Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines das traditionelle ORF-Friedenslicht aus Israel nach Österreich gebracht. Entzündet wurde es durch die 12-jährige Sarah Noskau, die aus Altenberg stammt, in Bethlehem. Während des Fluges befand sich das leuchtende Weihnachtssymbol in einem feuerfesten Spezialbehälter. Am 14. Dezember 2022 soll es in Rom an Papst Franziskus übergeben werden. Der Heilige Vater wird das Symbol des Weihnachtsfriedens im Rahmen einer Generalaudienz in Rom empfangen.

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German Airways bringt Pralinenjet in die Luft

Die Fluggesellschaft German Airways hat dem Embraer 190 mit der Registrierung D-APRI eine Pralinen-Sonderbeklebung verpasst. Der Jet wirbt für Leysieffer, die im September 2022 von der Konzernmutter Zeitfracht übernommen wurde. Die Flotte der deutschen Airline ist zwischenzeitlich auf acht E190 angewachsen. Diese werden im Charter sowie im Wetlease eingesetzt. German Airways selbst bezeichnet die Sonderbeklebung als „die wahrscheinlich schnellste Praline der Welt“. „Wir sind nun mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäfts europaweit sichtbar. Und wir freuen uns sehr über unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Kanada und Indien vereinbaren Openskies

Die Regierungen von Indien und Kanada haben ein Open-Skies-Abkommen abgeschlossen. Dieses kann zum umfangreichen Ausbau der Flugverbindungen zwischen den beiden Staaten führen. Auch die wöchentliche Obergrenze von 35 Flügen wurde aufgehoben. Im Rahmen des Abkommens können kanadische Fluggesellschaften Delhi, Mumbai, Hyderabad, Bangalore, Chennai und Kolkata ohne Einschränkungen anfliegen. Weiters können indische Airlines Toronto, Montreal, Vancouver, Edmonton und zwei weitere Ziele, die die indische Regierung bestimmt, anfliegen.

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Condor rechnet weiterhin mit hoher Nachfrage

Die deutsche Fluggesellschaft Condor, die in Kürze ihre ersten beiden Airbus A330neo erhalten wird, rechnet trotz der hohen Inflation mit einer weiterhin starken Nachfrage im Bereich Ferienflüge. Auch kündigt Firmenchef Ralf Teckentrup an, dass man bis 2026 die Staatshilfen zurückbezahlt haben will. Gegenüber dem Handelsblatt sagte der Manager unter anderem: „Wir sehen, dass wir auch im Winter die Preise realisieren können, die wir für unsere Ergebnisziele brauchen. Und ich glaube, dass es ein sehr vernünftiger Sommer 2023 werden wird“. Der aufgrund der Corona-Pandemie entstandene Nachholbedarf an Urlauben wäre noch immer nicht gestellt. Teckentrup ist der Ansicht, dass sich die Deutschen auch weiterhin Reisen leisten werde, jedoch geht er davon aus, dass aufgrund der Inflation die durchschnittliche Dauer von zwei Wochen auf zehn Tage sinken wird. Im kommenden Jahr will Condor die von der Bundesrepublik Deutschland über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährten Darlehen weiter tilgen. „Sobald wir 175 Millionen Euro unseres Hilfsdarlehens an die staatliche KfW-Bank zurückgezahlt haben, gehen die restlichen Anteile an Attestor“, so Teckentrup gegenüber dem Handelsblatt. Derzeit hält der Investor 51 Prozent während die öffentliche Hand über eine Beteiligungsgesellschaft mit 49 Prozent im Boot ist. Condor hat wiederholt staatliche Kredite erhalten. Zunächst griff die Regierung dem Carrier im Zuge des Thomas-Cook-Zusammenbruchs unter die Flügen. Anschließend hatte man nach dem geplatzten PGL-Deal nochmals Geld bekommen und später gab es wegen der Corona-Pandemie erneut Geld. Alle Beihilfen und Kredite wurden von der EU-Kommission genehmigt. Insgesamt bekam die Ferienfluggesellschaft 525 Millionen Euro, die man abstottern muss.

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Auktion: Zahlreiche Sabena-Gegenstände unter dem Hammer

Die einstige Swissair-Beteiligung Sabena ist schon lange nicht mehr in der Luft. Nun kommen zahlreiche Gegenstände, darunter Trolleys, Schriftzüge, Sitze, Plakate, Tische und Werbegeschenke unter den Hammer. Die Konkursverwaltung hat Troostwijk Auctions mit dem Verkauf zahlreicher Sabena-Gegenstände gegen Höchstgebot beauftragt. Für Sammler eventuell ein Highlight: Auch ein großer Schriftzug, der ehemals im Außenbereich angebracht war, kann gekauft werden. Bis 23. November 2022 können Interessierte unter diesem Link beim Auktionshaus Troostwijk mitbieten.

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Abu Dhabi: Neue Tashkent-Flüge im „Doppelpack“

Im „Doppelpack“ nehmen zwei Billigflieger Nonstopverbindungen zwischen Abu Dhabi und Tashkent auf. Sowohl Wizz Air Abu Dhabi als auch Air Arabia Abu Dhabi wollen diese Route bedienen. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft beabsichtigt ab 7. Dezember 2022 zweimal wöchentlich zwischen den beiden Hauptstädten zu fliegen. Mit Maschinen des Typs Airbus A320 soll die Route an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Der Konkurrent Wizz Air Abu Dhabi will am 25. Jänner 2023 erstmals zwischen Abu Dhabi und Tashkent fliegen. Derzeit sind drei wöchentliche Umläufe, die an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt werden sollen, geplant. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Airbus A321neo eingesetzt werden.

