Jan Gruber

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Jan Gruber

Westbahn fährt Klimaticket-Inhaber für 14,90 Euro nach München

Ab 8. April 2022 wird die private Westbahn viermal täglich zwischen Wien und München verkehren. Der Ticketverkauf über das Internet wurde am Mittwochabend aufgenommen, bestätigte das Unternehmen gegenüber Aviation.Direct. Bislang fahren die Züge der Westbahn zwischen Wien und Salzburg. Ab 8. April 2022 werden vorerst vier Kurspaare pro Tag bis München Hauptbahnhof fahren. Zwischen der Mozartstadt und München-Ost, wo auf die S-Bahn Richtung Franz-Josef-Strauß-Flughafen München umgesteigen werden kann, gibt es keinen planmäßigen Zwischenhalt. Voraussichtlich ab 2. August 2022 wird die Westbahn auf sechs tägliche Züge von/nach Bayern aufstocken. Eine Sprecherin erklärte, dass dies momentan aufgrund einer Baustelle im deutschen Schienennetz noch nicht möglich ist. Inhaber des Klimatickets benötigen bis Salzburg Hbf keine Fahrkarte. Für den deutschen Streckenanteil bietet die Westbahn das so genannte „KlimaPlus-Ticket München“ zum Preis von 14,90 Euro pro Person und Strecke an. Dieses kann auch mit den Westpunkten, die innerhalb Österreichs auch mit dem Klimaticket gesammelt werden können, bezahlt werden. Der Fahrscheinverkauf über die Trafiken und die Westshops soll laut einer Sprecherin am Donnerstag aufgenommen werden. Der reguläre Internetpreis für Salzburg-München liegt bei 26,90 Euro in der Standard-Klasse.

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Auch B747 von Rossiya betroffen: Irland wirft russische Betreiber aus dem Register

Die irische Zivilluftfahrtbehörde hat die Registrierungen sämtlicher Maschinen russischer Betreiber, die in Irland eingetragen waren, aufgehoben. Damit folgt man dem Vorgehen der Bermuda Inseln. Somit dürfen auch diese Maschinen nicht mehr abheben. Während auf den Bermudas rund 750 Flugzeuge russischer Betreiber im Register eingetragen waren, waren es laut CH-Aviation.com in Irland lediglich 34 Stück. Betroffen sind Alrosa Airlines mit zwei B737-700 und vier B737-800, iFlyAirlines mit sechs A330-200 und drei A330-300 sowie Rossiya mit neun B747-400, fünf B777-300 und fünf B777-300ER. Russlands Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz erlassen, das die Überführung ins russische Register deutlich beschleunigen soll. Die Behörde wurde ermächtigt für die bislang in Irland bzw. auf den Bermuda Inseln eingetragenen Flugzeuge nationale Zertifikate auszustellen. Diese sollen den Einsatz im Inland ermöglichen. Gleichzeitig soll es den Leasinggebern so kompliziert wie möglich gemacht werden an ihr Eigentum zu kommen.

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Flughafen Bozen bekommt einen Bahnhof vors Terminal gebaut

In unmittelbarer Nähe des Terminals des Flughafens Bozens soll ein neuer Bahnhof entstehen. Den aktuellen Plänen nach soll dieser im Jahr 2026 in Betrieb gehen. Die Konnektivität des Airports wird sich dadurch deutlich verbessern. Laut einem Medienbericht von AltoAdigeInnovazione dient der neue Bahnhof in erster Linie dem Stadtteil St. Jakob und wird an einer bestehenden Eisenbahnstrecke gebaut. Allerdings profitiert auch der Flughafen Bozen davon, da die neue Haltestelle direkt gegenüber dem Passagierterminal gebaut werden soll. Die Errichtung wird teilweise aus dem EU-Fonds FSC 2021-2027 finanziert. Die Zentralregierung in Rom gab bereits grünes Licht für die Investition in Südtirol. Neben dem Bau der neuen Bahnhaltestelle auf der Bahnstrecke Verona-Brenner ist auch der Bau einer Unterführung unter der Bahn für Radfahrer, Fußgänger und einer für den öffentlichen Verkehr reservierten Bahn geplant. St. Jakob kann somit über Francesco Baracca in Bozen angebunden werden. Die Haltestelle wird in das öffentliche Verkehrsnetz von Bozen und Leifers integriert und erleichtert so die Erreichbarkeit des Industriegebiets Bozen. Neben einer neuen Bushaltestelle sind auch eine Anbindung an das Radwegenetz und neue Zufahrtsstraßen geplant.

