Jan Gruber

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Jan Gruber

Lufthansa-Crews müssen Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen

Weil sich bei Lufthansa an Bord immer weniger Passagiere an die deutsche Maskenpflicht halten wollen und es deswegen vermehrt zu Diskussionen und verbalen Konflikten kommt, wurden die Crews angewiesen, dass diese das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nicht mehr durchsetzen müssen. Noch vor wenigen Wochen konnten Fluggäste – besonders bei deutschen Airlines – gar den Rauswurf kassieren, wenn diese sich vor dem Start geweigert haben Maske zu tragen. Nun will Lufthansa aufgrund von Sicherheitsbedenken die deutsche Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen lassen. Die Crews haben bereits eine entsprechende Anweisung erhalten, wobei die Letztentscheidung beim Kapitän liegt. Deutschland hält als einer von nur noch wenigen Staaten in Europa an der Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen fest. Österreich schafft diese per 1. Juni 2022 ab. Besonders Passagiere, die aus Ländern kommen, in denen keine Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase gibt, sollen mit Unverständnis auf den „Maskenzwang“ bei Lufthansa reagieren. Das führt laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, der von einem Sprecher der Airline bestätigt wurde, vermehrt zu Konflikten an Bord. Aus Sicherheitsgründen müssen die Crews die Maskenpflicht nicht mehr durchsetzen, obwohl diese von der deutschen Regierung weiterhin angeordnet wird. Ein Lufthansa-Medienreferent: „Da Sicherheit höchste Priorität für Lufthansa hat, passt das Unternehmen seine Prozesse an“.

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Berlin-Paris: DB und SCNF wollen Hochgeschwindigkeitszüge starten

Die Deutsche Bahn AG und die französischen Staatseisenbahnen SCNF wollen den Fernverkehr zwischen Deutschland und Frankreich weiter ausbauen. Nach vielen Jahren Pause sollen wieder Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den beiden Hauptstädten verkehren. Die beiden Unternehmen haben in dieser Woche eine entsprechende Absichtserklärung im französischen Straßburg unterschrieben. Diese beinhaltet auch, dass der bereits seit 15 Jahren bestehende ICE/TGV-Kooperationsverkehr zwischen Frankfurt bzw. Stuttgart und Paris ausgebaut werden soll. Weiters verhandelt man laut DB-Chef Richard Lutz auch über weitere schnelle Bahnverbindungen in Richtung Südfrankreich. Zwischen Paris und Berlin sollen voraussichtlich ab Ende 2023 oder zumindest im Laufe des Jahres 2024 die ersten TGV- bzw. ICE-Garnituren auf die Schiene gebracht werden. Die Züge sollen über Frankfurt und Straßburg geführt werden. Die Reisezeit wird mit etwa sieben Stunden angegeben.  Ansporn hierfür soll die rege Nutzung der bestehenden Kooperationsverbindung zwischen Stuttgart und der französischen Hauptstadt sein. Aufgrund der wesentlich geringeren Entfernung ist die Reisezeit geringer und kann von Innenstadt zu Innenstadt (unter Berücksichtigung von Vorlaufzeit sowie An- und Abreise zum Airport) sogar schneller sein als mit dem Flugzeug. Von den Veränderungen nicht betroffen: Die Züge, die von Thalys, einer SNCF-Tochter, betriebenen Fernverkehrszüge zwischen Köln und Paris. Diese sollen auch weiterhin nicht in die Tarifsystem der beiden staatlichen Bahnunternehmen integriert werden. Die Folge daraus ist, dass man auch weiterhin einen gesonderten Fahrschein benötigt.

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Lauda Europe steht mehrtägiger Streik bevor

Der Ryanair-Tochter Lauda Europe steht zum ersten Mal in der Firmengeschichte ein Streik bevor. Die Gewerkschaft Uso Illes Baleares ruft ihre Mitglieder am Standort Palma de Mallorca zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung auf. Diese soll im Juli 2022 vollzogen werden. Bereits Ende April 2022 wurde unter den gewerkschaftlich organisierten Lauda-Flugbegleitern der Basis Palma de Mallorca eine Urabstimmung durchgeführt. Diese forderte die Arbeitnehmervertretung zur Durchführung von Tarifverhandlungen sowie gegebenenfalls zur Organisation von Arbeitskampfmaßnahmen auf. Laut Gewerkschaft soll die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe Verhandlungen über Erhöhungen der Löhne nicht nur strikt ablehnen, sondern auch die Uso nicht als „legitimen Verhandlungspartner“ betrachten. Laut Arbeitnehmervertretern soll sich die Geschäftsleitung der Ryanair-Tochter „uneinsichtig zeigen“. Kernursache der Unstimmigkeit ist, dass die Basis Palma de Mallorca keinen mit der Gewerkschaft Uso vereinbarten Tarifvertrag hat. Die Löhne werden vom Unternehmen selbst festgelegt. Die Arbeitnehmervertreter behaupten, dass die monatlichen Bezüge angeblich sogar unter dem gesetzlichen Mindestlohn liegen können. Erkrankungen sollen mit den aus Österreich bekannten „Sickletters“ beantwortet werden. Laut Uso soll die Ryanair-Tochter ein systematisches Krankenstandsmonitoring betreiben und die Beschäftigten der Basis Palma de Mallorca unter Druck setzen. Sofern es zwischen der Geschäftsführung von Lauda Europe und der Regionalgruppe der spanischen Gewerkschaft Uso zu keiner Einigung kommen sollte, soll am 2., 3., 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Juli 2022 die Arbeit der Flugbegleiter niedergelegt werden. Es soll sich um ganztägige Streiks handeln, die komplette Schichten betreffen. Das bedeutet konkret, dass die Arbeitsniederlegungen jeweils erst enden, wenn die planmäßige Schicht beendet ist, auch wenn es bereits nach

