Jan Gruber

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Jan Gruber

Pfingstferien: Hamburg rechnet mit Passagier-Ansturm

Der Hamburger Flughafen rechnet damit, dass während der unmittelbar bevorstehenden Pfingstferien viele Passagiere reisen werden. Stundenweise erwartet man gar mehr Fluggäste als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Der Airport erwartet vor allem an den Wochenenden mehr als 45.000 Passagiere pro Tag, das sind erstmals wieder rund 70 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus. An den stärksten Reisetagen sind zirka 170 Starts und 170 Landungen geplant. Fluggäste sollten sich gut vorbereiten, mindestens zwei Stunden vorher am Flughafen eintreffen sowie Online- und Automatenservices zum schnellen Einchecken nutzen. In den nächsten Wochen rechnet der Hamburger Flughafen mit mehr als 260.000 an- und abreisenden Passagieren pro Woche – das ist die höchste Passagierzahl seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren. Schon seit Wochen steigt die Nachfrage spürbar, im April reisten im Wochendurchschnitt bereits rund 62 Prozent der Passagiere von 2019 ab Hamburg Airport. In den nächsten Wochen wird der Wert von 70 Prozent im Vergleich zu 2019 voraussichtlich erstmals wieder übertroffen. „Je weiter wir in Richtung Sommer kommen, desto deutlicher spüren wir, dass die Norddeutschen wieder raus wollen – raus aus dem gewohnten Umfeld, ab in den Flieger und in die Sonne. Klassische Urlaubsziele wie Mallorca, Griechenland, die Türkei oder die Kanarischen Inseln sind besonders beliebt. Die Nachfrage ist so groß, dass wir in den Terminals stundenweise mehr Fluggäste als 2019 zählen“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen. „Alle Partner am Flughafen haben sich auf diese sprunghaft hohen Auslastungsspitzen gut vorbereitet. Doch wie z.B. in der Gastronomie bleiben die Personalsuche und die Personalplanung

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Bratislava: Air Explore flottet Boeing 737-Frachter ein

Die slowakische Fluggesellschaft Air Explore steigt mit Vollfrachtern ins Cargogeschäft ein. In Kürze wird man die erste Boeing 737BCF übernehmen. Die Maschine trgät die Seriennummer 33719 und wurde im Jahr 2003 an Ryanair ausgeliefert. Der Frachter wird im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2022 auf dem AOC von Air Explore registriert und wird zunächst im Rahmen eines Chartervertrages für den in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Broker RDS Cargo Group fliegen. In der Firmengeschichte des slowakischen Carriers ist es das erste Mal, dass ein reines Cargoflugzeug in die Flotte aufgenommen wird. Air Explore will sich neben Passagierflügen, überwiegend im Charter und ACMI sowie in kleinerem Umfang auf eigene Rechnung, ein weiteres Standbein aufbauen. Gegenüber Cargo Facts bestätigte der slowakische Carrier, dass die 737-800BCF kein Einzelstück bleiben wird, sondern man in diesem Segment weiter expandieren wird. Die Flotte von Air Explore besteht derzeit aus acht Passagierflugzeugen des Typs Boeing 737-800. Das Durchschnittsalter der Maschinen beträgt 17,9 Jahre. Gegründet wurde der slowakische Carrier im Jahr 2010.

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Kreuzfahrten: Auch Aida schafft die Maskenpflicht ab

Die Reederei Aida Cruises schafft mit Wirksamkeit zum 27. Mai 2022 die Maskenpflicht an Bord ihrer Flotte ab. Man empfiehlt den Reisenden weiterhin Mund-Nasen-Schutz zu tragen, jedoch explizit verlangt wird das nicht mehr. Damit schließt man sich der Vorgehensweise anderer Schiffsbetreiber an. Weiterhin will man aber nur vollständig Geimpfte an Bord lassen. Dies gilt für alle Passagiere ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Als Nachweise akzeptiert man ausschließlich die EU-Impfzertifikate. Auch müssen alle Reisenden ab drei Jahren im Zuge der Einschiffung einen Antigen-Schnelltest absolvieren. Aida will Passagieren, die ab 14 Tage vor der Abfahrt positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ermöglichen, dass diese einmalig kostenfrei umbuchen können. Sollte es zu einer Ansteckung im Zielgebiet kommen, will man die Kosten für eine Hotelquarantäne und die Rückreise nach Hause übernehmen.

