Jan Gruber

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Jan Gruber

LOT Polish Airlines erweitert Griechenland-Angebot: Neue Saisonstrecke nach Heraklion ab Warschau

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, nimmt im Sommer 2026 erstmals eine saisonale Flugverbindung nach Heraklion auf Kreta in ihr Streckennetz auf. Die neue Verbindung startet am 30. Mai 2026 vom Drehkreuz Warschau und wird bis zum Ende der Sommersaison dreimal wöchentlich angeboten: jeweils am Montag, Freitag und Samstag. Der Flug dauert knapp unter drei Stunden und wird mit Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX 8 bedient, die in zwei Serviceklassen konfiguriert sind. Die Abflugzeiten am Vormittag gewährleisten laut Angaben der Airline optimale Anschlüsse für Passagiere, die aus zahlreichen europäischen Städten des LOT-Netzwerks in Warschau umsteigen. Mit Heraklion bedient die polnische Fluggesellschaft nun das dritte Ziel in Griechenland. Bisher fliegt LOT bereits täglich und ganzjährig nach Athen und hat erst im Sommer 2025 die Verbindung nach Thessaloniki neu in ihren Flugplan aufgenommen. Die Erweiterung des Griechenland-Angebots unterstreicht den Fokus der Airline auf attraktive Urlaubsdestinationen im Mittelmeerraum. Amit Ray, Director DACH Markets, Italy, Malta and India sowie Head of Global Corporate and Strategic Sales bei LOT Polish Airlines, betonte, dass die Fluglinie einen kontinuierlichen Wachstumskurs verfolge und das Streckennetz gezielt erweitere. Die Verbindung nach Heraklion ist Teil einer Reihe von kürzlich angekündigten neuen Flugzielen für das Jahr 2026. Zu den weiteren neuen Strecken gehören unter anderem Almaty in Kasachstan, die europäischen Städte Bologna, Málaga und Porto sowie die Langstreckenverbindung nach San Francisco in den USA. Die Expansion der LOT Polish Airlines ist Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, die Position Warschaus als wichtiges europäisches Drehkreuz weiter

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Wizz Air eröffnet sechste Basis in Polen am Flughafen Warschau-Modlin

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat offiziell eine neue operative Basis am Flughafen Warschau-Modlin eröffnet. Dies ist die sechste Basis des Unternehmens in Polen und markiert eine weitere Stärkung des langfristigen Engagements im polnischen Markt. Die ungarische Billigfluggesellschaft kehrt damit nach einer mehrjährigen Pause – die ursprüngliche Präsenz in Modlin endete 2012 aufgrund von Problemen mit der Start- und Landebahn – an den etwa 40 Kilometer von der polnischen Hauptstadt entfernten Flughafen zurück. Für den neuen Stützpunkt hat Wizz Air zwei moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A321neo stationiert, die zu den treibstoffeffizientesten Modellen in der Flotte der Airline zählen. Die Eröffnung der Basis fällt mit der Einführung von elf neuen Direktverbindungen zu wichtigen europäischen Zielen zusammen. Dazu gehören unter anderem Barcelona, Athen, Bergamo (Mailand), Bergen, Malta, Sofia, Brindisi, Alghero (Sardinien), Paphos, Chișinău und Palermo. Die ersten Flüge zu Zielen wie Barcelona, Athen und Bergen starteten bereits Anfang Dezember 2025. Alghero soll zunächst saisonal bedient werden und die Verbindung ab dem Frühjahr 2026 aufnehmen. Mit dieser Expansion bietet Wizz Air nun jährlich über 500.000 Sitzplätze ab Modlin an und unterhält insgesamt fast 219 Strecken in ganz Polen. Das Unternehmen, das seit 2004 insgesamt 128 Millionen Passagiere in Polen befördert hat, unterstreicht mit diesem Schritt die Bedeutung des polnischen Marktes für seine Expansionsstrategie in Mittel- und Osteuropa. Die Rückkehr nach Modlin verschärft zudem den Wettbewerb im polnischen Low-Cost-Segment gegen den Rivalen Ryanair. Die Eröffnung der neuen Basis wird von Flughafenvertretern als wichtiger Meilenstein für die Konnektivität und die wirtschaftliche Entwicklung der Region Masowien

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Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden ringen nach Ryanair-Rückzug und Rekordverlusten um ihre finanzielle Zukunft

