Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommer 2023: Swiss stockt Graz-Zürich auf

Im Sommerflugplan 2023 wird die Fluggesellschaft Swiss den Grazer Flughafen häufiger an ihr Drehkreuz Zürich-Kloten anbinden. Die Route, die derzeit an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Embraer 190-E2 bzw. Airbus A220 bedient wird, soll aufgestockt werden. Mit Wechsel auf die Sommerperiode 2023 bietet der Carrier diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag an. Während die Verbindungen an Montagen und Freitagen im Regelfall mit Airbus A220-300 von Swiss bzw. Air Baltic durchgeführt werden sollen, kommen mittwochs Embraer 190-E2 von Helvetic Airways zum Einsatz. Die schweizerische Fluggesellschaft stockt damit die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen zwischen Graz und Zürich um 50 Prozent auf. Das soll es Umsteigern ermöglichen das Drehkreuz von Swiss besser nutzen zu können. Swiss bestätigte die bevorstehende Aufstockung dieser Route und schließt nicht aus, dass mittelfristig weitere Kurspaare dazu kommen könnten. Einen „Zeitplan“ gibt es dafür aber noch nicht.

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Rekord: Gunther Pitterka „sammelte“ 1.582 Flughäfen

Eigentlich ist Gunther Pitterka „Vollblut-Eisenbahner“, denn er ist Inhaber und Geschäftsführer der Salzburger Eisenbahn Transport Logistik GmbH. Die private Bahngesellschaft ist nicht im Personenverkehr aktiv, sondern befördert Güter kreuz und quer durch Europa. Mittlerweile besitzt man zahlreiche Diesel- und Elektrolokomotiven und beschäftigt weit über 200 Mitarbeiter. Pitterka, der ursprünglich unter Flugangst litt, hat aber auch „Kerosin im Blut“. In seiner Freizeit „sammelt“ er nämlich Flughäfen. Er hat sich irgendwann zum Ziel gesetzt, dass er jener Mann werden möchte, der auf den meisten Airports gestartet oder gelandet ist. Als Referenz dient dazu die Statistik auf Flugstatistik.de. Auf diesem Portal protokolliert der Vielflieger seine Reisen und war bislang die Nummer Zwei. Das spornte den Salzburger, der in seiner „fliegerischen Karriere“ mit 743 unterschiedlichen Airlines, 566 Flugzeugtypen in 188 Länder auf sechs Kontinenten geflogen ist, an. Er wollte den Rekord von 1581 Airports knacken und tat das am Samstag auch. Dazu charterte Pitterka eine Let 410 der tschechischen Silver Air auf der Strecke vom slowenischen Portoroz zum italienischen Flugplatz Venedig-Lido. Somit „sammelte“ der Salzburger zwei weitere Airports, auf denen er zuvor nicht war, und stellte ist nun neuer Rekordhalter bei Flugstatistik.de. Über die Jahre hinweg nutzte er insgesamt 1.582 unterschiedliche Flughäfen. Bemerkenswerte Flugstatistik Die Statistik von Gunther Pitterka weist einige bemerkenswerte Details auf: Mit 502 Flügen war er besonders häufig mit Austrian Airlines unterwegs. Auf Platz Zwei findet sich Lufthansa mit 335 Flugeisen und mit Air Berlin war der Salzburger 257 Mal unterwegs. Doch die Airline spielt für ihn keine Rolle, denn es

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Corendon kündigt Maßnahmen zur Cashflow-Verbesserung an

Für die türkische Ferienfluggesellschaft Corendon scheint der Sommer 2022 nicht nach Wunsch verlaufen zu sein. Der Konzern hatte eigenen Angaben nach erhebliche Mehrkosten aufgrund der stark gestiegenen Treibstoffpreise sowie dem zum Teil akuten Personalmangel an europäischen Airports. In einem internen Rundschreiben, das von Airporthaber.com veröffentlicht wurde, kündigt die Geschäftsführung weitere Maßnahmen an. Unter anderem ist zu lesen: „Während der Wintersaison haben die hohe Inflation in Europa, die wirtschaftlichen und sozialen Unsicherheiten, die Energiekrise, die niedrigen Erwartungen der Reiseveranstalter für diesen Zeitraum, die erwartete weltweite Rezession und die Abschwächung der Nachfrage, der anhaltend hohe Kurs der Treibstoffpreise und der Personalmangel an den Flughäfen viele Fluggesellschaften dazu veranlasst, ihren Betrieb zu überarbeiten, so wie wir es getan haben. Es wurde eine Reihe von finanziellen, organisatorischen und operativen Maßnahmen ergriffen, um unseren Cashflow für den Winter und den nächsten Sommer wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen. Aufgrund dieser Maßnahmen glauben wir, dass das Jahr 2023 für unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter und alle unsere Interessengruppen positiver ausfallen wird“.

