Jan Gruber

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Jan Gruber

Swiss will letzte Flugzeuge aus Jordanien zurückholen

Die Lufthansa-Tochter Swiss im Laufe dieses Jahres die restlichen Maschinen der Typen Airbus A330 und A320, die derzeit noch in Jordanien abgestellt sind, wieder in die Schweiz zurückholen und in den Linienbetrieb zurückbringen. Es handelt sich um je drei A320 und A330. Diese wurden seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht kommerziell eingesetzt. Die sechs Flugzeuge befinden sich derzeit in Jordanien im so genannten Long-Time-Storage. Gegenüber der Aargauer Zeitung erklärte Swiss-Chef Dieter Vranckx, dass die Maschinen im Laufe dieses Jahres wieder in den Liniendienst gestellt werden sollen. Damit würde Swiss dann die komplette Flotte reaktiviert haben. Davon ausgenommen sind jene Flugzeuge, die man generell ausgeflottet hat. Ein Beispiel hierfür ist die HB-IOC.

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Wetlease: Air Connect fliegt für Air Serbia

Die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect hat einen neuen Wetlease-Auftrag an Land gezogen. Seit Montag fliegt mit der ATR72-600, die die Registrierung YR-ACA trägt, für Air Serbia. Im Regelfall kommt das Turbopropflugzeug auf der Strecke Bukarest-Belgrad zum Einsatz. Es ist nicht der einzige rumänische Carrier, der im Rahmen eines ACMI-Vertrags für das serbische Luftfahrtunternehmen unterwegs ist. Beispielsweise fliegt Dan Air seit einigen Monaten mit zwei Flugzeugen für Air Serbia. Man setzt sowohl den Airbus A319 mit der Registrierung YR-URS als auch den A320 mit der Kennung YR-DSE ein. Air Connect sieht sich selbst als Billigfluggesellschaft, jedoch ist man bislang überwiegend im Auftrag anderer Fluggesellschaften geflogen. Beispielsweise war man einige Zeit innerhalb Italiens für Aeroitalia unterwegs. Ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 will man ab Rumänien ein durchaus umfangreiches Streckennetz aufbauen. Aus diesem Grund ist die Wetlease-Kooperation mit Air Serbia bis vorerst Ende März 2023 befristet. Momentan besteht die Flotte des jungen Carriers aus einer einzigen ATR72-600. Diese trägt die Registrierung YR-ACA und ist knapp 8,5 Jahre alt. Im Laufe dieses Jahres will man weitere Turbopropflugzeuge dieses Typs einflotten. Ab Anfang April 2023 will man beispielsweise Budapest auf eigene Rechnung bedienen. Im Sommer 2023 fliegt man wieder für Aeroitalia Die zweite ATR72-600 trägt noch nicht die Livery von Air Connect und wurde bislang auch nicht im rumänischen Register eingetragen. Für das Flugzeug ist die Kennung YTR-ACB reserviert. Kürzlich erklärte Firmenchef Tudor Constantinescu im Rahmen einer Pressekonferenz, dass man im Sommerflugplan 2023 mit zumindest einer ATR72-600 ab Italien im Auftrag von Aeroitalia fliegen wird.

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Yeti-Airlines-Absturz: Blackboxes wurden geborgen