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreibergesellschaft der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, sieht sich nach einem Rekordverlust im vergangenen Geschäftsjahr und dem strategischen Rückzug wichtiger Fluggesellschaften mit massiven finanziellen und strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Der kürzlich erfolgte Austausch zwischen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, der MFAG-Spitze und Vertretern der Billigfluggesellschaft Ryanair verdeutlicht die existenzielle Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Drehkreuze zu verbessern. Die MFAG wies zuletzt einen Verlust von 53,5 Millionen Euro aus. Gleichzeitig drängt die politische Führung Sachsens auf eine drastische Senkung der nationalen Flugabgaben, um im internationalen Vergleich, insbesondere gegenüber dem nahen tschechischen Konkurrenten Prag, bestehen zu können. Die drohende Finanzierungslücke ab 2027, verschärft durch den angekündigten Rückzug Sachsen-Anhalts aus der Mitfinanzierung, stellt die Zukunftsfähigkeit der beiden Airports grundlegend in Frage. Der Ruf nach niedrigeren Flugabgaben Nach Gesprächen mit Ryanair hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (cdu) als vehementer Verfechter einer deutlichen Reduzierung der nationalen Flugabgaben positioniert. Kretschmer betonte, dass die von Ryanair kritisierten überhöhten Gebühren ein gesamtdeutsches Problem darstellten, das die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen im internationalen Kontext stark beeinträchtige. Obwohl die Bundesregierung jüngst eine moderate Steuersenkung bei den Fluggebühren vorgenommen hat, erklärte Kretschmer, dass diese Entlastung bei weitem nicht ausreiche, um im Wettbewerb, insbesondere mit der tschechischen Hauptstadt Prag, bestehen zu können. Prag, das oft niedrigere Abgaben und Betriebskosten bietet, zieht Passagiere und Fluggesellschaften aus dem Einzugsgebiet Mitteldeutschlands ab. Dieser sogenannte leakage-Effekt führt zu einer permanenten Unterauslastung der mitteldeutschen Flughäfen im Passagierverkehr. Der Appell des Ministerpräsidenten zielt darauf ab, die politischen Rahmenbedingungen auf Bundesebene so zu verändern, dass die

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Ryanair meldet Passagierzuwachs im November 2025

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat im November 2025 einen Anstieg ihrer Passagierzahlen verzeichnet. Das Unternehmen beförderte im Berichtsmonat insgesamt 13,8 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Zuwachs von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024, in dem 13,0 Millionen Passagiere gezählt wurden. Trotz des erhöhten Passagieraufkommens konnte Ryanair die Auslastung ihrer Flüge auf einem konstant hohen Niveau halten. Der sogenannte Sitzladefaktor (Load Factor) lag unverändert bei 92 Prozent und entsprach damit dem Wert des Vorjahres. Während des Monats November führte die Airline über 78.000 Flüge durch. Branchenbeobachter führen die Steigerung der Passagierzahlen auf die fortgesetzte Expansion des Streckennetzes und die Strategie der aggressiven Preisgestaltung zurück, mit der Ryanair ihre Marktposition in Europa weiter festigt. Betrachtet man die Zwölf-Monats-Basis (rollierend), so zeigt sich eine ebenfalls starke Wachstumsdynamik. Über die letzten zwölf Monate beförderte Ryanair insgesamt 205,7 Millionen Passagiere. Das ist ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber den 196,1 Millionen Fluggästen, die im entsprechenden Vorjahreszeitraum gezählt wurden. Auch in dieser Jahresbetrachtung blieb der Sitzladefaktor mit 94 Prozent stabil. Die Airline strebt weiterhin an, ihre Kapazitäten in den kommenden Jahren deutlich zu erweitern, wobei der Fokus auf der Boeing 737-Max-200 liegt, die eine höhere Sitzplatzkapazität bietet. Die positiven Verkehrsdaten untermauern die führende Rolle Ryanairs im europäischen Luftverkehrsmarkt, insbesondere im Segment der preisgünstigen Flüge. Die hohe Auslastung signalisiert zudem eine effiziente Nutzung der verfügbaren Kapazitäten, auch in der traditionell schwächeren Reisesaison des Spätherbstes.

