Jan Gruber

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Jan Gruber

Rumänische Finanzbehörden beschlagnahmen Blue-Air-Flugzeuge

Seit einigen Wochen ist der Flugbetrieb der finanziell angeschlagenen Billigfluggesellschaft Blue Air eingestellt. Nun wurde die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-AME vom rumänischen Finanzamt beschlagnahmt. Die Maschine war zuletzt in Bacău abgestellt. Hintergrund der behördlichen Maßnahme ist, dass der Carrier nach Angaben der Behörde erhebliche Rückstände gegenüber dem Finanzamt und der Sozialversicherung haben soll. Um diese einbringen zu können hat man nun die YR-AME gepfändet. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll sich diese Boeing 737-500 im Eigentum von Blue Air befinden. Das Medium berichtet weiters, dass auch die YR-BMN an die Kette gelegt wurde. Diese soll am Flughafen Cluj festgehalten werden. Blue Air ist aber der Ansicht, dass man davon nicht betroffen ist, denn diese Maschine soll nicht mehr Bestandteil der Flotte sein. In der Tat wurde diese Boeing 737, nebst anderen ehemaligen Blue-Air-Jets, auf das AOC von Hello Jets umgemeldet. Laut dem Billigflieger wurde gegen die behördliche Maßnahme seitens des neuen Operators ein Rechtsmittel eingelegt. Dieses soll zur Freigabe des betroffenen Mittelstreckenjets führen. Mit der YR-AMA ist eine weitere Boeing 737-500, die sich im Eigentum des Carriers befindet, an Hello Jets weitergereicht worden. Dieses Flugzeug befindet sich seit Anfang Oktober 2022 im italienischen Forli abgestellt. Laut Boardingpass.ro ist unklar, ob die rumänischen Behörden auch diese Maschine an die Kette gelegt haben. Hello Jets ist eine Schwestergesellschaft von Blue Air. Die Eigentümerschaft ist sehr ähnlich und in den letzten Wochen wurden einzelne Maschinen, die zuvor vom Billigflieger betrieben wurden, auf das AOC von Hello Jets umgemeldet. Betroffen sind insbesondere

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Airbus montiert A321 jetzt auch in China

Der Flugzeugbauer Airbus stellt ab sofort auch in China den Maschinentyp Airbus A321neo her. In Tianjin ist die lokale Endmontagelinie angelaufen. Diese soll insbesondere den lokalen Markt, aber auch andere Länder in Asien, bedienen. Seit dem Jahr 2008 unterhält Airbus eine Produktion in China. Es handelte sich damals um das erste Endmontagewerk außerhalb Europas. Mittlerweile hat man auch in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Fertigung. In dieser werden beispielsweise A220, die für den amerikanischen Markt bestimmt sind, endmontiert. In China wurden in den 14 Betriebsjahren etwa 600 Airbus-Jets hergestellt. Ab sofort montiert man auch Maschinen des Typs A321neo. „Das Team von Airbus Tianjin hat die Anpassungsarbeiten in enger Zusammenarbeit mit europäischen Experten und unseren Zulieferern erfolgreich und termingerecht abgeschlossen, um die Auswirkungen von COVID-19 zu bewältigen. Die A321 ist derzeit eines der beliebtesten Flugzeuge der A320-Familie, und dies ist unser jüngster Schritt in China, mit dem wir unsere unerschütterliche Unterstützung für den chinesischen Markt zeigen“, so George Xu, Chef von Airbus China. Die Nachfrage nach Schmalrumpfflugzeugen von Airbus ist in China sprunghaft angestiegen. Mit 2.097 Flugzeugen stellt der europäische Hersteller etwas mehr als die Hälfte aller aktiven Passagierflugzeuge in China her. Bis Ende Oktober dieses Jahres lieferte Airbus mehr als 90 Flugzeuge an chinesische Fluggesellschaften aus, was mehr als 20 Prozent der weltweiten Auslieferungen entspricht, und mindestens 60 Prozent davon wurden in Tianjin produziert.

