Jan Gruber

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Jan Gruber

Turkish Airlines will Anadolujet doch ausgründen

Bereits vor einiger Zeit hat Turkish Airlines angekündigt, dass die Billigmarke Anadolujet ausgegliedert und in eine Tochtergesellschaft mit eigenen Zertifikaten überführt werden soll. Das Projekt wurde erstmals Anfang 2021 angekündigt. Noch im ersten Halbjahr 2022 hieß es, dass die Pläne auf Eis gelegt wurden. Nun bestätigte Firmenchef Ahmet Bolat gegenüber Bloomberg, dass man Anadolujet ausgliedern will, um das Wachstum ankurbeln zu können. Auch kann man sich vorstellen, dass Investoren an Bord geholt werden könnten.

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Türkei bannt russische Flugzeuge mit „Doppelregistrierung“

Seit Anfang November 2022 lässt die Türkei zahlreiche in der Russischen Föderation registrierte Flugzeuge den Luftraum nicht mehr nutzen. Es handelt sich um Maschinen, die formell weiterhin im Ausland registriert sind, jedoch ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt wurden. Der Verkehr zwischen der Türkei und Russland soll insofern nicht betroffen sein, da „doppelt registrierte“ Flugzeuge kaum eingesetzt werden. Russische Carrier befürchten, dass die Maschinen an die Kette gelegt werden könnten. Betroffen sind beispielsweise Flüge in den Iran und nach Nordafrika. Für diese werden nun zusätzliche Umwege notwendig. Vor dem kriegerischen Überfall gegen die Ukraine waren viele von russischen Airlines genutzte Flugzeuge auf den Bermuda-Inseln und auf Irland registriert. Die Zulassungen wurden suspendiert, jedoch nicht formell aufgehoben. Die Regierung der Russischen Föderation hat das Ummelden in das RA-Register verfügt. Aufgrund der Sanktionen fordern Leasinggeber – mit wenig Erfolg – ihre Maschinen zurück. Erste Klagen wurden bereits gegen Versicherer eingebracht.

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Wizz Air: Außerplanmäßige Landung in Paderborn wegen Bombendrohung

Aufgrund einer Bombendrohung musste die Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Weg von Posen nach London am Sonntagabend außerplanmäßig im deutschen Paderborn landen. Seitens der polnischen Flugsicherung gab es einen Hinweis auf eine mögliche Gefahr für die Flugsicherheit. Der Kapitän entschied sich für eine Sicherheitslandung in Paderborn/Lippstadt, wo der Mittelstreckenjet gegen 22 Uhr 05 sicher landen konnte. Nachdem die Passagiere und Crewmitglieder das Flugzeug verlassen haben, wurde es umfangreich durch die Exekutive untersucht. Gefunden wurde nichts. Vorsorglich wurde der Flughafen Paderborn gesperrt. Eine ankommende Maschine wurde nach Düsseldorf umgeleitet.

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Lebte 18 Jahre im Flughafen Paris-CDG: Mehran Karimi Nasseri ist verstorben

Jener Flüchtling aus dem Iran, der etwa 18 Jahre lang im Flughafen Paris-Charles de Gaulle lebte und sogar Hollywood für den Film „Terminal“ inspirierte, ist verstorben. Der Airport bestätigte, dass Mehran Karimi Nasseri am Samstagnachmittag im Terminal 2F gestorben ist. Laut Polizei handelt es sich um einen natürlichen Tod ohne Fremdverschulden. Das Schicksal von Nasseri wurde von Stephen Spielberg aufgegriffen und in Form des Filmes „Terminal“ in die Kinos gebracht. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zur realen Geschichte des Iraners, denn in der Realität fand diese in Frankreich statt. Der Flüchtling profitiere aber von der Verfilmung, denn Hollywood ließ ihn finanziell am Erfolg profitieren. Das führte auch dazu, dass der Mann einige Jahre in einem Hotel leben konnte ehe er wieder in den Airport „umgezogen“ ist. Im Jahr 1988 wollte Nasseri, der aus dem Iran gekommen ist, in Paris-Charles de Gaulle umsteigen. Allerdings ist im ein „Hoppala“ passiert. Im Transitbereich hat er Pass inklusive Visum und sonstige Unterlagen verloren. Das führte zur unglaublichen Situation, dass er im „Niemandsland“ gefangen war. Er durfte weder nach Frankreich einreisen, noch in einen anderen Staat weiterfliegen. Somit saß er im Transitbereich des Airports fest. Die Situation war kompliziert, denn stolze 18 Jahre lang lebte er im Terminal und richtete sich gezwungenermaßen häuslich ein. Bemerkenswert ist auch, dass er dann später eine Einreiseerlaubnis nach Frankreich erhalten hat und zunächst in einem Heim lebte und sich mit dem Geld aus Hollywood sogar ein Hotel leisten konnte. Im September 2022 zog es ihn dann zurück an den

