Jan Gruber

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Jan Gruber

United testet Mitnahme von Speisen und Getränken

Die Fluggesellschaft United Airlines testet am Flughafen Denver ein neues Lounge-Produkt. Dieses soll sich an Passagiere richten, die sich aus Zeitgründen nur Getränk, Snack oder Kaffee mitnehmen wollen. Unter dem Namen „United Club FlySM“ bietet man nun ein neues Produkt an. „Bei United Club Fly dreht sich alles um noch mehr Komfort. Das neue Format richtet sich an Mitglieder mit Zeitdruck, die unsere Clubs für ein schnelles Getränk oder einen Snack nutzen möchten, ohne auf eine gehobene Clubumgebung verzichten zu müssen“, so Luc Bondar, Marketing & Loyalty VP und MileagePlus President. „Denver, wo mehr als zwei Drittel unserer Kunden Umsteigeverbindungen nutzen, ist der ideale Ort zur Einführung des neuen Konzepts.“ Passagiere können sich nach dem Scannen ihrer Bordkarte Getränke und Snacks wie Sandwiches, Salate, Wraps, Joghurt, Gemüse und Obst mitnehmen. Das Auffüllen wiederverwendbaren Wasserflaschen ist ebenfalls möglich.

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Turkish Airlines will mit Anadolujet in Deutschland expandieren

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will im kommenden Jahr in Deutschland und Europa stark wachsen. Man will das Angebot um etwa 20 Prozent erhöhen. Dies will man überwiegend über die Billigmarke Anadolujet bewerkstelligen. Gegenüber dem Handelsblatt erklärt Chairman Ahmet Bolat auch, dass die momentan aus 70 Maschinen bestehende Flotte des Lowcost-Brands so rasch wie möglich auf 100 Einheiten ausgebaut werden soll. Innerhalb von zehn Jahren könnten es gar über 200 Flugzeuge werden. Im kommenden Jahr will man deutlich mehr Flüge nach Deutschland und in andere europäische Länder als Anadolujet anbieten und auch in Lücken, die Ryanair, Easyjet und Lufthansa hinterlassen, schlüpfen. Zuletzt wurde bekannt, dass die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Turkish Airlines und der Beteiligung SunExpress beendet wird. Der zuletzt genannte Carrier wird die Kapazität künftig auf eigene Rechnung einsetzen und baut den Verkehr zwischen der Türkei und der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region ebenfalls aus.

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Eurowings hat kostenpflichtige Hotline abgeschafft

Die Billigfluggesellschaft Eurowings hat auf die langen Wartezeiten, die Kunden beim Kontaktieren der Hotline teilweise erleiden müssen, reagiert. Man hat die kostenpflichtigen Mehrwertnummern durch normale Festnetznummern ersetzt. Dies gilt zumindest für Deutschland. Passagiere können den Carrier nun unter der Telefonnummer +49221/59988298 erreichen. Für Reisebüros und Agenturen gilt die Nummer +49221/59988225. Vor einiger Zeit hat die Europäische Union verfügt, dass Fluggesellschaften für Serviceanliegen bestehender Buchungen eine Telefonnummer, die zu normalen Festnetztarifen oder alternativ kostenfrei erreichbar ist, zur Verfügung stellen müssen. Für Neubuchungen und Interessenten darf es auch weiterhin kostenpflichtige Hotlines geben. Leider halten sich nicht alle Anbieter an die Verordnung.

