Jan Gruber

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Jan Gruber

Ankara: Turkish Airlines schickt Anadolujet nach Graz

Nach dem Rückzug von der Istanbul-Strecke schickt Turkish Airlines die hauseigene Billigmarke Anadolujet ab Ankara nach Graz. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche, die Ende Juni 2022 aufgenommen werden sollen. In der Vergangenheit band Turkish Airlines die Landeshauptstadt der Steiermark an das Hauptdrehkreuz, Istanbul, des Star-Alliance-Mitglieds ein. Diese Strecke wird auch im Sommerflugplan 2022 nicht bedient und generell ist die Reaktivierung ungewiss. Gänzlich fern bleiben wird Turkish Airlines Graz allerdings nicht. Ab 30. Juni 2022 bietet man unter der Billigmarke Anadolujet zwei wöchentliche Ankara-Flüge an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Es werden auch Umsteigeflüge über die Hauptstadt der Türkei angeboten. Anadolujet ist keine eigene Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der Turkish Airlines. Aus diesem Grund wird unter TK-Flugnummern geflogen. Die türkische Firmengruppe plant mittelfristig dieses Lowcost-Brand in eine eigene Tochtergesellschaft mit eigenem AOC auszulagern.

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American Airlines will mit A321XLR nach Zentraleuropa expandieren

Die Fluggesellschaft American Airlines liebäugelt mit dem Einsatz des Maschinentyps Airbus A321XLR auf Transatlantikstrecken zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa. Man erwartet die Übernahme der ersten Einheiten gegen Ende 2023. Der Carrier hat insgesamt 50 Exemplare der derzeit reichweitenstärksten Variante des Airbus A321neo bestellt. Mit Hilfe dieser Maschinen will man in die Jahre gekommene Boeing 757-200ER ersetzen, aber auch neue Ziele auf der Langstrecke erschließen. Im Rahmen der Routes Americas sagte Netzwerkchef Hennig Greiser unter anderem, dass man den Airbus A321XLR bereits im kommenden Jahr ab Philadelphia, New York JFK und Boston in den Europa-Verkehr stellen will. Er nannte zwar noch keine genauen Ziele, sagte jedoch, dass diese dem aktuellen Planungsstand nach in „Zentraleuropa“ sein werden. Während es im Jahr 2023 nur vereinzelte Einsätze geben wird, plant man ab 2024 dieses Muster im großen Stil über den großen Teich fliegen zu lassen. Der Manager hob hervor, dass man mit dem Airbus A321XLR in der Lage ist auch Ziele in Europa anzusteuern, die mit Widebodies unrentabel wäre. American Airlines könnte so Märkte erschließen, in denen man bislang nicht präsent ist. Zentraleuropa hat man dabei besonders stark ins Auge gefasst. Genauer in die Karten blicken lassen will sich Greiser aber nicht.

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Litauen schafft G-Regeln bei der Einreise ab

Aus anderen EU-Staaten kommend lässt Litauen wieder alle Personen ohne weitere Nachweise und Quarantäne einreisen. Man benötigt weder Impf-, Genesungs-, noch Testzertifikat. Auch innerhalb des Landes wurde die 3G-Regel weitgehend abgeschafft. Lediglich aus so genannten Drittstaaten kommend hält der baltische Staat noch einige Beschränkungen aufrecht. Reist man beispielsweise aus Österreich oder Deutschland nach Litauen, so kann man wieder ganz ohne „Coronaunterlagen“ und Quarantäne einreisen. Diese Regelung gilt auch für Länder, die zwar der Europäischen Union nicht angehören, jedoch EWR-Mitglieder sind. Derzeit ist vorgesehen, dass sich Personen, die aus Drittstaaten kommen, noch an Quarantäneregeln halten müssen. Diese sollen spätestens am 1. April 2022 durch den 3G-Nachweis ersetzt werden. Litauen erwartet sich durch die weitgehend normalisierten Einreisebestimmungen zusätzlichen Schub für den Tourismus. In der Vergangenheit schloss man aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt die Grenzen und hat immer wieder nur eigene Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und/oder Aufenthaltsberechtigung einreisen lassen.

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Zeitfracht: Adler Modemärkte steigen ins Pauschalreise-Geschäft ein

Der Zeitfracht-Konzern steigt über die Tochtergesellschaft Adler Modemärkte verstärkt ins Reisesegment ein. Bislang hatte der Bekleidungshändler in erster Linie Einkaufs-Busreisen im Portfolio. Nun will man davon unabhängig auch Flug-, und Schiffsreisen vermitteln. Busfahrten, die zu Adler-Märkten führen, hat das Unternehmen schon lange im Angebot. Dabei will man es aber nicht belassen, sondern unter der Marke „Adler Reisen“ auch Pauschalreisen vermitteln. Dabei will man die so genannte „Best Agers“-Zielgruppe ansprechen. Zunächst sollen sich die Angebote, die in Kooperation mit Tendtours verkauft werden, auf Destinationen in Europa beschränken. In einer Medienerklärung schreibt man, dass man den Einstieg in dieses Segment für passend hält. Der Zeitpunkt wäre ideal gewählt und man will „Pauschalreisen zu attraktiven Preisen“ vermitteln. Auch den Bereich Events will man weiter ausbauen.