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Für neun Euro pro Monat quer durch Deutschland zum Beispiel zum Flughafen

Ab 1. Juni 2022 gilt in Deutschland das sogenannte Neun-Euro-Ticket. Dieses wird drei Monate lang angeboten und ermöglicht die Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im Regionalverkehr. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Für nur neun Euro kann man in Deutschland den ÖPNV einen Monat lang nutzen. Ausgenommen sind Fernverkehrszüge sowie Fernbusse von privaten Betreibern wie Flixbus. Auch gilt die Fahrkarte nicht auf touristischen Sonderzügen. In der Theorie kann man mit dem Fahrschein von München nach Hamburg oder von Freiburg nach Sylt reisen. Da man aber Fernzüge wie Intercity, Eurocity oder Intercity Express nicht nutzen darf, muss man richtig viel Zeit einkalkulieren. Die Idee der deutschen Bundesregierung: Man will angesichts stark gestiegener Treibstoffpreise die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel attraktiv machen. Zwar wird das Neun-Euro-Ticket vorerst nur im Juni, Juli und August 2022 angeboten, aber man rechnet damit, dass viele Menschen auf die Öffis umsteigen werden. Allerdings haben nicht alle Deutsche einen Benefit davon, denn es gibt ländliche Gebiete, in denen weder Bahn noch Linienbus verkehren. Oder aber sind die Frequenzen so gering, dass die öffentlichen Verkehrsmittel keine Alternative zum Auto sind. Zwar will die deutsche Bundesregierung mit der Billig-Netzkarte in erster Linie Pendler entlasten, aber die Nutzung zu Freizeitzwecken ist ausdrücklich nicht untersagt. So kann die Fahrkarte zur Anreise zum Besuch von Freunden und Verwandten genutzt werden, aber auch für einen innerdeutschen Urlaub. Der einzige Haken: Fernzüge und -busse können nicht genutzt werden, so dass man bei längeren Strecken zahlreiche Umstiege und eine lange Fahrzeit einkalkulieren muss. Dafür ist es aber sprichwörtlich spottbillig. Erhältlich

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Tel Aviv Air: Geschäftsbetrieb endgültig eingestellt

Zunächst hieß es seitens der insolventen Tel Aviv Air GmbH, dass man aus “technischen Gründen” bis 21. Mai 2022 keine Flüge mehr anbieten könne. Das Datum ist verstrichen und nun musste man bekanntgeben, dass der Geschäftsbetrieb aufgrund der Insolvenz endgültig eingestellt werden musste. Zunächst gab man sich noch zuversichtlich, dass neue Geldgeber gefunden werden können. Das scheint sich nun zerschlagen zu haben, denn der vorläufige Masseverwalter hat die Einstellung des Geschäftsbetriebs verfügt. Tel Aviv Air teilt dazu unter anderem mit: “Wir bedauern sehr, dass wir keine weiteren Flüge durchführen können. Alle Flugbuchungen wurden storniert. Wir können Ihnen für den Flugausfall keine Alternativen anbieten. Wir können auf Kundenanfragen nicht mehr antworten”. Das Unternehmen musste im Mai 2022 nach nur wenigen gecharterten Flügen Insolvenz anmelden. Für sämtliche Anfragen wird auf den vom Amtsgericht eingesetzten Insolvenzverwalter verwiesen. Kunden, die bei Tel Aviv Air Tickets für deren Charterflüge gekauft haben, können diese anmelden, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr als eine mickrige Quote gibt, gering. Auch fallen für die Anmeldung von Forderungen staatlich festgelegte Gebühren an. Der Masseverwalter will alle Gläubiger, so auch Kunden mit nun wertlosen Flugscheinen, in den nächsten Wochen anschreiben. Im Brief sind dann alle Informationen sowie ein Formular, mit dem die Forderungsanmeldung getätigt werden kann, enthalten. Erst dann kann man dies rechtswirksam tun, weshalb das Anschreiben des Insolvenzverwalters abzuwarten ist. Sollte man der Ansicht sein, dass der Pleite-Firma die Kontaktdaten nicht bekannt sind, kann man diese beim Masseverwalter bekanntgeben.

