Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Serbia will zweiten Airbus A330 anschaffen

Die Fluggesellschaft Air Serbia will einen zweiten Langstreckenjet des Typs Airbus A330 einflotten und mindestens zwei neue Destinationen entschließen. Firmenchef Aleksandar Vučić deutete an, dass ein Ziel in Nordamerika sein wird und das andere in Asien. Die Flüge zwischen Belgrad und New York sollen mittlerweile wieder profitabel sein. Air Serbia will daher die Frequenzen erhöhen und ein weiteres Ziel aufnehmen. “Entweder Toronto oder Chicago”, so Vučić. Das Asien-Ziel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in China befinden, denn der Manager erklärte, dass man derzeit Belgrad-Shanghai und/oder Belgrad-Peking prüft. Möglicherweise werde man beide Ziele im Laufe dieses Jahres aufnehmen. DIe Pläne wurden übrigens in China kommuniziert. Zur Herkunft des zusätzlichen Airbus A330 macht Air Serbia noch keine Angaben. Jedenfalls will man das Langstreckenflugzeug möglichst rasch übernehmen. Es wird sich um eine Leasingmaschine handeln. Man hofft nicht nur von einer hohen Passagiernachfrage, sondern auch im Bereich Cargo profitieren zu können.

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Leasinggeber lassen ihre Flugzeuge aus der Ukraine ausfliegen

Für die Fluggesellschaften der Ukraine wird die Situation rund um den Umstand, dass große Assekuranzen keinen Deckungsschutz im Luftraum des Landes gewähren wollen, immer komplizierter. Mehrere Leasinggeber haben das sofortige Ausfliegen ihrer Maschinen verlangt. Betroffen sind unter anderem Ukraine International, SkyUp und Bees Airline. Die Regierung hat ein rund 520 Millionen Euro schweres Garantieprogramm auf die Beine gestellt, jedoch scheint dies bei einigen Lessoren keinen Anklang zu finden. Diese bestehen darauf, dass ohne Versicherungsschutz nicht geflogen werden darf und verlangen die Herausgabe ihrer Maschinen. Diese werden beispielsweise in Spanien und Serbien abgestellt. Ukraine International musste bislang sieben Flugzeuge auf Anweisung des jeweiligen Leasinggebers ausfliegen. Fünf davon wurden ins spanische Castellon überstellt. Zwei weitere Maschinen gingen nach Belgrad, wo laut Ukraine International Wartungen vorgenommen werden sollen. Der Carrier bestätigte den Umstand, dass auf Anweisungen der Eigentümer der Flugzeuge diese außer Landes gebracht werden mussten. Hauptgrund hierfür ist, dass derzeit kein Versicherungsschutz besteht. Nach Spanien gingen die Boeing 737-800 mit den Registrierungen UR-PSP, UR-PSZ, UR-PSO, UR-PSX, UR-PSQ, UR-PSM und UR-PSY. Regierungsangaben nach soll für die insgesamt sieben ausgeflogenen Flugzeuge keine staatliche Garantie beantragt worden sein. Die Fluggesellschaft Bees Airline bestätigte, dass man die UR-UBB auf Anweisung des Lessors ausfliegen muss. Bei den anderen drei Maschinen habe man mit den Leasinggebern eine Einigung erzielen können. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach die Garantie der ukrainischen Regierung akzeptiert haben. Wie lange diese akzeptiert wird, ist aber offen. Bees war jedenfalls mit den drei anderen Maschinen linienmäßig in der Luft. SkyUp Airlines, die am Wochenende

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A7-BAC: Qatar Airways verpasst B777-300ER eine Retro-Livery

Golfcarrier Qatar Airways hat der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A7-BAC eine Retrolackierung verpasst. Das im Jahr 2008 übernommene Langstreckenflugzeug wurde unter anderem in Toulouse in diesem Farbenkleid fotografiert. Dieses hebt sich deutlich von der aktuellen Qatar-Airways-Livery, die im Startfoto dieses Artikels zu sehen ist, ab. Der 13,6 Jahre alte Langstreckenjet ist das momentan einzige Flugzeug des Golfcarriers, das eine Retrolackierung trägt. In nachstehend eingebetteter Twitter-Galerie ist die A7-BAC im Retro-Outfit zu sehen.

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KLM setzt Ukraine-Flüge und -Überflüge aus

Das Skyteam-Mitglied KLM hat am Samstag bekanntgegeben, dass man sämtliche Flüge in die Ukraine mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. Auch wird man den Luftraum des osteuropäischen Landes temporär nicht mehr nutzten, sondern diesen umfliegen. Der Carrier begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken und den seitens der niederländischen Regierung angepassten Reisehinweisen. Point-to-Point sind die Flüge zwischen Amsterdam und Borispil betroffen. Der Luftraum der Ukraine soll umflogen werden, so dass es auf manchen Verbindungen, die diesen bislang nutzten, zu einer längeren Reisezeit kommen kann. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Ryanair aufgrund von Sicherheitsbedenken zwei Destinationen in der Ukraine auf unbestimmte Zeit nicht mehr anfliegen wird. Auch der Ticketverkauf wurde bereits eingestellt. Manche Fluggesellschaften, beispielsweise Lufthansa, führen seit einiger Zeit keine Nightstopps mehr in diesem Land durch.

