Jan Gruber

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Jan Gruber

Einstweilige Verfügung: Gericht zwingt Brussels Airlines zur Angabe einer E-Mail-Adresse

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wurde durch das Landgericht Düsseldorf mittels Einstweiliger Verfügung dazu verdonnert auf der Homepage eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme durch Kunden zu nennen. Bislang war das nicht der Fall und das obwohl es eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen geht derzeit gegen verschiedene Fluggesellschaften, denen man vorwirft kompliziert erreichbar zu sein, vor. Beispielsweise klagt man gegen Condor und Iberia, weil diese bei Ansprüchen aufgrund der EU-VO 261/2004 „ausschließlich auf ihr Kontaktformular verwiesen haben“. Das soll aus der Sicht der Konsumentenschützer unzulässig sein. Da vorausgegangene Abmahnungen den gewünschten Erfolg nicht erzielt haben, zieht man vor Gericht. Generell verzeichnet die Verbraucherzentrale in diesem Sommer ein erhöhtes Beschwerdeaufkommen im Bereich von Flugreisen. Dabei sollen sich einige Carrier unkooperativ zeigen, wenn es um Erstattungen für ausgefallene Flüge und/oder Ausgleichsleistungen gemäß Fluggastrechteverordnung geht. Auch soll die allgemeine Erreichbarkeit der Hotlines problematisch sein. „Die Probleme reichen von Dauerwarteschleifen in der Telefonhotline bis zu eindeutigen Verstößen gegen gesetzliche Vorgaben zur Kontaktaufnahme“, so Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Bei Missachtung kann sogar Ordnungshaft blühen Gegen Brussels Airlines ist man ebenfalls gerichtlich vorgegangen. Das Verfahren wird vom Landgericht Düsseldorf unter dem Aktenzeichen 12 O 219/22 geführt. Auf Antrag der Verbraucherzentrale wurde eine Einstweilige Verfügung erlassen, die die Lufthansa-Tochter quasi dazu zwingt eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme auf der Homepage zu nennen. Bei Missachtung dieser kann ein Bußgeld von bis zu 250.000 Euro blühen. „Fluggesellschaften müssen eine schnelle elektronische Kommunikation ermöglichen und dafür die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten auf ihrer Webseite bereitstellen“, sagt Schuldzinski. „Dazu gehört verpflichtend auch

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Linz: Winterflugplan 2022/23 mit Fokus auf Ägypten

Im Winterflugplan 2022/23 wird es ab dem oberösterreichischen Flughafen Linz-Hörsching wieder einige Ferienflüge geben. Besonders häufig werden Charterflüge in Richtung Ägypten angeboten. Diese sind unter anderem über Reiseveranstalter buchbar. Bis zu vier wöchentliche Umläufe bieten die Fluggesellschaften FlyEgypt und Corendon zwischen dem oberösterreichischen Airport und Hurghada an. Am Verkehrstag Freitag wird der ägyptische Carrier fliegen. An Donnerstagen und Sonntagen kommen Maschinen von Corendon Europe zum Einsatz. Eine weitere Feriendestination, die im Linzer Winterflugplan 2022/23 zu finden ist: Las Palmas. Dieses Ziel wird von Corendon Europe jeweils am Verkehrstag Samstag angeboten. Tickets können unter anderem bei Veranstaltern gebucht werden. Auf der Linie bietet die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti weiterhin Nonstopflüge nach Frankfurt am Main an. Diese ermöglichen auch Umstiege auf Flüge des Kranichs und seiner Star-Alliance-Partner. Eurowings verbindet die oberösterreichische Landeshauptstadt mehrmals wöchentlich mit Düsseldorf.