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Swiss ernennt Dominik Jäggi zum neuen Leiter Flugbetrieb

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines (Swiss) hat Dominik Jäggi mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zum neuen Leiter Flugbetrieb ernannt. In dieser Schlüsselposition wird der 52-jährige Flugkapitän die Verantwortung für die operative Leitung und Koordination der gesamten Pilotenmannschaft der Airline übernehmen, die aktuell rund 1400 Flugzeugführer umfasst. Jäggi folgt auf Stefan-Kenan Scheib, der die Position seit September 2025 nicht mehr innehat und seither als Chief Operating Officer (COO) zur österreichischen Schwestergesellschaft Austrian Airlines gewechselt ist. Dominik Jäggi bringt umfassende Erfahrung und langjährige Zugehörigkeit zum Unternehmen in seine neue Rolle ein. Derzeit ist er als Fleet Chief Long-Haul bei Swiss tätig, wo er für die operative Koordination der gesamten Langstreckenflotte sowie das entsprechende Cockpit-Personal zuständig ist. Diese Funktion, die er seit Januar 2024 ausübt, umfasst die Steuerung komplexer Langstreckenabläufe. Zudem ist Jäggi weiterhin als aktiver Kapitän auf dem Langstreckenflugzeugmuster Boeing 777 im Einsatz. Der Weg Jäggis in die Luftfahrt begann nach seinem Studium als Ingenieur, bevor er im Jahr 2000 zur Flugschule der damaligen Swissair wechselte. Nach der Gründung von Swiss etablierte er sich innerhalb des Flugbetriebs und übernahm verschiedene Führungsaufgaben. Seine Ernennung durch die Swiss Geschäftsleitung unterstreicht die Strategie, wichtige Führungspositionen im operativen Bereich mit erfahrenem Personal aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die Verantwortung als Leiter Flugbetrieb ist zentral für die Aufrechterhaltung der Sicherheit, der Pünktlichkeit und der Effizienz des gesamten Flugbetriebs. Als größte Fluggesellschaft der Schweiz und Teil der Lufthansa Group spielt Swiss eine wichtige Rolle in der Luftfahrt Europas. Die Neubesetzung der Führungsposition ist für

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All-You-Can-Eat-Weihnachtsmarkt Wien: Lohnt es sich?

Vor wenigen Tagen sorgte die Ankündigung, dass es in diesem Jahr erstmals einen All-you-can-eat-Weihnachtsmarkt in Wien geben wird, für mediales Aufsehen. Zahlreiche Medien kündigten die Attraktion an, jedoch erwartet die Besucher vor Ort kein klassischer Weihnachtsmarkt wie beispielsweise vor dem Wiener Rathaus oder dem Schloss Schönbrunn. Seit 20. November 2025 und noch bis 6. Jänner 2025 wartet auf dem Areal des im Wiener Prater angesiedelten Lokals „Der Garten“ der eigenen Angaben nach erste All-Inclusive-Weihnachtsmarkt der österreichischen Bundeshauptstadt. Da diese für zahlreiche traditionelle Weihnachtsmärkte bekannt ist, sind die Erwartungen hoch. Die All-you-can-eat-Pauschale lockt sicherlich auch Personen an, die sehr genau wissen, dass Punsch, Glühwein, Langos und Co Jahr für Jahr teurer werden. Sechs Stände „Günstig“ ist der Besuch des All-you-can-eat-Weihnachtsmarkts allerdings nicht. Bis zu 45,90 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr können pro Erwachsenem anfallen. Bei Onlinebuchung muss ein Timeslot gebucht werden. Dieser dauert 2,5 Stunden. Während dieser Zeit können sämtliche Getränke und Speisen, ausgenommen jene, die deutlich als nicht inkludiert gekennzeichnet sind, nach dem Motto All-you-can-eat bzw. All-you-can-drink konsumiert werden. So oft man möchte kann man sich an den Ständen Nachschub holen. Und genau das ist auch das Thema, denn es gibt lediglich sechs Stände, die kreisrund angeordnet sind. Es sind auch keine Händler, die zum Beispiel Christbaumkugeln und sonstiges Dekorationsmaterial zum Kauf anbieten, vertreten. Viel mehr erinnert dieser so genannte Weihnachtsmarkt an eine Art kleines Streetfood-Festival mit dem Unterschied, dass eine Pauschale bezahlt wird und dann All you can Eat gilt. Die Auswahl der Speisen und Getränke ist nicht übermäßig groß, jedoch

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Flughafen Paderborn/Lippstadt begrüßt Aegean Airlines für Rhodos-Verbindung

