Jan Gruber

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Jan Gruber

Berlin: Eurowings stockt Basis weiter auf

Im Sommerflugplan 2023 will Eurowings die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg erweitern. Man beabsichtigt rund 30 Destinationen anzusteuern. Neu fliegt man unter anderem nach Malaga, Alicante, Antalya, Graz, Larnaca und Rhodos. Im Zuge dieses Wachstums stockt Eurowings ihre Basis in der Hauptstadt auf und wird künftig sechs Flugzeuge am BER stationiert haben. Bereits im laufenden Winterflugplan 2022/23 verstärkt ein viertes Flugzeug den Wachstumspfad von Eurowings am Hauptstadtflughafen. Die Lufthansa Group Airline reagiert mit der signifikanten Programmausweitung auch auf den Rückzug internationaler Wettbewerber, die sich im Zuge der Pandemie stark aus dem deutschen Markt zurückgezogen haben. Bereits vor Monaten hatte Eurowings die Bedeutung der Hauptstadt betont und dabei angekündigt, sich in Berlin stärker aufstellen zu wollen. Überblick über die Eurowings-Planungen: Ziele in Nordeuropa Ziele in Mitteleuropa Ziele in Südeuropa Ziele im Portfolio der Familien- und Heimatbesuche

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Tus Airways hat Tel Aviv-Doha aufgenommen

Die zypriotische Fluggesellschaft Tus Airways hat man Sonntag den ersten Nonstop-Flug zwischen Tel Aviv und Doha durchgeführt. Es handelt sich um eine Charterverbindung, die anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft angeboten wird. Da Katar den Staat Israel nicht anerkennt, wollte man die Flüge zunächst nicht bewilligen. Tus Airways hätte eine Zwischenlandung in Larnaka einlegen müssen. Auf Druck der Fifa lenkten die Behörden von Katar ein und erlauben während der WM Nonstop-Flüge zwischen den beiden Ländern. Formell hat man die Bewilligung erst am 18. November 2022 erteilt. Diese ist auf sechs Flüge pro Richtung beschränkt.

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In China-Eastern-Livery: C919 absolvierte Testflug

Auf dem Flughafen Shanghai-Pudong absolvierte jene Comac C919, die voraussichtlich im kommenden Monat an den Erstkunden China Eastern Airlines ausgeliefert werden soll, einen ersten Testflug. Die Maschine, die als B-001J registriert ist, trägt bereits die Livery der Fluggesellschaft. Die C919 ist ein Mittelstreckenjet des chinesischen Herstellers Comac. Man steht im direkten Wettbewerb mit den Modellreihen Boeing 737 und Airbus A320. Die meisten Bestellungen konnte man bislang in der Volksrepublik China an Land ziehen.

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HiSky hat auf Paid-Catering umgestellt

Die Fluggesellschaft Hisky hat mit Flugplanwechsel auf die Winterperiode 2022/23 Paid-Catering eingeführt. Zuvor waren Getränke und kleine Snacks inkludiert. Das neue Konzept gilt zunächst auf den Flügen, die von der rumänischen Tochter ab Iasi, Bukarest und Cluj durchgeführt werden. Die Catering-Produkte werden von Uplift Aviation Services geliefert. Die Preisspanne liegt zwischen 1,50 und zehn Euro, je nach Produkt. Im Gegensatz zu Mitbewerbern akzeptiert man an Bord nicht nur Kartenzahlungen, sondern auch Bargeld in verschiedenen Währungen.

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Dienstag: Betriebsversammlungen auch an den Bundesländer-Flughäfen

Am Dienstag, den 21. November 2022, ist auf den österreichischen Flughäfen mit Einschränkungen zu rechnen. Hintergrund ist, dass in Wien-Schwechat, Graz und Innsbruck Betriebsversammlungen für das Sicherheitspersonal abgehalten werden. In der Hauptstadt beginnen diese um 9 Uhr 00. In Tirol und der Steiermark um 10 Uhr 00. Am Freitag, 25. November 2022, findet eine weitere Betriebsversammlung ab 11:30 Uhr am Flughafen Salzburg statt. Die Belegschaften werden bei den Versammlungen von den Betriebsräten und der Gewerkschaft Vida über die im Rahmen der Sonder-KV-Verhandlungen gestellten Lohnforderungen für das Sicherheitspersonal auf den Flughäfen informiert. Aufgrund der Betriebsversammlungen können längere Wartezeiten für Passagiere nicht ausgeschlossen werden. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten insbesondere mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Als Vorbild für den künftigen Kollektivvertrag sollen dabei die Gehälter, die im Nachbarland Deutschland bezahlt werden, dienen. Die letzte Verhandlungsrunde endete ohne Ergebnis.

