Jan Gruber

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Jan Gruber

Fahrplanänderungen: Aida mustert Vita aus

Die Reederei Aida Cruises mustert das Kreuzfahrtschiff Aida Vita aus. Man hat daher das Programm für den Winter 2022/23 verändert. Nach der Aida Cara handelt es sich um das zweite Schiff, das man im Zuge der Corona-Pandemie aus der Flotte entfernt. Das Unternehmen erklärt unter anderem, dass Reisen zwischen Oktober 2022 und April 2023 von Änderungen betroffen sein können. Passagiere sollen kontaktiert werden und auch über eventuelle Umbuchungsmöglichkeiten informiert werden. Das Schiff Aida Bella soll einige Fahrten, die ursprünglich mit der Aida Vita geplant waren, übernehmen. Es handelt sich dabei zum Beispiel um die ab Hamburg geplanten Kreuzfahrten „Große Winterpause“ und „Herbstliche Nordlichter“. Den Winterfahrplan 2022/23 wird Aida Cruises mit zwölf Schiffen antreten. Das jüngste Schiff, die Aida Cosma, soll ab Dubai eingesetzt werden.

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Kofferchaos sorgte für Frust in London-Heathrow

Am Samstag kam es im Terminal 2 des Flughafens London-Heathrow zu erheblichen Problemen im Bereich der Gepäckanlage. Die Folgen daraus: Ein riesiger Rückstau an Koffern und sonstigen Gepäckstücken. Viele Reisende mussten ohne ihre Utensilien abheben. Zwar konnte der Airport den Ausfall im Laufe des Tages wieder in den Griff bekommen, jedoch haben viele Passagiere ihre Koffer nicht an den Bändern erhalten bzw. mussten in Heathrow ohne ihr Reisegepäck abheben. Den Betroffenen wurde mitgeteilt, dass die Nachlieferung etwa zwei Tage in Anspruch nehmen wird. Die Problematik vom Wochenende soll laut Flughafen Heathrow in keinem Zusammenhang mit der angespannten Personalsituation stehen. Es handelt sich um einen technischen Defekt, der behoben werden konnte. Man arbeitet nun den Rückstau ab. Die meisten Flughäfen im Vereinigten Königreich leiden unter akutem Personalmangel. Gatwick entschied sich dazu, dass die Anzahl der täglichen Flüge beschränkt wird. Eine vergleichbare Maßnahme gab auch der niederländische Airport Amsterdam-Schiphol bekannt.

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Rossiya setzt drei Boeing 747-400 innerhalb Russlands ein

Die russische Fluggesellschaft Rossiya hat die ersten drei Boeing 747-400 wieder in den aktiven Liniendienst gestellt. Die Jumbojets werden derzeit in erster Linie innerhalb der Russischen Föderation eingesetzt. Drei Boeing 747-400 wurden vergangene Woche zwischen Moskau-Scheremetjewo und Sotschi eingesetzt. Rossiya ist der einzige Operator dieses Maschinentyps in Russland. Die verwendeten Jumbojets waren zuvor bei Transero im Einsatz. Im Zuge der Insolvenz wechselten diese Flugzeuge zu Rossiya. Die Teilflotte besteht aus insgesamt neun Exemplaren. Zunächst wurde die RA-73289, die sich im Eigentum von VTB-Leasing befindet, reaktiviert. Zwei weitere Boeing 747-400 wurden bereits aus dem Storage geholt und im Inlandsverkehr eingesetzt. Primär fliegen diese zwischen Moskau und Sotschi, wo Rossiya einen SSJ-100-Minihub aufgebaut hat.

