Jan Gruber

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Jan Gruber

Helvetic soll mit zwei Embraer 195-E2 für Swiss fliegen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways soll ab 26. März 2022 mit dem Maschinentyp Embraer 195-E2 im Auftrag von Swiss fliegen. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com ist vorgesehen, dass zwei dieser brasilianischen Regionaljets zum Einsatz kommen sollen. Offiziell kommentieren wollten die beiden Carrier nicht. Man verweist darauf, dass man bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet und das auch langfristig beibehalten wird. Über genaue Einzelheiten der Vertragsgestaltung will man aber keine Auskunft erteilen. Im Swiss-Flugplan ist bereits auf zahlreichen Strecken der Maschinentyp Embraer 195-E2 mit dem Hinweis „durchgeführt von Helvetic Airways“ verzeichnet. Derzeit hat die Regionalfluggesellschaft vier Einheiten dieses Typs in der Flotte. Acht Embraer 190-E2 sind derzeit bei Swiss im Wetlease untergebracht. Vier E190-E1 sind laut CH-Aviation.com seit November 2021 abgestellt.

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Ab Köln und Düsseldorf: Corendon legt Kütahya-Zafer auf

Die türkische Corendon Airlines legt ab vier zusätzlichen Airports Nonstop-Flüge nach Kütahya-Zafer auf. Diese sollen während der Hauptsaison des Sommerflugplans 2022 bedient werden. In Deutschland wird das Ziel künftig ab Düsseldorf und Köln/Bonn angeboten. Neben den beiden zuvor genannten Flughäfen will Corendon auch ab Amsterdam und Brüssel nach Kütahya-Zafer fliegen. Dieser Airport befindet sich zwischen den Städten Kütahya, Afyonkarahisar und Uşak. Die saisonalen Routen werden jeweils einmal pro Woche angeboten. Von Köln/Bonn aus ist Kütahya-Zafer von 29. Juni 2022 bis 14. September 2022 im Flugplan. Ab Düsseldorf fliegt man von 28. Juni 2022 bis 13. September 2022. Der türkische Airport wird ab Amsterdam zwischen 27. Juni 2022 und 19. September 2022 angesteuert und ab Brüssel von 24. Juni 2022 bis 16. September 2022.

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Blick in den „Zweckbau“: BER-Terminal 2

Der Flughafen Berlin-Brandenburg beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 das Terminal 2, das bereits zum Zeitpunkt der Eröffnung fertiggestellt war, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht benötigt wurde, in Betrieb nehmen. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeiter der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Im Terminal 2 sollen künftig in erster Linie Billigfluggesellschaften abgefertigt werden. Ein ehemaliger BER-Geschäftsführer bezeichnete dieses Gebäude als „Zweckbau“. Damit umschrieb der Manager galant, dass das Terminal 2 kein Schmuckstück ist, sondern für den Check-in und die Ausgabe von Gepäckstücken dient. Ein paar Shops, Toiletten, Sicherheitskontrolle und punkt. Sonderlich viel mehr hat es nicht zu bieten. Blickt man straßenseitig auf das Terminal 1, dann befindet sich das T2 rechts. Ryanair wird Hauptnutzer des T2 Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird am 27. März 2022 in das Terminal 2 umziehen. Laut einem Ryanair-Manager befindet man sich derzeit mit der Flughafengesellschaft in einem engen Austausch. Hintergrund ist, dass der Carrier die Prozesse, insbesondere beim Boarding- und Deboarding, beschleunigen will. Im Zuge der Planungen für das Terminal 2 wurde damals beschlossen, dass man den Nordpier des T1 künftig für Walk-Boarding nutzen wird. Das ist ganz im Sinn von Billigfliegern. Seitens Ryanair überlässt man offensichtlich nichts dem Zufall, denn werden immer wieder Mitarbeiter des Carriers am BER angetroffen, die angeblich anschließend „Extrawünsche“ an die Flughafengesellschaft tragen sollen. Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt neun Boeing 737-800 am Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert haben. Der Mitbewerber Wizz Air unterhält hier keine Basis,

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Air France-KLM weiterhin tief in den roten Zahlen

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM verzeichnete im Vorjahr einen Nettoverlust in der Höhe von 3,3 Milliarden Euro. Dieser ist zwar niedriger als im ersten Coronajahr, jedoch steckt man weiterhin tief in den roten Zahlen. Auch hat man die Staatshilfen bislang nicht zurückbezahlt. Im vierten Quartal 2021 konnte die Firmengruppe erstmals seit längerer Zeit wieder einen Gewinn erzielen. Das Ebitda wird mit 745 Millionen Euro ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020, das von Lockdowns geprägt war, hatte Air France-KLM einen Verlust in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro. An Bord hatte man im Vorjahr 44,7 Millionen Passagiere. Gegenüber 2020 konnte man damit um 31 Prozent zulegen. Die Folge daraus ist, dass auch der Umsatz gestiegen ist. Dieser wird mit 14,3 Millionen Euro ausgewiesen. Für das laufende Geschäftsjahr will die Geschäftsleitung noch keine Prognose abgeben. Man rechnet damit, dass das Angebot im ersten Quartal 2022 zwischen 73 und 78 Prozent von 2019 liegen wird. Eine Vorausschau für den Rest des Jahres 2022 will man noch nicht abgeben. Dies wird unter anderem damit begründet, dass derzeit noch nicht absehbar ist wann sich unter anderem China und Japan für europäische Passagiere öffnen werden.