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Wizz Air stockt Basis Wien auf und kündigt Madeira an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird ab Dezember 2021 eine fünfte Maschine des Typs Airbus A321neo auf dem Flughafen Wien-Schwechat stationieren. Mit diesem Flugzeug sollen unter anderem die neuen Destinationen Riad, Jeddah und Madeira bedient werden. Im Winterflugplan 2022/23 beabsichtigt Wizz Air ab Wien-Schwechat die Ziele Madeira, Jeddah und Riad zu anzubieten. Die portugiesische Destination soll ab 3. Dezember 2022 angeboten werden. Während der ersten beiden Wochen soll jeweils am Verkehrstag Samstag geflogen werden. Anschließend wird auf Sonntag umgestellt. Jeddah nimmt man am 13. Dezember 2022 auf. Voroerst soll an Dienstagen und Samstagen geflogen werden. Riad will man am 15. Dezember 2022 an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag bedienen. Zu Aufstockungen kommt es auf folgenden Routen: London-Gatwick (14x wöchentlich), Barcelona (7x wöchentlich), Abu Dhabi (3x wöchentlich), Teneriffa Süd (3x wöchentlich), Eriwan (3x wöchentlich), Bis (3x wöchentlich) und Podgorica (3x wöchentlich). Neu ist auch, dass man wieder drei Umläufe pro Woche nach Dubai anbieten wird. Die derzeit aus 165 Flugzeugen bestehende Wizz-Air-Flotte soll bis Sommer 2022/23 auf bis zu 195 Exemplare ausgebaut werden. Für das Jahr 2022 strebt der Carrier laut President Robert Carey rund 55 Millionen Passagiere an. Damit liege man voraussichtlich über dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Zu schaffen machen dem Anbieter aber die momentan hohen Spritkosten. Erst im April 2023 wird man zum Fuel Hedging zurückkehren. Angesprochen auf Salzburg meinte der Manager, dass man keine kurzfristigen Pläne für ein Comeback habe.

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Austrian Airlines will Langstreckenflotte erst gegen Ende des Jahrzehnts erneuern

Seit vielen Jahren ist die mögliche Erneuerung der Langstreckenflotte von Austrian Airlines ein regelmäßiges Diskussionsthema in Luftfahrtkreisen. Bislang lagen alle Spekulationen falsch. Chief Operating Officer Francesco Sciortino erklärte nun, dass man erst in ein paar Jahren entscheiden wird. Im Gespräch mit CH-Aviation.com sagte das AUA-Vorstandsmitglied unter anderem, dass man künftig nur noch einen Maschinentyp auf der Langstrecke betreiben wird. Er wollte sich jedoch nicht festlegen um welches Muster sich handeln wird. Von Sciortino ausgeschlossen wurden lediglich die Long-Haul-Versionen des Airbus A321neo. Die Entscheidung für einen bestimmten Maschinentyp sieht der Chief Operating Officer von Austrian Airlines, nicht vor dem Jahr 2025. Mit der Übernahme neuer Flugzeuge rechnet Sciortino frühestens gegen Ende des laufenden Jahrzehnts. Gleichzeitig verweist er gegenüber CH-Aviation.com darauf, dass die aktuelle Langstreckenflotte „nach wie vor sehr zuverlässig und in guter Verfassung ist“. Daher sieht man bei Austrian Airlines keine Veranlassung die Boeing 767 und 777 rasch zu ersetzen. In ferner Zukunft will man laut Sciortino nur noch ein Langstreckenmuster betreiben. Lediglich fix ist, dass es sich nicht um A321LR/XLR handeln wird. Der Manager kommentierte die Frage, ob die eventuellen Neuzugänge aus bestehenden Lufthansa-Orders stammen werden oder anderweitig bezogen werden nicht. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke wird Austrian Airlines in Kürze mit der Einflottung von vorerst vier Airbus A320neo starten. Sciortino sieht in diesem Muster die Zukunft und meint, dass vollständig auf die A320neo-Familie umgestellt werden könnte. Dabei wolle man schrittweise vorgehen, aber einen Zeitplan nannte das AUA-Vorstandsmitglied nicht. Auch ist noch nicht final entschieden, ob die Neuzugänge für