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Ukrainisches Militär beschlagnahmt Motor-Sich-Konzern

Die Regierung der Ukraine hat den Motor-Sich-Konzern inklusive ihrer Tochtergesellschaft Motor Sich Airlines unter kriegswirtschaftliche Kontrolle gestellt. Bereits vor einigen Wochen wurde der Firmenchef, dem man Kollaboration mit Russland vorgeworfen hat, abgesetzt. Ihm droht eine Anklage wegen mutmaßlichen Hochverrats. Motor Sich ist ein bedeutender Hersteller von Triebwerken und anderen Komponenten. Der Konzern steht nun unter der Kontrolle des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Laut offizieller Erklärung von Premierminister Denys Shmyhal hat dies zur Folge, dass sämtliche Firmenwerte als militärisches Eigentum betrachtet werden. Allerdings verspricht man gleichzeitig, dass nach Beendigung des Krieges das Unternehmen an die Eigentümer zurückgegeben werden soll bzw. ein etwaiger Wertverlust entschädigt werden soll. Noch machte die Ukraine keine näheren Angaben dazu was das Verteidigungsministerium mit der Beschlagnahme des Motor-Sich-Konzerns bezweckt. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass man die Firma benötigt, um den „dringenden Bedarf an Rüstungsgütern“ abdecken zu können. Dies deutet darauf hin, dass eine grundlegende Umstellung der Produktion unmittelbar bevorsteht. Inwiefern die Ukraine tatsächlich eine kriegswirtschaftliche Herstellung von Rüstungsgütern durch Motor Sich umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die größten Produktionsstätten befinden sich rund um die umkämpfte Stadt Saporischschja. Die konzerneigene Fluggesellschaft Motor Sich Airlines war vor dem Krieg hauptsächlich im Inlandsverkehr tätig. Der Anbieter galt in Luftfahrtkreisen aufgrund des Einsatzes betagten Fluggeräts wie Antonow An-24 auch als „Oldtimer-Airline“. Unter diesem Link findet sich ein Aviation.Direct-Portrait über einen Umlauf auf der Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa-Kiew (Schuljany).

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Austrian Airlines fliegt ab Feber 2023 mit mehr Sitzen in Boeing 777-200ER