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Neues Gesetz: Putin will Leasinggebern das Leben schwer machen

Unter anderem aufgrund der von der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika verhängten Sanktionen müssen westliche Leasinggeber Fluggerät, das an russische Airlines verleast ist, zurückfordern. Das passt dem Kreml so ganz und gar nicht in den Kram. Ein Gesetz, das von Wladimir Putin unterzeichnet wurde, soll dies zumindest erschweren. Nicht alle Fluggesellschaften verhalten sich „bockig“, denn einige haben das Leasinggfluggerät mehr oder weniger freiwillig in die Türkei ausgeflogen und dort an die Eigentümer zurückgegeben. Viele russische Airlines fliegen nicht mehr mit von westlichen Lessoren geleasten Maschinen außerhalb Russlands und Weißrusslands, denn die Pfändung der Flugzeuge droht. Dazu kommt der Umstand, dass die Bermuda Inseln, wo etwa 740 in der Russischen Föderation eingesetzte Flugzeuge registriert waren, sämtliche Carrier aus diesem Staat aus dem Register geworfen hat. Im Express-Tempo werden nun Flugzeuge ins russische Register eingetragen. Um dies zu beschleunigen hat Putin nun ein neues Gesetz erlassen. Dies ermöglicht es der russischen Zivilluftfahrtbehörde neue Zertifikate auszustellen und diese dann unter russische Aufsicht stellen zu können. Die betroffenen Maschinen sollen dann zumindest im Inland und nach Belarus eingesetzt werden können. Defacto kommt das Vorgehen einer Enteignung der Leasinggeber gleich. Das Verhalten der russischen Regierung könnte zu einem späteren Zeitpunkt ein heftiges Nachspiel haben, denn für Carrier aus Russland könnte es künftig schwierig werden an westliches Fluggerät zu kommen. Auch ist nicht auszuschließen, dass Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden und diese gegebenenfalls auch mittels Pfändung anderer Flugzeuge russischer Airlines durchgesetzt werden könnten. So wäre es theoretisch möglich, dass ein Lessor dann beispielsweise einen

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Wizz-Air-Aktionär Indigo Partners will bei ITA Airways einsteigen

Nach Lufthansa und Air France-KLM wirft sich auch der U.S.-amerikanische Fonds Indigo Partners ins Rennen um die italienische Fluggesellschaft ITA Airways. Eine entsprechende Interessensbekundung wurde Ende Feber 2022 übermittelt. Derzeit hält Indigo Partners Beteiligungen an den Billigfluggesellschaften Wizz Air, Jetsmart, Volaris und Frontier Airlines. Der Anteil am zuerst genannten Carrier wurde im Vorjahr deutlich reduziert. Der Verkauf spülte dem Investmentunternehmen rund 300 Millionen Pfund-Sterling in die Kasse. Die lokale Zeitung „La Repubblica“ schreibt, dass sich IndiGo Partners für einen Einstieg bei ITA Airways interessieren soll. Dabei beruft man sich auf nicht näher genannte Quellen aus Kreisen der italienischen Regierung. Das Angebot des Fonds betrachte man als interessant. Derzeit interessieren sich Lufthansa – gemeinsam mit MSC – und Air France-KLM – gemeinsam mit Delta Air Lines – sowie Indigo Partners für einen Einstieg beim Alitalia-Nachfolger ITA Airways. Derzeit ist nicht absehbar in welche Richtung Italiens Regierung tendiert, jedoch dürfte der Umstand, dass sich mehrere finanzstarke Konzerne ernsthaft interessieren, den Kaufpreis in die Höhe treiben.

