Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Seychelles konnte das Insolvenzverfahren verlassen

Die ehemalige Etihad-Airways-Beteiligung Air Seychelles konnte am 14. November 2022 das Insolvenzverfahren verlassen. Dieses hatte man im Oktober 2021 beantragt, um den Carrier neu aufstellen zu können Laut Verkehrsministerium hat der vom Gericht eingesetzte Sonderverwalter seine Arbeit beendet, so dass Air Seychelles wieder unter der der Führung des Managements steht. Zwischen der Regierung und Etihad Airways war es zu Unstimmigkeiten gekommen. Der Konzern aus Abu Dhabi trimmte den Carrier stark auf Expansion, so dass dieser einen beträchtlichen Schuldenberg anhäufte. Letztlich ging die 40-prozentige Beteiligung zurück an die Regierung der Seychellen. Allerdings versuchte EA Partners die Schulden, die aus einer Anleihe resultierten, geltend zu machen. Im August 2021 gipfelte dies in einem Antrag auf Liquidation von Air Seychelles. Der Carrier war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage die Schulden gänzlich zurückzubezahlen, weshalb man sich in ein Insolvenzverfahren begeben hat. Dieses führte auch dazu, dass die Gläubiger einer 66,67-prozentigen Reduktion ihrer Forderungen zugestimmt hatten. Nach Bezahlung des Vergleichs wurde der Antrag auf Liquidation im Mai 2022 zurückgezogen. Die Mittel wurden zumindest teilweise von der Regierung bereitgestellt. Weiters gewährte diese einen Kredit in der Höhe von 13 Millionen U.S.-Dollar. Dieser hat eine Laufzeit von sechs Jahren.

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Passagierzahlen: Dresden und Leipzig im Aufwind

Die deutschen Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle konnten im Oktober 2022 das höchste Passagieraufkommen seit dem Beginn der Corona-Pandemie verzeichnen. Die Geschäftsführung der MDF AG vertritt die Ansicht, dass der Aufwärtstrend weiter anhaltend ist. Den Flughafen Leipzig/Halle nutzten im Oktober 219.556 Fluggäste, das waren 38 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Oktober zählte der Airport insgesamt 1.379.165 Passagiere, 147 Prozent mehr als im Jahr 2021. Der Flughafen Dresden begrüßte im Oktober 107.271 Passagiere. Damit steigerte sich das Aufkommen um 44 Prozent zum Vorjahresmonat. Insgesamt nutzten von Januar bis Oktober 740.080 Passagiere den Flughafen der Landeshauptstadt, 170 Prozent mehr als im Vorjahr 2021.

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UFO-Mitglieder nehmen Lufthansa-Tarifabschluss an

Die von der Gewerkschaft UFO vertretenen Lufthansa-Flugbegleiter haben den Tarifabschluss vom 1. November 2022 mit einer 86,6-prozentigen Mehrheit angenommen. Die Abstimmung endete am Donnerstag. Vorgesehen ist unter anderem, dass der Krisentarifvertrag beendet wird, die Funktionszulagen um bis zu 30 Prozent angehoben werden, die Spesen um 20 Prozent erhöht werden und die Löhne um etwa 12 Prozent nach oben geschraubt werden. Weiters soll ein Teilzeitmodell abgeschafft werden.  „Wir freuen uns sehr über die große Zustimmung unserer Mitgliedschaft. Das bestätigt auch unsere Einschätzung, dass wir hier ein gutes und ausgewogenes Tarifergebnis erreichen konnten, bei dem alle Mitarbeiter der Lufthansa-Kabine erst einmal nur gewinnen können. Denn die Vergütungserhöhungen wurden nicht mit teuren Zugeständnissen „erkauft“, so Stefan Schwerthelm, UFO-Vorstand für Tarifpolitik.

