Jan Gruber

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Jan Gruber

Ukraine-Krieg: Republik Moldau schließt den Luftraum

Die Republik Moldau hat bekanntgegeben, dass aufgrund des kriegerischen Überfalls Russlands auf das Nachbarland Ukraine, der Luftraum auf unbestimmte Zeit geschlossen wird. Das bedeutet konkret, dass keine An-, Ab-, und Überflüge über Moldau gestattet sind. Andrej Spinu, stellvertretender Regierungschef der Republik Moldau, begründete die Entscheidung mit Sicherheitsüberledungen. Die Situation in der gesamten Region wäre extrem angespannt. Ankommende Flüge werden auf Flughäfen in andere Staaten umgeleitet. Wie lange die Sperre andauern wird, ist derzeit nicht absehbar. Die Ukraine hat aufgrund des Überfalls durch die russische Armee den Luftraum ebenfalls geschlossen.

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Wizz Air mit vier Flugzeugen in Kiew und Lwiw gestrandet

Die ungarische Billigfluggesellschaft ist mit mehreren Flugzeugen auf den ukrainischen Flughäfen Kiew-Schuljany und Lwiw gestandet. In der Hauptstadt befinden sich derzeit drei Airbus A320 und in Lemberg eine weitere Maschine. Dem aktuellen Informationsstand nach befinden sich die HA-LPJ, HA-LPM und HA-LWY in Kiew-Schuljany. In Lwiw ist die HA-LWS gestrandet. Der Carrier soll versucht haben die vier Flugzeuge aus dem Land, das von Russland kriegerisch überfallen wurde, auszufliegen. Dies war jedoch aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse nicht mehr möglich. Über den Zustand der vier in der Ukraine gestrandeten Wizz-Air-Flugzeuge ist nichts bekannt. Die Firmenzentrale wollte zum Umstand, dass vier Airbus-Jets in einer Kriegsregion gestandet sind, vorerst nichts sagen. Laut lokaler Berichterstattung soll Wizz Air die einzige ausländische Fluggesellschaft sein, der es nicht gelungen ist das Fluggerät vor dem Beginn der Kampfhandlungen aus der Ukraine auszufliegen. Diese Information lässt sich aufgrund des Kriegs derzeit nicht mit vollständiger Sicherheit verifizieren. Wizz Air unterhält auf dem Flughafen Kiew-Schuljany eine Basis.

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Easyjet zieht sich aus Stuttgart zurück

Mit der Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich ein weiterer Lowcoster vom Flughafen Stuttgart zurück. Der Carrier, der einst einige Routen ab dem größten Airport Baden-Württembergs hatte, strich die letzte Route: London-Gatwick. Zwar behält sich der Billigflieger vor, dass man zu einem späteren Zeitpunkt nach Stuttgart-Echterdingen zurückkehrt, jedoch gibt es zumindest kurzfristig keine Anzeichen dafür. In der Vergangenheit hatte man auch innerdeutsche Flüge, beispielsweise nach Berlin-Tegel, im Angebot. Diese Route hatte man im Nachgang der Air-Berlin-Pleite aufgenommen. Auch in Österreich setzt Easyjet den Rotstift an, denn in Innsbruck entschied man sich dafür, dass die ganzjährig geplante Route nach Berlin in dieser Sommerflugplanperiode nicht bedient wird. Die Wiederaufnahme ist für Ende Oktober 2022 angekündigt. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Noch vor wenigen Wochen betonte Easyjet, dass man ab Wien-Schwechat weiterhin die Ziele Amsterdam, Basel und Berlin-Brandenburg bedienen wird. Mittlerweile entschied man sich dafür, dass die beiden zuerst genannten Ziele nicht mehr bedient werden. In der Vergangenheit hatte Easyjet auch andere Routen, beispielsweise Mailand-Malpensa, im Angebot. Eine Basis hatte man ungeachtet des Umstands, dass sich der Firmensitz von Easyjet Europe Airline GmbH in Wien befindet, noch nie in Österreich. Die Basel-Strecke war ein Angebot der Konzernschwester Easyjet Switzerland.