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Wizz Air, Ryanair und AUA fliegen weiterhin in die Ukraine

Die Fluggesellschaften Wizz Air, Austrian Airlines und Ryanair wollen ihre Ukraine-Flüge bis auf weiteres aufrechterhalten. Teilweise wird dieses nur noch in reduziertem Umfang angeboten, denn die AUA fliegt Kiew-Borispil und Odessa temporär nicht mehr an. Ryanair hat bereits Kherson und Charkiw gestrichen. Eine Sprecherin von Wizz Air erklärte auf Anfrage: „Wizz Air beobachtet die Situation in der Ukraine weiterhin genau. Derzeit haben wir keine Änderungen an unserem Flugplan vorgenommen und alle unsere Flüge in die und aus der Ukraine werden weiterhin wie gewohnt durchgeführt. Allen Passagieren mit gebuchten Flügen in die und aus der Ukraine wird empfohlen, ihre E-Mail-Accounts regelmäßig auf weitere Informationen zu den gebuchten Flügen zu überprüfen.“ Der Mitbewerber Austrian Airlines bedient in der Ukraine derzeit ausschließlich das Ziel Lwiw. Dabei soll es auch temporär bleiben, so eine Sprecherin: „Derzeit sind aufgrund der aktuellen Situation die Flüge nach Kiew-Borispil und Odessa ausgesetzt. Darüber hinaus sind keine weiteren Einschränkungen bei unseren Flügen bekannt“. Ryanair plant derzeit – abgesehen von Kherson und Charkiw – weiterhin die Ukraine anzusteuern. Ein Medienreferent sagte: „Wir fliegen nach wie vor weiter, behalten jedoch rund um die Uhr die weiteren Entwicklungen im Auge und werden gegebenenfalls kurzfristig reagieren“. Weiters stellte man in den Raum, dass seitens der Ukraine kein Notam herausgegeben wurde und die EASA noch immer keine Empfehlung an Fluggesellschaften und Piloten verteilt hat.

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Aufsichtsrat bestellt Annette Mann zur neuen AUA-Chefin

Der Aufsichtsrat von Austrian Airlines hat die Lufthansa-Managerin Annette Mann offiziell zur neuen Generaldirektorin bestimmt. Sie wird ihr Amt am 1. März 2022 antreten. CCO Michael Trestl und COO Francesco Sciortino bleiben weiterhin im Vorstand. Die beiden zuletzt genannten Manager fungieren derzeit ad-interim als gleichberechtigte CEOs, da Alexis von Hoensbroech das Unternehmen verlassen hat und mittlerweile seinen neuen Job bei der kanadischen Westjet angetreten hat. Annette Mann wird auch die finanziellen Geschicke von Austrian Airlines übernehmen. Die bisherige Aufteilung der Agenden bleibt somit erhalten und legt auch den Bereich Finanzwesen in die Verantwortung der CEO. Mit Mann steht übrigens erstmals in der Geschichte der AUA eine Frau an der Spitze des Carriers. Die sechs Mitglieder des Aufsichtsrates bedanken sich bei den beiden Vorständen Michael Trestl und Francesco Sciortino für die reibungslose Übergangsperiode. Aufsichtsratsvorsitzende Christina Foerster: „Michael Trestl und Francesco Sciortino haben das Unternehmen auch in dieser Phase, trotz anhaltender Pandemie, hervorragend gemanagt. Damit sind alle Voraussetzungen für einen guten Start von Annette Mann gegeben. Mit Annette Mann bekommt Austrian Airlines eine Top-Managerin mit breiter Expertise an ihrer Spitze. Wir sind uns sicher, dass gemeinsam mit dem Austrian Team und bald wieder mehr Fluggästen an Bord der Aufschwung gelingen wird und freuen uns auf die Zusammenarbeit!“

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Salzburg: Eurowings nimmt Stockholm auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe nimmt am 28. Mai 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Stockholm-Arlanda auf. Diese soll zunächst saisonal im Sommerflugplan 2022 angeboten werden. Derzeit ist geplant, dass Eurowings Europe zwischen dem 28. Mai 2022 und 15. Oktober 2022 einmal pro Woche zwischen den beiden Städten fliegt. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Eurowings Europe unterhält sowohl in Salzburg als auch in Stockholm-Arlanda eine Basis. Das österreichische Unternehmen soll im Laufe des Jahres in die neue maltesische Eurowings Europe Ltd. überführt werden und damit künftig unter maltesischem AOC fliegen.

