Jan Gruber

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Jan Gruber

Düsseldorf: Air Baltic fliegt mit fünf Airbus A220-300 für Eurowings

Derzeit fliegt die lettische Fluggesellschaft Air Baltic mit zwei in Stuttgart stationierten Airbus A220 im Auftrag von Eurowings. Im Sommerflugplan 2022 werden fünf Wetlease-Flugzeuge dieses Typs ab Düsseldorf für die Lufthansa-Tochter eingesetzt. Seit Dezember 2021 fliegen zwei Airbus A220 der lettischen Air Baltic ab Stuttgart im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung im Auftrag von Eurowings. Im Sommer 2022 werden diese nicht mehr ab dem größten Airport Baden-Württembergs, sondern ab Düsseldorf zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften wird um drei A220-300 erweitert, so dass Air Baltic mit fünf Maschinen für Eurowings fliegen wird. Air Baltic bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man ab Sommerflugplan 2022 nicht mehr ab Stuttgart, sondern ab Düsseldorf mit mehreren Airbus A220 für den Lufthansa-Billigableger fliegen wird. Eurowings als Auftraggeber des Wetlease bestätigte ebenfalls die Ausdehnung der Zusammenarbeit und bezifferte die Anzahl der von Air Baltic für Eurowings betriebenen Airbus A220-300 auf fünf Stück. „Eurowings wird ab dem Sommerflugplan insgesamt fünf A220 von Air Baltic am Standort Düsseldorf einsetzen. Hintergrund für den Wet Lease mit Air Baltic, ein bereits bewährter Wet Lease Partner im Lufthansa-Konzern, sind starke Nachholeffekte, die wir für den Sommer erwarten: So sind z.B. Familien und ihre Kinder im Gegensatz zu 2021 in diesem Jahr vollständig geimpft und wollen endlich den versäumten Urlaub nachholen. Wir nennen das Prinzip Ketchupflasche: Erst kommt lange nichts und dann alles auf einmal. Die klaren Tendenzen zeichnen sich in konstant hohe Buchungen (zehntausende täglich) ab. In diesem Kontext strebt Eurowings eine bestmögliche Vorbereitung ihrer Ops an – worunter auch gut

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Elbe Flugzeugwerke rüsten 12 A330 in Frachter um

Das Leasingunternehmen CDB Aviation lässt durch die Elbe Flugzeugwerke zwölf Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A330 in Frachter konvertieren. Im Portfolio hat man bereits 14 umgerüstete Cargojets dieses Typs. Die Maschinen sollen laut Medienmitteilung des Lessors an Sichuan Airlines und Jiangxi Cargo Airlines gehen. Damit führt man den A330P2F erstmals in der Volksrepublik China ein. Die mexikanische Fluggesellschaft Mas Air wird jedoch die ersten beiden Einheiten übernehmen. Die Umrüstung läuft derzeit in Dresden. Viele Flugzeuge haben nach ihrem Einsatz als Passagierflugzeug ein “zweites Leben” als Frachter. Die seit dem Beginn der Coronapandemie gesteigerte Cargo-Nachfrage hat diesen Trend bei bestimmten Maschinentypen beschleunigt. Beispielsweise wurden erstmals Airbus A321 konvertiert.

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München: Eurowings Discover kündigt Malediven-Flüge an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird im Winterflugplan 2022/23 eine Langstreckenverbindung von München nach Malé aufnehmen. Die Malediven sollen dem aktuellen Planungsstand nach zweimal wöchentlich ab dem bayerischen Airport bedient werden. In der bevorstehenden Sommerflugplanperiode wird der Carrier diese Destination zweimal wöchentlich ab Frankfurt am Main bedienen. Mit dem Wechsel in die kalte Jahreszeit ist eine Aufstockung auf drei Umläufe pro Woche vorgesehen. Im Sommer 2022 wird Eurowings Discover ab München die Langstreckenziele Las Vegas, Punta Cana und Cancun anbieten. Die Verbindung in die USA soll ab 27. März 2022 zweimal pro Woche angeboten werden. Punta Cana wird taggleich mit selbiger Frequenz aufgenommen. Die mexikanische Stadt will die Lufthansa Tochter ab dem 30. März 2022 zweimal wöchentlich bedienen. Im Laufe des Sommers erweitert Eurowings Discover ihren Flugplan ab München zudem um weitere Ziele auf der touristischen Kurz- und Mittelstrecke, unter anderem auf die Kanarischen Inseln, zu über zehn griechischen Inseln und in die Türkei. Vor Ort sollen fünf Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert werden.

