Jan Gruber

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Jan Gruber

Air China hat Chongqing-Budapest aufgenommen

Die Fluggesellschaft Air China hat am Freitag eine Verbindung zwischen Chongqing und Budapest aufgenommen. Diese Route wird einmal wöchentlich mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330-300 bedient. Der Flughafen Budapest hat im vergangenen Monat die 10-Millionen-Passagiermarke überschritten und ist auf dem besten Weg, im Jahr 2022 einen Rekord von 12 Millionen Passagieren zu erreichen. Mit der neuen Strecke haben Kunden, die ab Budapest fliegen, nun die Wahl zwischen vier asiatischen Zielen, darunter Peking, Incheon und Shanghai. „Als wichtiges Drehkreuz in Westchina ist Chongqing für uns ein wichtiges wirtschaftliches und strategisches Ziel. Die Verbindung zu dieser aufregenden Metropole – einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt – ermöglicht es uns, unsere starken Beziehungen zu dieser Region weiter auszubauen. Die zweite Streckeneinführung von Air China in diesem Jahr ist ein weiterer Beweis für die hohe Nachfrage in diesem wachsenden Markt und ermöglicht es uns, die große chinesische Gemeinschaft in Budapest zu unterstützen, die nun vielfältige Möglichkeiten hat, Freunde und Familie zu besuchen“, so alázs Bogáts, Airline Development Director, Budapest Airport.

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Passagierzahlen: Hamburg hat Zehn-Millionen-Marke geknackt

Der Hamburger Flughafen konnte am Montag den zehnmillionsten Passagier begrüßen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2021 hatte man lediglich 5,32 Millionen Reisende. Trotz des Erreichens des Meilensteins liegt das Aufkommen noch immer um etwa 25 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. „Nachdem wir im Oktober den bislang stärksten Monat seit der Pandemie verbuchen konnten, ist die Marke von 10 Millionen Fluggästen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in Richtung Normalität. Zu dieser erfreulichen Entwicklung hat vor allem die hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen beigetragen. Für viele Menschen ist es ein großes Bedürfnis, andere Länder zu bereisen und weit weg vom Alltag abzuschalten. Hinzukommen viele Privatreisende, die weit entfernt lebende Freunde und Verwandte endlich wieder persönlich treffen möchten“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport.

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Frankfurt: Rauchentwicklung in Lufthansa Cityline CRJ-900

Am Sonntag musste Lufthansa-Cityline-Flug LH1204 in Frankfurt am Main auf dem Weg zur Runway umkehren. An Bord des Bombardier CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNR trat Rauchentwicklung in der Kabine auf. Der Kapitän informierte die Fluggäste darüber, dass die Rauchentwicklung im Bereich der Klimaanlage entstanden ist. Aus diesem Grund habe er vorsorglich entschieden zu einer Parkposition zurückzukehren und bat die Passagiere zum Verlassen des Regionaljets. Alle Insassen konnten die D-ACNR verlassen und wurden mit Vorfeldbussen zum Terminal gebracht. Die Flughafenfeuerwehr war präsent, jedoch kam es zu keinem Einsatz. Der Flug LH1204 von Frankfurt nach Basel wurde anschließend mit einem Ersatzflugzeug durchgeführt. Es handelte sich um den CRJ-900 mit der Registrierung D-ACNP. Vom Vorfall betroffen waren insgesamt 35 Passagiere. Lufthansa gab zum Vorfall, der mittels Fotos und Videos dokumentiert ist, keine Stellungnahme ab.

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Tjumen: Utair nimmt Dubai und Bischkek auf

Die russische Fluggesellschaft Utair nimmt am 25. November 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Tjumen und Dubai auf. Diese soll vorerst einmal pro Woche mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Derzeit ist vorgesehen, dass jeweils an Freitagen geflogen werden soll. Ab dem russischen Airport wird man am 6. Dezember 2022 eine weitere internationale Strecke aufnehmen. Mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-500 nimmt Utair Kurs auf Bischkek, Hauptstadt Kirgisistans. Diese Route soll jeweils am Verkehrstag Dienstag bedient werden.