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Linz: Tui verzeichnet starke Nachfrage in Oberösterreich

Der Tour Operator Tui bietet auch heuer wieder zahlreiche Urlaubsflüge ab Linz-Hörsching an. Das Portfolio umfasst heuer 19 wöchentliche Flüge in fünf Länder. Der Saisonstart wurde dieses Jahr auf den 1. Mai 2022 vorgezogen. Den Auftakt machten Reisen in Richtung Hurghada. Am 14. und 15. Mai 2022 wurden die griechischen Destinationen Rhodos und Heraklion aufgenommen. In Linz ist wieder eine von European Air Charter betriebene McDonnell Douglas MD-82 stationiert. Im Rahmen der Umläufe kommt diese heuer auch wieder ab dem Flughafen Graz zum Einsatz. Eigenen Angaben nach verzeichnet der Reiseveranstalter Tui ab Oberösterreich eine besonders starke Nachfrage. Dabei beruft man sich unter anderem auf die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Kundenumfrage. Demnach wollen etwa 55 Prozent der oberösterreichischen Tui-Gäste in diesem Sommer zumindest zweimal vereisen. Die Buchungszahlen auf den klassischen Urlaubsstrecken im Mittelmeerraum sollen laut Tui über dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, liegen. Detailzahlen nannte der Tour Operator aber nicht. Nachstehende Ziele bietet Tui im Sommer 2022 ab Linz an: Heraklion – fünf wöchentliche Flüge Rhodos – fünf wöchentliche Flüge Karpathos/Kos – ein wöchentlicher Flug Korfu – ein wöchentlicher Flug Hurghada – zwei wöchentliche Flüge Palma de Mallorca – zwei wöchentliche Flüge Burgas – ein wöchentlicher Flug Antalya – zwei wöchentliche Flüge Larnaka – zwei wöchentliche Flüge während der Herbstferien

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Berlin legt Welcome-Card für Neun-Euro-Ticket-Inhaber auf

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin rechnet unter anderem aufgrund der Einführung des “Neun-Euro-Tickets”, das ab 1. Juni 2022 in ganz Deutschland im Regionalverkehr gilt, mit einem verstärkten Touristenansturm. Aus diesem Grund legt man eine spezielle “Berlin Welcome Card” auf. Der Vorverkauf des so genannten “Neun-Euro-Tickets” hat bereits begonnen. Es ist unter anderem Online und an Fahrkartenautomaten erhältlich. In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 sollen die öffentlichen Verkehrsmittel im Regionalverkehr bundesweit für je neun Euro pro Monat genutzt werden können. Fernverkehre wie Intercity, Eurocity, IntercityExpress, Flixbus und Flixtrain sind allerdings nicht enthalten. Eigentlich ist der von der öffentlichen Hand subventionierte Fahrschein gedacht, um Pendlern den Umstieg auf die Öffis günstiger zu machen. Es wird aber damit gerechnet, dass viele Deutsche trotz längerer Reisezeiten, da die Fahrkarte nur für den Regionalverkehr, jedoch bundesweit, gilt, auch touristische Fahrten unternehmen werden. Verboten ist das ausdrücklich nicht. Das Touristikmanagement der deutschen Bundeshauptstadt Berlin legt für die Kalendermonate Juni, Juli und August 2022 eine spezielle Summer-Edition der Welcome-Card auf. Diese richtet sich an Gäste, die bereits ein Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr, also beispielsweise das Neun-Euro-Ticket, haben und Attraktionen in Berlin und Potsdam besuchen wollen. Laut Mitteilung soll man in den beiden Städten Vergünstigungen bei 180 Teilnehmern erhalten. Die Ermäßigungskarte kostet neun Euro und gilt 72 Stunden. Einige Attraktionen sind in der Karte sogar inkludiert. Wer freien Eintritt in diverse Museen, beispielsweise der Berliner Museumsinsel haben möchte, muss zur teureren Variante greifen. Diese kostet 25 Euro. In der für 69 Euro erhältlichen Premium-Version sind die

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Nürnberg: Global Airways fliegt für Corendon Europe