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Düsseldorf: Eurowings schiebt Leipzig und Nürnberg auf die lange Bank

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird mit Nürnberg und Leipzig zwei innerdeutsche Strecken ab Düsseldorf vorerst nicht reaktivieren. Hintergrund ist offenbar, dass die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Man spricht aber von „vorübergehender Nichtaufnahme“. „Zwar steigen Buchungen vor allem im Bereich der Ferienflüge aber auch im Business Segment stetig, dennoch kann es passieren, dass einzelne Flugangebote entsprechend angepasst werden müssen – sollte sich die Nachfrage nicht wie erhofft entwickeln. Dies hat ökonomische und auch ökologische Gründe. So konnten die Verbindungen von Düsseldorf-Nürnberg und Düsseldorf-Leipzig noch nicht wiederaufgenommen werden und werden vorübergehend nicht angeboten. Eurowings überprüft kontinuierlich die Entwicklung des Passagieraufkommens und die damit verbundene Nachfrage, um Kapazitäten bzw. Verbindungen entsprechend anzupassen. Grundsätzlich sieht Eurowings Leipzig und Nürnberg als relevante Märkte und strebt eine schnellstmögliche Wiederaufnahme der Verbindungen an“ erklärt eine Eurowings-Sprecherin gegenüber Aviation.Direct.

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Eurowings: Mit dem Air-Baltic-A220 durch Europa

Seit einigen Wochen hat Eurowings zwei von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 unter Vertrag. Diese sind momentan in Stuttgart stationiert und kommen auf zahlreichen Strecken der Lufthansa-Tochter zum Einsatz. Im Sommerflugplan 2022 werden die kanadischen Airbus-Jets auf den Flughafen Düsseldorf wechseln. Eurowings und Air Baltic haben gegen Ende des Vorjahres einen langfristigen Wetlease-Vertrag über mehrere Airbus A220 abgeschlossen. Das hat zur Folge, dass der lettische Carrier derzeit ab Stuttgart und im Sommer ab Düsseldorf mit diesem Maschinentyp im Auftrag der Lufthansa-Tochter fliegt. Unbestätigte Gerüchte besagen gar, dass sich Eurowings und ihre Konzernmutter mit Hilfe des ACMI-Deals den A220-300 ausgiebig in ihren Streckennetzen testen und möglicherweise selbst baugleiche Flugzeuge bestellen könnten. Wenn eine andere Fluggesellschaft, in diesem Fall Air Baltic, im Auftrag jenes Carriers, der das Ticket ausgestellt hat, fliegt, ändert sich für die Passagiere im Regelfall nur wenig. So gelten auch bei diesem Wetlease weiterhin die Tarifbestimmungen und Regeln von Eurowings. Auch der Check-in erfolgt über die Eurowings-Homepage bzw. –App oder den –Check-in-Schalter. Air Baltic ist lediglich für die Durchführung des Fluges zuständig. Eurowings-Bordverkauf, jedoch sonst kaum Branding In der Vergangenheit hatte Eurowings ab Stuttgart beispielsweise CSA unter Vertrag. Auf den von der tschechischen Airline durchgeführten EW-Flügen gab es zeitweise kostenfreie Getränke und Snacks, denn es erfolgte zunächst kein Boardverkauf. Beim momentanen Air-Baltic-Wetlease ist das anders, denn in der Kabine liegt der Verkaufskatalog aus und die Flugbegleiter bieten Eurowings-Produkte zum Kauf an. Trolley und beispielsweise Pappbecher sind im Design des Auftraggebers gehalten. Die Screens, Sicherheitskarten und sonstige Designmerkmale weisen weiterhin

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SkyUp verschiebt Flüge nach Wien und München auf unbestimmte Zeit