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ÖBB-Intercitybus: Der „Reifen-Zug“ in Kärnten, Italien und der Steiermark

Die ÖBB-Intercitybusse sind ein Kuriosum in der Welt der Österreichischen Bundesbahnen. Es gibt auch nur drei Linien und die Ursachen hierfür sind typisch österreichisch oder aber italienisch. Was die ÖBB in ihren „Reifen-Zügen“ so bietet und wie alles funktioniert hat Reise-Insider.com by Aviation.Direct genauer unter die Lupe genommen. Offiziell haben die Österreichischen Bundesbahnen mit dem Verkauf des Geschäftsbetriebs von Hellö den Ausflug ins Fernbusgeschäft beendet. Doch das ist nicht ganz richtig, denn unter der Marke „ÖBB-Intercitybus“ betreibt man weiterhin drei Linien. Eine innerhalb Österreichs und zwei nach Italien. Diese sind stark dem Schienenprodukt angelehnt, jedoch gibt es allerhand Unterschiede. Im Inland bietet man mit Setra-Doppelstockbussen, die von der Tochtergesellschaft Österreichische Postbus AG betrieben werden, zahlreiche Fahrten zwischen Graz und Klagenfurt an. In Wolfsberg gibt es einen kurzen Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen. Auf dieser Strecke gilt der Schienentarif, so dass es – zumindest offiziell – keinen Preisunterschied geben soll. Im Bereich des Vertriebs ist der Intercitybus zwischen den beiden Landeshauptstädten quasi ein Zug, denn die Fahrscheine können online, am Automaten, am Schalter oder aber kurzfristig beim Busfahrer gekauft werden. Die „Reifen-Züge“ tragen auch Nummern und es besteht die Möglichkeit zur Sitzplatzreservierung. Im Gegensatz zu den innerösterreichischen Flixbus-Linien ist das Klimaticket für den ÖBB-Intercitybus gültig. Wie im Zug: Man bietet zwei Reiseklassen an Bei diesem Produkt gibt es einige Besonderheiten, die stark von anderen Fernbussen abweichen. Man praktiziert ein Zweiklassen-System, das optisch an die Eisenbahn angelehnt ist. Das Klimaticket gilt in der Zweiten Klasse, die sich im Oberdeck der Setra-Busse befindet.

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Streichungen: Eurowings frustriert Passagiere in Salzburg und Innsbruck

In Salzburg und Innsbruck sind am Wochenende einige Eurowings-Flüge ausgefallen. Betroffen waren sowohl Linien- als auch Charterflüge. Die Folge daraus: Viele Passagiere sind in Österreich „gestrandet“ bzw. konnten ihre Urlaubsflüge nicht antreten. Eurowings hat in Salzburg insgesamt drei Flugzeuge stationiert. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A319 und einen A320. Mit der OE-LYX wurde am Samstag das Kurspaar nach Hamburg gestrichen. Am Sonntag ist die Kette Salzburg-Lamezia Terme-Innsbruck-Lamezia Terme-Salzburg ausgefallen. Die OE-LYZ hat das Routing Salzburg-Korfu-Salzburg-Köln-Salzburg nicht durchgeführt. Zu den Gründen der Flugabsagen wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Salzburgs Flughafensprecher Alexander Klaus verweist gegenüber dem Österreichischen Rundfunk unter anderem darauf, dass die Fluggesellschaft bzw. der jeweilige Reiseveranstalter alternative Reisemöglichkeiten anbieten würden.

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Österreich: Banken verlangen horrende Spesen beim Geldwechsel

In fast allen beliebten Urlaubsländern außerhalb Europas, aber auch in einigen innerhalb, gilt der Euro nicht als nationale Währung. Während beispielsweise im Schweden, den USA oder im Vereinigten Königreich Kartenzahlungen üblich sind, sieht man in Ländern wie Kroatien lieber das klassische Bargeld. Wechselt man bereits in Österreich so kann es laut einem aktuellen Bankentest der Arbeiterkammer ziemlich teuer werden. Fast alle Banken der Alpenrepublik verkaufen auch Fremdwährungen. Jene, die häufig nachgefragt sind, hat man zumeist in den Filialen vorrätig. Wird es ein wenig ausgefallen, muss man diese meist ein paar Tage zuvor in der Bankstelle vorbestellen. Die Arbeiterkammer nahm die Spesen von zehn in der Hauptstadt Wien tätigen Kreditinstituten unter Lupe und stelle fest, dass die Gebühren mitunter äußerst hoch sind. Eine Bank verlangt gar 10 Euro Mindestspesen, was gerade bei kleineren Beträgen so richtig teuer kommt. Die Arbeiterkammer hat im Mai 2022 die Kosten beim Geldwechsel der Bank Austria, Bawag-Psk, Easybank, Erste Bank, Hypo Niederösterreich, Oberbank, Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien, Schelhammer und Volksbank Wien genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben die Konsumentenschützer festgestellt, dass die Spesen für das Wechseln in eine fremde Währung zwischen null und fünf Prozent schwanken. Die Mindestspesen machen zwischen null und zehn Euro aus. „Wer kleinere Beträge wechseln möchte, für den kann es teuer zu stehen kommen“, warnt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Wie hoch sind die Wechselspesen beim Tausch von Euro in eine Fremdwährung? Bank99 (Post): wird nicht angeboten Bank Austria: 2 Prozent, mindestens aber 6,80 Euro – nur eigene Kunden werden bedient Bawag-Psk: 3

