
AUA will nicht intervenieren: China Eastern kündigt Wien-Flüge an
China Eastern Airlines hat – mit abgewandelter Strategie – neuerlich Wien-Flüge angekündigt. Der letzte Versuch scheiterte aufgrund einer Intervention der Austrian Airlines im österreichischen Verkehrsministerium. Diesmal sieht die AUA für sich aber keinen Wettbewerbsnachteil. Eigentlich sollte China Eastern Airlines dann schon seit fast zwei Jahren Kurs auf Wien-Schwechat nehmen, doch dazu kam es bis dato nicht. Der Premierenflug, der für Juni 2024 geplant war, musste abgesagt werden, weil Austrian Airlines beim österreichischen Verkehrsministerium intervenierte. Daraus folgte, dass die damalige Bundesregierung dem chinesischen Luftfahrtunternehmen die Verkehrsrechte verweigerte. Nun hat China Eastern Airlines die Strategie geändert und Platzhirsch Austrian Airlines hält sich diesmal komplett raus. Im Jahr 2024 wollte das chinesische Luftfahrtunternehmen Flüge zwischen Shanghai und Wien aufnehmen. Damit wäre man in direkte Konkurrenz mit Austrian Airlines getreten. Der damalige Chief Commercial Officer sagte im Rahmen einer Presseveranstaltung auf dem Podium, dass man beim Verkehrsministerium schwere Bedenken deponiert habe. Kurzfassung: Es geht darum, dass chinesische Fluggesellschaften den russischen Luftraum nutzen (und das auch dürfen) während europäische Carrier wie Austrian Airlines erhebliche Umwege fliegen müssen. Dadurch sind die Kosten, beispielsweise aufgrund des zusätzlichen Treibstoffverbrauchs, deutlich höher. Somit hätte – im konkreten Fall China Airlines gegenüber Austrian Airlines – aus der Sicht des AUA-Managements einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gehabt. Zu dieser Ansicht scheint man auch im Verkehrsministerium gelangt zu sein, denn der chinesische Herausforderer hat die erforderlichen Verkehrsrechte nicht erhalten. Xi’an ist ein sekundäres Drehkreuz Nun will es China Eastern Airlines erneut wissen, hat jedoch die Strategie geändert. Man will Wien nicht mehr mit Shanghai