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Mit SSJ-100: Red Wings baut Russland-Israel-Verkehr aus

Die russische Fluggesellschaft Red Wings baut ab Ende November 2022 den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Tel Aviv aus. Die viermal wöchentlich bediente Route ab Mineralnye Vody wird um Flüge ab Sotschi, Moskau-Domodedowo und Ekaterinburg ergänzt. Ab 27. November 2022 will Red Wings einmal wöchentlich mit Sukhoi Superjet SSJ-100 zwischen Ekaterinburg und Tel Aviv fliegen. Die Verbindung soll jeweils an Sonntagen bedient werden. Ab 29. November 2022 sollen zwei wöchentliche Rotationen zwischen Moskau-Domodedowo und der Wirtschaftsmetropole in Israel angeboten werden. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Donnerstag durchgeführt werden. Auch auf dieser Route will man mit SSJ-100 fliegen. Ab Sotschi will der russische Carrier ab 28. November 2022 einmal wöchentlich mit diesem Muster Tel Aviv ansteuern. Die Flüge sollen jeweils an Montagen durchgeführt werden. Ab Mineralnye Vody fliegt Red Wings bereits viermal wöchentlich zum größten Airport Israels.

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Rauch im Cockpit: Sicherheitslandung von Aer-Lingus-UK-A330 in Daytona Beach

Der von Aer Lingus UK betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung G-EILA musste auf der Strecke Orlando-Manchester am 8. November 2022 eine außerplanmäßige Sicherheitslandung in Daytona Beach einlegen. Hintergrund war Rauchentwicklung im Cockpit. Die Piloten des UK-Ablegers von Aer Lingus stellten kurz nach dem Start in Orlando fest, dass ein Brandgeruch wahrzunehmen ist. Auch soll dieser optisch sichtbar gewesen sein. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän, dass eine Landung auf dem Flughafen Daytona Beach durchgeführt wird. Der Langstreckenjet konnte sicher landen. Alle 250 Passagiere und die Crew haben den Langstreckenjet unverletzt verlassen können. Nach etwa drei Stunden Wartezeit im Terminal von Daytona Beach wurden die Reisenden mit Bussen nach Orlando gebracht und auf andere Verbindungen in Richtung Vereinigtes Königreich umgebucht.

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Norwegian will Flyr nicht übernehmen

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat kein Interesse den angeschlagenen Konkurrenten Flyr zu übernehmen. Das schließt man in einem Statement explizit aus. Da aufgrund einer Empfehlung des norwegischen Konsumentenschutzes auf jenen Routen, auf denen mit im Wettbewerb mit Flyr steht, außergewöhnlich viele flexible Tickets verkauft wurden, hat man auf diesen Strecken den Verkauf von erstattbaren Flugscheinen temporär eingestellt. Eine Übernahme von Flyr soll für Norwegian kein Thema sein. Am 16. November 2022 werden die Flyr-Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung gebeten. In dieser soll über die jüngsten Maßnahmen abgestimmt werden. Im ersten Anlauf konnte Flyr über die Börse nicht genug Geld einsammeln. Nun versucht man es mit geänderter Strategie erneut.

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Condor und Fisherman’s Friend starten „Streifenkooperation“

Die Ferienfluggesellschaft Condor und Lofthouse of Fleetwood, der Hersteller von Fisherman’s Friend, haben eine „Streifenkooperation“ bekanntgegeben. An Bord der Fluggesellschaft werden ab sofort Fisherman’s Friend Packungen, mit aufgedrucktem Condor-Flugzeug verkauft. Diese gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, darunter Tropical, und werden auch als „Flugbegleiter“ vermarktet. Normalerweise zeigen die gestreiften Packungen der Pastillen des englischen Herstellers einen Fischkutter. In der Sonderedition, die an Bord von Condor verkauft wird, ist nun ein Flugzeug, das die neuen Condor-Streifen zeigt, aufgedruckt. Der Kaufpreis pro Packung beträgt laut aktueller Speisekarte 2,20 Euro.

