Jan Gruber

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Jan Gruber

Eva Air kündigt Wien-Comeback an

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air bereitet das Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat vor. Zunächst sollen einzelne Rotationen durchgeführt werden ehe dann ab Ende März 2022 wieder regelmäßig geflogen werden soll. Am 16. Jänner und 6. Feber 2022 soll der Kurs BR65 von Taipeh nach Wien angeboten werden. Die jeweiligen Rückflüge sind als BR66 am jeweiligen Folgetag geplant. Weitere Flüge sind dem aktuellen Planungsstand nach vor dem 29. März 2022 nicht geplant. Ab diesem Tag soll dann einmal pro Woche geflogen werden. BR61 wird dann jeweils an Dienstagen auf dem Routing Taipeh-Bangkok-Wien verkehren. Die Rückflüge werden mittwochs als BR62 auf Wien-Bangkok-Taipeh durchgeführt. Momentan ist vorgesehen, dass Boeing 787-9 in Zweiklassen-Konfiguration zum Einsatz kommen. Eva Air ist nicht gänzlich vom Flughafen Wien „verschwunden“, denn im Rahmen von reinen Cargoflügen ist man rund dreimal wöchentlich präsent. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach der langen Durchstrecke unseren Fluggästen endlich wieder Flüge anbieten können. Wir garantieren mit unseren sehr hohen Hygienestandards und mit unserem gewohnten 5 Sterne-Service sichere und bequeme Flugerlebnisse“, so der für Österreich zuständige Eva-Air-General Manager Edward Ho.

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Businessjets: Sparfell baut die Flotte weiter aus

Die österreichische Bedarfsfluggesellschaft Sparfell hat ihre Flotte auf 14 Maschinen erweitert. Im kommenden Jahr will man einen Airbus ACJ319 in Betrieb nehmen. Derzeit rechnet man damit, dass es im ersten Quartal soweit sein wird. In den letzten Wochen hat Sparfell mehre Maschinen in die Flotte aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Cessna CJ2+, eine Challenger 350, zwei Falcon 7X und einen ACJ319. Mit der Aufnahme der Challenger 350 in die Flotte etabliert sich die Bombardier Challenger-Familie mit nun insgesamt sieben Flugzeugen als Flaggschiff für Sparfell. „Sparfells Philosophie ist es, maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Dies bedeutet, dass jedem Kunden genau das Flugzeug zur Verfügung gestellt wird, das seinem Bedarf entspricht. Das erklärt, warum wir eine so große Anzahl unterschiedlicher Hersteller und Flugzeugtypen in unserer Flotte haben. Sparfell ist vielseitig, fachkundig und konzentriert sich nicht nur auf einen Typ – wir sind ein Betreiber, der viele verschiedene Flugzeuge verwaltet“, so Edward Queffelec.

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Transavia kündigt Basis in Brüssel offiziell an

Lange diskutiert und nun wird es umgesetzt: Die Billigfluggesellschaft Transavia kündigt die Aufnahme von Ferienzielen ab dem Flughafen Brüssel an. Dahinter steckt jedoch nicht nur Expansion, sondern auch der Umstand, dass an der Homebase Amsterdam-Schiphol die Gebühren erhöht werden. Den vorläufigen Auftakt macht der Carrier mit einer Verbindung von Brüssel nach Innsbruck. Diese soll saisonal angeboten werden. Der Erstflug ist für den 23. Dezember 2021 angekündigt. Eigentlich wollte man diese Strecke schon im Vorjahr fliegen, jedoch machte die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. „Wir freuen uns, Transavia am Brussels Airport begrüßen zu dürfen, eine Fluggesellschaft, die sich seit vielen Jahren auch bei belgischen Reisenden auf der Suche nach einem sonnigen Reiseziel zunehmender Beliebtheit erfreut“, sagte Arnaud Feist, CEO des Brussels Airport. „Darüber hinaus bietet der Wintersportflug nach Innsbruck unseren Reisenden ein neues Ziel in unserem ständig wachsenden Städtenetz in Europa.“ Eine Boeing 737 wird stationiert Die Pläne der Transavia auch ab Brüssel zu fliegen ziehen sich schon länger hin. Eigenen Angaben nach plant man schon seit rund 1,5 Jahren einen Teil des Angebots von Amsterdam-Schiphol in die Hauptstadt Belgiens zu verlagern. Ein Grund dafür sind auch die vergleichsweise hohen Flughafengebühren in den Niederlanden. Die Corona-Pandemie führte jedoch dazu, dass Transavia den Belgien-Plan erst verspätet umsetzen kann. Im ersten Schritt will man im Sommer 2022 ab Brüssel die Ziele Alicante, Ibiza, Heraklion und Faro anbieten. Geplant sind nach Ibiza und Faro vier Umläufe pro Woche. Nach Alicante soll es fünf bis sechs Mal wöchentlich gehen und nach Heraklion geht es