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp wird die im Dezember 2021 angekündigte Nonstop-Verbindung zwischen Lwiw und Wien-Schwechat vorläufig nicht aufnehmen. Ebenso betroffen ist die Route Borispil-München. Ursprünglich kündigte der Carrier an, dass man ab 22. April 2022 zweimal wöchentlich zwischen Lwiw und Wien fliegen wird. Nebst saisonalen Flügen nach Salzburg wäre es die zweite Destination in Österreich gewesen. Vorläufig wird SkyUp diese Strecke nicht aufnehmen und hat mittlerweile den Verkauf eingestellt. Zu den genauen Gründen äußerte man sich nicht, jedoch liegen diese aufgrund der aktuellen Situation durchaus auf der Hand. SkyUp plant jedoch zu einem späteren Zeitpunkt Lwiw-Wien aufzunehmen. Deckungsgleich verhält es sich mit der Route Kiew (Borispil)-München. Diese hätte ab 28. April 2022 dreimal wöchentlich bedient werden sollen. Auch diese Verbindung ist vorläufig abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Von der Entscheidung nicht betroffen sind die Flüge zwischen Borispil und Berlin. Diese sollen ab 4. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden.

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Diesmal klappt es: Eurowings kehrt nach Linz und Graz zurück

Die Flughäfen Linz und Graz werden schon bald wieder von Deutschland aus von Eurowings angesteuert. Der Carrier bestätigte, dass der angekündigte Termin für die Wiederaufnahme der derzeit pausierenden Routen diesmal halten wird. Das hat zur Folge, dass die Lufthansa-Tochter ab 28. Feber 2022 wieder von Linz und Graz nach Düsseldorf fliegen wird. Auch wird Eurowings die ab der Steiermark angebotene Stuttgart-Strecke zu diesem Termin reaktivieren. Alle drei Routen wurden einst von Austrian Airlines bedient, jedoch wurden diese schrittweise an die deutsche Schwestergesellschaft übergeben. „Erfreulicherweise werden die Verbindungen Düsseldorf-Linz mit fünf Flügen pro Woche und Düsseldorf-Graz mit drei Flügen pro Woche zum 28. Februar 2022 wiederaufgenommen. Zeitgleich hat Eurowings auch wieder die Verbindung Stuttgart-Graz fünfmal wöchentlich im Programm“, so ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber Aviation.Direct.

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Alexis von Hoensbroech ist nun Westjet-Chef

Der ehemalige Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech hat Anfang dieser Woche seinen neuen Job bei der kanadischen Westjet angetreten. Der Manager löste den Interims-CEO Harry Taylor ab. „Während die WestJet Group ihr nächstes Kapitel aufschlägt, freue ich mich, diesem engagierten Team in einer so kritischen Zeit beizutreten. Während wir voranschreiten, haben die mehr als 8.500 Mitarbeiter von WestJet und Swoop in den letzten zwei Jahren bewundernswerte Hartnäckigkeit und Entschlossenheit gezeigt. Gemeinsam werden wir gestärkt aus der Pandemie hervorgehen, und ich freue mich darauf, mit dieser unglaublichen Gruppe zusammenzuarbeiten, während wir WestJet und Swoop zu neuen Höhen führen“, so der neue Westjet-Chef.

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Österreich: Mückstein kündigt Umstellung der Einreisebestimmungen auf 3G an

Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigte am Mittwoch an, dass ab „Mitte/Ende nächster Woche“ die Einreiseverordnung geändert wird. Die bislang praktizierte 2Gplus-Regel soll abgeschafft werden. „Wir werden die Einreisebestimmungen dahingehend gestalten, dass der 3G-Nachweis für die Einreise nach Österreich ausreichend ist. Davon ausgenommen sind selbstverständlich Virusvariantengebiete“, erklärte Mückstein während einer Pressekonferenz. „Die EU legt die EU-Reisebestimmungen fest. Wenn man im Sommer beispielsweise nach Deutschland oder Griechenland reisen will, wird man weiterhin den grünen Pass brauchen, so der bis dahin überhaupt vorgesehen ist. Es kommt dann auf die Regelungen, die im jeweiligen Land gelten, an“. Ein genauer Termin für das Inkrafttreten der vom österreichischen Gesundheitsminister angekündigten Lockerungen bei der Einreise in die Alpenrepublik steht noch nicht fest. Das Regierungsmitglied kündigte an, dass die Novelle „Mitte/Ende nächster Woche“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden soll. Die momentane Fassung ist bis zum 28. Feber 2022 befristet, kann jedoch jederzeit von Wolfgang Mückstein novelliert oder verlängert werden. Derzeit sehen die momentan noch gültigen Einreiseregeln vor, dass – abgesehen von Ausnahmen – nur Personen, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, gänzlich von Auflagen befreit sind. Wer „nur“ genesen oder zweimal geimpft ist, muss zusätzlich einen negativen PCR-Test vorweisen. Dieser kann auch binnen 24 Stunden in Österreich nachgeholt werden. In diesem Fall muss man die Pre-Travel-Clearance ausfüllen. Transitreisende, also beispielsweise Personen, die an einem Flughafen umsteigen oder vom Airport auf direktem Weg ins Ausland weiterfahren, sind generell ausgenommen.

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