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El Al fährt Deutschland-Angebot wieder hoch

Die Fluggesellschaft El Al plant im Sommerflugplan 2022 wieder häufiger nach Deutschland zu fliegen. Derzeit sind 21 wöchentliche Umläufe von Tel Aviv aus zu deutschen Airports vorgesehen. El Al beabsichtigt laut Mitteilung neun Mal wöchentlich nach Berlin-Brandenburg zu fliegen. Frankfurt am Main und München sollen jeweils sechs Mal pro Woche angesteuert werden. Die angebotene Kapazität liegt deutlich unter dem Vorkrisenniveau, denn im Sommer 2019 hatte die israelische Fluggesellschaft wöchentlich 30 Deutschland-Rotationen durchgeführt. Ursprünglich hatte man geplant, dass im Sommer 2022 mit Düsseldorf ein weiterer Airport in der Bundesrepublik angesteuert werden soll. Dieses Vorhaben ist jedoch für unbestimmte Zeit in der Schublade verschwunden. Derzeit ist vorgesehen, dass im Winterflugplan 2022/23 ab München und Frankfurt je fünf Mal pro Woche nach Tel Aviv geflogen werden soll. Ab Berlin-Brandenburg will man fünf Umläufe anbieten.

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Erstattungspflicht verschwiegen: Condor erleidet Schlappe vor Gericht

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kassierte aufgrund ihres zu Beginn der Corona-Pandemie an den Tag gelegten Verhaltens eine Schlappe vor dem Landgericht Frankfurt. Man hatte bei abgesagten Flügen nicht auf die gesetzliche Pflicht der Erstattung hingewiesen, sondern informierte lediglich über Gutscheine und Umbuchungsmöglichkeiten. Dagegen zur der Bundesverband der Verbraucherzentrale vor Gericht. Die Konsumentenschützer sahen im Verhalten von Condor eine Irreführung bzw. gezieltes Vorenthalten der essentiellen Information, dass aufgrund der EU-Fluggastrechteverordnung ein gesetzlicher Anspruch auf Rückzahlung des Ticketpreises besteht – und zwar binnen einer Woche. Condor informierte zu Beginn der Corona-Pandemie unter anderem über die Homepage und angeblich auch über die Hotline darüber, dass abgesagte Flüge in ein so genanntes Flugguthaben, das bis Mitte 2021 genutzt werden muss sowie über kostenfreie Umbuchungen. Über den Umstand, dass die betroffenen Passagiere das gesetzliche Recht auf vollständige Erstattung des Ticketpreises hatten, wurde laut Verbraucherzentrale nicht informiert. Daraus leiteten die Konsumentenschützer eine bewusste und gewollte Systematik ab. Auf eine entsprechende Abmahnung habe der eigenen Angaben nach „beliebteste Ferienflieger Deutschlands“ nicht reagiert, so dass die Verbraucherzentrale vor Gericht zog. Das Landgericht Frankfurt gab der Klage statt und entschied, dass die Passagiere auch über die Möglichkeit der Rückzahlung des Ticketpreises informiert werden müssen und diese die Entscheidung, ob sie umbuchen oder die Erstattung haben wollen, freistehen muss. Das Gericht sah es als ungesetzlich an, dass den betroffenen Fluggästen dieses Wahlreicht vorenthalten wurde. Vorrangig müssen die Fluggesellschaften gemäß Fluggastrechteverordnung bei einer Absage der Verbindung den Ticketpreis zurückbezahlen. Laut Verbraucherzentrale war das Verhalten von Condor aber kein Einzelfall, denn viele

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Aerologic-Piloten streiken eine Woche