Ab Feber 2023 wird Austrian Airlines erstmals mit Boeing 777-200ER, deren Sitzplatzangebot auf 330 Sitze erhöht wurde, fliegen. Den aktuellen Planungen nach soll der Ersteinsatz auf der Strecke Wien-Male erfolgen. Kürzlich hat Austrian Airlines angekündigt, dass man die Kapazität ihrer Boeing 777-200ER auf 330 Sitzplätze erhöhen wird. Man baut das Angebot im Bereich der Premium-Economy-Class aus. Gleichzeitig wird man unter jenen Operators, die die meisten Sitzplätze in diesem Maschinentyp anbieten, rangieren. Mit vergleichbar hoher Kapazität sind beispielsweise United Airlines auf Inlandsflügen und British Airways auf Leisure-Strecken unterwegs. Der Umbau der Kabinen der B777-200ER-Flotte von Austrian Airlines erfolgt sukzessive. Daher werden die Maschinen mit erhöhter Kapazität dann schrittweise wieder in den Liniendienst gestellt. Nach Angaben der Fluggesellschaft wird es ab Feber 2023 soweit sein, denn ab diesem Kalendermonat fliegt das erste Langstreckenflugzeug mit 330 Sitzplätzen regulär auf den AUA-Routen. Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass nach heutigem Stand geplant ist, dass die Boeing 777-200ER mit erhöhter Kapazität ab 8. Feber 2023 auf der Route Wien-Male eingesetzt werden. Einen Tag später soll der Ersteinsatz auf der Bangkok-Strecke erfolgen. Nach Cancun geht es ab 12. Feber 2023, nach Mauritius ab 23. Feber 2023 und ab 24. Feber 2023 nach Shanghai. Anschließend gibt es eine Art „kurze Verschnaufpause“, denn erst am 27. März 2023 geht es dann mit dem „330-Sitze-Ersteinsatz“ weiter. Dann folgt nämlich die Route Wien-New York (Newark). Ab 2. April 2023 wird man Chicago (O’Hare) erstmals mit mehr Kapazität bedienen, ab 2. Mai 2023 geht es so nach Tokio (Narita) und am

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Tirol: Railjet-Verbindung zwischen Innsbruck und Lienz geplant

Seit fast einem Jahrzehnt gibt es keine umsteigefreie Zugverbindung zwischen Lienz und Innsbruck. Diese wurde im Jahr 2013 auf die Straße verlagert und wird seither mit Autobussen angeboten. Nun gibt es Aussicht darauf, dass es zu einem Comeback kommen könnte. Diesmal dürfte es sich aber um keine reine Inlandsverbindung handeln, denn bei den Österreichischen Bundesbahnen gibt es laut ORF Überlegungen eine internationale Verbindung zwischen Wien und Zürich über Lienz und Innsbruck zu führen. Dies hätte den Nebeneffekt, dass Osttirol und die Landeshauptstadt Tirols wieder ohne Umstieg auf dem Schienenweg miteinander verbunden werden. Die derzeit im Rahmen des VVT angebotene Busverbindung zwischen den beiden Städten wird von vielen Tirolern als suboptimal betrachtet. Unter Protesten von Lokalpolitik und Bürgern wurde die Direktverbindung auf dem Schienenweg im Jahr 2013 eingestellt. Der Semmering-Basistunnel und der Koralm-Tunnel machen nun ernsthafte Hoffnungen darauf, dass es zu einem Comeback kommen könnte. Konkret bestehen seitens der ÖBB Überlegungen einzelne Wien-Zürich-Verbindungen über Lienz und Innsbruck zu führen. Mit der Eröffnung der beiden im vorherigen Absatz genannten Tunnel wäre die Reisezeit mit jener, die auf der bisherigen Strecke erreicht wird, vergleichbar. Allerdings dürfte es auch an der Politik liegen die „Weichen“ entsprechend zu stellen. Jedenfalls soll laut ORF das Vorhaben im Tiroler Koalitionsabkommen zwischen ÖVP und SPÖ enthalten sein. Auch mit Südtirol, das zu Italien gehört, hat man bereits Gespräche aufgenommen. Mit einem kurzfristigen Start der möglichen neuen Bahnverbindung ist aber nicht zu rechnen. Frühestens in fünf Jahren könnte der erste Nonstopzug rollen, ist aus Kreisen der Österreichischen Bundesbahnen zu

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Air France mit neuen Menüs auf der Langstrecke