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British Airways will Piloten als Flugbegleiter einsetzen

Offenbar ist bei British Airways derzeit der Flugbegleiter-Bedarf höher als jener nach Piloten. Der Carrier sucht nun in einem internen Rundschreiben nach Flugzeugführern, die bereit sind temporär in der Kabine zu arbeiten. Auch an Beschäftigte aus der Verwaltung wendet man sich. Die IAG-Tochter nennt das firmeninterne Programm “Take To The Skies”. Dieses soll es Piloten und Bodenmitarbeitern ermöglichen temporär in der Kabine der in London City ansässigen Tochtergesellschaft BA CityFlyer zu arbeiten. Offensichtlich hat man dort akuten Flugbegleitermangel, den man überbrücken möchte. Ganz ohne Training geht es aber dennoch nicht, denn es muss der Grundkurs für Kabinenpersonal absolviert werden. Die Beschäftigten müssen sich für mindestens 2,5 Monate für die Tätigkeit als Flugbegleiter verpflichten. Anschließend soll man wieder an den normalen Arbeitsplatz zurückkehren können. Interessant ist auch die Art und Weise wie British Airways Piloten und Verwaltungsmitarbeitern den Job in den Embraer 170/190-Kabinen schmackhaft machen will. Beispielsweise wirbt man damit, dass man “viele neue Menschen kennenlernen” würde, “zu vielen Destinationen reisen” würde oder “wie es für unsere Crew wirklich ist, ihre Arbeit zu erledigen”. Die Gehälter sollen während dem Einsatz als Flugbegleiter beibehalten werden. Laut British Airways soll dies ausdrücklich auch für Piloten gelten. Welches Konzept British Airways mit diesem Programm verfolgt, ist nicht so ganz klar. Anzunehmen ist, dass man besonders bei BA Cityflyer auf akuten Flugbegleitermangel zusteuert. Während der Corona-Pandemie wurde beim Kabinenpersonal abgebaut bzw. viele haben das Unternehmen freiwillig verlassen. Noch hat man mit den Gewerkschaften keine Gespräche bezüglich dem Einsatz von Piloten und Verwaltungsmitarbeitern in der Kabine

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Griechenland ist bei U.S.-Carriern gefragtes Ziel

Das griechische Tourismusministerium rechnet derzeit damit, dass im Sommerflugplan 2022 mindestens 14 Umläufe seitens U.S.-amerikanischer Carrier von/nach Griechenland angeboten werden. Die ersten Verbindungen nach Athen sollen am 7. März 2022 aufgenommen werden. Tourismusminister Vassilis Kikilias rechnet damit, dass Griechenland heuer ein beliebtes Urlaubsziel auf dem nordamerikanischen Markt sein wird. Derzeit habe man Zusagen für 14 wöchentliche Nonstop-Rotationen nach Athen. Diese sollen von acht großen U.S.-Flughäfen aus durchgeführt werden. Derzeit geht man in Griechenland davon aus, dass nordamerikanische Fluggesellschaften noch weitere Routen auflegen werden. Nähere Einzelheiten nannte Tourismusminister Vassilis Kikilias allerdings nicht.

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American-Flugbegleiterin überwältigt Störenfried mit Kaffeekanne