Der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Voice-Recorder jener ATR72, die am Sonntag in Nepal abgestürzt ist, wurden zwischenzeitlich geborgen. Die Zivilluftfahrtbehörde teilte mit, dass die Auswertung bereits eingeleitet wurde. Weiters habe man von den 72 Personen, die sich an Bord der am 15. Jänner 2023 verunglückten 9N-ANC befunden habe, bereits 69 Leichen gefunden. Davon konnten 41 Opfer eindeutig identifiziert werden. Bei den übrigen Personen laufen derzeit noch die Erhebungen. Am Sonntag ist Yeti-Airlines-Flug YT691, der sich auf dem Weg von Kathmandu nach Pokhara im Anflug auf den Zielflughafen abgestürzt. Ein Augenzeuge hatte die Momente vor dem Absturz, jedoch nicht den Aufprall selbst, zufällig gefilmt. Dieses Video ist unter anderem in diesem Artikel ersichtlich. Aufnahmen des Vorfalls zeigen, dass das Flugzeug nur Sekunden vor dem Aufprall eine steile Linkskurve machte. Die ATR72 stürzte in eine Schlucht, die sich vor der Runway des PKR-Airports befindet. Der neue Flughafen wurde erst kürzlich in Betrieb genommen und ersetzt den alten Flughafen, der per 1. Jänner 2023 stillgelegt wurde. Mittlerweile gibt es auch Vorwürfe gegen die Zivilluftfahrtbehörde, dass diese dem neuen Airport vorschnell die Zulassung erteilt haben soll und das obwohl essentielle Teile der Infrastruktur noch gar nicht fertiggestellt bzw. in Betrieb genommen wurden. Yeti Airlines hat am 16. Jänner 2023 sämtliche Flüge abgesagt. Hersteller ATR teilte unmittelbar nach dem Unfall mit, dass man die Airline und die Behörden bei der Aufklärung umfassend unterstützen wird.

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Skyalps will neue Bases außerhalb von Bozen aufbauen

Seit wenigen Tagen ist Skyalps offiziell eine zertifizierte Fluggesellschaft. Das Unternehmen mit Sitz am Flughafen Bozen denkt mittlerweile über die Errichtung zusätzlicher Stützpunkte in Italien nach. Ins Auge gefasst hat man die Städte Verona, Venedig, Bologna, Mailand und Turin. Diese sollen sich in der engeren Auswahl für die Errichtung einer zusätzlichen Basis befinden, erklärte das Unternehmen im Zuge der Bekanntgabe, dass man das eigene AOC erhalten hat. Eine Entscheidung wo man außerhalb von Bozen stationieren will ist aber noch nicht gefallen. Ab Verona plant man jedenfalls Flüge nach Rom. Derzeit besteht die Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400. Die 9H-EVA wurde bereits auf das neue AOC überführt. Die übrigen Exemplare sollen bis Ende März 2023 von Luxwing zu Skyalps wechseln. Damit wird die Charterkooperation mit dem maltesischen Carrier auslaufen. Ursprünglich ging man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, erlangte jedoch zwischenzeitlich ein eigenes AOC und eine eigene Betriebsgenehmigung. Im Sommerflugplan 2023 wird man neu unter anderem Dubrovnik und Kassel-Calden ansteuern.

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Boeing 777-300ER: Air France hebt mit neuer Kabine ab

Am Freitag, den 20. Jänner 2023 wird Air France erstmals eine Boeing 777-300ER, die mit der jüngsten Langstreckenkabine ausgerüstet ist, auf der Strecke Paris (Charles de Gaulle)-New York (JFK) einsetzen. Die Maschine trägt den Taufnamen „Fontainebleau“. Die weiteren mit diesem Muster geplanten Flüge werden nach Rio de Janeiro und Dakar führen. Air France modernisiert derzeit die Kabinen der 12 Boeing 777-300ER. Nach und nach wird das neue Produkt auf der Langstrecke verfügbar sein. Der Carrier geht davon aus, bis Ende dieses Jahres alle Maschinen, die auf der Long Haul eingesetzt werden, über neue Full-Flat-Business-Class-Sitze verfügen werden. Auch sollen jene Maschinen, die noch nicht mit Wlan ausgerüstet sind, nachgerüstet werden. Die neue Business-Class ist in nachstehender Slideshow ersichtlich: In der Boeing 777-300ER bietet Air France künftig 48 Business-Class-Plätze an. Es handelt sich um so genannte Full-Flat-Sitze, die sich in ein fast zwei Meter langes Bett verwandeln lassen. Ebenso sollen alle Plätze einen direkten Zugang zum Gang haben. Eine neue Schiebetür ermöglicht es den Passagieren, einen völlig privaten Raum zu schaffen, der von den anderen Passagieren in der Kabine nicht zu sehen ist. Um ein größeres Gefühl der Privatsphäre für gemeinsam reisende Passagiere zu schaffen, sind die Sitze in der Mitte der Kabine jetzt mit einer Mittelplatte ausgestattet, die durch Herunterdrücken abgesenkt werden kann, wodurch ein geselliger Raum entsteht, in dem Sie das Beste aus der Kabine machen können. Der Sitz verfügt außerdem über einen breiten 17,3-Zoll-4K-High-Definition-Anti-Glare-Bildschirm mit einem geräuschreduzierenden Headset, einer neuen Bluetooth-Verbindung, die es den Passagieren ermöglicht, ihre eigenen Kopfhörer