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Katar verbietet Nonstopflüge: Tus Airways muss ab Tel Aviv in Larnaka zwischenlanden

Für Fußballfans aus Israel kann sich die Anreise zur Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Katar abgehalten wird, durchaus kompliziert gestalten. Zwar nimmt der kleine Staat selbst nicht an der WM teil, jedoch wollen viele Sportbegeisterte nach Doha reisen. Während viele Fluggesellschaften aus zahlreichen Staaten anlässlich der Fußball-WM sogar Sonderflüge für Fans auflegen, wird es diese ab Israel trotz enorm hohem Interesse nicht geben. Der Grund dafür ist, dass Katar die Anerkennung des Staates Israel verweigert und auch keine diplomatischen Beziehungen unterhalten werden. Auf die Luftfahrt wirkt sich das so aus: Katar lässt keine Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern zu. Auch die Einreise ist normalerweise für Staatsbürger aus Israel unter normalen Umständen nicht erlaubt. Allerdings knickte man ein und macht während der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft Ausnahmen. Bei möglichen Nonstopflügen verhält man sich aber hart und untersagt diese auch weiterhin. Daher bleiben den Israelis lediglich Umsteigeverbindungen oder aber ein besonderer Charter, den Tus Airways auflegt. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz auf Zypern bietet temporär Charterflüge von Tel Aviv nach Doha an. Diese legen in Larnaka eine Zwischenlandung ein. Diese ist notwendig, da nur unter dieser Bedingung die Genehmigung seitens Katars erteilt wird. Das bedeutet konkret, dass die Fußballfans erst nach Zypern fliegen müssen und nach einer kurzen „pro-forma-Landung“ geht es dann weiter nach Doha. Sinnvoll ist diese Vorgehensweise nicht, jedoch besteht Katar darauf, denn Nonstopflüge zwischen Israel und Doha will man nicht haben.

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Rumänien-Ableger von Armenia Airways geht mit B737-300 an den Start

In Bukarest geht unter dem Namen Armenia Airways eine neue Fluggesellschaft, die kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von der Zivilluftfahrtbehörde Rumäniens erteilt bekommen hat, an den Start. Zunächst wird man mit einer Boeing 737-300, die von Air Bucharest übernommen wurde, fliegen. Armenia Airways geriet im Jahr 2018 in die Schlagzeilen, denn man hatte von Tarom die beiden Airbus A310 mit den Registrierungen YR-LCA und YR-LCB gekauft. Entgegen ursprünglicher Zusicherungen wurden die Flugzeuge nicht selbst betrieben, sondern in den Iran weiterverkauft. Die Flotte der armenischen Muttergesellschaft besteht derzeit aus je einer Boeing 737-300 und einer B737-500. Ab Eriwan bietet man Linienflüge nach Russland, Georgien und in den Iran an. Der rumänische Ableger wird zunächst mit einer Boeing 737-300 fliegen. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll es Gespräche mit Air Bucharest über einen möglichen Kauf einer zweiten Maschine dieses Typs geben. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine rumänische Charterfluggesellschaft.

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GlobalX will EU-Ableger gründen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft GlobalX denkt darüber nach in Europa einen Ableger zu gründen. Mit der Tui Group hat man bereits einen potentiellen Großkunden, mit dem man schon jetzt kooperiert, an der Angel. Firmenchef Ed Wegel erklärte während der jüngsten Telefonkonferenz, die anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern die Errichtung eines europäischen AOCs prüft. Explizit genannt wurde der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui. Daraus resultiert, dass sich der Tour Operator dafür interessiert zahlreiche von GlobalX betriebene Flugzeuge zu chartern bzw. bei den eigenen Flugbetrieben ins Wetlease zu nehmen. Möglicherweise könnten auch Boeing 717 in die Flotte aufgenommen werden. Diese sind aufgrund des Umstands, dass der weltgrößte Operator Delta Air Lines diese sukzessive ausflottet, vergleichsweise günstig erhältlich. Auch argumentiert man damit, dass wegen der Flottenerneuerung beim Mitbewerber viele Piloten mit MD-80-Typerating verfügbar wären. Dies würde auch die Einflottung der A319/A320-Maschinen entlasten, da hier – zumindest in den USA – die Anzahl der verfügbaren Flugzeugführer kleiner sein soll. Das Unternehmen prüft jedenfalls die Zeitnahme Einflottung von Boeing 717. Ob diese dann auch auf dem geplanten EU-AOC registriert werden ist aber völlig offen.

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