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Klimakleber haben Autobahn-Zufahrt zum BER blockiert

Die selbsternannten „Klimaretter“ haben am Freitagvormittag die Zufahrt zum Flughafen Beerlin-Brandenburg blockiert. Dabei klebten sich einige Personen auf der Autobahn, kurz vor der Abfahrt zum Airport, fest. Es kam zu einem längeren Stau und dem Vernehmen nach sollen deswegen zahlreiche Personen ihre Flüge ab dem BER verpasst haben. Immer wieder sorgen die „Klimakleber“ für Aufsehen, denn ihre Aktionen sind im Regelfall nicht angemeldet und sorgen für Verkehrschaos. Erst kürzlich ist eine Person verstorben, weil Einsatzkräfte wegen der Kleberei nicht rechtzeitig eintreffen konnten. Ein Vertreter der Gruppe „Letzte Generation“ äußerte sich auf Social Media regelrecht herablassend über den Todesfall. Die Aktionen der „Klimakleber“ sind äußerst umstritten, da diese laut zahlreichen Medien aus dubiosen Quellen finanziert werden. Teilweise soll es sogar Anstellungen samt Sozialversicherung als „Berufsaktivist“ geben. Die Aktionen sorgen in vielen Städten Deutschlands und Österreich für Verärgerung und werden immer aggressiver. Auch Sachbeschädigungen, beispielsweise in Museen, soll vorkommen. Anfang dieser Woche kündigten die selbsternannten „Klimaretter“ an, dass sie Flughäfen lahmlegen wollen. Den Auftakt dürfte man am BER gemacht haben, wobei lediglich die Zufahrt über die Autobahn massiv erschwert wurde. Fluggäste konnten den Airport – beispielsweise mit der Bahn oder über andere Straßen – weiterhin erreichen. Jedenfalls dürfte die jüngste Aktion dafür gesorgt haben, dass die Flughafenbetreiber ein erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit legen werden, denn die „Letzte Generation“ tritt so gut wie immer völlig unangemeldet an.

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Disney Cruise Line kauft halbfertige „Global Dream“

Die Disney Cruise Line kündigt den Ankauft eines weiteren Schiffes an. Dieses ist bereits teilweise fertiggestellt und wird in Wismar produziert. Bislang war dieses unter dem Namen „Global Dream“ bekannt. Hersteller ist die deutsche Meyer-Werft. Das Schiff wird umbenannt, in einigen Bereichen unter der Leitung der Walt Disney Imagineers überarbeitet und soll im Jahr 2025 in See stechen. Das neue Schiff, das außerhalb der Vereinigten Staaten beheimatet sein wird, bietet innovative Disney Erlebnisse zusammen mit der einzigartigen Unterhaltung, der erstklassigen Gastronomie und dem legendären Gästeservice, die Disney Cruise Line auszeichnen. Das Äußere des Schiffes wird in den typischen, von Micky Maus inspirierten Farben der Flotte gehalten sein und mit den charakteristischen roten Schornsteinen komplementiert werden. Der Bau wird auf dem Gelände der ehemaligen MV Werften im norddeutschen Wismar unter der Leitung der Papenburger Meyer Werft, die bereits die Disney Dream, Disney Fantasy und Disney Wish gebaut hat, durchgeführt. „Unsere Kreuzfahrtschiffe geben uns die einzigartige Möglichkeit, den Disney Zauber zu den Fans zu bringen, egal wo diese sind. Und mit diesem Schiff wird ein Disney Cruise Line Urlaub für mehr Familien als je zuvor zugänglich gemacht“, sagte Josh D`Amaro, Vorsitzender Disney Parks, Experiences and Products.

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Boeing 737-Max-7: FAA rechnet nicht mit Zulassung vor Jahresende 2022

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA geht nicht davon aus, dass dem Maschinentyp Boeing 737 Max 7 noch vor Ende dieses Jahres die Zertifizierung erteilt werden kann. Welche Auswirkungen das haben wird, ist noch offen. Der Hersteller drohte vor einigen Wochen mit der Einstellung des Programms. Boeing hat es aus gutem Grund besonders eilig, denn mit 1. Jänner 2023 treten neue Vorschriften in Kraft. Dies würde dazu führen, dass zusätzliche Komponenten verbaut werden müssen und Piloten für die einzelnen Max-Typen unterschiedliche Schulungen benötigen würden. Damit würde dem Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Für Airlines dürfte es wenig attraktiv sein, wenn man B737-Max-Piloten nicht nach Belieben auf Max-7, -8, -9 und 10 einsetzen kann. Der Hersteller rechnet mit vielen Stornierungen. Boeing hat mittlerweile den Kongress um eine Ausnahmegenehmigung gebeten. Bislang hat dieser aber noch nicht entschieden, ob für die neue Sicherheitsnorm bei der Max-7 und der Max-10 eine Ausnahme gemacht wird. Der amtierende FAA-Leiter, Billy Nolen, sagte, dass er nicht damit rechnet, dass es noch vor Jahresende zu einer Zertifizierung kommen wird. Auch sagte er laut Reuters, dass er den Eindruck hat, dass die Arbeiten nach Ablauf der Frist nicht fortgesetzt werden könnten. Die jüngste Aussage des FAA-Chefs kann, wenn man es so will, auch als Druck in Richtung Kongress interpretiert werden. Dieser muss rasch darüber entscheiden, ob für die beiden Max-Modelle eine Ausnahme gemacht wird oder nicht. Ab 27. Dezember 2022 müssen alle Maschinen, die neu zertifiziert werden, über das modernisierte Sicherheitssystem verfügen. Wird die Zustimmung nicht gewährt, so müsste der