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Beirut: Gewehrkugel durchschlägt Airbus-A320-Kabine

Am Donnerstag wurde der Airbus A320 mit der Registrierung OD-MRM, betrieben von Middle East Airlines, im Landeanflug auf den Flughafen Beirut von zumindest einer Gewehrkugel getroffen. Diese hat die Kabine durchschlagen. Die Passagiere an Bord hatten Glück, denn niemand ist zu Schaden gekommen. Middle East Airlines muss nun mal wieder reparieren. Das Problem hat man öfters, denn im Libanon werden häufig bei Feiern so genannte Salutschüsse abgegeben. Immer wieder machen auch Flugzeuge unliebsame Bekanntschaft mit den Projektilen. Dass diese aber die Kabine einer Maschine, die sich in der Luft befindet, durchschlagen, kommt eher selten vor.

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EK209: Emirates-Flug wegen Geheimdienstwarnung nach Athen zurückbeordert

Am Donnerstagabend erhielten der Flughafen Athen und Emirates Airline eine Warnung seitens des U.S.-amerikanischen Geheimdiensts, dass sich an Bord einer Maschine des Golfcarriers eine terrorverdächtigte Person befinden soll. Flug EK209, der sich bereits in der Luft befand, wurde angewiesen unverzüglich zu landen. Der Kapitän, der die Boeing 777-300ER mit der Registrierung A6-EQC kommandierte, erhielt die Information ungefähr auf der Höhe von Malta. Dem Vernehmen nach sollen Italien und Frankreich die Ausweichlandung verweigert haben, so dass er nach Runden über Sardinien entschied nach Athen zurückzukehren. Das Langstreckenflugzeug, das sich auf dem Weg nach New York-Newark befand, wurde im griechischen Luftraum von zwei Kampfjets eskoriert. Nach der Landung in der griechischen Hauptstadt wurden die Passagiere gebeten die Boeing 777-300ER samt ihrer Handgepäckstücke zu verlassen. Laut Berichten von Fluggästen soll die „verdächtigte Person“ angewiesen worden sein sitzen zu bleiben und soll von der griechischen Exekutive abgeführt worden sein. Das Gepäck aller Passagiere wurde entladen und einer ausführlichen Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Selbiges gilt für das Flugzeug selbst. Ein konkretes Ergebnis der Maßnahmen wurde nicht kommuniziert. Der Flug EK209 wurde gestrichen, wobei den Reisenden an Bord zunächst als Begründung für die Rückkehr nach Griechenland technische Probleme mitgeteilt wurden, um etwaige Panik zu vermeiden. EK210 durfte nicht starten Ein weiterer Emirates-Flug, EK210, der mit der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A6-EQF durchgeführt werden sollte, befand sich auf dem Weg in Richtung Runway. Die griechische Flugsicherung verweigerte diesem die Startgenehmigung und beorderte den Langstreckenjet zurück zum Gate. Alle Passagiere wurden gebeten das Flugzeug zu verlassen. Die Sicherheitsbehörden haben

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Japan: ANA verlost Kaufrechte für Pantoffeln aus Sitzbezügen