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Verdi kündigt Streik am Flughafen Düsseldorf an

Die deutsche Gewerkschaft Verdi ruft für Freitag Sicherheitsbeschäftigte am Flughafen Düsseldorf zur Arbeitsniederlegung auf. Vom Warnstreik betroffen sind Fluggastkontrolle, Personal- und Warenkontrollen sowie der Rollstuhlservice. Laut Erklärung der Arbeitnehmervertreter sollen die Arbeitsniederlegungen um 3 Uhr 00 starten und gegen Mitternacht enden. Hintergrund ist ein Tarifstreit. In den zwei bisherigen Gesprächsrunden konnte keine Einigung erzielt werden. Verhandlungspartner ist nicht der Düsseldorfer Flughafen, sondern der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Es ist damit zu rechnen, dass aufgrund des angekündigten Streiks, der Flugverkehr von/nach Düsseldorf stark eingeschränkt sein wird. Passagiere sollten sich daher regelmäßig über den Status ihrer Buchung informieren und gegebenenfalls möglichst frühzeitig am Düsseldorfer Flughafen erscheinen.

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Innsbruck: Easyjet pausiert Berlin-Strecke über den Sommer 2022

Entgegen ursprünglicher Planungen wird die Billigfluggesellschaft Easyjet den österreichischen Flughafen Innsbruck im Sommer 2022 nicht von Berlin aus ansteuern. Die Strecke ist weiterhin als saisonale Winterroute geplant. Dies hat zur Folge, dass der orangefarbene Billigflieger am 25. März 2022 den vorerst letzten Flug zwischen den beiden Städten durchführen wird. Anschließend geht man in eine „Sommerpause“ und beabsichtigt dem aktuellen Planungsstand nach am 30. Oktober 2022 wiederaufzunehmen. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von der jüngsten Easyjet-Entscheidung nicht betroffen.

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Oslo: Erste Boeing 737 Max 8 bei Flyr eingetroffen

Mit der LN-FGF ist am Mittwoch die erste Boeing 737 Max 8 bei der jungen Billigfluggesellschaft Flyr eingetroffen. Das Flugzeug wurde von Seattle nach Oslo überstellt. Der Carrier erwartet die Übernahme von fünf weiteren Exemplaren. Flyr bezieht insgesamt sechs Boeing 737 Max 8 über die Air Lease Corporation. Weiters hat man Optionen für bis zu vier weitere Exemplare vereinbart. Derzeit ist vorgesehen, dass jene Maschinen, die man fix leasen wird, bis zum Ende des laufenden Jahres übernommen werden sollen. Der junge Billigflieger ist im Vorjahr mit geleasten Boeing 737-800 an den Start gegangen. Vor einigen Wochen überraschte der Carrier mit der Ankündigung, dass das Nachfolgemodell 737 Max 8 eingeflottet werden soll. Zuvor soll auch das Muster Airbus A320neo im Gespräch gewesen sein. Da viele Lessoren Großbestellungen „auf Vorrat“ tätigen, konnte Flyr rasch an fabrikneue 737 Max 8 kommen. Im Juni des Vorjahres nahm Flyr den Flugbetrieb auf. Zunächst flog man nur innerhalb Norwegens ehe man am 21. August 2021 die ersten internationalen Flüge durchgeführt hat. Derzeit bedient man sechs Inlandsstrecken sowie rund 20 internationale Ziele. Für den Sommerflugplan 2022 hat man bereits die Aufnahme zahlreicher Ziele, schwerpunktmäßig Warmwasserstrecken, ab Oslo angekündigt. Das Streckennetz wird auf 44 Routen anwachsen.

