Am Verkehrstag Mittwoch soll mit Airbus A320 zwischen den beiden Städten geflogen werden. An Samstagen will Brussels Airlines den kleineren A319 einsetzen. Vorerst ist die Verbindung für die Sommerperiode 2023 befristet.

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Twinjet nimmt Lyon-Bologna auf

Die französische Regionalfluggesellschaft Twinjet wird am 1. Dezember 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Lyon und Bologna aufnehmen. Diese soll mit Turbopropflugzeugen des Typs Beechcraft 1900D bedient werden. Der Carrier wird das Kurspaar T76613/ T76614 an den Verkehrstagen Montag bis Freitag bedienen. An den Wochenenden sind keine Flüge vorgesehen. Die Flotte von Twinjet besteht derzeit aus elf Beechcraft 1900D, die mit 19 Sitzplätzen bestuhlt sind. In Deutschland steuert man ab Lyon den Flughafen Stuttgart an und in der Schweiz bedient man Zürich an. Abgesehen von Mailand und Bologna fliegt man ansonsten linienmäßig innerhalb Frankreichs.

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SLB-Deal: Flyadeal verkauft 20 A320neo an AviLease

Die Billigfluggesellschaft Flyadeal, ein Konzernmitglied der Saudia Group, hat 20 Airbus A320neo im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals veräußert. Der Vertrag wurde mit AviLease unterschrieben. Der Lessor befindet sich auf juristischen Umwegen im Staatseigentum. Es handelt sich um Flugzeuge, die bestellt, aber noch nicht geliefert wurden. Derzeit ist offen wann Flyadeal die 20 betroffenen Airbus A320neo einflotten wird. Darüber gaben die beiden Unternehmen keine Auskunft. AviLease spielt auch bei der Neugründung RIA eine wichtige Rolle, denn über diesen Lessor soll die neue Fluggesellschaft ihre Flotte beziehen.

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