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Für United bestimmte B737-Max-10 führte Testflug durch

Am 18. November 2022 führte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing den ersten Testflug mit einer B737-Max-10, die die Farben von United Airlines trägt, durch. Es ist aber völlig unklar wann diese Maschine ausgeliefert werden kann, denn die Zertifizierung der Max-10 hängt in der Luft. Für Boeing ist die Angelegenheit durchaus problematisch, denn Ende Dezember 2022 treten neue Sicherheitsvorschriften in Kraft. Sollte man vom Kongress keine Ausnahme bekommen oder aber die Max-7 und die Max-10 zuvor bewilligt bekommen, würde die Kontinuität unter den einzelnen Modellen verloren gehen. Die FAA geht derzeit davon aus, dass die Zertifizierung nicht mehr vor Ende 2022 gelingen wird. Der Flugzeubauer drohte gar mit der Einstellung des Programms. Der Testflug mit der für United Airlines bestimmten B737-Max-10 hob am Freitag in Renton, flog zum Grant County International Airport und landete anschließend auf dem Boeing Field nahe Seattle. Das eingesetzte Flugzeug trägt die Registrierung N27753. United Airlines hat weit über 200 Boeing 737 Max in verschiedenen Ausführungen bestellt.

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Sommer 2023: Swiss stockt Graz-Zürich auf

Im Sommerflugplan 2023 wird die Fluggesellschaft Swiss den Grazer Flughafen häufiger an ihr Drehkreuz Zürich-Kloten anbinden. Die Route, die derzeit an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Embraer 190-E2 bzw. Airbus A220 bedient wird, soll aufgestockt werden. Mit Wechsel auf die Sommerperiode 2023 bietet der Carrier diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag an. Während die Verbindungen an Montagen und Freitagen im Regelfall mit Airbus A220-300 von Swiss bzw. Air Baltic durchgeführt werden sollen, kommen mittwochs Embraer 190-E2 von Helvetic Airways zum Einsatz. Die schweizerische Fluggesellschaft stockt damit die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen zwischen Graz und Zürich um 50 Prozent auf. Das soll es Umsteigern ermöglichen das Drehkreuz von Swiss besser nutzen zu können. Swiss bestätigte die bevorstehende Aufstockung dieser Route und schließt nicht aus, dass mittelfristig weitere Kurspaare dazu kommen könnten. Einen „Zeitplan“ gibt es dafür aber noch nicht.

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Rekord: Gunther Pitterka „sammelte“ 1.582 Flughäfen

Eigentlich ist Gunther Pitterka „Vollblut-Eisenbahner“, denn er ist Inhaber und Geschäftsführer der Salzburger Eisenbahn Transport Logistik GmbH. Die private Bahngesellschaft ist nicht im Personenverkehr aktiv, sondern befördert Güter kreuz und quer durch Europa. Mittlerweile besitzt man zahlreiche Diesel- und Elektrolokomotiven und beschäftigt weit über 200 Mitarbeiter. Pitterka, der ursprünglich unter Flugangst litt, hat aber auch „Kerosin im Blut“. In seiner Freizeit „sammelt“ er nämlich Flughäfen. Er hat sich irgendwann zum Ziel gesetzt, dass er jener Mann werden möchte, der auf den meisten Airports gestartet oder gelandet ist. Als Referenz dient dazu die Statistik auf Flugstatistik.de. Auf diesem Portal protokolliert der Vielflieger seine Reisen und war bislang die Nummer Zwei. Das spornte den Salzburger, der in seiner „fliegerischen Karriere“ mit 743 unterschiedlichen Airlines, 566 Flugzeugtypen in 188 Länder auf sechs Kontinenten geflogen ist, an. Er wollte den Rekord von 1581 Airports knacken und tat das am Samstag auch. Dazu charterte Pitterka eine Let 410 der tschechischen Silver Air auf der Strecke vom slowenischen Portoroz zum italienischen Flugplatz Venedig-Lido. Somit „sammelte“ der Salzburger zwei weitere Airports, auf denen er zuvor nicht war, und stellte ist nun neuer Rekordhalter bei Flugstatistik.de. Über die Jahre hinweg nutzte er insgesamt 1.582 unterschiedliche Flughäfen. Bemerkenswerte Flugstatistik Die Statistik von Gunther Pitterka weist einige bemerkenswerte Details auf: Mit 502 Flügen war er besonders häufig mit Austrian Airlines unterwegs. Auf Platz Zwei findet sich Lufthansa mit 335 Flugeisen und mit Air Berlin war der Salzburger 257 Mal unterwegs. Doch die Airline spielt für ihn keine Rolle, denn es

