Jan Gruber

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Jan Gruber

Inlandsflüge: Trade Air verschiebt Wiederaufnahme erneut

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air verschiebt die Wiederaufnahme der subventionierten Inlandsflüge erneut. Es handelt sich bereits um die vierte Verzögerung binnen weniger Monate. Als neuen Termin nennt Trade Air nun den 15. August 2022. Zuletzt war geplant, dass ab 1. August 2022 mit einer angemieteten Saab 340 wieder innerhalb Kroatiens geflogen werden soll. Anfang Mai 2022 hat man die PSO-Flüge eingestellt, da es keine neue Vereinbarung zwischen dem Staat und dem Carrier gegeben hat. Die Regierung hat das Auswahlverfahren, an dem ohnehin nur Croatia Airlines und Trade Air teilgenommen hatten, stark verzögert. Man hatte die Hoffnung, dass sich auch andere Fluggesellschaften um die subventionierten Strecken bewerben. Diese erfüllte sich aber nicht, so dass den beiden Carriern erneut der Zuschlag erteilt wurde. Bislang sind die neuen Verträge aber noch nicht unterschrieben wurden. Das soll laut Trade Air die Ursache für den bereits viermal nach hinten verschobenen Termin für die Wiederaufnahmen sein. Am Beispiel von Griechenland befasst sich dieser Artikel explizit mit dem Thema gemeinwirtschaftliche Flüge (PSO).

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Chaos in Heathrow: Air Algérie zieht teilweise nach Stansted um

Die Fluggesellschaft Air Algérie hat, zumindest teilweise, die Schnauze voll von den chaotischen Zuständen am Flughafen London-Heathrow. Man hat damit begonnen das Flugangebot teilweise nach Stansted zu verlegen. Ganz freiwillig hat man diesen Schritt aber nicht gesetzt, denn man ist von der täglichen Fluggastobergrenze, die das Heathrow-Management als Reaktion auf den akuten Personalmangel eingeführt hat, betroffen. Bereits in der vergangenen Woche hat man einzelne Umläufe nach Stansted umgeleitet. Die ersten Flüge, die verlegt wurden, waren der Flug Algier-London Heathrow am 22. Juli und der Rückflug am folgenden Tag. Derzeit ist vorgesehen, dass bis mindestens 31. Juli 2022 nahezu alle Flüge von/nach Stansted durchgeführt werden. Der Carrier fordert in sozialen Medien die Passagiere dazu auf, dass diese direkt zu diesem Airport kommen sollen. In einem offiziellen Statement schreibt ein Sprecher von Air Algérie: „Infolge der einseitigen Maßnahme des Flughafens London Heathrow, die allen Fluggesellschaften, die auf der Plattform tätig sind, eine Beschränkung des Verkehrs und der Flugbewegungen auferlegt, ist Air Algérie gezwungen, ab dem 22. Juli 2022 einen Teil ihrer Aktivitäten zum Flughafen Stansted zu verlegen“.

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Auch Wien betroffen: Wizz Air fährt viele VFR-Strecken zurück