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Regiojet hatte bereits 60.000 Passagiere auf Ukraine-Nachtzug

Der private Eisenbahnbetreiber Regiojet beförderte seit März 2022 auf der Strecke Prag-Přemyšl rund 60.000 Passagiere in Nachtzügen. Nun weitet man das Angebot aus und bietet private Abteile sowie spezielle, die Frauen vorbehalten sind, an. Regiojet dürfte auch vom Umstand profitiert haben, dass sich nahe der Grenze zur Ukraine befindet und Bahnverbindungen aus dem Land, das momentan von einem Krieg betroffen ist, bestehen. Somit ist anzunehmen, dass viele Ukrainer auf der Flucht auch die Nachtzüge von Regiojet genutzt haben dürften. Die Verbindung Prag – Přemyšl verlässt Prag täglich nach zehn Uhr abends und führt über Pardubice, Olomouc, Ostrava, Bohumín, Kattowitz, Krakau und Řešov nach Přemyšl. In der polnischen Stadt muss der Zug gewechselt werden, weil die Ukraine – im Gegensatz zu Polen – die russische Breitspur nutzt. Anschließend kann man mit der ukrainischen Eisenbahn über Ternopil, Chmelnyzkyj und Winnyzja bis Kiew fahren. In der Gegenrichtung fährt täglich gegen 11 Uhr ein Zug von Kiew ab und die RegioJet-Nachtlinie fährt um 21:25 Uhr von der polnischen Grenze nach Prag. Die Passagiere kommen morgens gegen 8.30 Uhr in Prag an. „Wir haben den Komfort der Schlafwagen auf dieser Nachtfernstrecke um zwei weitere Klassen erhöht. Die Klasse „Bettfrauen“ ist nur für die Beförderung von Frauen und Frauen mit Kindern unter zehn Jahren bestimmt. Die Preise sind die gleichen wie für aktuelle Betten. Mit „Bett – eigenes Abteil“ können Sie ein komplettes Viererabteil für ein bis vier Passagiere reservieren. Die Preise für ein privates Abteil beginnen beim Dreifachen des Preises für einen Passagier, und es

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UK: Cargo Logic Air musste Insolvenz anmelden

Die britische Volga-Dnepr-Tochter Cargo Logic Air befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Das Unternehmen musste diesen Schritt setzen, da man stark von den Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine erlassen wurden, betroffen ist. Zum Insolvenzverwalter wurde die Kanzlei Buchler Phillips Limited bestimmt. In einem ersten Medienstatement wird wie folgt erklärt: „Infolgedessen beantragte das Unternehmen beim britischen Finanzministerium eine Genehmigung für eine minimale Fortführung der Geschäftstätigkeit, die ihm auch erteilt wurde. Es hatte jedoch Probleme, seine Bankkonten rechtzeitig zu bedienen: Das Unternehmen hatte zunehmend Schwierigkeiten mit seinen Bankern, obwohl es über beträchtliche Mittel auf seinem Konto verfügte, die das Unternehmen zahlungsfähig hätten machen sollen“. Es handelt sich nicht um die erste Fluggesellschaft aus dem Volga-Dnepr-Konzern, die aufgrund der Sanktionen in massive Schieflage geraten ist. Die Deutschland-Tochter Cargo Logic Germany wurde ebenfalls zahlungsunfähig. Dem Insolvenzverwalter ist es nicht gelungen einen Käufer zu finden, so dass die Liquidation eingeleitet wurde. „Die Ernennung von Verwaltern für CargoLogicAir ist eine sehr unglückliche, unbeabsichtigte Folge der Sanktionen, die allgemein gegen britische Unternehmen verhängt werden, die als russisch kontrolliert gelten. Es handelt sich um ein einzigartiges britisches Unternehmen, das eine wertvolle kommerzielle Dienstleistung für britische Kunden erbringt, die im Ausland Handel treiben, britische Mitarbeiter beschäftigt und britische Steuern zahlt“, kommentierte David Buchler von Buchler Phillips. Die Zukunft von Cargo Logic Air ist völlig offen. Es ist unklar, ob es den britischen Verwaltern gelingt einen Käufer zu finden. Andernfalls droht auch dieser Frachtfluggesellschaft die Liquidation. Im August zog sich Isaikin, der namentlich

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Zypern: Ryanair baut Präsenz in Paphos aus