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt (PAD) erweitert sein Flugangebot für den Sommerflugplan 2026 und nimmt erstmals die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines in sein Programm auf. Wie der Flughafen offiziell mitteilte, wird Aegean Airlines im Auftrag des Reiseveranstalters TUI die beliebte griechische Insel Rhodos anfliegen. Diese neue Kooperation erweitert die Auswahl an Flugpartnern am ostwestfälischen Regionalflughafen und stärkt die Anbindung an die griechischen Urlaubsdestinationen. Der Sommerflugplan von TUI ab Paderborn/Lippstadt beginnt traditionell Anfang Mai. Rhodos ist eine der wichtigsten griechischen Inseln im TUI-Portfolio. Bislang setzte TUI auf ihren griechischen Strecken ab Paderborn überwiegend auf die türkische Charterfluggesellschaft Freebird Airlines. Obwohl Aegean Airlines nun die Rhodos-Flüge übernimmt, wird Freebird Airlines auf den anderen griechischen Destinationen des Reiseveranstalters ab Paderborn weiterhin eingesetzt. Dies deutet auf eine gezielte Diversifizierung der Flugpartner durch TUI hin. Aegean Airlines, die größte griechische Fluggesellschaft und Mitglied der Star Alliance, ist bekannt für ihren hohen Servicestandard und eine moderne Flotte. Die Aufnahme von Paderborn/Lippstadt in das Streckennetz der Airline markiert einen wichtigen Schritt für den Regionalflughafen, da er damit eine renommierte Linienfluggesellschaft als Partner gewinnt. Rhodos ist als viertgrößte Insel Griechenlands ein äußerst beliebtes Ziel für Sommerurlauber, die dort Sonne, Strände und historische Stätten suchen. Die neue Verbindung unterstreicht die Bedeutung des Flughafens Paderborn/Lippstadt als wichtiger Abflughafen für Urlaubsreisen in der Region Ostwestfalen-Lippe und den angrenzenden Gebieten. Die Zusammenarbeit mit einem global agierenden Reiseveranstalter wie TUI und einer Qualitäts-Airline wie Aegean Airlines sichert den Reisenden eine attraktive und direkte Anbindung an eine der wichtigsten Urlaubsregionen im Mittelmeer.

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Das Triebwerksproblem: Hohe finanzielle Belastung für ITA Airways

Die italienische Nationalfluggesellschaft ITA Airways sieht sich aufgrund der anhaltenden Triebwerksprobleme beim Hersteller Pratt & Whitney mit erheblichen finanziellen Einbußen konfrontiert. Das Unternehmen beziffert den geschätzten Schaden über die nächsten fünf Jahre auf 150 Millionen Euro. Der tägliche Ausfallschaden beläuft sich nach Schätzungen der Airline auf rund 82.000 Euro. Hintergrund ist der notwendige Austausch und die Inspektion von Triebwerken des Typs PW1000, was derzeit fast ein Drittel der Flotte des Unternehmens stilllegt. Die Fluggesellschaft prüft derzeit rechtliche Schritte gegen den Triebwerkshersteller, um die Verluste geltend zu machen. Die betroffenen Triebwerke der PW1000-Serie, auch bekannt als Geared Turbofan (GTF), sind für ihre höhere Treibstoffeffizienz bekannt, stehen jedoch seit Längerem im Zentrum einer umfangreichen Rückrufaktion. Pratt & Whitney, eine Tochtergesellschaft von RTX Corporation, hatte festgestellt, dass bestimmte Triebwerksteile aus einer fehlerhaften Pulverlegierung gefertigt wurden, was zu mikroskopisch kleinen Verunreinigungen führen kann. Dies erfordert eine außerplanmäßige Entfernung und Inspektion der betroffenen Komponenten, insbesondere der Hochdruckturbinenscheiben, die im schlimmsten Fall zu einem Triebwerksausfall führen können. Für ITA Airways, die eine Flotte von 101 Flugzeugen betreibt, ist die Situation besonders prekär. Die PW1000-Triebwerke kommen bei insgesamt 52 Flugzeugen der Airline zum Einsatz. Aktuell sind 22 Flugzeuge, was etwa 28 Prozent der Gesamtflotte entspricht, aufgrund dieser Triebwerksproblematik außer Betrieb. Die Stilllegung dieser signifikanten Anzahl von Flugzeugen beeinträchtigt die operative Planung massiv und zwingt das Unternehmen zur Stornierung von Flügen und zur Reduzierung von Frequenzen. Die überwiegende Mehrheit der betroffenen Flugzeuge bei ITA Airways sind die modernen Mittelstreckenjets der Airbus A320neo-Familie, insbesondere die A320neo und A321neo, sowie

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Einschränkungen im Bahnverkehr zum Flughafen München: Bauarbeiten legen S1-Strecke lahm