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S7 Airlines: Russland genehmigt Rückgabe von zwei Boeing 737-Max-8

Eigentlich will die russische Regierung nicht, dass westliches Fluggerät an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben wird, aber bei zwei Boeing 737-Max-8, die zuletzt von S7 Airlines genutzt wurden, macht man ganz offiziell eine Ausnahme. Premierminister Mikhail Mishustin erteilte eine entsprechende Sondergenehmigung. Die russische Fluggesellschaft S7 Airlines verfügt über zwei Boeing 737-Max-8, die bereits vor dem internationalen Flugverbot, das mittlerweile in den meisten Staaten aufgehoben wurde, ausgeliefert wurden. Diese waren zuletzt als VQ-BGW und VQ-BGV registriert, jedoch hat die Zivilluftfahrtbehörde der Bermuda Inseln sämtliche Maschinen, die von russischen Operators bzw. Personen genutzt wurden, aus dem Register entfernt. Russland hat das Flugverbot für die Boeing 737-Max nicht vollständig aufgehoben, sondern gestattet lediglich Operators aus so genannten „freundlichen Ländern“ den Luftraum zu nutzen bzw. mit diesem Muster von/nach Russland zu fliegen. Unter den russischen Fluggesellschaften ist das Interesse an der Max aufgrund der Sanktionen, die im Nachgang des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine unter anderem seitens der EU und der USA gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, defacto nicht vorhanden. S7 Airlines will die beiden B737-Max-8 loswerden und zwar so schnell wie möglich. Aufgrund diverser Anordnungen des Kremls kann man diese nicht auf dem regulären Weg an die beiden Lessoren zurückgeben, sondern muss sich eine Sondergenehmigung einholen. Die russische Regierung will nicht, dass das westliche Fluggerät an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgeführt wurde. Im Fall der beiden B737-Max-8 machte man aber eine Ausnahme. Russlands Premierminister Mikhail Mishustin unterfertigte vor wenigen Tagen eine Erlaubnis, die es S7 Airlines ermöglicht die von der Air Lease Corporation bzw.

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Freitag: Vereinigung Cockpit ruft Lufthansa-Piloten zum Streik auf

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo für Freitag, 2. September 2022 zum ganztägigen Streik auf. Zuvor sollen laut Arbeitnehmer die Verhandlungen zu den Vergütungstarifverträgen erneut gescheitert sein. Die Arbeitsniederlegungen sollen zwischen 00 Uhr 01 und 23 Uhr 59 über die Bühne gehen. Da sehr viele Kranich-Piloten in der VC organisiert sind, ist mit einer hohen Beteiligung zu rechnen. Daher sind erhebliche Auswirkungen auf die Flugbetriebe von Lufthansa und ihrer Frachttochter Lufthansa Cargo zu erwarten. „Im Bewusstsein unserer Verantwortung für Unternehmen und Gäste wollten wir nichts unversucht lassen und haben trotz unzureichendem Angebot und gescheiterten Verhandlungen einen weiteren Verhandlungstermin angeboten. Wir haben auch heute kein ausreichendes Angebot erhalten. Das ist ernüchternd und eine vertane Chance. Der Arbeitgeber hat den gestrigen Verhandlungstermin zwar wahrgenommenen, aber nicht genutzt, um sich mit einem verbesserten Angebot auf die Forderungen der Gewerkschaft zuzubewegen. Daher bleibt uns nur, mit einem Arbeitskampf unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen“, so VC-Sprecher Matthias Baier. „Um Arbeitskämpfe abzuwenden, muss Lufthansa ein deutlich verbessertes Angebot vorlegen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Aktuell liegen wir zu weit auseinander. Neben dem Ausgleich des Reallohnverlustes, brauchen wir jetzt vor allem eine zukunftsfähige Lösung für die Vergütungsstruktur in allen Berufsgruppen.“ Für Lufthansa erklärt Personalvorstand Michael Niggemann: „Uns fehlt jedes Verständnis für den Streikaufruf der VC. Die Arbeitgeberseite hat ein sehr gutes und sozial ausgewogenes Angebot gemacht – trotz der nachwirkenden Lasten der Corona Krise und unsicheren Aussichten für die Weltwirtschaft. Diese Eskalation geht zu Lasten vieler Tausend Kunden.“