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Croatia Airlines least zwei A220-100 und vier A220-300

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines und die Air Lease Corporation haben einen Leasingvertrag über sechs werksneue Airbus A220 unterschrieben. Es handelt sich um vier A220-300 und zwei A220-100. Diese sollen zwischen Anfang 2024 und 2025 ausgeliefert werden. „Wir freuen uns, diesen Leasingvertrag über sechs neue Airbus A220 mit Croatia Airlines bekannt geben zu können. ALC freut sich auf eine erfolgreiche langfristige Zusammenarbeit mit Croatia Airlines, da die Fluggesellschaft ihre Flotte mit den neuesten und treibstoffeffizientesten Jets modernisiert und erweitert“, sagte Steven F. Udvar-Hazy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Im November des Vorjahres hat Croatia Airlines bekanntgegeben, dass man sechs Airbus A220 bestellt hat. Damals wurde aber nicht mitgeteilt, ob man diese kaufen oder leasen wird. Nun ist klar, dass diese über die ALC bezogen werden. Der Carrier plant mittelfristig die Flotte komplett auf diesen Maschinentyp umzustellen.

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ANA nimmt Brüssel und München wieder auf

Die japanische All Nippon Airways plant im März 2023 zwei Europa-Strecken zu reaktivieren. Es handelt sich um die Destinationen Brüssel und München, die jeweils ab der Hauptstadt Tokio angesteuert werden sollen. Ab Narita will ANA zweimal wöchentlich nach Brüssel fliegen. Der Comeback-Flug ist für den 11. März 2023 angekündigt. München soll ab 26. März 2023 dreimal wöchentlich ab dem Haneda Airport angesteuert werden.

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Finnair fliegt wieder nach Ljubljana

Das Oneworld-Mitglied Finnair wird im Sommerflugplan 2023 auch die Destinationen Ljubljana, Bodø und Mailand Linate bedienen. Beispielsweise Riga, Vilnius, Kopenhagen und Berlin wird man häufiger ansteuern. Bodø ist ein neues Ziel für Finnair, das in der Hochsaison dreimal wöchentlich angeflogen wird, und im Sommer 2023 wird auch Ljubljana wieder angeflogen. Darüber hinaus wird Finnair neben dem Mailänder Flughafen Malpensa auch den günstig gelegenen Flughafen Linate in Mailand anfliegen.  „Der Reiseverkehr hat sich gut erholt, und wir erhöhen die Zahl der Flüge auf europäischen Strecken, um der gestiegenen Nachfrage in Asien gerecht zu werden. Die Strecken nach Bergen und Bodø sind zum Beispiel nahtlos an unsere Flüge nach Japan angeschlossen“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair.