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Sundair-Schwester Fly Air41 flottet Ex-Iberia-A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Fly Air41 Airways wird in Kürze einen weiteren Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319 einflotten. Dabei handelt sich um jene Maschine, die vormals für Iberia als EC-KOY flog, bestätigte der Carrier. Das im Jahr 2008 gebaute Flugzeug wurde von der spanischen Fluggesellschaft Ende 2020 außer Dienst gestellt. Nun findet dieser A319 eine neue Heimat bei Fly Air 41 Airways, die im Vorjahr den Flugbetrieb aufgenommen hat. Die Flotte der Sundair-Konzernschwester besteht derzeit aus einem A319 sowie zwei Airbus A320. Diese tragen die Registrierungen 9A-BER bzw. 9A-IRM und 9A-SHA. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt 12,8 Jahre. Fly Air41 ist hauptsächlich im Wetlease für Sundair in der Luft.

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Ukraine: Austrian Airlines beobachtet und evaluiert die Sicherheitslage

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines beobachtet derzeit die Sicherheitslage im osteuropäischen Land Ukraine genau. Bereits seit einigen Wochen führt man keine Nightstops mehr durch, so dass die Besatzungen möglichst wenig Zeit im Luftraum und an Airports dieses Staats verbringen. Seitens Austrian Airlines kann man derzeit keine klare Antwort geben, ob man weiterhin die Ziele in der Ukraine anfliegen wird oder nicht. Man hat alles genau im Auge, um im Bedarfsfall kurzfristig reagieren zu können. Eine AUA-Sprecherin dazu:  “Zusammen mit den Behörden beobachten wir die Lage in der Ukraine laufend und nehmen gegebenenfalls weitere Anpassungen in unserem Flugplan vor. Die Sicherheit unserer Crews und Passagiere hat dabei oberste Priorität.” Derzeit fliegt Austrian Airlines von Wien aus die Destinationen Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil an. Andere Ziele, beispielsweise Saporischschja, pausieren aufgrund der coronabedingt schwachen Nachfrage. Die Flugpläne wurden zwischenzeitlich so umgestaltet, dass Flugzeuge und Besatzungen nicht mehr über Nacht in der Ukraine bleiben. Das hat Nachteile für die Passagiere, denn viele Reisende sind Umsteiger. Austrian Airlines setzt diese Maßnahme aber aus Sicherheitsgründen. “Wir haben bereits seit einigen Wochen Layovers (Nightstops) in der Ukraine ausgesetzt und halten die Groundtime der Crews so kurz wie möglich”, so die Medienreferentin.

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Ukraine: Assekuranzen streichen Versicherungsschutz für Flugzeuge

Für Fluggesellschaften wird die Ukraine eine mittlerweile komplizierte Angelegenheit, denn erste Leasinggeber untersagen ihren Kunden den Einflug in den Luftraum dieses Landes. Dies wird unter anderem damit begründet, dass Versicherung wegen “drohender Kriegsgefahr” die Deckung verweigern könnten. Der Staat will nun mit 520 Millionen Euro einspringen, um den Flugverkehr aufrechterhalten zu können. Die überwiegende Mehrheit der von ukrainischen Airlines eingesetzten Verkehrsflugzeuge wird von Leasinggebern aus dem Westen geleast. Am Wochenende sorgte für Aufsehen, dass ein irischer Lessor der Billigfluggesellschaft SkyUp den Rückflug nach Kiew untersagte. FLug PO902 wich in die Republik Moldau aus. Die Problematik dahinter ist, dass die größten Flugzeugversicherer am Samstag mitgeteilt haben, dass der Versicherungsschutz für den Luftraum der Ukraine wegfallen wird. Dies hat zur Folge, dass die Eigentümer der Maschinen nun unter Zugzwang sind, denn im Falle eines Unfalls besteht kein finanzieller Schutz mehr. Einige Lessoren verlangen nun, dass die Maschinen die Ukraine verlassen oder aber untersagen auf der Rückreise den Einflug in den Luftraum dieses Staats. Die Folge daraus ist, dass es nach und nach kompliziert wird den Flugverkehr mit der Ukraine aufrecht zu erhalten. Auch SkyUp wurde von den Lessoren aufgefordert die Maschinen “schnellstmöglich” in den EU-Raum auszufliegen und an die Eigentümer zurückzugeben. Das ist für den Carrier und andere ukrainische Fluggesellschaften, die aus dem Westen geleastes Fluggerät einsetzen, ein großes Problem. Luftfahrtrechtlich ist eine gültige Versicherung zwingend vorgeschrieben, so dass ohne gültige Polizze eigentlich gar nicht geflogen werden darf. Die Regierung der Ukraine versucht das Problem nun mit einer Staatshaftung in der Höhe

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Ukraine: AOC von Air Ocean Airlines suspendiert