Die Vereinigung Cockpit hat die Piloten der deutschen Frachtfluggesellschaft Aerologic zur achttägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Arbeitskampf begann in der Nacht zum Dienstag und soll bis kommenden Dienstag, 23 Uhr 59, andauern. Im Vorfeld wurde eine Urabstimmung durchgeführt. Die überwiegende Mehrheit der von der Vereinigung Cockpit vertretenen Flugzeugführer hat sich dabei für Streikmaßnahmen ausgesprochen. Aerologic, ein Gemeinschaftsunternehmen von Deutsche Post-DHL und Lufthansa, rechnet nicht damit, dass es zu Flugausfällen kommen wird. Man will die streikenden Piloten temporär durch Manager, die auch über eine entsprechende Lizenz verfügen, ersetzen. Die Vereinigung Cockpit ist aber der Ansicht, dass dies keine Dauerlösung sein kann und es dennoch zu Ausfällen kommen wird. Der Umstand, dass Aerologic nicht dem Lufthansa-Konzerntarifvertrag unterliegt, ist der Gewerkschaft schon länger ein Dorn im Auge. Man kritisiert auch, dass der Staat sowohl bei Deutsche Post-DHL als auch bei Lufthansa der größte Einzelaktionär ist. Dennoch verweigere sich die Geschäftsleitung der Frachtfluggesellschaft dem Abschluss eines Tarifvertrags.

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Wien: Besucherterrasse öffnet wieder ab 20. März 2022

Der Flughafen Wien-Schwechat wird am 20. März 2022 die Besucherterrasse, die im Terminal 3 angesiedelt ist, wiedereröffnen. Diese wird dann wieder täglich zwischen 11 Uhr 00 und 18 Uhr 00 zugänglich sein. Normalerweise verlangt der Wiener Flughafen für die Nutzung der Aussichtsplattform Geld. Am 20. März 2022 ist der Eintritt anlässlich der Wiedereröffnung für alle frei. Personen, die mit dem Auto anreisen, müssen allerdings mit Parkplatzgebühren rechnen, denn diese sind nicht kostenfrei. Der Verein der Flughafenfreunde Wien wird am kommenden Sonntag ebenfalls präsent sein und freut sich auf persönliches Kennenlernen. Der Klub setzt sich seit vielen Jahren für den größten Flughafens Österreichs ein und gilt als einer der größten Luftfahrt-Interessensvereine im Osten Österreichs.

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Nach Raketenangriff: Flughafen Dnipro schwer beschädigt

Der ukrainische Flughafen Dnipro wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag von russischen Raketen getroffen. Offiziellen Angaben nach wurde die Infrastruktur schwer beschädigt. Das Terminal und eine Runway wurden dabei zerstört. Die Regionalverwaltung von Dnipro teilte über soziale Medien mit, dass der Airport weitgehend zerstört worden sein soll. Mindestens zwei Raketen hätten den Flughafen Dnipro getroffen. Über das gesamte Ausmaß der Beschädigung gibt es keine gesicherten Informationen, jedenfalls gilt es als bestätigt, dass der Flughafen ohne aufwendige Sanierung nicht mehr einsatzbereit sein wird. Flughäfen der Ukraine werden seitens der Streitkräfte der Russischen Föderation gezielt attackiert. Hintergrund dürfte sein, dass man die Infrastruktur vernichten will. Bei den Airports spielt möglicherweise auch eine Rolle, dass diese von der Armee der Ukraine auch als Startplatz für die Landesverteidigung genutzt werden könnten. Von Wien-Schwechat aus gab es in der Vergangenheit Nonstop-Flüge nach Dnipro. Diese wurden allerdings schon länger eingestellt, denn Austrian Airlines zog diese Route ins nahegelegene Saporischschja um. Mangels Nachfrage und aus Sicherheitsgründen pausierte die Strecke schon lange vor dem Angriff der russischen Streitkräfte. Wizz Air hatte eine Nonstop-Verbindung zwischen Wien und Saporischschja erstmals für das Frühjahr 2020 angekündigt, jedoch bis dato kein einziges Mal bedient. Die Aufnahme verschiebt man in regelmäßigen Abständen nach hinten, wobei aufgrund des Kriegs eine baldige Bedienung sehr unwahrscheinlich ist.

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