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Altenrhein: Klimaaktivisten haben Flughafen-Zufahrt blockiert

Am Montag, den 16. Jänner 2023, wurde die Zufahrt des kleinen Flughafens Altenrhein von so genannten Klimaaktivisten blockiert. Der Airport wird während des WEF, das in Davos stattfindet, verstärkt von Businessjets genutzt. Gegen diese dürfte sich die Protestmaßnahme gerichtet haben. Noch im November 2022 hielt es die Peoples Air Group für unwahrscheinlich, dass man selbst Opfer von Protestaktionen der Aktivisten wird. Zu klein und unbedeutend ist doch der Flughafen Altenrhein, denn auf der Linie wird ganzjährig lediglich Wien-Schwechat durch die hauseigene Airline bedient. In den Sommermonaten gibt es einige Ferienziele und ansonsten dominiert eher die General Aviation. Das Weltwirtschaftsforum verursacht jedoch alljährlich an verschiedenen Orten Demonstrationen, die sich explizit gegen die Veranstaltung richtet. In diesem Jahr haben offensichtlich auch die Klimakleber das WEF „für sich entdeckt“. Da viele Teilnehmer nicht den Flughafen Zürich, sondern Altenrhein als Landeort für ihre Businessjets nutzen, wurde am Montag die Zufahrt zum Terminal von Demonstranten blockiert. Behördlich angemeldet wurde die Aktion allerdings nicht, jedoch ist das Unterlassen der behördlichen Demonstationsanmeldungen eines der „Markenzeichen“ der Klimakleber. In der Zufahrt zum Terminal wurde ein Gerüst aufgebaut. An diesem wurden Transparente befestigt. Auch sollen sich die 12 Klimakleber, die vor Ort waren, zumindest teilweise an dem Aufbau fixiert haben. Die Polizei ist zunächst nicht eingeschritten, da keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung und den Flugbetrieb bestanden haben soll. Allerdings wurde die Überwachung des Flughafenareals verstärkt, um zu verhindern, dass Teilnehmer der Kundgebung unrechtmäßig in den Sicherheitsbereich eindringen können. Die Peoples Air Group konnte ihre Linienflüge weitgehend normal durchführen.

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Etihad nimmt Kurs auf Düsseldorf und Kopenhagen

Golfcarrier Etihad Airways wird ab Oktober 2023 wieder nach Düsseldorf und neu nach Kopenhagen fliegen. Die deutsche Stadt will man vorerst dreimal wöchentlich bedienen und bei entsprechender Nachfrage schrittweise aufstocken. Nach Dänemark geht es viermal pro Woche. Beide Strecken sollen mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787 bedient werden. Diese verfügen über 262 Sitze in der Economy- und 28 Plätze in der Business-Class. „Wir freuen uns sehr, zum ersten Mal nach Dänemark zu fliegen und unser Streckennetz in Deutschland um eine dritte Stadt zu erweitern. Damit bieten wir unseren Gästen mehr Urlaubsmöglichkeiten und einen einfacheren Zugang zwischen Abu Dhabi und Europa. Unsere neuen Flüge starten in der Wintersaison – die perfekte Zeit für Gäste, um der Kälte zu entfliehen und Abu Dhabis schöne Strände, Weltklasse-Unterhaltung und reiches Kulturerbe zu genießen – und auch ideal für Reisende, die den einzigartigen Reiz Europas im Winter erleben möchten. Mit der Erweiterung unseres Streckennetzes auf 66 Städte gibt es noch mehr sehenswerte Ziele, um das nächste große Abenteuer mit Etihad Airways zu planen“, so Antonoaldo Neves, Chief Executive Officer von Etihad Airways. Düsseldorf hatte Etihad Airways bereits in der Vergangenheit im Programm. Besonders in der Zeit, in der man an der mittlerweile nicht mehr existierenden Air Berlin beteiligt war, gab es hochfrequente Verbindungen zwischen den Drehkreuzen Düsseldorf und Abu Dhabi. Momentan bedient der Golfcarrier in Deutschland die Städte Frankfurt am Main und München, die jeweils täglich angesteuert werden. Eigenen Angaben nach hatte Etihad Airways bislang kein dänisches Ziel im Streckennetz. Das soll sich ab 1.

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