Erst im Herbst 2021 ist die ukrainische Fluggesellschaft Air Ocean Airlines mit Antonow An-148 im Inlandsverkehr gestartet, musste jedoch wenige Wochen später den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen. Laut ukrainischer Zivilluftfahrtbehörde wurden AOC und Betriebsgenehmigung aus nicht näher bezeichneten Gründen suspendiert. Der Markteintritt von Air Ocean Airlines brachte auf einigen Strecken einen intensiven Wettbewerb, denn mit Motor Sich Airlines und Bees Airlines gab es zum Teil drei Domestic-Anbieter ab Kiew-Schuljany. Dazu kommt der indirekte Konkurrenzkampf mit Carriern, die den abgelegenen Borispil-Airport nutzen. Auf einer Route flog Motor Sich Airlines mit Antonow An-24 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Air Ocean Airlines. Offensichtlich hat sich dieses Muster im Inlandsverkehr bewährt, denn auf jenen Strecken, auf denen man im Wettbewerb mit Motor Sich Airlines war, performte diese hinsichtlich der Auslastung deutlich besser. Unter dem Strich steht aber, dass sich die Inlandsflüge mit An-148 für den Newcomer nicht gerechnet haben, weshalb Anfang Jänner 2022 der Flugbetrieb temporär ausgesetzt werden musste. Man strebt zwar für Mitte/Ende März 2022 einen Neustart an, jedoch könnte dieser durchaus kompliziert werden, denn die Zivilluftfahrtbehörde der Ukraine hat AOC und Betriebsgenehmigung von Air Ocean Airlines suspendiert. Das bedeutet konkret, dass man derzeit zur Durchführung kommerzieller Flüge gar nicht befugt ist. Das Amt nannte für die Entscheidung keine näheren Gründe, jedoch kann Air Ocean Airlines bei Erfüllung aller Voraussetzungen die Zulassungen wieder erhalten.

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Irischer Leasingeber untersagt SkyUp Einflug in die Ukraine

Am Samstag durfte eine von SkyUp betriebene Boeing 737 nicht in den Luftraum der Ukraine einfliegen, weil der Eigentümer des Leasingflugzeuges verlangt hatte. Der Lessor hat mittlerweile unterbunden, dass die UR-SQO den Luftraum der Ukraine nutzt. Daher ist der Mittelstreckenjet in Chișinău “gestrandet”. Es kommt definitiv nicht alltäglich vor, dass eine Leasinggesellschaft ihrem Kunden untersagt ihren Heimatflughafen anzusteuern. Am Samstag war SkyUp mit der UR-SQO auf dem Weg von Funchal nach Kiew-Borispil. Der irische Eigentümer dieser Boeing 737 verlangte dann, dass das Flugzeug außerhalb der Ukraine landet und verbot die Nutzung des Luftraums dieses Staats. Die Flugroute hätte über Gebiete geführt, die seitens des Lessors als problematisch eingestuft wurden. Zum Schutze des Eigentums entschied man sich von vertraglich geregelten Vorbehalten Gebrauch zu machen. SkyUp Airlines leistete Folge und wich nach Chișinău in der Republik Moldau aus. “Am 12. Februar 2022 informierte der in Irland ansässige Leasinggeber die Fluggesellschaft über ein sofortiges Einflugverbot  für die UR-SQO in den ukrainischen Luftraum. Trotz aller Bemühungen der Fluggesellschaft und der Bereitschaft der Regierungsbehörden der Ukraine, den Leasinggeber zu kontaktieren, lehnte der Eigentümer des Flugzeugs rundweg ab, gerade zu einem Zeitpunkt, als das Flugzeug bereits nach Kiew flog”, so SkyUp in einem Statement. Das betroffene Flugzeug ist die Boeing 737 mit der Registrierung UR-SQO und trägt die Seriennummer MSN 40880. Ursprünglich wurde der rund zehn Jahre alte Jet an Pegasus Airlines ausgeliefert und fliegt seit August 2021 für die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp. Eigentümer und Leasinggeber ist Deucalion Aviation.

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Lübeck Air kündigt Visby-Flüge an

Im August 2022 wird Lübeck Air vorerst vier Umläufe zwischen Lübeck und dem schwedischen Visby anbieten. Diese sollen mit einer von Air Alsie betriebenen ATR72-500 durchgeführt werden. Die Ticketpreise starten bei 120 Euro oneway. „Das besondere an der neuen Verbindung ist, dass dem Reisenden durch unsere Partnerschaft mit den Gotland Fähren ab Rostock viel Flexibilität geboten wird“, erläutert Jürgen Friedel, Lübeck Air Geschäftsführer. Adam Jacobsson von Destination Gotland ergänzt: „Die Reise nach Schweden mit der 18 Stunden dauernden Fährfahrt zu starten und dann nach dem Urlaub in nur 2h wieder in Norddeutschland zu landen, ist nur einer der Möglichkeiten, die sich bieten.“ Für die nächsten Jahre strebt man den Ausbau der Flugverbindung, die im August 2022 an zunächst vier Dienstagen bedient werden soll, an. Als Fluggerät kommt eine von Air Alsie betriebene ATR72-500 zum Einsatz.

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