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Corendon kündigt Maßnahmen zur Cashflow-Verbesserung an

Für die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon scheint der Sommer 2022 nicht nach Wunsch verlaufen zu sein. Der Konzern hatte eigenen Angaben nach erhebliche Mehrkosten aufgrund der stark gestiegenen Treibstoffpreise sowie dem zum Teil akuten Personalmangel an europäischen Airports. In einem internen Rundschreiben, das von Airporthaber.com veröffentlicht wurde, kündigt die Geschäftsführung weitere Maßnahmen an. Unter anderem ist zu lesen: „Während der Wintersaison haben die hohe Inflation in Europa, die wirtschaftlichen und sozialen Unsicherheiten, die Energiekrise, die niedrigen Erwartungen der Reiseveranstalter für diesen Zeitraum, die erwartete weltweite Rezession und die Abschwächung der Nachfrage, der anhaltend hohe Kurs der Treibstoffpreise und der Personalmangel an den Flughäfen viele Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihren Betrieb zu überarbeiten, so wie wir es getan haben. Es wurde eine Reihe von finanziellen, organisatorischen und operativen Maßnahmen ergriffen, um unseren Cashflow für den Winter und den nächsten Sommer wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen. Aufgrund dieser Maßnahmen glauben wir, dass das Jahr 2023 für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und alle unsere Interessengruppen positiver ausfallen wird“.

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Klimakleber haben Autobahn-Zufahrt zum BER blockiert

Die selbsternannten „Klimaretter“ haben am Freitagvormittag die Zufahrt zum Flughafen Beerlin-Brandenburg blockiert. Dabei klebten sich einige Personen auf der Autobahn, kurz vor der Abfahrt zum Airport, fest. Es kam zu einem längeren Stau und dem Vernehmen nach sollen deswegen zahlreiche Personen ihre Flüge ab dem BER verpasst haben. Immer wieder sorgen die „Klimakleber“ für Aufsehen, denn ihre Aktionen sind im Regelfall nicht angemeldet und sorgen für Verkehrschaos. Erst kürzlich ist eine Person verstorben, weil Einsatzkräfte wegen der Kleberei nicht rechtzeitig eintreffen konnten. Ein Vertreter der Gruppe „Letzte Generation“ äußerte sich auf Social Media regelrecht herablassend über den Todesfall. Die Aktionen der „Klimakleber“ sind äußerst umstritten, da diese laut zahlreichen Medien aus dubiosen Quellen finanziert werden. Teilweise soll es sogar Anstellungen samt Sozialversicherung als „Berufsaktivist“ geben. Die Aktionen sorgen in vielen Städten Deutschlands und Österreich für Verärgerung und werden immer aggressiver. Auch Sachbeschädigungen, beispielsweise in Museen, soll vorkommen. Anfang dieser Woche kündigten die selbsternannten „Klimaretter“ an, dass sie Flughäfen lahmlegen wollen. Den Auftakt dürfte man am BER gemacht haben, wobei lediglich die Zufahrt über die Autobahn massiv erschwert wurde. Fluggäste konnten den Airport – beispielsweise mit der Bahn oder über andere Straßen – weiterhin erreichen. Jedenfalls dürfte die jüngste Aktion dafür gesorgt haben, dass die Flughafenbetreiber ein erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit legen werden, denn die „Letzte Generation“ tritt so gut wie immer völlig unangemeldet an.

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