Der so genannte VFR-Verkehr gilt als wichtiges Standbein des Billigfliegers Wizz Air. Allerdings musste der Carrier bereits zahlreiche typische Routen in diesem Segment temporär aussetzen bzw. die Frequenzen zurückfahren. Auch am Flughafen Wien-Schwechat sind einige Strecken betroffen. Beispielsweise stellt man die erst kürzlich aufgenommenen Flüge nach Kukes (Albanien) temporär ein. Ein fixer Termin für die Wiederaufnahme steht noch nicht fest. Eine Sprecherin betonte, dass man an der Präsenz an diesem Airport, der sich nahe dem Kosovo befindet, festhalten wird. Auch die Destination Pristina, die während der Corona-Pandemie zeitweise das einzige Ziel, das man ab Wien bedient hatte, war, kommt es zu temporären Kürzungen. Die Anzahl der Flugfrequenzen fährt man vorerst mitunter stark zurück. Ebenso betroffen ist das Ziel Nis in Serbien. „Einzelfälle“ sind das aber nicht, denn aufgrund von akutem Personalmangel reduziert man die Präsenz auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens zum Teil enorm. Beispielsweise hat man schon Anfang des Monats bekanntgegeben, dass man übergangsweise nicht von Pristina nach Dortmund und Rom, von Tuzla nach Mailand, von Ljubljana nach Charleroi, von Ohrid nach Dortmund und von Belgrad nach Billund fliegen wird. Im Herbst wird man die Flüge zwischen der serbischen Hauptstadt und Vaxjo sowie Larnaka temporär einstellen. In Kürze setzt Wizz Air auch an weiteren Airports den Rotstift an. Vaxjo wird man auch von Tuzla aus temporär einstellen. In Skopje sind die Ziele Basel, Köln, Göteborg und Friedrichshafen von Reduktionen betroffen. Ab Belgrad fährt man die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Dortmund und Malmö weiter zurück. Kopenhagen und Köln werden

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Mangels Fuel Hedging: Wizz Air fliegt 452,4 Millionen Euro Quartalsverlust ein

Die stark gestiegenen Treibstoffkosten und das bislang nicht vorhandene Fuel Hedging machen sich in den jüngsten Quartalszahlen des Billigfliegers Wizz Air deutlich bemerkbar. Man konnte zwar die Anzahl der beförderten Passagiere deutlich steigern, jedoch flog man gleichzeitig einen exorbitant hohen Verlust ein. Auf den ersten Blick konnte Wizz Air im am 30. Juni 2022 abgelaufenen zweiten Quartal des Jahres 2022 stark von der angezogenen Nachfrage profitieren. Man hatte in diesem Zeitraum rund 12,2 Millionen Fluggäste an Bord und damit um 312,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung lag bei 84,7 Prozent. Der Billigflieger konnte also deutlich zulegen und befindet sich auf Wachstumskurs. Der Umstand, dass man sich mit dem Beginn der Corona-Pandemie für den Ausstieg aus dem Fuel Hedging entschieden hat, kommt dem Lowcoster nun richtig teuer zu stehen. Der Carrier muss den jeweils tagesaktuellen Pumpenpreis bezahlen und somit deutlich mehr als der Mitbewerber Ryanair, der sich mit rund 65 U.S.-Dollar pro Kerosineinheit abgesichert hat. Erst kürzlich gab die Geschäftsleitung der Wizz Air Group bekannt, dass man die Fuel-Hedging-Geschäfte wiederaufgenommen hat, aber das kommt reichlich zu spät. Die Folge daraus: Trotz des Umstands, dass man im direkten Vergleich mit dem Vorjahresquartal den Umsatz von 199 Millionen Euro auf 808,8 Millionen Euro steigern konnte, erdrücken die hohen Treibstoffkosten den Carrier regelrecht. Man schrieb allein im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 452,5 Millionen Euro. Das Ausmaß des Fehlbetrags ist fast ausschließlich auf das verpasste Fuel Hedging und somit die stark gestiegenen Kerosinpreise zurückzuführen. „Während wir

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Swiss will im Jänner 2023 zur Normalität zurückkehren

Die Fluggesellschaft Swiss will bis Jänner 2023 alle Maßnahmen, die aufgrund der Coronapandemie eingeführt wurden, aufheben. Derzeit geht man davon aus, dass bis dahin der Flugbetrieb wieder vollständig regulär durchgeführt werden kann. Das Wiedererreichen der Fluggastzahlen, die man vor der Krise hatte, steht allerdings noch aus. Wie viele andere Airlines auch führte Swiss unmittelbar nach dem Beginn der Pandemie zahlreiche Maßnahmen ein, die die Kosten massiv senken sollten. Man ist der Ansicht, dass sich diese bezahlt gemacht haben und kündigt an, dass man voraussichtlich im Jänner 2023 die letzten Einschränkungen aufheben wird. Es geht dabei um noch immer praktizierte Lohnkürzungen. „Zwei Jahre Kurzarbeit, Krisenbewältigungsvereinbarungen und Restrukturierungen in Verbindung mit einem sehr anspruchsvollen Flugbetrieb haben allen Mitarbeitenden viel abverlangt. Vor diesem Hintergrund und angesichts der sich allmählich erholenden Nachfrage nach Flugreisen halten wir es für richtig, die in der Schweiz vereinbarten Maßnahmen zur Krisenbewältigung ab Anfang nächsten Jahres schrittweise aufzuheben“, so Firmenchef Dieter Vranckx.