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Venedig: Italien legt Superjet International lahm

Das im italienischen Venedig ansässige Unternehmen Superjet International, an dem auch der lokale Flugzeugbauer Leonardo beteiligt ist, steht einer ungewissen Zukunft bevor. Die Behörden haben Vermögenswerte in der Höhe von 150 Millionen Euro eingefroren. Hintergrund der Maßnahme ist, dass die Regierung der Ansicht ist, dass Superjet International unter die gegen die Russische Föderation ausgesprochenen Sanktionen fällt. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Rostec-Tochter United Aircraft Corporation, deren Marke Sukhoi für den Superjet zuständig ist. Vor vielen Jahren hat man eine Partnerschaft mit Leonardo abgeschlossen. Auf dem Marco-Polo-Flughafen Venedig werden Wartungen für den SSJ-100 durchgeführt. In kleinem Umfang wurden hier auch für den internationalen Markt Superjets endmontiert. Das Joint-Venture, an dem Leonardo nur noch mit zehn Prozent beteiligt ist, war auch für den Vertrieb außerhalb Russlands zuständig. Im Zuge des Einfrierens von Vermögenswerten wurden auch fünf SSJ-100 an die Kette gelegt. Diese hatten keinen Kunden und waren seit einiger Zeit abgestellt. Lokale Medien berichten auch, dass die Zukunft von Superjet International völlig unklar ist. Es wird damit gerechnet, dass aufgrund der Sanktionen die Geschäftstätigkeit nicht fortgeführt werden kann, da keine Teile oder Flugzeuge aus Russland importiert werden können. Möglicherweise könnte in den nächsten Wochen die Insolvenz drohen. Wie viele Arbeitsplätze bei Superjet International auf der Kippe stehen könnten, ist derzeit unklar. Im Bereich Vertrieb war man nie sonderlich erfolgreich, da der SSJ-100 beispielsweise in Europa nie ein Verkaufsschlager war. Cityjet flog mit dem Muster und konnte mit Superjets auch einen ACMI-Auftrag für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines erfüllen. Allerdings gab man

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Deutschland: Bundesverfassungsgericht bestätigt Bettensteuer

Zahlreiche deutsche Gemeinden erheben seit dem Jahr 2005 für Hotelübernachtungen eine so genannte Bettensteuer. Gegen diese waren vier Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig. Diese wurden als unbegründet abgewiesen. Der Fachverband Dehoga teilte dazu mit, dass man sich über das Urteil der Höchstrichter „maßlos enttäuscht“ zeigt. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts befasste sich mit der Angelegenheit und kam zum Schluss, dass die Beschwerden der Hotels aus Bremen, Freiburg und Hamburg als unbegründet zurückgewiesen werden. Zuvor zogen sich die Prozesse durch alle Instanzen. Die Höchstrichter urteilten, dass die Bettensteuer nicht gegen das Grundgesetz verstößt und auch den Beherbergungsbetrieb nicht übermäßig belasten würde. Dazu komme, dass der Gesetzgeber die Möglichkeit schaffen kann, dass Übernachtungen von Geschäftsreisenden ausgenommen sind. Beispielsweise ist das in Berlin der Fall. In einer ersten Reaktion teilte die Dehoga mit: „Wir sind maßlos enttäuscht über diese Entscheidung, auf die wir über sechs Jahre gewartet haben. Wir appellieren an die Kommunen, diese Entscheidung nicht als Ermunterung zu verstehen, jetzt Bettensteuern einzuführen“.

