Jan Gruber

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Jan Gruber

Flughafen München betreibt Newark-Terminal A

Die Flughafen-München-Tochter Munich Airport NJ LLC wird am Newark Liberty International Airport den Betrieb des neuen Terminals A übernehmen. Dies umfasst die Verantwortung für den operativen Betrieb, die technische Instandhaltung des Terminals und das Management der Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Das neue Terminal A am Newark Airport ist mit einer Gesamtfläche von rund 93.000 m² und einer Kapazität von bis zu 14 Mio. Passagieren jährlich eines der größten Infrastrukturprojekte im US-Bundesstaat New Jersey. Das neue Flughafenterminal wird neue Standards in der US-amerikanischen und globalen Flughafenlandschaft setzen. „Die Port Authority NYNJ hat gemeinsam mit dem Flughafen München eine Infrastruktur geschaffen, die mit modernster Technologie und effizienten Prozessen ein einzigartiges Passagiererlebnis bietet und ein neuer Maßstab für die gesamte amerikanische Flughafenindustrie sein wird“, freut sich Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Sommer 2023: Alltours baut Türkei-Angebot stark aus

Der deutsche Tour Operator Alltours setzt im kommenden Jahr wieder stark auf Pauschalreisen in die Türkei. Der Reiseveranstalter wird ein Volumen für etwa 500.000 Gäste auflegen. Nach Spanien soll die Türkei im Sommer 2023 das zweitstärkste Alltours-Reiseland werden. „Die Türkei bietet Urlaub auf höchstem Niveau. Mit einer großen Auswahl an Premium-Hotels, einem dichten Flugplan und umfangreichen Kultur-, Sport- und Unterhaltungsangebot zu einem herausragendem Preis-Leistungs-Verhältnis, gehört die Türkei zu den attraktivsten Reisezielen“, erklärte Georg Welbers, Alltours Geschäftsführer Marketing & Vertrieb. Mit 1.220 wöchentlichen Abflügen ab 35 Abflughäfen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist die Auswahl an Flügen in die Türkei äußerst umfangreich. Nach Antalya an die türkische Riviera fliegen allein aus Deutschland über 100 Flüge täglich. Die Flughäfen Dalaman (südliche Ägäis) sowie die Flughäfen in İzmir und Bodrum (westliche Ägais) werden 45-mal pro Tag von deutschen Flughäfen aus angeflogen. Die Fluggesellschaften im Alltours Reiseangebot sind Sun Express, Pegasus, Freebird, Corendon, Turkish Airlines, Eurowings, Eurowings Discover, TUIfly und Condor.

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Qazaq Air will bis zu 20 Boeing 737-Max einflotten

Die kasachische Fluggesellschaft Qazaq Air beabsichtigt mit Hilfe von 20 Boeing 737-Max das Streckennetz deutlich zu erweitern. Derzeit ist der Carrier mit fünf de Havilland Dash 8-400 in der Luft. Künftig will man auch auf der Mittelstrecke kräftig mitmischen und beabsichtigt bis zu 20 Boeing 737-Max zu kaufen. Entsprechende Verhandlungen mit Boeing laufen bereits. Derzeit ist noch offen, ob die Maschinen direkt beim Hersteller gekauft werden oder aber über die Exim Bank bezogen werden.

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Keine Flugaufträge: White Airways kündigt viele Mitarbeiter

Da die portugiesische Regionalfluggesellschaft White Airways den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal verloren hat, stehen nun 50 Piloten- und 60 Flugbegleiterstellen akut auf der Kippe. Weiters sollen zehn Verwaltungsmitarbeiter abgebaut werden. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurden die Beschäftigten darüber informiert, dass man derzeit keine Flugaufträge hat und somit in naher Zukunft auch keine Flüge durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wird man den Personalstand auf 40 Mitarbeiter verkleinern. Das AOC und die Betriebsgenehmigung will man halten, um im Sommerflugplan 2023 wieder fliegen zu können. Die Pilotengewerkschaft SPAC erklärte, dass ihrem Kenntnisstand nach je 12 Piloten, 12 Flugbegleiter und eine nicht näher genannte Anzahl an Wartungs- und Verwaltungsmitarbeitern im Unternehmen bleiben sollen. Die Vorgehensweise von White Airways wird scharf kritisiert. Der Carrier hatte den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal per Ende Oktober 2022 verloren. Man war mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 für die größte Airline Portugals unterwegs.

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Lufthansa City Center tritt Miles&More bei

Die Franchise-Reisebürokette Lufthansa City Center ist dem Vielfligerprogramm Miles&More beigetreten. Für die Buchung von Pauschalreisen und Kreuzfahrten sowie beim Abschluss von Reiseversicherungen werden nun Prämienmeilen gewährt. Weiters teilte Miles&More mit, dass bei ausgewählten Urlaubsreisen, beispielsweise von Dertour oder Tui, Meilen als Zahlungsmittel verwendet werden können. Pro ausgegebenem Euro will Lufthansa City Center eine Prämienmeile gutschreiben. Die Reisebürokette wird nicht von der größten Airline Deutschlands selbst betrieben, sondern von Franchisenehmern. Daher kann es dazu kommen, dass einzelne Standorte nicht teilnehmen.