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Regierungskrise: ITA-Verkauf ins Stocken geraten

Die aktuelle Regierungskrise in Italien führt dazu, dass der geplante Verkauf von ITA Airways – zumindest vorläufig – erheblich ins Stocken geraten ist. Der Carrier will den Prozess so rasch wie möglich wieder in Gang bringen, jedoch bremst man im Wirtschaftsministerium massiv. Eigentlich wollte der mittlerweile zurückgetretene Ministerpräsident Mario Draghi, der bis zur Bildung einer neuen Regierung nur noch kommissarisch im Amt ist, bereits vor rund zwei Wochen verkünden mit welchem Interessenten man in exklusive Verhandlungen treten wird. Die größten Chancen wurden der Bietergemeinschaft MSC/Lufthansa eingeräumt. Allerdings führte die Regierungskrise dazu, dass es dazu bislang nicht gekommen ist. Air France-KLM und Delta versuchen nun doch noch zum Zug zu kommen. Italien wird am 25. September 2022 Neuwahlen vollziehen. Laut einem Medienbericht der Tageszeitung „La Repubblica“ ist man sich im Wirtschaftsministerium nicht einig, ob der Verkauf noch unter der nunmehrigen Übergangsregierung in die Wege geleitet werden darf oder aber eine neue Regierung abgewartet werden muss. Jedenfalls kann der ursprünglich gesteckte Zeitplan definitiv nicht mehr eingehalten werden. ITA Airways könnte diesen Prozess möglicherweise beschleunigen, in dem eine zusätzliche Kapitalanforderung getätigt wird. Dabei handelt es sich um weitere 400 Millionen Euro, die die Regierung bereitstellen müsste. Der Vorstand der Fluggesellschaft berät ab 28. Juli 2022 über dieses Vorhaben.

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Erstes Halbjahr 2022: Skyguide sieht deutliche Erholung

Die schweizerische Flugsicherung Skyguide verzeichnete im ersten Halbjahr 2022 einen deutlichen Zuwachs. Nach Instrumentenflugregeln wurden 522.006 Flüge im Luftraum der Eidgenossenschaft sowie in den von Skyguide verwalteten delegierten Gebieten gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 156,7 Prozent. Allerdings lag man um 17,3 Prozent unter dem Aufkommen, das Skyguide im ersten Halbjahr 2019 hatte. insbesondere seit Beginn der Sommersaison, und erreichte am Ende des ersten Halbjahres 90 Prozent des Verkehrsaufkommens von 2019 (im Vergleich zum Vormonat). 97,7 Prozent aller von Skyguide kontrollierten Flüge waren pünktlich, was 0,5 Prozentpunkte über der Pünktlichkeit des ersten Halbjahres 2019 liegt. Die Ukraine-Krise hatte keine Auswirkungen auf die Verkehrsströme durch die Schweiz und führte somit weder zu einer Zunahme noch zu einem Rückgang des Verkehrs.