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Friedrichshafen: Weiterer Zeppelin NT wird gebaut

Nach längerer Pause wird in Friedrichshafen ein weiterer Zeppelin NT gebaut. Auftraggeber ist die Deutsche Zeppelin Reederei GmbH, die die Bestellung unter anderem damit begründet, dass die Nachfrage im Bereich der Rundfahrten hoch ist. Die Montage erfolgt durch die in Friedrichshafen ansässige Zeppelin Luftschifftechnik GmbH. Die Übergabe soll bis spätestens 2024 erfolgen, denn dann will die Reederei mit drei Zeppelin NT Rundfahrten anbieten. In diesem Segment will man auch expandieren und in anderen Regionen bzw. außerhalb Deutschlands im Charter aktiv werden. Momentan fahren die von der DZR betriebenen Luftschiffe hauptsächlich ab Friedrichshafen, Frankfurt und Köln. Der Zeppelin NT ist kein Starrluftschiff wie jene, die von der immer noch existierenden Luftschiffbau Zeppelin GmbH vor vielen Jahrzehnten hergestellt wurden. In Produktion sind die NTs seit dem Jahr 1997, wobei die Zulassung zur Beförderung von Fahrgästen erst im Jahr 2001 erfolgt ist. Bislang wurden sechs Exemplare hergestellt, wobei drei Stück an den U.S.-Partner Goodyear ausgeliefert wurden. Zuletzt hat im Jahr 2017 ein Neubau den Hangar in Friedrichshafen verlassen.

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Ex-Aeroflot-Lieferslots: Turkish Airlines bestellt sechs Airbus A350-900

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines hat sich dazu entschlossen sechs weitere Airbus A350-900 zu bestellen. Diese sollen noch dieses Jahr und in 2023 ausgeliefert werden. Es handelt sich um Lieferslots, die ursprünglich für Aeroflot bestimmt waren. Aufgrund der in Folge des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine gegen die Russische Föderation erlassenen Sanktionen darf Airbus die Bestellungen von Aeroflot nicht mehr bedienen. Daher ist man auf der Suche nach alternativen Kunden. Mit Turkish Airlines wurde man zumindest für sechs Airbus A350-900 fündig. Die Entscheidung des Carriers ist insofern bemerkenswert, denn erst im Jänner 2022 reduzierte man eine bestehende Order für diesen Maschinentyp. Nur wenige Monate später hat man es sich offensichtlich anders überlegt und schlägt bei den vergleichsweise kurzfristig verfügbaren Aeroflot-Lieferslots zu.

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Info- und Sammlertag der Flughafenfreunde Wien ging erfolgreich über die Bühne

Der Verein Flughafenfreunde Wien hat am vergangenen Samstag wieder den alljährlichen Info- und Sammlertag im Office Park 4 am Flughafen Wien-Schwechat abgehalten. Dieses Event wird mittlerweile seit 24 Jahren durchgeführt. Gehandelt und getauscht wurden unter anderem werden Flugzeugmodelle, Safety Cards, Airline Merchandise und alles Erdenkliche rund um das Thema Fliegerei. Seit dem letzten Jahr bereichern auch Infostände von Airlines und Reisebüros wie etwa Qatar Airways, Korean Air, Reisegenuss und Intertravel das Angebot. So gab es interessante Vorträge u.a. von der Westbanhn oder von Kneissl Touristik. „Wir freuen uns, dass jedes Jahr so viele Interessierte unsere Veranstaltung besuchen. Auch immer mehr Besucher aus dem Ausland kommen zum Info- und Sammlertag – dieses Jahr durften wir wieder einige Gäste aus Deutschland, Ungarn und der Slowakei begrüßen“, so Obmann Gernot Kastner. Für Live-Action sorgte der Birdly-Flugsimulator der Besucherwelt. Bei der traditionellen Tombola wurden wieder über 200 Gewinne verlost, darunter Tickets mit Eva Air nach Asien, ein VIP Gold Service vom VIP Terminal, mehrere Citytrips nach Salzburg und München mit der Westbahn, sowie Gutscheine für die neue Vienna Lounge. Als Ehrengast durften die Flughafenfreunde Wien Maria Jakl, ehemalige Austrian Airlines-Flugbegleiterin der ersten  Stunde, samt Familie begrüßen. „Mit dem Office Park 4 haben wir die perfekte Location für dieses Event, welches über die Jahre stetig gewachsen ist, gefunden. Wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien, um unseren Besuchern diverse Annehmlichkeiten wie u.a. einen vergünstigten Tarif für das Parken an diesem Tag bieten zu können“, erklärt Obmann-Stellvertreterin Claudia Winkler.

