Jan Gruber

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Jan Gruber

Basel: ASL France nimmt Constantine auf

Die Fluggesellschaft ASL Airlines France wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Mulhouse und Constantine anbieten. Die Neuaufnahme soll einmal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 737-700 bedient werden. Der Erstflug ist für den 28. April 2023 angekündigt. Das Kurspaar 5O535/5O536 soll jeweils am Verkehrstag Freitag durchgeführt werden. Derzeit ist geplant, dass die Route über die Sommerperiode 2023 bedient werden soll. In den Jahren 2020 und 2021 hatte ASL Airlines France die Constantine-Strecke ab Basel-Mulhouse nur in Form einzelner Umläufe im Portfolio.

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Swiss-Flugbegleiter haben neuen Gesamtarbeitsvertrag abgelehnt

Vor einigen Wochen haben sich die Fluggesellschaft Swiss und die Flugbegleitergewerkschaft Kapers auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Dieser wurde von einigen Beschäftigten öffentlich kritisiert. Nun wurde die Vereinbarung von 65 Prozent der Mitglieder abgelehnt. Dies hat zur Folge, dass der ausverhandelte GAV nicht wie geplant in Kraft treten kann und das alte Vertragswerk aus dem Jahr 2015 weiterläuft. Stimmberechtigt waren 2.299 Kapers-Mitglieder, die ab Genf und Zürich für Swiss fliegen. Derzeit ist noch nicht absehbar wie Gewerkschaft und Swiss auf die Schlappe reagieren werden.

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Madrid: Iberojet nimmt Boavista auf

Die spanische Fluggesellschaft Iberojet wir im Sommerflugplan 2023 im Auftrag des Reiseveranstalters Travelplan Nonstopflüge zwischen Madrid und Boavista anbieten. Diese sollen jeweils an Donnerstagen bedient werden. Derzeit ist die Durchführung dieser Iberojet-Flüge für den Zeitraum zwischen 22. Juni und 7. September 2023 befirstet. Über eine mögliche Fortführung wurde bislang noch nicht entschieden. Pauschalreisen werden unter anderem in Kooperation mit Rui Hotels & Resorts angeboten.

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Sommer 2023: Lufthansa reduziert Angebot um 34.000 Flüge

Bei der Lufthansa Group hat man offensichtlich Zweifel daran, dass die eigenen Airlines, aber auch europäische Flughäfen, die man ansteuert, über ausreichend Personal für den Sommer 2023 verfügen. Bereits jetzt hat man damit begonnen den Sommerflugplan 2023 auszudünnen. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ wurden bereits 34.000 Flüge aus den Planungen genommen. Rein rechnerisch hat man etwa jeden zehnten Flug vorab gestrichen. Lufthansa will sich damit eine größere Flexibilität verschaffen und vermeiden, dass in großem Umfang kurzfristig gestrichen werden muss, so ein Sprecher, der die exakte Anzahl der Stornierungen nicht bestätigen wollte. Ein Firmeninsider erklärte gegenüber dem Medium, dass die Reduktionen zunächst die Kernmarke betreffen. Auch bei den anderen Flugbetrieben soll es in Kürze zu Streichungen für den Sommerflugplan 2023 kommen. Diese könnten äußerst unterschiedlich ausfallen.

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Xian Y-20A erstmals in Innsbruck gelandet

Auf dem Flughafen Innsbruck ist am Montag, den 20. Feber 2023, ein nicht alltäglicher Special-Visitor gelandet. Ein von der chinesischen Luftwaffe betriebener Xian Y-20A landete erstmals auf dem Tiroler Airport. Es handelt sich um die Typenerstlandung dieses Musters auf diesem Flughafen. Das vierstrahlige Transportflugzeug aus chinesischer Produktion ist nach Innsbruck geflogen, um an einem Gebirgskampf-Wettbewerb teilzunehmen. Die 20240 ist am 20. Feber 2023 kurz nach 9 Uhr 00 in Innsbruck angekommen und wurde durch das Bundesheer sowie einen VIP-Service am Boden empfangen. Die Xian Y-20A ist ein vierstrahliger Militärtransporter, der ursprünglich für die Streitkräfte der Volksrepublik China entwickelt wurde. Der offizielle Erstflug fand am 26. Jänner 2013 statt. Die maximale Startmasse beträgt 200.000 Kilogramm. Die Nutzlast soll bei etwa 60 Tonnen liegen. Angetrieben wird dieser Flugzeugtyp von vier Solowjow D-30KP-2 Mantelstromtriebwerken. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt rund 918 Stundenkilometer. Die offizielle Range wird mit zirka 10.000 Kilometern angegeben. Nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen des Special Visitors, die von der Webcam des Innsbrucker Flughafens aufgenommen wurden.

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Belgien: Ryanair und Gewerkschaften erzielen Einigung

Ende der vergangenen Woche konnten die Gewerkschaften CNE und ACV Puls eine vorläufige Einigung für das belgische Ryanair-Personal vereinbaren. Diese beinhaltet unter anderem, dass der lokale Mindestlohn für den Luftfahrtsektor eingehalten wird. Zuvor hatten die beiden Arbeitnehmervertretungen wiederholt zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, denn der Tarifstreit zog sich schon länger hin. Mit dem Management des Billigfliegers wurde eine Vorvereinbarung unterzeichnet. Diese liegt nun den Mitgliedern zur Abstimmung vor. Bis die Entscheidung da ist, soll es keine weiteren Arbeitskampfmaßnahmen geben. Nicht von der Einigung umfasst ist das Thema rund um die Schließung der Basis Brüssel-Zaventem. Diese wurde von Ryanair aufgelöst. Konkret wird noch über etwaige Ansprüche bzw. Versetzungsmöglichkeiten für 15 Piloten und 44 Flugbegleiter verhandelt.

