Jan Gruber

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Jan Gruber

Staatshilfe für Croatia Airlines: EU-Gericht weist Ryanair-Klage ab

Das Gericht der Europäischen Union hat eine Klage der Billigfluggesellschaft Ryanair, die sich gegen das von der EU-Kommission erteilte grüne Licht für Staatshilfen in der Höhe von 11,7 Millionen Euro für Croatia Airlines gerichtet hat, abgewiesen. Das Rechtsmittel wurde im Vorjahr eingebracht und betrifft die aufgrund der Corona-Pandemie seitens der kroatischen Regierung ausbezahlten Finanzmittel. Die Beihilfemaßnahme wurde von der EU-Kommission genehmigt. Ryanair hatte gegen die Bewilligung geklagt und das EU-Gericht hat nun abweisend entschieden. Gegen das Urteil kann der irische Billigflieger vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Derzeit ist die weitere Vorgehensweise noch offen, da sich Ryanair noch nicht zur Entscheidung in Sachen Croatia Airlines geäußert hat.

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Jet Airways: Liechtenstein friert Investorengelder ein

In Liechtenstein wurden Vermögenswerte eines Investors der indischen Fluggesellschaft Jet Airways eingefroren. Zuvor gab es Razzien in Immobilien in Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, berichtet Bloomberg. Die einstige Etihad-Airways-Beteiligung sollte bereits seit längerer Zeit in der Luft sein. Das Comeback musste immer wieder verschoben werden. Auch geht es um noch ungeklärte Altlasten wie beispielsweise Lohnansprüche ehemaliger Mitarbeiter. In den drei Alpenländern ermitteln die Behörden wegen des mutmaßlichen Vorwurfs der Geldwäsche. In Indien betont die Fluggesellschaft, dass die Vorgänge keinen Einfluss auf den Carrier haben sollen. Die Liechtensteiner Polizei bestätigte lediglich, dass Vermögenswerte sichergestellt wurden, jedoch werden unter Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren keine weiteren Details kommuniziert. Das Investmentunternehmen Kalkroch Capital erklärt in einem Statement: „Die laufenden Ermittlungen wurden aufgrund von anonymen Anzeigen eingeleitet, die im Zusammenhang mit bestimmten Geschäften eingereicht wurden, bei denen Florian in seiner persönlichen Eigenschaft einer der Finanzinvestoren ist. Die Streitigkeiten sind kommerzieller Natur. Florian hat bereits beim zuständigen Gericht Beschwerde gegen diese Streitigkeiten und Beschwerden eingelegt, die ebenfalls untersucht werden“. In Indien berichten diverse Medien, dass zahlreiche Zahlungen noch offen sein sollen. Es soll sich im einen fast dreistelligen Millionenbetrag in U.S.-Dollar handeln. Seitens Jet Airways werden die Berichte aber scharf dementiert. Es handelt sich, sofern die lokalen Nachrichtenartikel stimmen, fast ausschließlich um Altlasten, die man aus der Insolvenzmasse quasi „mitgekauft“ hat.

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Volga-Dnepr Airlines mit Il-76 in der Antarktis

Die russische Frachtfluggesellschaft ist Anfang dieses Monats erstmals mit einer Iljuschin Il-76 in der Antarktis gelandet. Die mit PS-90A-76-Triebwerken flog am 7. November 2022 in rund 6,5 Stunden mit 82 Fluggästen und 6,5 Tonnen Fracht zur russischen Basis, die „blaue Eispiste“ genannt wird. In der Antarktis wurde eine etwa 100 Meter breite und drei Kilometer lange temporäre Runway errichtet. Auf dieser setzte Volga-Dnepr Airlines am 7. November 2022 erstmals mit Il-76 auf. Der lokale Stützpunkt der Russischen Föderation verfügt sogar über zwei Flugplätze. Es handelt sich um die Progress-Piste und den Zenit-Flugplatz. Auf dem zuletzt genannten setzte der russische Carrier auf. „Blaue Eispiste“ wird die Antarktis-Runway in der russischen Kommunikation genannt. In dieser Saison sind vier Flüge zwischen Kapstadt und Progress geplant, wobei der Schwerpunkt der Basis auf dem Ausbau des Wintergeländes liegt. Der kleinere Flugplatz auf der Basis wird bereits für kleinere Flugzeuge genutzt, die Pendelflüge zwischen anderen Kommandos auf dem gefrorenen Kontinent durchführen.