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Fotoreportage: So sieht es im Wiener Riesenrad-Hotelzimmer aus

Ab sofort kann man im Wagen 28 des Wiener Riesenrads, das sich im Prater befindet, auch übernachten. In Kooperation mit dem Hotel- und Hostelbetreiber Superbude haben die Eigentümer der Wahrzeichens ein Pop-Up-Hotelzimmer eingerichtet. Dieses ist ein wenig im VIntage-Style gehalten. Trotz des vergleichsweise kleinen Raumes bietet man interessante Annehmlichkeiten wie zum Beispiel eine Diskokugel, einen Plattenspieler und einen alten Fernseher. Das Bett ist sehr breit und ansprechend gestaltet. Ein Hingucker ist das “schwebende Hotelzimmer” auf jeden Fall. Eine Frage, die bei vielen sofort aufkommt: Gibt es eine Toilette oder was ist, wenn man in der Nacht mal muss? Es gibt kein stilles Örtchen, sondern ein Walkie-Talkie, mit dem man sich in der Nacht jederzeit herunterfahren lassen kann und die Waschräume des Riesenradbetreibers aufsuchen kann. Das Frühstück wird übrigens im nahegelegenen Hotel Superbude serviert. Regulär buchen kann man die Übernachtungen nicht. In Zusammenarbeit mit Austrian Airlines werden diese verlost. Die Gewinner bekommen Flugtickets, Übernachtung im Hotel Superbude sowie eine Nacht im Riesenrad-Hotel dann gestellt und sollen laut den Initiatoren nichts bezahlen müssen. Es handelt sich um eine temporäre “Hotel-Attraktion”. Man beobachtet nun die internationale Resonanz und entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt wie lange das “schwebende Hotelzimmer” angeboten wird. Mühe bei der Gestaltung hat man sich offensichtlich gegeben. Auf die Frage wie man auf die Idee kommt in einem Riesenrad-Waggon ein Hotelzimmer einzurichten, meinte der Geschäftsführer von Superbude gegenüber Aviation.Direct, dass er mit der Riesenrad-Chefin im Prater auf Bier und Stelze war und die Idee war geboren und wurde umgesetzt. Wie es

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Wien: Austrian Airlines hat Los-Angeles-Flüge reaktiviert

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat am Freitag die Nonstop-Verbindung nach Los Angeles reaktiviert. Diese wird vorerst fünfmal pro Woche bedient. Anlässlich des Comback-Fluges begrüßten AUA-CCO Michael Trestl und Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger die Passagiere am Gate. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat gemeinsam mit dem Airport ein neues Betriebskonzept eingeführt. Für Passagiere bedeutet das konkret, dass von Austrian AIrlines durchgeführte Nordamerika-Flüge nun an den D-Gates abfliegen bzw. ankommen. Michael Trestl erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass auch weitere Non-Schengen-Ziele ab dem Bereich D, der dem Terminal 2 zugeordnet ist, abfliegen bzw. ankommen ist. “Gemeinsam mit dem Flughafen Wien haben wir ein neues Betriebskonzept entwickelt, das die Nutzung der Fluggastbrücken optimiert. Damit wollen wir das bei vielen Passagieren unbeliebte Busboarding minimieren”, so der AUA-CCO. Baulich wurde ein Weg geschaffen, der unter anderem die Non-Schengen-Zonen G und D miteinander verbindet. Beim Umsteigen von Schengen (C oder F) auf Non-Schengen-D ist der Weg aber noch immer ein bisschen komplizierter. Immerhin: Die Passkontrolle vor den D-Gates “funktioniert” jetzt in beide Richtungen, so dass man sich bei einem Ausflug in die Vienna Lounge weite Umwege erspart. Im Bereich der D-Gates gibt es übrigens weder eine Lounge noch Raucherzonen. Jene, die vormals vorhanden waren, wurden abgebaut. “Die Zeit des Durchstartens ist gekommen. Nach zwei Jahren coronabedingter Reiserestriktionen starten wir mit der gesamten Flottenstärke, einem verdichteten Europa-Streckennetz sowie attraktiven Übersee-Verbindungen mit erhöhten Frequenzen in einen bereits gut gebuchten Sommer“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Im interkontinentalen Bereich liegt der Fokus insbesondere auf dem amerikanischen Markt, der auch für Tourismus in Österreich

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