Die japanische All Nippon Airways hat eine neue Verwendung für ausrangierte Sitzbezüge gefunden: Man verwandelt diese in Pantoffeln. Diese Upcycling-Idee stammt Unternehmensangaben nach von Mitarbeitern. Da man mit enorm hoher Nachfrage rechnet, muss man in einer Verlosung gewinnen, um zumindest ein Paar kaufen zu können. In regelmäßigen Abständen wechseln Fluggesellschaften die Bezüge ihrer Sitze aus. Im Regelfall werden diese dann entsorgt. Aufgrund einer Mitarbeiteridee hat sich ANA mit dem Bekleidungsunternehmen Onward-Trading verbündet und ausrangierte Sitzbezüge in Pantoffeln verwandelt. Diese sind in den dunkelblauen Farben der Corporate-Identity von All Nippon Airways gehalten. Vorerst handelt es sich um eine Limited Edition, die aus ehemaligen Bezügen, die auf de Havilland Dash 8-400, Boeing 737, 767 und 787 im Einsatz waren. Laut ANA gibt es vorerst nur 500 Paare, wobei sich die Blautöne je nach vormaligem Einsatz des „Rohmaterials“ unterscheiden. Die Frage warum es nur so wenige gibt, beantwortet All Nippon Airways mit dem Umstand, dass nur wenige Bezüge in einem Zustand sind, der das Upcycling möglich macht. Bei entsprechendem Erfolg der Aktion kann man sich aber vorstellen, dass man irgendwann eine neue Kollektion Hausschuhe auflegt. Man muss gewinnen, um für 48 Euro kaufen zu dürfen Weil es eben nur so wenige Exemplare gibt, kann man diese nicht regulär kaufen. Im Rahmen eines Gewinnspiels kann man den Zuschlag bekommen. Das bedeutet nicht, dass man diese dann kostenfrei bekommt. Ganz im Gegenteil: 6.930 Yen (umgerechnet etwa 48 Euro) müssen pro Paar bezahlt werden. Die Schuhe werden in zwei Tranchen vergeben: Die erste Chance hat man

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Charter: Austrian Airlines fliegt Wien-Monastir

Im Auftrag von Reiseveranstaltern fliegt Austrian Airlines im Sommerflugplan 2023 ab Wien-Schwechat einmal wöchentlich nach Monastir. Diese Route hatte man schon viele Jahre nicht mehr im Programm. Da es sich um Vollcharterflüge handelt können Tickets nicht direkt bei Austrian Airlines gebucht werden. Diese können bei den Auftraggebern Rewe Touristik, Der Touristik und Tui bzw. in Reisebüros erworben werden. Derzeit ist geplant, dass zwischen 28. Mai 2023 und 22. Oktober 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag geflogen werden soll. Austrian-Airlines Flug OS2301 wird jeweils um 6 Uhr 05 in Wien abheben und Monastir gegen 7 Uhr 30 erreichen. Der Rückflug startet als OS2302 um 8 Uhr 20 in Tunesien und landet in der österreichischen Bundeshauptstadt gegen 11 Uhr 50. Die genannten Uhrzeiten sind Lokalzeiten.

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Icelandair nimmt Keflavik-Prag auf

Icelandair wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Keflavik und Prag anbieten. Diese soll viermal wöchentlich bedient werden. Im Zeitraum von 1. Juni bis Ende Oktober 2023 beabsichtigt Icelandair an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag die tschechische Hauptstadt anzusteuern. „Es ist das erste Mal, dass wir Linienflüge nach Prag anbieten, und wir sehen große Chancen in den günstigen Anschlusszeiten an unsere Flüge von und nach Nordamerika. Auf diese Weise können wir die Konnektivität zwischen den beiden Märkten erhöhen und auch die Menschen in Island und Prag miteinander verbinden“, so Icelandair-Chef Bogi Nils Bogason. „Die Möglichkeit, eine neue Fluggesellschaft am Prager Flughafen zu begrüßen, ist immer ein klarer Beweis für die Attraktivität des tschechischen Marktes. Die neue Direktverbindung von Icelandair wird nicht nur den Ausreisetourismus nach Island fördern, sondern auch eine weitere Umsteigemöglichkeit zu Icelandairs breitem Netz von Verbindungen in Nordamerika bieten. Dank dieser neuen Verbindung erwarten wir eine weitere Stärkung des Tourismus zwischen der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten bzw. Kanada“, erklärt Jaroslav Filip vom Flughafen Prag.

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Ukraine International: Flüge bleiben bis mindestens 11. Jänner 2023 gestrichen

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat darüber informiert, dass man momentan davon ausgeht, dass sämtliche Flüge in das von einem Krieg betroffenen Land bis zumindest 11. Jänner 2023, 23 Uhr 59, eingestellt bleiben müssen. In Anbetracht der aktuellen Lage in der Ukraine ist es aus heutiger Sicht äußerst unwahrscheinlich, dass ab 12. Jänner 2023 wieder geflogen werden kann. Der Luftraum ist für den zivilen Flugverkehr aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ukraine International weist in einer Erklärung auch darauf hin, dass es wegen des Krieges derzeit dazu kommen kann, dass die Erreichbarkeit des Servicecenters eingeschränkt ist. Von der Einstellung des Flugbetriebs nicht betroffen sind ACMI- und Charteraufträge, die man außerhalb der Ukraine durchführt. Diese werden mit Fluggerät, das bereits vor dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation außer Landes gebracht wurde, operiert.