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Staatshilfe für Croatia Airlines: EU-Gericht weist Ryanair-Klage ab

Das Gericht der Europäischen Union hat eine Klage der Billigfluggesellschaft Ryanair, die sich gegen das von der EU-Kommission erteilte grüne Licht für Staatshilfen in der Höhe von 11,7 Millionen Euro für Croatia Airlines gerichtet hat, abgewiesen. Das Rechtsmittel wurde im Vorjahr eingebracht und betrifft die aufgrund der Corona-Pandemie seitens der kroatischen Regierung ausbezahlten Finanzmittel. Die Beihilfemaßnahme wurde von der EU-Kommission genehmigt. Ryanair hatte gegen die Bewilligung geklagt und das EU-Gericht hat nun abweisend entschieden. Gegen das Urteil kann der irische Billigflieger vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Derzeit ist die weitere Vorgehensweise noch offen, da sich Ryanair noch nicht zur Entscheidung in Sachen Croatia Airlines geäußert hat.

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Jet Airways: Liechtenstein friert Investorengelder ein

In Liechtenstein wurden Vermögenswerte eines Investors der indischen Fluggesellschaft Jet Airways eingefroren. Zuvor gab es Razzien in Immobilien in Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, berichtet Bloomberg. Die einstige Etihad-Airways-Beteiligung sollte bereits seit längerer Zeit in der Luft sein. Das Comeback musste immer wieder verschoben werden. Auch geht es um noch ungeklärte Altlasten wie beispielsweise Lohnansprüche ehemaliger Mitarbeiter. In den drei Alpenländern ermitteln die Behörden wegen des mutmaßlichen Vorwurfs der Geldwäsche. In Indien betont die Fluggesellschaft, dass die Vorgänge keinen Einfluss auf den Carrier haben sollen. Die Liechtensteiner Polizei bestätigte lediglich, dass Vermögenswerte sichergestellt wurden, jedoch werden unter Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren keine weiteren Details kommuniziert. Das Investmentunternehmen Kalkroch Capital erklärt in einem Statement: „Die laufenden Ermittlungen wurden aufgrund von anonymen Anzeigen eingeleitet, die im Zusammenhang mit bestimmten Geschäften eingereicht wurden, bei denen Florian in seiner persönlichen Eigenschaft einer der Finanzinvestoren ist. Die Streitigkeiten sind kommerzieller Natur. Florian hat bereits beim zuständigen Gericht Beschwerde gegen diese Streitigkeiten und Beschwerden eingelegt, die ebenfalls untersucht werden“. In Indien berichten diverse Medien, dass zahlreiche Zahlungen noch offen sein sollen. Es soll sich im einen fast dreistelligen Millionenbetrag in U.S.-Dollar handeln. Seitens Jet Airways werden die Berichte aber scharf dementiert. Es handelt sich, sofern die lokalen Nachrichtenartikel stimmen, fast ausschließlich um Altlasten, die man aus der Insolvenzmasse quasi „mitgekauft“ hat.

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Volga-Dnepr Airlines mit Il-76 in der Antarktis

Die russische Frachtfluggesellschaft ist Anfang dieses Monats erstmals mit einer Iljuschin Il-76 in der Antarktis gelandet. Die mit PS-90A-76-Triebwerken flog am 7. November 2022 in rund 6,5 Stunden mit 82 Fluggästen und 6,5 Tonnen Fracht zur russischen Basis, die „blaue Eispiste“ genannt wird. In der Antarktis wurde eine etwa 100 Meter breite und drei Kilometer lange temporäre Runway errichtet. Auf dieser setzte Volga-Dnepr Airlines am 7. November 2022 erstmals mit Il-76 auf. Der lokale Stützpunkt der Russischen Föderation verfügt sogar über zwei Flugplätze. Es handelt sich um die Progress-Piste und den Zenit-Flugplatz. Auf dem zuletzt genannten setzte der russische Carrier auf. „Blaue Eispiste“ wird die Antarktis-Runway in der russischen Kommunikation genannt. In dieser Saison sind vier Flüge zwischen Kapstadt und Progress geplant, wobei der Schwerpunkt der Basis auf dem Ausbau des Wintergeländes liegt. Der kleinere Flugplatz auf der Basis wird bereits für kleinere Flugzeuge genutzt, die Pendelflüge zwischen anderen Kommandos auf dem gefrorenen Kontinent durchführen.

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2023: Ita flottet 39 neue Maschinen ein

Im kommenden Jahr will Ita Airways insgesamt 39 neue Flugzeuge übernehmen. Dabei handelt es um 30 Narrowbodies und neun Langstreckenmaschinen. Im Gegenzug trennt man sich von älteren Jets, die vormals bei Alitalia im Einsatz waren. Im Jahr 2023 werden neue interkontinentale Ziele eröffnet, mit Nonstopflügen von Rom Fiumicino nach San Francisco und Washington in den Vereinigten Staaten ab der Sommersaison und nach Rio de Janeiro in Südamerika ab November, neben der Bestätigung aller Langstreckenverbindungen, die im Jahr 2022 aufgenommen wurden. Mit Airbus A321neo will man künftig die geplanten Ziele Riyadh, Jeddah und Kuwait City bedienen.

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