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USA: Metroliner absolviert Notlandung auf einem Golfplatz

In den USA musste ein Metroliner aufgrund eines technischen Defekts eine Notlandung auf einem Golfplatz absolvieren. Die Maschine sollte eigentlich in Waukesha landen und trägt die Registrierung N247DH. Aus noch ungeklärter Ursache war es den Piloten nicht mehr möglich den Zielflughafen anzusteuern. Der Kapitän entschied eine Notlandung auf einem Golfplatz durchzuführen. Das kleine Transportflugzeug wurde dabei erheblich beschädigt, jedoch konnten die drei Personen, die sich an Bord befanden, den Metroliner leicht verletzt verlassen. Ameriflight führte einen Cargoflug im Inland durch. Im Laderaum befanden sich nach Angaben der Polizei 56 Hunde. Auch diese sollen die Bruchlandung überstanden haben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll starkes Schneetreiben geherrscht haben.

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Vancouver: A321neo bei Schleppvorgang erheblich beschädigt

Ein noch äußerst junger Airbus A321neo der kanadischen Fluggesellschaft Air Transat wurde am 2. November 2022 erheblich im Bugbereich beschädigt. Der Vorfall ereignete sich am Boden. Während einem Schleppvorgang löste sich Stange und der Schlepper geriet anschließend unter den Rumpf. Dadurch erlitt die C-GOIR einen erheblichen Schaden im Bereich der Nase. Die Maschine befindet sich seither auf dem Flughafen Vancouver am Boden. Derzeit ist unklar wie lange die – vermutlich – teure Reparatur dauern wird.

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Hahn-Verkauf: Insolvenzverwalter prüft „weitere Maßnahmen“

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn wird sich weiter verzögern. Die Frist für die Bezahlung des Kaufpreises ist neuerlich ohne Zahlung abgelaufen. Nun teilte Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner mit, dass er auch weitere Maßnahmen prüft. „Der Vollzug des Kaufvertrags verzögert sich leider nochmals. Ich stehe weiterhin mit der Käuferin in Kontakt, um den Vollzug zu realisieren. Gleichzeitig prüfe ich aber weitere Maßnahmen, um schnell Klarheit für den Flughafen Frankfurt-Hahn zu schaffen. Der Flughafenbetrieb wird in vollem Umfang weitergeführt“, so der Jurist in einem Statement.

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Leasinggeber verklagt Olympus Airways auf 74 Millionen Euro

Die griechische Fluggesellschaft Olympus Airways wurde von einem Leasinggeber auf Zahlung von rund 74 Millionen Euro verklagt. Dabei soll es sich um Rückstände bei Leasingraten handeln. Laut Irish Times ist die Airwork Ireland Limited vor den High Court gezogen. Inhaltlich soll es sich um nicht bezahlte Leasingraten für je zwei Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing handeln. Der Lessor wirft vor, dass der griechische Carrier die Vertragsbedingungen nicht eingehalten haben soll. Die beklagte Fluggesellschaft bestreitet die Vorwürfe und hat entsprechende Rechtsmittel bei Gericht eingebracht. Auch vertritt man die Ansicht, dass die irischen Gerichte für den Fall nicht zuständig sein sollen.

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Finnair will Subunternehmer in der Kabine einsetzen

Die Fluggesellschaft Finnair plant den Bordservice auf Langstreckenverbindungen in die USA und nach Thailand an einen Subunternehmer zu vergeben. Dadurch sollen nicht nur Kosten eingespart werden, sondern 450 Flugbegleiter-Stellen stehen auf der Kippe. Mit verschiedenen Beschäftigungsgruppen konnte sich das Oneworld-Mitglied auf Sparpakete einigen. Beim finnischen Kabinenpersonal ist dies derzeit nicht der Fall. Daher sucht der Carrier nach Alternativen. Diese sind man im Einsatz von Subunternehmern im Bereich der Kabine. Entsprechende Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern werden aufgenommen. Sollte der Plan zur Vergabe von Unteraufträgen umgesetzt werden, könnte dies zu einem Abbau von bis zu 450 Arbeitsplätzen in den Inflight-Diensten von Finnair führen. Finnair beschäftigt derzeit etwa 1750 Flugbegleiter in Finnland. Der Kabinenservice auf den Finnair-Strecken nach Singapur, Hongkong und Indien sowie auf den Doha-Strecken ab Stockholm und Kopenhagen wird bereits von Finnairs Partnern erbracht. „Unser Ziel ist es nach wie vor, gemeinsam mit unserem Kabinenpersonal eine Sparlösung zu finden. Wir brauchen jetzt den echten Willen der Verhandlungsführer, Lösungen zu finden, die es uns ermöglichen, den Bordservice mit unserem eigenen Personal fortzusetzen und Entlassungen zu vermeiden. Die Diskussion über alternative Lösungen ist ein äußerst wichtiger Teil des Verhandlungsprozesses“, so Topi Manner, CEO von Finnair.

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