Mit Hilfe einer Kaffeekanne stoppte eine American-Airlines-Flugbegleiterin einen Passagier, der versuchte gewaltsam ins Cockpit einzudringen. Der Kapitän entschied sich unverzüglich in Kansas City zu landen. Dort wurde der Störenfried von Polizei und FBI “begrüßt” und verhaftet. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag auf einem American-Airlines-Flug 1775 von Los Angeles in Richtung Washington DC. Zunächst verlief alles sehr ruhig, jedoch versuchte dann ein Mann gewaltsam ins Cockpit einzudringen. Eine Flugbegleiterin und vier freiwillige Passagiere unternahmen dann alles, das in ihren Möglichkeiten stand, um den Störenfried zur Ruhe zu bringen. Doch es half nicht wirklich. In ihrer Not griff eine Flugbegleiterin dann zu einer Kaffeekanne und schlug mehrfach auf den Störenfried ein. So wurde er temporär außer Gefecht gesetzt. Im Cockpit machte man sich bezüglich der Situation in der Kabine ernsthafte Sorgen, wie auch am Funk zu hören war. Die Maschine konnte ohne weitere Vorfälle in Kansas City landen. Der Störenfried wurde dort von Polizei und FBI in Gewahrsam genommen. Die Hintergründe seines Verhaltens sind vollkommen unklar. Ersten lokalen Meldungen nach besteht jedoch kein Terrorismusverdacht. Die Fluggesellschaft American Airlines erklärte unter anderem: “Wir sind unseren Besatzungsmitgliedern dankbar, die sich stets für die Sicherheit und Betreuung unserer Kunden einsetzen und die Umstände mit äußerster Kompetenz und Professionalität gemeistert haben”.

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Sommer 2022: Springer Reisen fliegt mit Austrian Airlines und Avanti Air

Der österreichische Tour Operator Springer Reisen bietet im Sommerflugplan 2022 ab Wien, Graz und Klagenfurt zahlreiche Charterflüge an. Ab der Hauptstadt wird Austrian Airlines für den Reiseveranstalter fliegen. Von Graz und Klagenfurt aus kommt Avanti Air zum Einsatz. Springer Reisen kombiniert die Charterflüge auch mit Schiffstransfers und bietet damit Urlaubsreisen zu zahlreichen griechischen Inseln an. Ab Wien hat man die Ziele Skopelos und Alonissos im Angebot. Geflogen wird Austrian Airlines nach Skiathos. Von dieser Insel aus werden die Passagiere per Schiff weiterbefördert. Santorin ist ebenfalls mit der AUA im Programm. Von dort aus bietet man Transfers per Schiff auf Naxos und Paros sowie auf die kleinen Kykladen wie Amorgos, Folegandros, Koufonissi, Milos, Sifnos und Tinos an. Kefalonia wird ebenfalls mit Austrian Airlines angeboten. Bei dieser Destination ist laut Springer Reisen ein privater Transfer zum Hotel inkludiert. Die Skiathos-Flüge ab Wien werden an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag angeboten. Von 28. Mai 2022 bis 24. September 2022 wird an Samstagen geflogen und im Zeitraum von 5. Juli bis 6. September 2022 zusätzlich auch an Dienstagen. Nach Santorin wird es dreimal wöchentlich gehen. Von 21. Mai 2022 bis 29. Oktober 2022 jeweils an Samstagen, von 3. Juli 2022 bis 28. August 2022 an Sonntagen und von 31. Mai 2022 bis 25. Oktober 2022 an Dienstagen. Teilweise stehen gegen Aufpreis auch Austrian-Airlines-Linienflüge zur Auswahl. Kefalonia wird im Zeitraum von 17. Juni bis 16. September 2022 jeweils an Freitagen mit der AUA angeboten. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Flugzeiten:

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Volotea geht mit Rekord-Angebot in den Sommer 2022