Der Billigflieger Ryanair setzt im Sommerflugplan 2022 verstärkt auf Zypern. Die Basis Paphos wird auf vier Maschinen erweitert, wobei es sich um zwei Boeing 737-Max-200 handelt. Der Carrier auch fünf zusätzliche Destinationen anbieten. Ganz ohne Anreiz macht man das nicht, denn Flughafenbetreiber Hermes bietet ein von der Regierung subventioniertes Incentiveprogramm an. Der südliche Teil von Zypern verfügt über zwei Verkehrsflughäfen. Larnaka ist wesentlich bekannter als der kleinere Airport Paphos. Ryanair steuert zwar beide an, jedoch zeichnet sich schon seit längerer Zeit eine gewisse Vorliebe für Paphos ab. Da viele Zypern-Strecken längere Flugzeiten haben, ist es auch nicht verwunderlich, dass der Billigflieger zwei Boeing 737-Max-200, die man selbst in „8200“ bzw. „Gamechanger“ umgetauft hat um „Max“ vermeiden zu können, hier stationieren wird. Es passen mehr Passagiere rein und gleichzeitig ist der Treibstoffverbrauch gegenüber den Boeing 737-800 bzw. den von Lauda Europe verwendeten Airbus A320 niedriger. Zypern ist eine beliebte Urlaubsdestination, jedoch waren die Jahre 2020 und 2021 aufgrund bürokratischer und restriktiver Einreisebestimmungen für den Tourismus äußerst schwierig. Die Aufhebung der Corona-Vorschriften hat zu einem starken Comeback geführt. Der geteilte Inselstaat ist stark abhängig von den Einnahmen aus dem Tourismus. Die Region rund um Paphos ist international weniger bekannt als jene rund um Larnaka. Wien-Strecke wird aufgestockt Ab dem kleinen Airport will Ryanair im Sommer 2023 insgesamt 41 Routen anbieten. In Österreich steuert man Wien-Schwechat an und in der Bundesrepublik Deutschland hat man Memmingen, Berlin-Brandenburg und Köln/Bonn im Portfolio. Die Frequenzen in die österreichische Bundeshauptstadt, die man auch ab Larnaka ansteuert, will

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Lufthansa Group sucht 20.000 Mitarbeiter

Die Lufthansa Group befindet sich konzernweit auf der Suche nach 20.000 neuen Mitarbeitern. Diese werden in insgesamt 45 verschiedenen Berufsgruppen gesucht. Am Montag starte dazu eine Werbekampagne, die auf Beschäftigungsmöglichkeiten aufmerksam machen soll. Während der Corona-Pandemie hat der Kranich-Konzern enorm viele Mitarbeiter abgebaut. Im Regelfall geschah dies über „Goldenhandshakes“ oder sonstige Anreize. In Einzelfällen gab es auch betriebsbedingte Kündigungen. Konzernchef Carsten Spohr musste vor einigen Monaten einräumen, dass man sich von zu vielen Beschäftigten getrennt hat. Jüngst führte Lufthansa ein internes Prämienprogramm ein. Dieses soll eigene Mitarbeiter finanziell für vermittelte Neueinstellungen belohnen. Der akute Personalmangel wurde im Sommer 2022 stark sichtbar, denn fast alle Konzernmitglieder mussten ihre Flugpläne zum Teil drastisch kürzen.

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Österreich: Gewerkschaft Vida bereitet Eisenbahner-Streik vor

Die Verhandlungen um einen neuen Eisenbahner-Kollektivvertrag sind festgefahren. Die Wirtschaftskammer teilte mit, dass man den Verhandlungstisch vorerst verlässt und die Gewerkschaft Vida droht mit einem ganztägigen Warnstreik, der am Montag österreichweit über die Bühne gehen soll. Zunächst ist das ÖGB-Präsidium am Zug, denn dieses muss die Freigabe für die Arbeitsniederlegungen, die seitens der Vida für den 28. November 2022 in der Zeit von 0 Uhr bis 24 Uhr geplant sind, erteilen. Sollte es zu keiner Annäherung zwischen der Gewerkschaft und der Wirtschaftskammer kommen, so dürfte es am Montag zu massiven Einschränkungen im Eisenbahnverkehr kommen. Dem betroffenen Kollektivvertrag unterliegen nicht nur die Österreichischen Bundesbahnen, sondern auch alle privaten Eisenbahngesellschaften. Während bei den ÖBB mit einer hohen Beteiligung zu rechnen ist, ist dies bei den Privatbahnen unklar. Allerdings wird in vielen Fällen die ÖBB-Infrastruktur genutzt, so dass es auch aus diesem Aspekt bei den Privaten zu Einschränkungen kommen kann.

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Sommer 2023: Eurowings nimmt Graz-Berlin auf

Am Flughafen Graz kommt es im Sommerflugplan 2023 zu einem Comeback der Berlin-Flüge. Diese Strecke liegt seit der Insolvenz von SkyWork bzw. dem Rückzug der Billigfluggesellschaft Easyjet brach. Nun kündigt Eurowings die Aufnahme von Flügen in die deutsche Bundeshauptstadt an. Damit wird die Lufthansa-Tochter ab dem steiermärkischen Airport künftig drei Deutschland-Ziele anbieten. Neben der Neuaufnahme Berlin handelt es sich um Stuttgart und Düsseldorf. Das Fluggerät, das auf der Route in die deutsche Bundeshauptstadt eingesetzt wird, ist auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert. In Graz unterhält Eurowings keine Basis.

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