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2023: Ita flottet 39 neue Maschinen ein

Im kommenden Jahr will Ita Airways insgesamt 39 neue Flugzeuge übernehmen. Dabei handelt es um 30 Narrowbodies und neun Langstreckenmaschinen. Im Gegenzug trennt man sich von älteren Jets, die vormals bei Alitalia im Einsatz waren. Im Jahr 2023 werden neue interkontinentale Ziele eröffnet, mit Nonstopflügen von Rom Fiumicino nach San Francisco und Washington in den Vereinigten Staaten ab der Sommersaison und nach Rio de Janeiro in Südamerika ab November, neben der Bestätigung aller Langstreckenverbindungen, die im Jahr 2022 aufgenommen wurden. Mit Airbus A321neo will man künftig die geplanten Ziele Riyadh, Jeddah und Kuwait City bedienen.

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Saudia reaktiviert Paris-AlUla

Die Fluggesellschafft Saudi Arabian Airlines nimmt am 4. Dezember 2022 Nonstopflüge zwischen AlUla und Paris-Charles de Gaulle auf. Diese sollen vorerst bis 12. März 2023 angeboten und mit Boeing 787 bedient werden. Die Route wurde bereits in der Vergangenheit angeboten, jedoch aufgrund der Coronapandemie über einen längeren Zeitraum pausiert. Derzeit ist geplant, dass die etwa fünfstündigen Flüge jeweils am Verkehrstag Sonntag durchgeführt werden sollen.

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Schwache Militärsparte: Embraer verzeichnet Umsatzrückgang

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer musste im dritten Quartal 2022 einen dreiprozentigen Umsatzrückgang auf 929 Millionen U.S.-Dollar verzeichnen. Dies führt man auf niedrigere Einnahmen im Bereich der Rüstungssparte zurück. In der Zivilluftfahrt konnte Embraer zulegen und das 42-prozentige Minus, das man im militärischen Bereich hatte, weitgehend ausgleichen. Der Umsatz in dieser Sparte wird mit nur 101,7 Millionen U.S.-Dollar ausgewiesen. Besonders stark war der Bereich Business Aviation. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 271,7 Millionen U.S.-Dollar. In der kommerziellen Zivilluftfahrt legte man um fünf Prozent auf 253,3 Millionen U.S.-Dollar zu.

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Oman Air stockt Frankfurt, München und Zürich auf

Die Fluggesellschaft Oman Air beabsichtigt ab Dezember 2022 die Frequenzen ab Muscat nach Frankfurt, München, Zürich, Mailand (Malpensa) und Paris (Charles de Gaulle) zu erhöhen. Mit Ausnahme der Schweiz-Strecke sollen die genannten Ziele mit Boeing 787 bedient werden. Per 1. Dezember 2022 will Oman Air fünfmal wöchentlich zwischen Muscat und München fliegen. Einen Tag später sollen die Ziele Frankfurt und Paris-Charles de Gaulle auf selbige Frequenz erhöht werden. Ab 15. Dezember 2022 beabsichtigt der Carrier sechsmal wöchentlich den italienischen Flughafen Malpensa anzusteuern. Nach Zürich soll es ab 17. Dezember 2022 viermal pro Woche mit Airbus A330-200 gehen.