Die neugegründete Fluggesellschaft Global Airways mit Sitz in Vilnius hat am 21. Mai 2022 den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Bislang ist nur ein Airbus A320-200 auf dem AOC des neuen Anbieters registriert. Mit dem genannten Fluggerät fliegt man im Rahmen eines Wetlease-Vertrags im Auftrag der maltesischen Corendon Europe. Zuvor wurde die LY-LGA im zypriotischen Larnaka gewartet. Der Mittelstreckenjet ist auf dem bayerischen Flughafen Nürnberg stationiert und bedient von dort aus für Corendon Europe diverse Ferienstrecken. Global Airways ist eine Tochtergesellschaft der südafrikanischen Global Aviation. Die Muttergesellschaft arbeitet bereits seit einigen Jahren mit der türkischen Corendon Airlines zusammen. Um einen besseren Zugang zum EU-Markt zu bekommen hat man in Litauen einen Ableger ins Leben gerufen. Mit der LY-LGB und der LY-LGD sollen in Kürze zwei weitere Airbus A320, die ebenfalls für Corendon Europe fliegen werden, eingeflottet werden. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Vilnius hat erst kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen.

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Genf: L’Odyssey will mit gecharterter Saab 340B an den Start gehen

Unter dem Namen L’Odyssey will in der Schweiz eine virtuelle Fluggesellschaft mit französischem Background an den Start gehen. Ab Ende Juni 2022 will man von Genf aus Charterflüge mit Saab 340B anbieten. Die operative Durchführung soll durch RAF-Avia erfolgen. Derzeit plant das Unternehmen ab Genf die Ziele Toulon, Deauville, Bergerac und Dinard bedienen zu lassen. Zusätzlich soll London-City mit Zwischenstopp in Deauville angesteuert werden. Eigenen Angaben nach soll das gecharterte Fluggerät mit 27 Sitzen bestuhlt sein. Der Erstflug soll am 30. Juni 2022 in Richtung Tolon durchgeführt werden. Diese Destination soll viermal wöchentlich ab Genf angeflogen werden. Nach Deauville will man zweimal wöchentlich ab dem 1. Juli 2022 fliegen lassen. Die London-City-Flüge sollen am 2. Juli 2022 aufgenommen werden und ab Deauville zweimal täglich bedient werden. Bergerac und Dinard will man ab selbigem Tag je einmal pro Woche ansteuern. Laut CH-Aviation.com ist L’Odyssey eine Tochtergesellschaft der in Paris ansässigen Jet Airlines. Diese hat in der Vergangenheit einige Charterflüge mit Cessna Citation 525A durchführen lassen. Betrieben wurde die Maschine von Dal Aviation. Auf den Flügen ab Genf soll die Saab 340B mit der Registrierung YL-RAE zum Einsatz kommen. Diese ist seit 18. Februar 2022 auf dem Flughafen Örebro abgestellt.

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Fliegende Cathay-Mitarbeiter müssen sich per App überwachen lassen

Die Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hat der Fluggesellschaft Cathay Pacific vorgeschrieben, dass deren Besatzungsmitglieder eine spezielle App verwenden müssen. Diese zeichnet sämtliche Standorte auf und soll zur Überwachung nach der Rückkunft von internationalen Flügen dienen. Die Vorgehensweise ist gelinde gesagt nicht unumstritten, denn offiziell heißt es, dass sich Besatzungsmitglieder nach internationalen Diensten einer zweiwöchigen medizinischen Überwachung unterziehen müssen. Während der ersten sieben Tage sollen sämtliche Standorte bzw. Aktivitäten automatisiert dokumentiert werden. Laut einem internen Rundschreiben kommt dabei die “Crew Activity Log App” von Cathay Pacific zum Einsatz. Diese wurde eigens für den Einsatz entwickelt. Damit nicht genug: Zusätzlich zur Überwachung und der Verpflichtung zu Eintragungen in die “Leave Home Safe App” müssen die Beschäftigten die Daten während der ersten sieben Tage auch in die Crew-App eintragen bzw. übertragen. Dabei muss man detailliert angeben wann man das Haus verlassen hat, mit wem man sich getroffen hat und natürlich auch eine Begründung angeben. Weiters wollen sowohl die Airline als auch die Führung der Sonderverwaltungszone regelmäßige Einträge zum Gesundheitszustand haben. Gänzlich neu ist diese Datensammelwut nicht, denn es gab schon bislang ein Formular. Dieses war in Papierform auszufüllen und war folglich weit weniger leistungsstark als eine App, die jederzeit über GPS und andere Verfahren den exakten Standort des Airline-Mitarbeiters aufzeichnen kann. Dazu kommt noch ein durchaus absurder Umstand: Die bislang siebentägige Quarantäne, die fliegendes Personal nach Auslandsflügen einzuhalten hatte, wurde auf drei Tage verkürzt. Dennoch will man zumindest eine Woche lang Standortdaten der Crewmitglieder sammeln. Die offizielle Begründung für den Zwang, denn

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