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Condor legt Fußball-Sonderflüge auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor legt anlässlich der Fußballspiele von Borussia Dortmund, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt Sonderflüge aus. Die Vereine nehmen am Achtelfinale der Champions League teil. Besonders Eintracht Frankfurt-Anhänger dürften sich über die Nummer des Rückfluges freuen – DE1899. Anlässlich der Spiele wurden insgesamt drei Sonderflüge ab Düsseldorf, Frankfurt, und Leipzig aufgelegt, die ab sofort als Round-Trips buchbar sind. Die Flüge werden mit A321 und B757 durchgeführt. Borussia Dortmund gegen Chelsea London: Eintracht Frankfurt gegen SSC Neapel RB Leipzig gegen Manchester City

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Airbus A220: Kanada gibt dringende Sicherheitsanweisung aus

Die kanadische Zivilluftfahrtbehörde hat eine dringende Sicherheitsanweisung für den Maschinentyp Airbus A220 herausgegeben. Es geht um ein Problem mit dem Autopiloten, das sicherheitsrelevant sein kann. Betroffen sind folgende Maschinen: Modell BD-500-1A10, alle Seriennummern sowie Modell BD-500-1A11, alle Seriennummern. „Das Einschalten des Autopiloten während des Starts kann zu einer vorzeitigen zu einer vorzeitigen Drehung führen, die möglicherweise einen Tailstrike, Steigflugunfähigkeit oder Verlust der Kontrolle. Ein sofortiges Eingreifen der Besatzung ist erforderlich“, so die kanadische Zivilluftfahrtbehörde in einer Lufttüchtigkeitsanweisung. „Airbus Canada hat die Flugbetriebsübermittlung (FOT) A220-FOT-22-00-001 herausgegeben, die folgende Informationen enthält Betriebsempfehlungen und Verfahren für die Auswahl des Autothrottlereglers und für den Fall einer Autothrottle-Abschaltung während des Starts. Bediener sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Autothrottle nicht wieder aktiviert werden kann, wenn er beim Start oberhalb von 60 Knoten (kts) und unterhalb von 400 Fuß unterbrochen wird. Die Besatzung sollte nicht versuchen, den Autopiloten wieder einzuschalten, wenn er beim Start abgekoppelt wird, da dies zu einem unsicheren Zustand führen Zustand führen kann, wenn der Autopilot versehentlich eingeschaltet wird. Diese AD erfordert eine Änderung des Flughandbuchs, um eine neue Warnung bezüglich des Einschaltens des Autopiloten beim Start“, ist in der Direktive zu lesen.

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Fly2Sky hilft mit LZ-MDO bei Air Malta aus

Die bulgarische Fluggesellschaft Fly2Sky hilft mit der LZ-MDO bei Air Malta aus. Intergrund ist, dass der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AHS aufgrund technischer Probleme temporär nicht zur Verfügung steht. Derzeit ist vorgesehen, dass die München-Kurse KM306/307 von Fly2Sky bedient werden. Sofern die technische Wartung der 9H-AHS bis zum späten Nachmittag fertiggestellt ist, geht es dann um 16 Uhr 00 Lokalzeit als KM9307 wieder zurück nach Sofia. Der genannte Air-Malta-A320 musste am Donnerstag aufgrund von Rauchentwicklung in der Kabine einen Flug von Luqa nach Wien kurz nach dem Start abbrechen. Die Maschine konnte sicher auf dem maltesischen Airport landen. Alle Insassen und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet unverletzt verlassen.

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Wien: Betriebsversammlungen des Sicherheitspersonals angekündigt

Am Dienstag wollen die Arbeitnehmervertreter eine Betriebsversammlung für das am Flughafen Wien tätige Sicherheitspersonal abhalten. Diese soll um 9 Uhr 00 beginnen. Es wird mit einer hohen Beteiligung gerechnet, so dass es zu Beeinträchtigungen bei der Passagierabfertigung kommen könnte. Betroffen sind die Beschäftigten der Vienna International Airport Security Services. Gegenüber dem Kurier sagte Betriebsratschef Walter Burianek, dass er damit rechnet, dass sich etwa 600 bis 800 Mitarbeiter an der Versammlung beteiligen werden. Gefordert werden höhere Löhne. Die Gewerkschaft Vida bezeichnet das momentane Niveau als „Hungerlöhne“. Der Flughafen Wien zeigte sich gegenüber dem „Kurier“ überrascht. Ein Sprecher sagte unter anderem: „Das hier von der Gewerkschaft zelebrierte Säbelrasseln auf dem Rücken der Passagiere ist aus Sicht des Flughafens völlig unnötig“. Auch verweist man darauf, dass das aktuelle Entlohnungssystem erst im Sommer 2022 mit Gewerkschaft und Betriebsrat vereinbart wurde.

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