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Umstritten: Innsbrucker Flugwetterdienst wird dicht gemacht

Der bislang am Flughafen Innsbruck tätige Flugwetterdienst steht unmittelbar vor dem Aus. Die bisherige Tätigkeit soll künftig von Wien aus erledigt werden. Dagegen laufen ACG-Betriebsrat, Gewerkschaft, Airport und Land Tirol regelrecht Sturm. Bislang sind in Innsbruck sechs Meteorologen für die Erstellung der Wetterdaten für den Flugverkehr zuständig. Die Austro Control will auf ein neues System „Polaris“ umstellen. Die Folge daraus: Die Dienststelle in Tirol soll aufgelöst werden und gleichzeitig sollen in Wien zusätzliche Planstellen entstehen. Das Verkehrsministerium, das von Leonore Gewessler (Grüne), die keine Gelegenheit auslässt, um ihre Abneigung gegenüber der Luftfahrt öffentlich kundzutun, sieht in der beschlossenen Änderung überhaupt kein Problem. Der ÖVP-Abgeordnete Hermann Gahr brachte im Ministerium eine Petition, die den Erhalt des Innsbrucker Flugwetterdiensts fordert, ein. Diese fand jedoch keinen Anklang, denn laut Tiroler Tageszeitung argumentiert man dahingehend, dass international der Trend zu automatisierter Wetterbeobachtung gehen würde. Man könne also die Dienstelle an jedem beliebigen Ort in Österreich unterhalten. Auch schreibt das Gewessler-Ministerium, dass durch die Auflösung in Innsbruck und die Umstellung auf Polaris die Kosten sinken würden und das würde dem Auftrag in Sachen mehr Effizienz entsprechen. „Mit der international längst üblichen Modernisierung der Serviceerbringung und der damit einhergehenden Effizienzsteigerung leistet Austro Control einen entscheidenden Beitrag zu diesem Auftrag“, heißt es dazu unter anderem aus dem Ministerium. An der Entscheidung soll nichts mehr zu rütteln sein, so dass es ab 2024 keinen Flugwetterdienst vor Ort in Innsbruck geben wird. In Wien-Schwechat soll dann das aus der Sicht des Verkehrsministeriums modernste meteorologische Zentrum Europas in Betrieb gehen.

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Syrien: Flughafen Aleppo bei Luftangriff bombardiert

Der Flughafen Aleppo wurde am Mittwochabend bombardiert. Die staatliche Nachrichtenagentur Syriens vertritt die Ansicht, dass es sich um einen Angriff der Luftstreitkräfte von Israel handeln soll. Nahe Damaskus wurde ein zweiter Luftangriff durchgeführt. Der Flughafen von Aleppo soll durch die Bombardierung schwere Schäden erlitten haben. Nähere Einzelheiten zum Umfang sind noch nicht bekannt. Fotos, die in sozialen Medien gepostet wurden, zeigen unter anderem Brände, die jedoch aus weiter Entfernung aufgenommen wurden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Streitkräfte von Israel gezielte Luftangriffe auf Flughäfen in Syrien durchführen. Dahinter steckt unter anderem, dass man vorwirft, dass das Land Waffenschmuggel in den verfeindeten Iran bzw. aus diesem heraus gestatten würde. Die staatliche Nachrichtenagentur von Syrien behauptet aber auch, dass ein nicht näher genannter Raketenschutzschild regelmäßig angeblich aus Israel abgefeuerte Raketen abfangen würden. Diese Darstellung wird von Medien aus Israel in Frage gestellt, da aus deren Sicht Syrien gar nicht über ein solches System verfügen soll. Zu Beginn dieses Jahres wurde der internationale Flughafen von Damaskus durch Luftangriffe, die Israel zugeschrieben werden, schwer beschädigt, so dass der gesamte Flugverkehr für zwei Wochen zum Erliegen kam. Die Streitkräfte von Israel räumten damals ein, dass man einen gezielten Einsatz durchgeführt habe, um den Waffenschmuggel unterbinden zu können, durchzuführen. Unter anderem soll es um für die Hisbollah bestimmte Waffen gegangen sein. Die jüngste Bombardierung soll laut übereinstimmenden Quellen aus Israel und Syrien einem zivilen Frachtflugzeug gegolten haben. Es soll sich um die Antonow An-74T-200 mit der Registrierung EP-GOX handeln. Diese ist im Iran auf