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Silk Way West ordert zwei Boeing 777-8F

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines hat zwei Maschinen des Typs Boeing 777-8F bestellt. Weiters hat man sich Optionen für abermals zwei Einheiten gesichert. Die Bestellung war bislang seitens des Herstellers als nicht identifizierter Kunde geführt worden. Bereits zu Jahresmitte 2022 hat der Carrier mit Sitz in Aserbaidschan beschlossen, dass man das Konkurrenzmodell A350F bestellen wird. Nun hat man auch beim Konkurrenten Boeing geordert. Silk Way West ist derzeit ein reiner Boeing-Operator. „Wir freuen uns, diesen Auftrag mit unserem langjährigen Partner Boeing bekannt zu geben und einer der weltweit ersten Kunden für das neueste Frachtflugzeug zu werden“, sagte Zaur Akhundov, Präsident der Silk Way Group. „Silk Way West Airlines feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen, und in den letzten zehn Jahren hat die Fluggesellschaft eine reine Boeing-Flotte betrieben. Die heutige Vereinbarung spiegelt unsere kontinuierlichen Investitionen in die marktführenden Boeing-Frachtflugzeuge wider. Unsere Flottenerneuerungspläne werden dazu beitragen, unsere Betriebskosten weiter zu senken, die Treibstoffeffizienz zu verbessern und die Luftfrachtdienste in unserer Region nachhaltiger zu gestalten.“

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Mexiko: Unruly-Pax rastet aus und schlägt auf Emirates-Check-in-Agent ein

Am Flughafen Mexico-City ist am 1. November 2022 eine Passagierin ausgerastet und attackierte eine für Emirates tätige Check-in-Mitarbeiterin. Auslöser des Streits sollen zwei Umstände gewesen sein: Einerseits war der Reisepass der Reisenden abgelaufen und andererseits ist er bereits nach der Meldezeit am Schalter erschienen. Die Folge draus: Der Check-in-Agent musste der Frau den Mitflug verweigern. Das war wohl eine richtige Entscheidung, denn dieser entpuppte sich als gefährlicher „unruly-PAX“. Der ausgeschlossene Passagier wollte die Entscheidung nicht zur Kenntnis nehmen und rastete aus. Sie bewarf die Flughafenmitarbeiterin mit ihrem Laptop, seinem geöffneten Koffer und anderen Gegenständen. Gleichzeitig beschimpfte sie lautstark und begann gar auf die Bodenbeschäftigte einzuschlagen. Andere Mitarbeiter versuchten – ohne nennenswerten Erfolg – einzugreifen und die Situation zu beruhigen. Damit waren zumindest die körperlichen Attacken beendet, jedoch stellte sich die Frau dann auf den Counter, zeigte den Check-in-Agents deutlich ihren Hintern und brüllte in Richtung anderer Passagiere wüste Beschimpfungen. Der Sicherheitsdienst und die Polizei mussten zur Hilfe geholt werden und griffen dann doch. Emirates erklärte zu dem Vorfall: „Wir können bestätigen, dass sich am 1. November am Check-in-Schalter des internationalen Flughafens von Mexiko-Stadt ein Vorfall ereignet hat, bei dem ein Fluggast, der zu spät zum Check-in-Schalter kam, mit einem abgelaufenen Reisepass unterwegs war. Dem Passagier wurde die Weiterreise verweigert, sie wurde unruhig und beleidigte das Bodenpersonal körperlich, so dass die Sicherheitskräfte des Flughafens und die Polizei einschreiten mussten. Die Sicherheit unserer Fluggäste und unseres Personals ist von entscheidender Bedeutung und wird nicht aufs Spiel gesetzt“.

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