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Flughafen Graz lädt zu offenen Bewerbertagen ein

Der Flughafen Graz befindet sich in den Bereichen Check-in, Load-Control und Flugzeugabfertigung auf der dringenden Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Dazu veranstaltet man am 3. und 4. März 2023 offene Bewerbertage. Interessierte Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind, können sich vor Ort über die Berufe informieren, ein bisschen hinter die Kulissen blicken und sich gleich bewerben. Der Grazer Flughafen veranstaltet erstmals derartige offene Bewerbertage. Man hofft, dass man so möglichst viele neue Mitarbeiter für die Arbeit in der Luftfahrt gewinnen kann. „Mit den Recruiting Days wollen wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, den Arbeitsplatz Flughafen genau kennen zu lernen. Neben einer Einführung und einem Rundgang zu den relevanten Bereichen soll vor allem auch das Gespräch mit dem Stammpersonal dabei helfen, sich ein genaues Bild machen zu können“, so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer Flughafen Graz. „Der Flughafen Graz bietet auch oft interessante Aufstiegsmöglichkeiten“, weiß Jürgen Löschnig, Geschäftsführer Flughafen Graz zu berichten. „Viele Kollegen die jetzt dem Stammpersonal angehören, haben als saisonale Aushilfen begonnen, sind dabei der Faszination Luftfahrt erlegen und konnten sich ihren Interessen und Begabungen entsprechend im Unternehmen weiterentwickeln.“ Auf einen Blick:

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Köln/Bonn: Nile Air nimmt Kairo-Flüge auf

Die ägyptische Fluggesellschaft Nile Air wird ab 18. Juni 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Kairo und Köln/Bonn bedienen. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Der Anbieter ist ein ägyptischer Carrier, der sich in Privateigentum befindet. Nile Air ist seit dem Jahr 2007 auf dem Markt und verfügt über eine Flotte, die aus vier Airbus A320 und zwei A321 besteht. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge beträgt 16,3 Jahre. Weiters wartet man auf die Auslieferung von zwei bestellten A321neo.

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Skyalps will mindestens zehn weitere Dash 8-400 einflotten

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps beabsichtigt mindestens zehn weitere de Havilland Dash 8-400 in die Flotte aufzunehmen. Diese will man jedoch nicht primär im eigenwirtschaftlichen Streckennetz einsetzen, sondern im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Fluggesellschaften. Konkret sieht man bei Skyalps großes Potential für so genannte Capacity Purchase Agreements (CPA). Diese Form der Zusammenarbeit ist in den USA durchaus häufig verbreitet, denn im Rahmen solcher Vereinbarungen kaufen große Fluggesellschaften wie United Airlines, Delta Air Lines oder American Airlines Kapazitäten bei Regio-Carriern zu. Diese bedienen in großem Umfang vordefinierte Strecken. Die Folge daraus: Der Betrieb kleinerer Muster wie Embraer E-Jets, Bombardier CRJs oder auch Turbopropmuster ist auf Subunternehmer wie Mesa Airlines ausgelagert. In Europa ist diese Form der Kooperation zwischen Fluggesellschaften, die über geeignete Regional-Maschinen verfügen, mittlerweile eher selten geworden. In der Vergangenheit hatte die Lufthansa Group mit den damals unabhängigen Anbietern Eurowings, Contact Air und Augsburg Airways ähnliche Vereinbarungen. Ursprünglich handelte sich bei „Team Lufthansa“ um einen Franchise-Verbund, bei dem auch Cirrus Airlines und Rheintalflug die Kranich-Marke und deren Vertriebskanäle gegen eine Lizenzgebühr genutzt haben. Später wurde die Form der Zusammenarbeit dahingehend geändert, dass Cityline, Contact Air, Augsburg Airways und Eurowings im Auftrag und somit auf Rechnung der Lufthansa geflogen sind. Die Auflösung von Lufthansa Regional begann zunächst mit einem blauen Brief an Contact Air und rund ein Jahr später traf es auch Augsburg Airways. Beide genannten Carrier existieren heute nicht mehr. CPA-Geschäft in Europa eher die Ausnahme Lufthansa greift mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen auf Wetlease-Dienstleistungen, die von Fluggesellschaften, an denen

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter holt neuerlich Angebote ein

Das Rennen um den deutschen Regionalflughafen Frankfurt-Hahn ist wieder offen, denn Masseverwalter Jan Markus Plathner hat Bieter und sonstige Interessenten dazu eingeladen bis 9. März 2023 Angebote abzugeben. Eine Entscheidung soll bis zum 26. März 2023 fallen. „Im Hinblick auf die versagte Genehmigung in den besonderen Gläubigerversammlungen und die neuen Interessenbekundungen möchten wir potenziellen Interessenten die Chance geben, am Investorenprozess teilzunehmen. Im Vordergrund steht aber weiterhin, zeitnah eine Lösung zu erreichen“, so der Jurist. Der Flugbetrieb am Flughafen Frankfurt-Hahn wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens weiterhin vollständig fortgeführt. Der Sommerflugplan 2023 wird weitere neue europäische Ziele enthalten, die nonstop ab Frankfurt-Hahn angeflogen werden.

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