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SkyUp kündigt Wien-Lwiw an

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp kündigt eine zweite Österreich-Strecke an. Ab 22. April 2022 will der Carrier zweimal pro Woche zwischen Lwiw und Wien fliegen. Man tritt damit in den direkten Wettbewerb mit Austrian Airlines. Bislang haben sich Wizz Air und Ryanair von dieser Route ferngehalten. Der ungarische Lowcoster hat ab Wien-Schwechat die ukrainischen Ziele Kiew-Schuljany, Kharkiv und Saporischschja im Programm. Die zuletzt genannte Destination wurde jedoch seit der erstmaligen Ankündigung im Frühjahr 2020 kein einziges Mal angeflogen, sondern die Aufnahme wurde seither stets immer um ein paar Wochen oder Monate nach hinten verschoben. Der Mitbewerber Ryanair hat Kiew-Borispil und Kherson im Flugplan ab Wien. Die zweite Österreich-Strecke, die Skyup bedienen will, ist Borispil-Salzburg. Diese soll am 26. Dezember 2021 aufgenommen werden und saisonal bis inklusive 26. Feber 2022 bedient werden. Bei Erfolg ist eine Fortführung möglich. Ab Salzburg kündigt Wizz Air seit längerer Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Kiew-Schuljany an. Diese wurde analog zu Saporischschja ab Wien bislang nicht aufgenommen, jedoch mehrfach nach hinten verschoben.

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CMA CGM bestellt vier A350F

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte mit der französischen CMA CGM Group einen Kaufvertrag über vier Frachtflugzeuge des Typs A350F abschließen. Damit konnte der Hersteller einen weiteren Neukunden für dieses Muster gewinnen. Unter Berücksichtigung dieser Order soll die Airbus-Frachterflotte auf neun Exemplare steigen. Unter anderem werden hat man vier A330-200F und einen A330-200, der noch konvertiert werden soll. Zuletzt hatte sich auch Singapore Airlines für den A350F entschieden und will damit bestehende Boeing 747-400F ablösen.

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Zwangsgrounding für brasilianische ITA

Die brasilianische Fluggesellschaft ITA Transportes Aéreos musste am 17. Dezember 2021 den Flugbetrieb einstellen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung suspendiert hat. Betroffen sind 15 Strecken innerhalb Brasiliens, die bislang mit fünf geleasten Airbus A320 betrieben wurden. Der Carrier hat den Flugbetrieb erst im Juni 2021 aufgenommen. Als Begründung für das Zwangsgrounding gab die zuständige Aufsichtsbehörde an, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit von ITA nicht ausreichend ist. Ob die brasilianische Fluggesellschaft jemals den Flugbetrieb wiederaufnehmen kann, ist derzeit völlig unklar. Die offizielle Kommunikation ist, dass man sich in einer internen Umstrukturierung befindet. Diese werde in enger Absprache mit der ANAC durchgeführt. Bereits in den letzten Wochen sorgte der Carrier lokal für Schlagzeiten, denn man hatte immer wieder Probleme Löhne und Rechnungen pünktlich zu bezahlen.

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Hahn: Rheinland-Pfalz fordert Subventionen von insolventem Airport zurück