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Einreise: Neuseeland streicht Test-Vorlagepflicht

Ab 20. Juni 2022 muss man bei der Einreise nach Neuseeland keinen negativen Coronatest mehr vorlegen. Die Regierung lässt die bisherige Regelung einen Monat früher als ursprünglich angekündigt fallen. Ministerin Ayesha Verrall erklärte, dass sich gezeigt habe, dass die bisherige Strategie erfolgreich war und daher halte man es seitens de neuseeländischen Regierung für sicher die Testanforderungen früher aufzuheben. Unverändert bleibt aber, dass einen Tag nach der Ankunft sowie am fünften Tag des Aufenthalts Antigen-Schnelltests durchgeführt werden müssen. Dabei handelt es sich um so genannte Selbsttests. Neuseeland praktizierte seit dem Beginn der Corona-Pandemie besonders strenge Einreisebestimmungen, die zum Teil sogar die eigenen Staatsbürger am Betreten des Staats gehindert haben. Ein Gericht erklärte den zuletzt genannten Umstand für rechtswidrig. Seit einigen Monaten öffnet sich das Land wieder schrittweise. Seit Anfang Mai 2022 dürfen Touristen aus insgesamt 60 Staaten, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz, wieder einreisen. Ab 31. Juli 2022 will man sich wieder komplett öffnen. Man verlangt dem aktuellen Informationsstand auch weiterhin, dass der Nachweis erbracht wird, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist.

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Austrian Airlines gibt gebrauchte Uniformen an Flugbegleiter aus

Früher wurden bei Austrian Airlines ausschließlich neue Uniformen ausgegeben. Das hat sich geändert, denn Flugbegleiter erhalten seit einiger Zeit auch gebrauchte Kleidungsstücke. Momentan betrifft das primär Kabinenpersonal, das neu ins Unternehmen eintritt. Für Kritik seitens Betroffener sorgt aber, dass teilweise auch gebrauchte Bodies ausgegeben werden. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Flugbegleiterin, dass sie einen verschmutzten und beschädigten Body erhalten habe. Schon allein aus hygienischen Gründen findet sie das nicht in Ordnung. Allerdings: Laut Austrian Airlines ist das Tragen von Bodies für die weiblichen Flugbegleiter nicht verpflichtend. Alternativ können diese auch eine Bluse verwenden. Angesprochen auf den Umstand, dass gebrauchte Dienstkleidung zum Einsatz kommt, bestätigte die Medienstelle des Carriers dies. Eine Sprecherin sagte unter anderem: „Aus dem Aspekt der Nachhaltigkeit hat man sich dazu entschieden, neben neuen Kleidungsstücken auch retournierte Uniformteile auszugeben. Bei letzteren handelt es sich um Kleidungsstücke, die bei Austritten (zum Teil ungetragen bzw. „neuwertig„) retourniert wurden und selbstverständlich einer Prüfung sowie professioneller Reinigung unterzogen werden, bevor die Ausgabe an Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen erfolgt“. Dieser Darstellung widerspricht eine Flugbegleiterin, denn sie behauptet, dass sie eine Uniform mit deutlichen Gebrauchsspuren und Beschädigungen erhalten habe. Noch dazu würde diese trotz Maßnahmen und Änderungen durch die firmeneigene Schneiderei nicht passen. Sie fühle sich darin wie in einem Kartoffelsack. Seitens Austrian Airlines bedauert man, dass es in Einzelfällen zu Fehlern gekommen ist. „Mitarbeiterinnen entscheiden selbst, welche Teile sie beziehen möchten. So können zum Beispiel alternativ zu Bodies Blusen getragen werden. Sollte eine bestimmte Größe kurzfristig nicht verfügbar sein (Lieferverzögerungen) und die Mitarbeiterin auf einen