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Für Tui: Enterair stationiert Boeing 737-800 in Karlsruhe/Baden-Baden

Die polnische Fluggesellschaft Enterair wird im Sommerflugplan 2023 eine Boeing 737-800 auf dem deutschen Airport Karlsruhe/Baden-Baden stationieren. Mit dieser Maschine wird man im Auftrag von Tui Charterflüge zu diversen Ferienzielen durchführen. Derzeit ist geplant, dass der Mittelstreckenjet ab Anfang Juni 2023 auf dem Baden-Airpark stationiert werden soll. Dem aktuellen Stand der Dinge nach sollen für den Reiseveranstalter insgesamt sechs Ferienziele bedient werden. Derzeit ist der Einsatz von Enterair saisonal angelegt und zunächst für den Sommerflugplan 2023 befristet. Mit Boeing 737-800 von Enterair sollen Tui-Gäste je einmal pro Woche nach Fuerteventura und Gran Canaria geflogen werden. Zwei wöchentliche Rotationen sind nach Kos und Rhodos geplant. Nach Heraklion soll es dreimal pro Woche gehen. Palma de Mallorca wird mit fünf Umläufen am häufigsten angesteuert werden.

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Urteil im MH17-Prozess: Lebenslange Haft in Abwesenheit

Ein niederländisches Gericht hat mehr als acht Jahre nach dem Abschuss von Malaysia-Airlines-Flug MH17 drei angeklagte Personen zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die Entscheidung des Strafgerichts hat aber einen Haken: Verhandelt wurde in Abwesenheit der Angeklagten, denn man weiß nicht wo diese sich momentan aufhalten. Es ist auch vollkommen ungewiss, ob die in den Niederlanden zu lebenslangen Haftstrafen verurteilten Personen jemals ins Gefängnis müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Russland Amtshilfe leistet oder gar ausliefern wird, ist sehr niedrig. Daher hat das am Donnerstag verkündete Urteil vorerst eher symbolischen Charakter. Der vierte Angeklagte wurde – ebenfalls in Abwesenheit – freigesprochen. Am 17. Juli 2014 wurde Flug MH17 über der Ostukraine abgeschossen. Dadurch sind etwa 298 Personen ums Leben gekommen. Da sich überdurchschnittlich viele niederländische Staatsbürger an Bord befunden haben und die Maschine in Amsterdam-Schiphol gestartet ist, hat die Justiz der Niederlande die Strafverfolgung übernommen. Drei von vier Angeklagten haben den Prozess ignoriert Das Gericht hat entschieden, dass die russischen Staatsbürger Igor Girkin und Sergej Dubinski sowie der Ukrainer die Schuld für den Abschuss tragen. Hingegen wurde der Russe Oleg Pulatow freigesprochen. Wie bereits erwähnt: Die vier Angeklagten haben zu keinem Zeitpunkt persönlich am seit März 2020 laufenden Verfahren teilgenommen. Pulatow hat sich wenigstens durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen, jedoch haben die drei anderen Personen das Verfahren komplett ignoriert. Zum Zeitpunkt des Abschusses hatten die Angeklagten hohe Positionen bei den prorussischen Separatisten in der Osukraine. Der ehemalige Geheimdienstoffizier Girkin fungierte als Kommandant im Donbass. Seine „rechte Hand“, Dubinski war vormals Offizier bei der Armee

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British Airways nimmt Heathrow-Cincinnati auf

Mit Cincinnati wird das IAG-Konzernmitglied British Airways eine weitere Destination in den Vereinigten Staaten von Amerika aufnehmen. Diese soll ab 5. Juni 2023 ab London-Heathrow bedient werden. Das Unternehmen hat angekündigt, dass man während dem Sommer 2023 fünf wöchentliche Umläufe anbieten wird. In der Winterflugplanperiode 2023/24 reduziert man auf vier Kurspaare pro Woche. Es handelt sich um das USA-Ziel Nummer 27, das von British Airways selbst angesteuert wird.