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Oslo: Flyr legt zahlreiche neue Sommerstrecken auf

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr legt für den Sommer 2022 zahlreiche neue Strecken, die ab Oslo bedient werden sollen, auf. Unter anderem handelt es sich um Venedig, Neapel, Dubrovnik, Palermo, Athen und Montpellier. Erst kürzlich forderte Flyr öffentlichkeitswirksam Staatshilfe von der norwegischen Regierung ein. Man fühlt sich durch die Regularien, die Unternehmen, die erst während der Krise den Betrieb aufgenommen haben, benachteiligt. Unabhängig davon setzt man die Expansion im Sommerflugplan 2022 fort und legt erneut ein ganzes Paket neuer Strecken auf. Diese werden ausschließlich ab Oslo angeboten. Im Einzelnen handelt es sich um nachstehende Neuaufnahmen: Venedig, das ab 9. Juni 2022 dreimal pro Woche bedient werden soll, Neapel und Montpellier, die zwischen 11. Juni 2022 und 13. August 2022 je zweimal pro Woche im Programm sind, zwei wöchentliche Thessaloniki-Flüge ab 11. Juni 2022, drei Umläufe pro Woche nach Dubrovnik, die in der Zeit von 13. Juni 2022 bis 12. August 2022 geplant sind, Palermo, das zwischen 18. Juni 2022 und 13. August 2022 zweimal pro Woche angesteuert werden soll, zwei wöchentliche Athen-Flüge ab 13. August 2022 sowie Alghero, das mit zwei Umläufen pro Woche von 5. Juli 2022 bis 13. August 2022 angeflogen werden soll.

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Do&Co-LKW-Fahrer wollen mit Streik British Airways lahmlegen

Die Gewerkschaft, die das Catering-Personal, das unter anderem für British Airways tätig ist, vertritt, ruft ihre Mitglieder für den 4. und 5. März 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Hintergrund ist, dass Unzufriedenheit bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung herrscht. In einer Aussendung weist die Gewerkschaft United darauf hin, dass es zum Ausfall vieler Flugverbindungen kommen könnte, denn in den Tarifverträgen mit Piloten und Flugbegleitern ist festgehalten, dass diese Lebensmittel und Getränke erhalten müssen. Die Arbeitnehmervertreter leiten daraus ab, dass aus diesem Grund die Flugzeuge ohne Catering an Bord gar nicht abheben dürfen. Sofern British Airways keine andere Lösung findet, dürfte es an den Streiktagen auch in der Kabine ziemlich hungrig bleiben. Vom Streik betroffen ist die britische Niederlassung des österreichischen Cateringkonzerns Do&Co. Unter anderem sollen sich rund 100 Lastwagenfahrer am derzeit für 48 Stunden angekündigten Streik beteiligen. Dies hat zur Folge, dass die Logistik nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Vorfeld gab es zahlreiche Gesprächsrunden zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft. Man konnte jedoch keine Einigung finden. In einer Urabstimmung stimmten laut Unite 94 Prozent der Mitglieder für den zweitägigen Streik.

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Sata und Azores Airlines starten Kooperationen mit Transavia und Easyjet

Die Fluggesellschaft Sata und Azores Airlines haben mit Easyjet und Transavia Vertriebspartnerschaften abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass die Angebote der portugiesischen Airlines neu auch über die beiden Billigflieger buchbar sind. Einerseits sind Sata und Azores Airlines dem „Worldwide by Easyjet“-Programm beigetreten. Bei Transavia ist man überhaupt der erste Kooperationspartner des entsprechenden Gegenstücks, das mit jenem des orangefarbenen Konkurrenten vergleichbar ist. Easyjet-Kunden können über Lissabon nach São Miguel, Terceira, Horta, Pico und Santa Maria fliegen sowie über Porto nach São Miguel und Terceira und von Paris und Barcelona nach San Miguel. Im Rahmen der „Transavia Smart Connection“ sollen auch andere Flüge der Air France-KLM-Gruppe mit jenen von Azores und Sata verknüpft werden können. In erster Linie geht es um Anschlussflüge, die ab Porto, Lissabon bzw. Funchal zur Verfügung stehen. Bemerkenswerterweise steckt bei Transavia und Easyjet der gleiche Technologieanbieter hinter der technischen Plattform, mit der der Vertrieb realisiert ist. Es handelt sich um das Unternehmen „DoHop“. Dieses hat sich auf das „Zusammenstoppeln“ einzelner Flugscheine spezialisiert und will dafür unter anderem eine Anschlussgarantie geben.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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