
Saisonauftakt für die traditionelle Plättenschifffahrt im Ausseerland Salzkammergut
Mit dem Beginn des Frühjahrs 2026 nimmt die traditionelle Schifffahrt auf den Seen des Ausseerlandes wieder ihren vollen Betrieb auf. Im Mittelpunkt stehen dabei die „Plätten“, die charakteristischen, flachen Holzboote der Region, die seit Jahrhunderten aus heimischem Lärchen- oder Zirbenholz gefertigt werden. Auf dem Altausseer See, dem Grundlsee und dem Toplitzsee werden diese Fahrzeuge zunehmend für touristische Sonderformate genutzt, die weit über die einfache Personenbeförderung hinausgehen. Besonders die Kombination aus regionaler Kulinarik und Volksmusik soll in der laufenden Saison verstärkt Besucher in das steirische Salzkammergut locken, wobei die Anbieter auf Entschleunigung und die Inszenierung lokaler Bräuche setzen. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Tourismusstrategie verdeutlichen, dass insbesondere der Altausseer See durch seine Verbindung zur Filmgeschichte – unter anderem als Drehort für den James-Bond-Film „Spectre“ – internationale Bekanntheit erlangt hat. Die lokalen Schifffahrtsbetriebe nutzen diesen Bekanntheitsgrad für exklusive Angebote wie die „Kulinarische Plättenroas“. Bei dieser mehrstündigen Fahrt wird ein mehrgängiges Menü serviert, das primär aus regionalen Spezialitäten wie dem Saibling aus heimischen Gewässern besteht. Begleitet werden die Fahrten oft von Musikgruppen, die das traditionelle „Paschen“ praktizieren, eine für das Ausseerland typische Form des rhythmischen Klatschens, die zum immateriellen Kulturerbe zählt. Wirtschaftlich betrachtet spielt die Plättenschifffahrt eine wesentliche Rolle für die Wertschöpfung in den Gemeinden Altaussee und Grundlsee. Die Boote, die traditionell mit nur einem Ruder, dem sogenannten „Stoa“, gesteuert werden, sind für Gruppen von zwei bis zehn Personen ausgelegt und ermöglichen so auch private Formate wie Picknicks oder Frühstücke auf dem Wasser. Während auf dem Grundlsee, dem flächenmäßig größten See der Steiermark, auch