Reisende zum und vom Flughafen München (MUC) müssen sich im Dezember 2025 auf erhebliche Einschränkungen und längere Fahrzeiten einstellen. Aufgrund umfangreicher Gleisbauarbeiten wird die wichtige Bahnstrecke über Neufahrn für knapp zwei Wochen, vom 1. bis zum 12. Dezember, stark beeinträchtigt. Von der Streckensperrung sind sowohl die S-Bahn-Linie S1, die einen zentralen Zubringer zum Flughafen darstellt, als auch diverse Regionalzugverbindungen betroffen. Die Deutsche Bahn (DB) hat einen komplexen Ersatzverkehr eingerichtet, der auf Busse und alternative S-Bahn-Linien setzt, um die Anbindung des Flughafens aufrechtzuerhalten. Für Passagiere, die aus München kommen oder dorthin reisen möchten, wird dringend empfohlen, primär auf die S-Bahn-Linie S8 auszuweichen. Diese verkehrt auf einer südlichen Route, die über Ostbahnhof, Ismaning und den Besucherpark zum Flughafen führt, und ist von der aktuellen Sperrung nicht direkt betroffen. Die Bauarbeiten konzentrieren sich auf den nördlichen Ast der S-Bahn-Anbindung, der üblicherweise von der S1 bedient wird und die Gemeinden im Nordwesten Münchens an den Flughafen anbindet. Phase I der Sperrung: Logistische Herausforderungen ab Lohhof Die erste Phase der Gleisbauarbeiten beginnt am Montag, den 1. Dezember, und führt zu einer Streckensperrung mit Ersatzverkehr zwischen Lohhof und dem Flughafen. Dies umfasst sämtliche Haltepunkte entlang dieser Teilstrecke. Um die Beförderungskapazität auf dieser essenziellen Route zu gewährleisten, setzt die Deutsche Bahn auf ein zweigeteiltes Ersatzverkehrskonzept: Ausweitung der Sperrung: Feldmoching als neue Endstation Ab dem 7. Dezember wird die Streckensperrung weiter ausgeweitet und beginnt bereits in Feldmoching. Die Umstellung erfordert eine weitere Anpassung der Ersatzverkehrslogistik. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die erwarteten Verzögerungen und Engpässe im Pendler- und

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Austrian Airlines nimmt Dubai-Flüge nach zehnjähriger Pause wieder auf

Austrian Airlines (AUA) hat am Montagabend die Wiederaufnahme ihrer Direktflüge zwischen Wien und Dubai gefeiert. Nach einer zehnjährigen Unterbrechung bedient die Lufthansa-Tochter die Strecke bis Ende März 2026 im Rahmen eines als „Dubai Deal“ bezeichneten saisonalen Angebots fünfmal wöchentlich. Zum Einsatz kommt dabei die Kurz- und Mittelstreckenflotte des Typs Airbus A320neo. Die Wiederaufnahme wurde am Flughafen Wien (VIE) mit einer Gate-Veranstaltung gefeiert. Flughafenchef Julian Jäger und AUA-CEO Annette Mann verabschiedeten den Erstflug OS89, der Vertreter der Tourismusbranche und Medien an Bord hatte. Jäger hob die Bedeutung der Verbindung hervor und betonte, dass Dubai eines der wichtigsten Ziele für den österreichischen Markt sei und die Wiederaufnahme den Wachstumskurs des Flughafens und die Stärkung des Standorts Wien bestätige, insbesondere aufgrund der seit Jahren hohen Wachstumsraten im Nahen Osten. AUA-CEO Annette Mann erklärte, die starke Nachfrage und die zufriedenstellende Buchungslage zeigten, dass das Konzept einer „schlanken Flugzeugflotte und eines günstigen Preises“ funktioniere. Durch den Einsatz des A320neo, der primär für europäische Strecken konzipiert ist, nutzt die Fluggesellschaft die Kapazitäten im Winterflugplan optimal aus. Der Flug, der rund fünfeinhalb Stunden dauert, wird montags, mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags angeboten. Das Passagiererlebnis an Bord des A320neo wurde speziell für die längere Flugzeit nach Dubai angepasst. Die Gäste erhalten unter anderem Decken und Kissen sowie spezielle Annehmlichkeiten-Sets im Dubai-Design, die unter anderem praktische Hüllen für Mobiltelefone und Rätselbücher enthalten. Das Verpflegungsangebot an Bord setzt auf die „österreichische Melangerie“, wobei 85 Prozent der Produkte aus Österreich stammen. Zudem wird ein kostenloser Vorbestellservice mit 10 Prozent Rabatt auf

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