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Personalmangel: Gatwick muss Anzahl der Flüge beschränken

Der Flughafen London-Gatwick sorgte in den letzten Wochen wiederholt als „Chaos-Hotspot“ des Vereinigten Königreichs für Aufsehen. Nun gaben die Betreiber bekannt, dass die Anzahl der Flüge im Juli und August 2022 beschränkt werden. Täglich soll es im Juli 2022 maximal 825 Flüge geben. Im August 2022 will man 850 Verbindungen pro Tag zulassen. Vor der Corona-Pandemie waren es rund 900 Stück pro Tag. Der Flughafen Gatwick setzt diese Maßnahme eigenen Angaben nach, um einen „zuverlässigen Servicestandard“ bieten zu können. Der zweitgrößte Airport der britischen Hauptstadt leidet unter massivem Personalmangel. Enorm lange Wartezeiten an den Schaltern und der Sicherheitskontrolle gehören mittlerweile zum alltäglichen Bild. Kürzlich musste Vueling komplett ohne Passagiere abheben, weil diese trotz Abwartens des Kapitäns in der Siko-Warteschlange „steckengeblieben“ sind und noch dazu für das Boarding kein Bodenpersonal verfügbar war. Die Beschränkungen in Gatwick sind kein Einzelfall. Erst kürzlich gab der Flughafen Amsterdam-Schiphol, der in den letzten Wochen wiederholt mit chaotischen Zuständen, die auf Personalmangel zurückzuführen sind, aufgefallen ist, bekannt, dass die Anzahl der Passagiere, die den Airport pro Tag nutzen können, beschränkt wird.

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Brüssel empfiehlt: Jause und Getränke einpacken – Acht Stunden Wartezeit bei der Sicherheitskontrolle

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass am Montag, den 20. Juni 2022, enorm lange Warteschlangen bei der Sicherheitskontrolle entstehen werden. Man warnt ausdrücklich davor, dass von Wartezeiten von bis zu acht Stunden auszugehen ist. Hintergrund ist ein Streik beim Dienstleister G4S. Doch nicht nur bei der „Siko“ ist mit massiven Einschränkungen zu rechnen, sondern auch im Bereich der Gepäckabfertigung und anderer Dienstleistungen. Die Gewerkschaften haben auch hier zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Viele Fluggesellschaften haben ihre für Montag geplanten Brüssel-Flüge bereits vorsorglich gestrichen. Der Flughafen Brüssel appelliert an Reisende, die Tickets für Montag haben, dass diese bei Möglichkeit umbuchen sollen und an einem anderen Tag fliegen sollen. Wer dennoch reisen möchte, muss sich bei der Sicherheitskontrolle auf Wartezeiten von bis zu acht Stunden einstellen. Derzeit laufen Gespräche mit den Fluggesellschaften, um so viele Flüge wie möglich zu streichen. Bei Wartezeiten von bis zu 8 Stunden an den Sicherheitskontrollen bedeutet die derzeitige Situation bedeutet, dass viele Passagiere ihren Flug verpassen und bis Dienstagmorgen am Flughafen festsitzen werden. Fluggäste, die noch abfliegen möchten, werden gebeten, regelmäßig die Website ihrer Fluggesellschaft zu überprüfen, da noch viele Annullierungen in letzter Minute zu erwarten sind. Außerdem bitten wir die Fluggäste, den Status Der Airport empfiehlt Passagieren, die reisen wollen oder müssen, dass diese unbedingt Verpflegung, Getränke und gegebenenfalls benötigte Medikamente mitbringen sollen. Man geht derzeit davon aus, dass auch die Gastronomie nur eingeschränkt zur Verfügung stehen wird. Man kündigt zwar an, dass in der Siko-Warteschlange Wasser verteilt werden soll, jedoch sollte man sich darauf nicht unbedingt verlassen.

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