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Düsseldorf: Eurowings legt neue Winter-Strecken auf

Die Fluggesellschaft Eurowings plant im Winterflugplan 2022/23 drei neue Ziele ab Düsseldorf aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Agadir, Luleå und Kiruna. Die Konzernschwester EW Discover wird die zuerst genannte Stadt in Marokko ab Frankfurt und München bedienen. Ab Düsseldorf wird Eurowings ab dem 30. Oktober 222 mit Unterbrechungen jeweils an Sonntagen nach Agadir fliegen. Die Konzernschwester Eurowings Discover wird diese Destination ab Frankfurt/Main (2. November 2022) und München (3. November 2022) je zweimal pro Woche ansteuern. Die Flugtage ab Deutschlands größtem Airport sind Mittwoch und Freitag. Ab der bayerischen Landeshauptstadt will man an Donnerstagen und Sonntagen fliegen. Luleå (Schweden) soll ab dem 22. Dezember 2022 von Eurowings ab Düsseldorf angeboten werden. Die Destination wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Es gibt derzeit im Flugplan einige Unterbrechungen. Kiruna, das sich ebenfalls in Schweden befindet, soll ab dem 24. Dezember 2022 jeweils an Sonntagen angesteuert werden. Eurowings Europe startet im Mai 2022 ab der Basis Stockholm-Arlanda zwei neue Warmwasserstrecken. Dabei handelt es sich um Larnaka, das mittwochs und sonntags bedient werden soll. Nach Mykonos geht es jeweils an Samstagen.

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Deutschland will Kindern die Einreise erleichtern

Offenbar hat sich bei der deutschen Bundesregierung die Erkenntnis durchgesetzt, dass das nahezu lückenlose Eindecken des Globus mit Corona-Reisewarnungen mittlerweile so gut wie niemanden mehr abschreckt. Nun will man die Definition „Hochrisikogebiet“ überarbeiten. Deutschland orientiert sich bei dieser Einstufung, die automatisch mit einer Reisewarnung verbunden ist, entgegen vieler Beteuerungen, ausschließlich an der Siebentages-Inzidenz. Diese ist in vielen europäischen Staaten derzeit vierstellig. Demnach ist nicht verwunderlich, dass enorm viele Staaten mit diesem „Negativ-Gütesiegel“ belegt sind. Was bei der Delta-Mutation noch teilweise nachvollziehbar und gegebenenfalls auch sinnvoll war, schafft mit Omikron eher nur Verwirrung. Die deutsche Bundesregierung will mit Wirksamkeit zum 4. März 2022 weniger Länder als Hochrisikogebiete ausweisen. Aus einem aktuellen Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums geht auch hervor, dass künftig Kinder unter zwölf Jahren auch aus Hochrisikogebieten kommend von der Quarantäne befreit werden sollen. Über diesem Alter sollen die gleichen Regeln wie für Erwachsene gelten. Laut Mitteilung des Ministeriums will man künftig nur dann Hochrisikogebiete ausweisen, wenn dort eine gefährlichere Mutation als in der Bundesrepublik im Umlauf ist. Die Folge daraus ist, dass dem aktuellen Informationsstand nach Omikron nicht mehr relevant ist. Für Reisende hat das zur Folge, dass dem aktuellen Informationsstand nach die Einreiseanmeldung entfallen wird. Auch soll es für Geimpfte und Genesene keine Quarantäne mehr geben. Ungeimpfte Kinder sollen sich, aus Hochrisikogebieten kommend, nach fünf Tagen freitesten können. Endgültig und final sind die von Karl Lauterbach (SPD) zu erlassenden Bestimmungen noch nicht. In Deutschland erlässt der Bundesgesundheitsminister eine so genannte Muster-Verordnung. Die tatsächlichen Verordnungen sind Landessache, so dass es von

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Helvetic wird mit mindestens sechs Maschinen für Swiss fliegen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways wird im Sommerflugplan 2022 mit insgesamt sechs Embraer-Jets im Auftrag von Swiss fliegen. Dabei kommen – wie berichtet – erstmals auch E195-E2 zum Einsatz. Vor der Corona-Pandemie war Helvetic mit acht Embraer 190-E1 für die Lufthansa-Tochter in der Luft. Die stark abgesunkene Nachfrage führte zum temporären Aussetzen des Wetleases, das jedoch rasch – in reduziertem Umfang – wieder angelaufen ist. Derzeit fliegt man mit dem Maschinentyp Embraer 190-E2 für Swiss. Wie berichtet wird Helvetic Airways in Kürze auch mit zwei Einheiten der größten Variante E195-E2 im Wetlease für die schweizerische Lufthansa-Tochter fliegen. Swiss bestätigte auf Anfrage, dass man vorläufig sechs Embraer-Jets der Regionalfluggesellschaft einmieten wird. Es wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass im Verlauf der nächsten Monate noch weitere dazu kommen könnten. Im Vorjahr gab es Gerüchte, dass Helvetic Airways ab Stuttgart für Eurowings fliegen könnte. Diesen Auftrag konnte man nicht an Land ziehen, denn der Lufthansa-Billigableger entschied sich für fünf Airbus A220-300 von Air Baltic, die in Düsseldorf stationiert werden. Weiters wird Avion Express sieben A320 ab Stuttgart und drei ab Düsseldorf betreiben. Ein weiterer Wetlease-Partner ist Tuifly.

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