Die Fluggesellschaft Air France bietet zwischen November 2022 und Feber 2023 auf ihren Langstreckenflügen in den Klassen La Première und Business neue Gerichte, die von den Spitzenköchen Arnaud Lallement und Michel Roth kreiert wurden, an. In der La Première-Kabine bietet der dreifach mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Küchenchef Arnaud Lallement moderne Gourmetküche voller Geschmack. Als Gast des Servair Culinary Studio hat er einen Appetizer, zwei Vorspeisen und acht Gerichte zubereitet, die nach und nach auf der Speisekarte der exklusivsten Kabine der Airline vorgestellt werden. „Für Air France wollte ich die saisonale Küche fördern, das tun, was für mich ganz natürlich ist, als wäre ich hypnotisiert, und Gerichte anbieten, die mir von meinem Vater überliefert wurden“, so Arnaud Lallement. In der La Première gibt es unter anderem: Die La Première-Kabine ist diesen Winter auf ausgewählten Flügen nach Los Angeles, Miami, New YorkJFK, San Francisco, Washington-DC (USA), Mexiko-Stadt (Mexiko), Abidjan (Elfenbeinküste), Johannesburg (Südafrika), Dubai (Vereinigte Arabische Emirate), Sao Paulo (Brasilien) und Singapur verfügbar. Michael-Roth-Menüs in der Business-Class In der Business-Kabine bietet Michel Roth, Sternekoch, Bocuse d’Or und Meilleur Ouvrier de France, eine neue Reihe raffinierter Gerichte an. Acht schmackhafte Gerichte, die in Zusammenarbeit mit Servair produziert werden, werden nach und nach für optimalen kulinarischen Genuss an Bord enthüllt. „Meine Küche – authentisch, einfach und aufmerksam – ist wie Air France tief in ihrem Erbe verwurzelt und zeigt großen Respekt vor den Aromen der Produkte“, sagte Michel Roth. In der Business-Class gibt es unter anderem:

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Über Amadeus: Ryanair steigt in den GDS-Vertrieb ein

Der Billigflieger Ryanair vollzieht im Bereich des Vertriebs über GDS-Systeme eine Kehrwende. Ab Ende dieses Jahres verkauft der Carrier seine Flugtickets auch über Amadeus. Die beiden Unternehmen gaben am Freitag eine entsprechende Partnerschaft bekannt. Damit will der Lowcoster mehr Geschäftsreisende gewinnen, denn viele Firmenstellen buchen über GDS-Systeme, in denen man momentan nicht verfügbar ist. Nebenbei kann Ryanair so den Vertrieb über Reisebüros und Tour Operators ausbauen. Bislang war der irische Billigflieger erpicht darauf, dass über die eigene Homepage gebucht werden soll. Gegen Online-Travel-Agents ist man wiederholt juristisch vorgegangen. „Wir freuen uns, diese Partnerschaft mit Amadeus, dem weltweit führenden Unternehmen für Reisetechnologie, bekannt zu geben. Sie erweitert das Angebot von Ryanair und ermöglicht insbesondere Geschäftskunden einen besseren Zugang zu unserem konkurrenzlosen Streckennetz, den hohen Flugfrequenzen, der Pünktlichkeit und den unschlagbar günstigen Tarifen, wenn sie wieder mit ihren Kollegen von Angesicht zu Angesicht zusammenarbeiten. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Jahren mit Amadeus und seiner effizienten Vertriebslösung und seinem branchenführenden Netzwerk zusammenzuarbeiten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Fifa machte Druck: Tus Airways darf nonstop Tel Aviv-Doha fliegen

Vor wenigen Tagen sorgte durchaus für Verwunderung, dass geplante Fußball-Charterflüge zwischen Tel Aviv und Doha einen Zwischenstopp in Larnaka einlegen müssen. Die Fifa scheint erheblichen Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn diese Vorgabe wurde fallen gelassen. Offiziell unterhalten Katar und Israel keine diplomatischen Beziehungen. Normalerweise dürfen israelische Staatsbürger im Golfstaat nicht einreisen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft hebt man diesen Bann temporär auf. Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern wollte Katar zunächst nicht haben. Daher musste Tus Airways die geplanten Fanflüge mit Zwischenstopp in Larnaka planen. Die Fifa scheint nun Druck auf die Regierung von Katar ausgeübt zu haben, denn man lenkte ein. „Ausnahmsweise“ lässt man während der Dauer der Fußball-Weltmeisterschaft Nonstopflüge zwischen Israel und Katar zu. Damit kann der zypriotische Carrier ohne unnötige Zwischenlandung nach Doha fliegen.

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