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CAA kürt Wizz Air zu UKs unpünktlichster Fluggesellschaft

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat im Vereinigten Königreich einen unrühmlichen „Preis“ gewonnen. Laut Aufzeichnungen der Zivilluftfahrtbehörde war man im Vorjahr die unpünktlichste Airline des Landes. Die von der CAA veröffentlichten Informationen berücksichtigen das Gesamtjahr 2021, nicht jedoch enthalten sind Verspätungen aus dem laufenden Jahr 2022. Heuer brillieren im Vereinigten Königreich besonders viele Fluggesellschaften mit Verspätungen und Ausfällen. Diese sind primär auf Personalmangel im eigenen Haus, aber auch an Flughäfen und bei beauftragten Dienstleistern zurückzuführen. Im Vorjahr war die Nachfrage wesentlich geringer als heuer, da es noch einige Reisebeschränkungen bzw. Testpflichten gab, die sich nachteilig auf das Buchungs- und Reiseverhalten der Briten ausgewirkt haben. Die hohen Kosten für PCR-Testungen wurden letztes Jahr von zahlreichen Fluggesellschaften, aber auch Reiseveranstaltern, heftig kritisiert. Laut Daten der CAA soll im Jahr 2021 jeder Wizz-Air-Flug ab dem Vereinigten Königreich um durchschnittlich 14 Minuten verspätet gewesen sein. Damit nimmt man die unrühmliche „rote Laterne“ ein. Auf dem zweiten Negativ-Platz ist Tui mit 13 Minuten Verspätung gelandet, dicht gefolgt von British Airways mit etwa 12 Minuten Delay. Auf der anderen Seite des Spektrums finen sich die Billigflieger Easyjet und Ryanair. Der orangefarbene Lowcoster soll im Schnitt um vier Minuten hinter dem Zeitplan gewesen sein. Der irische Konkurrent landete unmittelbar dahinter auf Platz 3.

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Korean Air nimmt Seoul-Budapest auf

Das Skyteam-Mitglied Korean Air hat am Montag mit dem Verkauf von Flugtickets auf der Strecke Seoul-Budapest begonnen. Diese Strecke soll ab 3. Oktober 2022 zunächst einmal pro Woche mit Boeing 787-9 bedient werden. Bereits ab 31. Oktober 2022 will Korean Air zweimal wöchentlich zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Es ist geplant im Laufe der Winterflugplanperiode 2022/23 die Frequenzen weiter anzuheben. Derzeit ist vorgesehen, dass an den Verkehrstagen Montag und Samstag geflogen werden soll. Als Fluggerät sollen im Regelfall Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz kommen. Ursprünglich plante Korean Air diese Route im Mai 2020 aufzunehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es aber zu einer langen Verzögerung gekommen. Vor über zwei Jahren plante man noch mit dem Maschinentyp Airbus A330-200. Das Skyteam-Mitglied gibt sich zuversichtlich, dass die Verknüpfung der beiden Hauptstädte diesmal klappen wird, da die Corona-Reisebeschränkungen fast vollständig weggefallen sind.

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