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Thai Airways will bis zu vier Airbus A380 reaktivieren

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways evaluiert eine mögliche Wiederinbetriebnahme des Maschinentyps Airbus A380. Derzeit verfügt man über sechs Exemplare, jedoch sind diese seit dem Beginn der Corona-Pandemie abgestellt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss ursprünglich das Comeback der Superjumbos bei der von ihm geleiteten Airline aus. Die Entscheidung wurde mittlerweile revidiert, so dass im Sommerflugplan 2023 wieder einige Kranich-A380 in der Luft sein werden. Ähnlich könnte es nun bei Star-Alliance-Partner Thai Airways kommen. Laut CH-Aviation.com denkt der Carrier laut darüber nach, dass drei bis vier Superjumbos ihr Comeback im Liniendienst feiern könnten. Damit will man Kapazitätsengpässe auf stark nachgefragten Routen wie Bangkok-London überbrücken. Langfristig plant man jedoch nicht mehr mit diesem Muster.

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Flughafen Dresden modernisiert das Terminal

Der Flughafen Dresden modernisiert im Bereich der Passagier- und Gepäckabfertigung. Auch soll die Bundespolizei einen neuen Wachposten bekommen. Diese Arbeiten werden bereits Anfang 2023 abgeschlossen sein, während die Baumaßnahmen an der Passagier- und Handgepäckkontrolle werden bis März 2024 andauern. Die Errichtung der neuen Wache für die Bundespolizei wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 beendet. Parallel dazu wird die zentrale Passagier- und Handgepäckkontrolle bis September 2023 neugestaltet. Die Arbeiten umfassen den Rückbau der Alten Wache, den Einbau neuer Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzkörperscanner (Kontrollspuren 1 und 2) sowie eine Anpassung der Mietflächen im Luftsicherheitsbereich. In einem weiteren Bauabschnitt, der 2024 beendet werden soll, werden neue Kontrollgeräte für das Handgepäck und Ganzköperscanner für die Kontrollspuren 3 und 4 eingebaut. Der Einbau neuer Reisegepäckkontrollgeräte bis voraussichtlich Juli 2023 macht statische Umbaumaßnahmen notwendig, da die neuen Geräte deutlich schwerer sind.

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Flix ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der deutsche Mobilitätskonzern Flix konnte im Zeitraum von 1. April bis 30. September 2022 so viele Passagiere wie noch nie befördern. In Deutschland dürfte das Neun-Euro-Ticket, das zwischen Juni und August 2022 angeboten wurde, der Nachfrage einen Dämpfer verpasst haben, denn dieses war weder bei Flixbus noch bei Flixtrain gültig. Der Konzern ist nebst diesen beiden Marken auch als Greyhound in Nordamerika und als Kamil Koc in der Türkei aktiv. Laut Mitteilung der Muttergesellschaft Flix SE habe man zwischen April und Ende September 2022 gruppenweit 34 Millionen Fahrgäste befördert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum soll dies einem Plus von 130 Prozent entsprechen. Damit habe man auch die Zahlen, die man vor der Coronapandemie erzielen konnte, übertreffen können. Nun will man wieder die Expansion vorantreiben. Zuletzt habe man nach den Corona-Durstjahren 2020 und 2021 wieder schwarze Zahlen schrieben können. „Flix ist heute stärker denn je. Das zeigt, dass sich unser Ansatz des nachhaltigen und bedachten Wiederaufbaus des Netzwerks bewährt hat. Wir halten an der Strategie fest, die Mobilität der Zukunft auf profitable und nachhaltige Weise mitzugestalten. Die Expansion nach Brasilien, in die USA, nach Kanada, Portugal und in die baltischen Staaten während der Pandemie war ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu unserer Vision, erschwingliche und nachhaltige Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anzubieten“, so Konzernchef André Schwämmlein. In der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region war man laut dem Manager ebenfalls profitablen auf den Straßen und Schienen unterwegs. Dazu Schwämmlein: „Es freut mich besonders, dass wir auch auf unserem Heimatmarkt

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