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Eurowings Discover erstmals am Kruger Mpumalanga International Airport gelandet

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover ist am 16. November 2022 erstmals auf dem Kruger Mpumalanga International Airport gelandet. Der Premierenflug war unter der Flugnummer 4Y142 unterwegs. Eurowings Discover ist die erste internationale Fluggesellschaft überhaupt, die den Linienbetrieb zum Kruger Mpumalanga International Airport aufgenommen hat. Ganzjährig fliegen wir ab sofort bis zu dreimal die Woche in den Kruger National Park, mit einem kurzen Zwischenstopp in Windhoek. Victoria Falls wird dann im Sommerflugplan ebenfalls wieder mit bis zu drei Frequenzen aufgenommen. Die neue Destination ist auch das erste Ziel von Eurowings Discover in Südafrika.

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Spicejet steckt tief in den roten Zahlen

Trotz enorm hoher Nachfrage steckt die indische Billigfluggesellschaft Spicejet tief in den roten Zahlen. Der Carrier hat kürzlich die Finanzzahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht und musste einen Verlust in der Höhe von 103 Millionen U.S.-Dollar ausweisen. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass das miese Ergebnis auf die stark gestiegenen Treibstoffkosten sowie den Wertverlust der Indischen Rupien gegenüber dem in der Luftfahrt dominierenden U.S.-Dollar zurückzuführen ist. Allerdings hat man auch innerbetrieblich zahlreiche Fehler gemacht, die dazu geführt haben, dass man tiefrote Zahlen verkünden musste. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum, der stark von Corona-Einschränkungen geprägt war, lag das Minus „nur“ bei 70 Millionen U.S.-Dollar. Trotz des Umstands, dass man im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um 46 Prozent auf rund 240 Millionen Euro steigern konnte, sind die Kosten regelrecht aus dem Ruder gelaufen. Allerdings ist Spiecejet kein Einzelfall. Auch Mitbewerber wie Indigo und Air India leiden unter der massiv gestiegenen Treibstoffkosten. Zusätzlich gestaltet sich der Umstand, dass fast alle Tickets in Indischen Rupien abgerechnet werden, aber viele Kosten, insbesondere für Ersatzteile, in U.S.-Dollar bezahlt werden müssen, nicht gerade hilfreich. Es wird damit gerechnet, dass zahlreiche indische Fluggesellschaften das Jahr 2023 mit tiefroten Zahlen abschließen werden. Der eine oder andere Anbieter hat bereits Staatshilfen beantragt. Trotz enorm hoher Nachfrage steckt die indische Billigfluggesellschaft Spicejet tief in den roten Zahlen. Der Carrier hat kürzlich die Finanzzahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht und musste einen Verlust in der Höhe von 103 Millionen U.S.-Dollar ausweisen. Die Geschäftsleitung ist

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Klagenfurt: Ryanair nimmt Alicante und Palma de Mallorca auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt ab Klagenfurt im Sommerflugplan 2023 die Destinationen Alicante und Palma de Mallorca auf. Weiters wird die London-Stansted-Strecke fortgeführt. Auf die Balearen-Insel geht es ab 27. März 2023 vorerst dreimal pro Woche. Die Durchführung der Flüge erfolgt an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag. Alicante soll ab 3. Mai 2023 angeboten werden. Die Durchführung erfolgt jeweils mittwochs und sonntags. London-Stansted, das bereits im Winterflugplan 2022/23 angeflogen wird, will Ryanair auch in der warmen Jahreszeit anbieten. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag erfolgen.

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Deutschland hat A350-Regierungsjet übernommen

Am Mittwoch hat Lufthansa Technik den Regierungsjet „Konrad Adenauer“, ein Airbus A350-900, offiziell übergeben. Die Maschine trägt das Kennzeichen 10+01 und wurde mit einer so genannten Regierungskabine ausgerüstet. Die nicht mehr benötigten Teile macht die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer Auktion zu Geld. Siemtje Möller (SPD), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung, taufte das Flugzeug feierlich auf den Namen des ehemaligen Bundeskanzlers „Konrad Adenauer“, in Anwesenheit dessen gleichnamigen Enkels.

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