Die Billigfluggesellschaft Volotea bietet eigenen Angaben nach den umfangreichsten Sommerflugplan in der Firmengeschichte an. Der Carrier plant zwischen 40 und 45 neue Strecken aufzunehmen. Auch kündigt man die Eröffnung zweier neuer Bases an. Eigenen Angaben nach hat man das Angebot auf 11 Millionen Sitzplätze gesteigert und liegt damit um 41 Prozent über dem Wert, den man im Sommer 2019 hatte. Volotea prognostiziert, dass man heuer zwischen neun und 9,5 Millionen Passagiere befördern wird. “Wir erwarten, dass sich der Sektor ab Ostern von den Auswirkungen der 5. Welle zu erholen beginnt und dass die Nachfrage bis zur Sommersaison von April bis Oktober allmählich wachsen wird, bis zu diesem Zeitpunkt erwarten wir, 41 Prozent mehr Kapazität zu betreiben als 2019 vor der Pandemie. Wir haben diese Entscheidung getroffen, nachdem wir die latente Nachfrage in unseren Märkten analysiert haben und nachdem wir seit Juni 2020 eine durchschnittliche Sitzplatzauslastung von über 90 Prozent aufrechterhalten konnten”, erklärt Firmenchef Carlos Muñoz. Eine neue Basis wird im französischen Lille errichtet. Man ist bereits seit rund zehn Jahren an diesem Airport präsent und will nun das Angebot mit stationierten Airbus-Jets ausbauen. Ab Frankreich will Volotea im Sommerflugplan 2022 rund fünf Millionen Sitzplätze anbieten. Eigenen Angaben nach um 54 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Den Anteil der französischen Aktivitäten am Konzernumsatz beziffert man mit rund 49 Prozent. Allerdings kommt es bei Volotea auch zur Schließung einer Basis, denn im italienischen Genua wird man künftig keine Flugzeuge und Besatzungen vorhalten. In der Vergangenheit hatte man von diesem

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Wien: Piers West und Ost werden gemeinsam reaktiviert

Der Flughafen Wien plant im Sommerflugplan 2022 die zentrale Sicherheitskontrolle im Terminal 2 in Betrieb zu nehmen. Zeitgleich sollen die Bereiche Pier West und Pier Ost reaktiviert. Einen genauen Termin kann der Airport noch nicht nennen. “Im Frühjahr 2022, zeitnah mit dem Sommerflugplan” will der größte Flughafen Österreichs die Boardingbereiche B, C und D reaktivieren, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Das bedeutet, dass der momentan nicht genutzte Bereich komplett und nicht stufenweise wieder in Betrieb genommen wird. Derzeit wird das Terminal 1 nur für Check-In-Tätigkeiten genutzt. Im Bereich der C-Gates nutzt man lediglich die Bussteige in Form von “doppeltem Busboarding”. Das Terminal 2 befand sich bereits vor der Corona-Pandemie in Umbau. Hier wurden unter anderem eine zentrale Sicherheitskontrolle als auch neue Lounges errichtet. Ein Sprecher dazu:  “Ein Highlight wird auf jeden Fall die neue Lounge auf rund 2.360 Quadratmetern im Terminal 2 sein”. Hinsichtlich dem Terminal 1A, das ursprünglich als Provisorium errichtet wurde, will der Flughafen Wien in den nächsten Wochen über die Zukunft informieren. Dieses momentan nicht genutzte Bauwerk hat keinen eigenen Zugang zum Sicherheitsbereich, sondern befindet sich gegenüber von Terminal 1. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es geschlossen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Check-In-Kapazitäten im Sommer 2022 benötigt werden. Das genaue Datum der Wiederinbetriebnahme des Terminals 2 sowie der Piers West und Ost steht noch nicht fest. Dazu der Medienreferent: “Sobald das genaue Datum feststeht, werden wir informieren”. Lange wird es jedenfalls nicht mehr dauern, denn der Sommerflugplan 2022 rückt Tag für Tag

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Ryanair fliegt Odessa, Lwiw und Borispil weiterhin an

Die Ryanair Group und das Konzernmitglied Lauda Europe wollen ihre Flugverbindungen in die Ukraine aufrecht erhalten. Der Lowcoster bedient derzeit die Destinationen Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil. Die Ziele Kherson und Kharkiv fliegt man jedoch temporär nicht mehr an. Auch der Verkauf wurde eingestellt. Hintergrund ist eine Entscheidung im Zusammenhang mit der aktuellen Einschätzung der Sicherheitslage. Nähere Einzelheiten zur Entscheidung der Ryanair Group in diesem Artikel. Gegenüber Aviation.Direct erklärte ein Sprecher, dass man die Ziele Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil weiterhin bedient. “Analog der Austrian Airlines evaluieren wir auch konstant die Situation und operieren derzeit wie geplant weiter”, so ein Sprecher, der betonte, dass weder Lauda Europe noch andere Ryanair-Konzernmitglieder in der Ukraine Nightstopps hätten. Dies liegt jedoch nicht an der aktuellen Situation, sondern am Geschäftsmodell, das so gestaltet ist, dass die Maschinen stets an ihre Basis zurückkehren.

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