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Fehler der Flugsicherung des Iran: Piloten verhindern Zusammenstoß zweier PIA-Flüge

Im Luftraum des Iran sind sich zwei Verkehrsflugzeuge von Pakistan International Airlines gefährlich nahe gekommen. Aufgrund eines Fehlers der Flugsicherung näherten sich die beiden Maschinen auf eine Entfernung von nur 1.000 Fuß an. Sowohl das lokale ATC als auch der Carrier haben den Vorfall am Dienstag bestätigt. Die Flugsicherung des Iran wies PIA-Flug 268, der sich auf dem Weg nach Peshawar befand, die Flughöhe von 20.000 Fuß zu. Zuvor befand sich die Maschine auf 36.000 Fuß Flughöhe. Allerdings befand sich zeitgleich PIA-Flug 211, auf dem Weg nach Dubai, auf einer Höhe von 35.000 Fuß und damit in unmittelbarer Nähe. Der Abstand betrug zeitweise nur 1.000 Fuß, wie Pakistan International Airlines offiziell bestätigte. Dass es zu keiner Katastrophe gekommen ist, verdanken die Crews und Passagiere der Aufmerksamkeit der Piloten und dem Kollisionsvermeidungssystem. Nachdem dieses ausgelöst hatte, weigerten sich die Flugzeugführer des höher fliegenden PIA-Flugzeuges die Anweisung der Flugsicherung zu befolgen. Auch jene des tieferliegenden Fluges reagierten und senkten ihre Flughöhe umgehend ab. Somit hat sich erneut gezeigt, dass aufmerksame Piloten für die Flugsicherung unbedingt notwendig sind, denn diese können Fehler der Flugsicherung kompensieren. Erst kürzlich gab es einen vergleichbaren Vorfall im Luftraum der Türkei, der auch nur deshalb keine Katastrophe wurde, weil die Flugzeugführer richtig reagiert haben und eine Anweisung des ATC verweigert haben. Nur so konnte ein Crash in der Luft verhindert werden. Pakistan International Airlines ist allerdings stinksauer auf die Flugsicherung des Iran. Ein Sprecher erklärte unter anderem, dass aus Sicht der Fluggesellschaft die ATC dem Peshawar-Flug auf keinen

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Ab Sotschi: Aeroflot Group nimmt Dubai mit Sukhoi SSJ-100 auf

Die russische Aeroflot Group reaktiviert mit Wirksamkeit zum 3. August 2022 die Flugverbindungen zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Vom vor einiger Zeit in Sotschi eingerichteten Mini-Hub aus wird die Tochtergesellschaft Rossiya täglich nach Dubai fliegen. Als Fluggerät kommen Sukhoi Superjet SSJ-100 zum Einsatz. Zubringer werden unter anderem ab St. Petersburg angeboten. Ab Moskau-Scheremetjewo ist jeweils ein zusätzlicher Umstieg in St. Petersburg, Jekaterinburg, Tjumen oder Nischni Nowgorod notwendig. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Aeroflot Group die Destination Dubai ab der russischen Hauptstadt derzeit nur mit zwei Umstiegen anbietet. Der von Rossiya durchgeführte Flug SU 6781 wird nachts durchgeführt. Die Maschinen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 verlassen Sotschi jeweils gegen 0 Uhr 35 Lokalzeit und erreichen Dubai um 5 Uhr 35. Die Rückflüge SU 6782 heben um 08 Uhr 45 in der Golfstadt ab und erreichen die Stadt am Schwarzen Meer gegen 11 Uhr 35. Interessanterweise bietet Aeroflot in diese Flugrichtung das Ziel Moskau mit nur einem Umstieg in Sotschi an.

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United Airlines übernimmt zehn Flugzeuge später

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines wird sieben Boeing 737-Max und drei Boeing 787-10, die heuer zur Auslieferung angestanden wären, erst nächstes Jahr übernehmen. Dies geht aus dem jüngsten Quartalsbericht des Carriers hervor. Das hat zur Folge, dass United plant heuer 43 Boeing 737 Max sowie fünf B787-10 zu übernehmen. Bei zuletzt genanntem Maschinentyp ist dies aber nicht in Stein gemeißelt, denn es notwendige grüne Licht der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde FAA steht noch aus. „Wir erwarten derzeit bereinigte Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2022 in Höhe von etwa 5,2 Mrd. U.S.-Dollar, die in dem Maße niedriger ausfallen werden, wie weniger Flugzeuge tatsächlich ausgeliefert werden“, sagte Finanzvorstand Gerald Laderman.

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