Das deutsche Bundesland Rheinland-Pfalz fordert vom insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn gewährte Subventionen zurück. Man folgt damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Die Wahrscheinlichkeit, dass die rund zehn Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfließen werden, ist aber gering. Grund: Der Airport ist pleite. Auch ist derzeit völlig unklar, ob ein möglicher Käufer für die seitens des EuGH illegal erklärten Beihilfen zur Kasse gebeten werden könnte. Die Landesregierung versuchte dies mit Hilfe eines Antrags aus vorläufigen Rechtsschutz zumindest aufzuschieben, um für Klärung sorgen zu können, jedoch lehnte der EuGH den Aufschub ab. Daher musste ein Schreiben mit der Rückforderung der Betriebsbeihilfen aus den Jahren 2017 und 2018 an die insolvente Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH verschickt werden. Das Land Rheinland-Pfalz zog sich im Jahr 2017 zurück. Der 82,5-prozentige Mehrheitsanteil wurde an die chinesische HNA Gruppe verkauft. Diese jedoch ist zwischenzeitlich kollabiert und zog den Airport mit in den Strudel der Pleite. Das Land Hessen hält weiterhin 17,5 Prozent am Flughafen Frankfurt Hahn. Wie es nun weitergehen wird, werden wohl auch die Handlungen des Insolvenzverwalters der nächsten Tage zeigen. Am Montag endete um 11 Uhr 00 die Frist für die Abgabe von Angeboten. Zuvor sprach Masseverwalter Jan Markus Plathner von einem „regen Interesse“ seitens Investoren. Wie viele seriöse und verbindliche Angebote er erhalten hat und mit wem in Verhandlungen getreten wird, zeigt sich dann in Kürze. Ein Indiz dafür, dass möglicherweise noch nicht so viel vorangeschritten ist, zeigt auch der Umstand, dass sich ein Sprecher des Insolvenzverwalters dahingehend äußerte, dass auch nachträgliche Interessensbekundungen angenommen werden. Erst im

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Frankfurt: Malta-Air-737 „schleppt“ Stange mit

Auf dem Flughafen Frankfurt am Main erlitt die von Malta Air betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QAH einen ungewöhnlichen Zwischenfall auf dem Boden. Offensichtlich verabsäumte das Bodenpersonal eine Stange, die zum Schleppen bzw. Pushback von Flugzeugen genutzt wird, zu entfernen. Der Vorfall, der sich am 17. Dezember 2021 ereignet hat, blieb zunächst unbemerkt. Der Mittelstreckenjet rollte über das Vorfeld als ob nichts wäre. Das große Metallteil verkantete sich unter der Maschine und führte dazu, dass eine starke Funkenentwicklung entstanden ist. Dadurch wurde die 9H-QAH zumindest leicht beschädigt. Videos und Fotos, die von Augenzeugen aufgenommen wurden, zeigen, dass sich die Stange, die normalerweise für Pushbacks und zum Schleppen genutzt wird, unter dem rechten Triebwerk der Boeing 737-800 verkantet hat. Dem Cockpit-Personal von Ryanair scheint dies zunächst nicht aufgefallen zu sein, denn anders ist nicht zu erklären, dass das Rollen so lange fortgesetzt wurde. Anschließend wurde der Vorgang sofort unterbrochen und die Passagiere wurden zum Verlassen des Mittelstreckenjets aufgefordert. Die 9H-QAH sollte eigentlich als FR2907 nach Fuerteventura fliegen. Das war – aufgrund des Boden-Vorfalls – nicht möglich. Diese Boeing 737-800 wurde im Anschluss von Technikern untersucht und Beschädigungen wurden behoben. Am Abend des 18. Dezember 2021 überstellte Malta Air das betroffene Flugzeug als FR15 nach Berlin-Brandenburg. Seit 19. Dezember 2021 ist die 9H-QAH wieder im aktiven Liniendienst. Der „Comeback“-Flug wurde als FR146 nach London-Stansted durchgeführt.

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Easyjet gibt Southend kleinen Lichtblick

Der Flughafen London-Southend gilt als großer Verlierer der Corona-Pandemie, denn der Airport hat sämtliche Linienflüge verloren. Die Billigflieger Ryanair und Easyjet haben den Rücken gekehrt und die Regionalfluggesellschaft Flybe verabschiedete sich in Richtung Insolvenz. Nun gibt es einen kleinen Lichtblick. Der Lowcoster Easyjet kündigt ein zumindest kleines Comeback in Southend an und will zwei Strecken ab diesem Airport anbieten. Ab 1. Mai 2022 will der orangefarbene Billigflieger viermal wöchentlich nach Palma de Mallorca fliegen. Einen Tag darauf sollen sechs wöchentliche Flüge nach Málaga aufgenommen werden. Für Southend ist das aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die anderen Flughäfen, die der britischen Hauptstadt zugeordnet sind, kamen besser durch die Krise. Southend ist der einzige Airport, der sämtliche Linienflüge verloren hat. In der aktuellen Winterflugplanperiode 2021/22 gibt es überhaupt keine planmäßigen Abflüge ab diesem Airport.

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Lufthansa und VC kündigen gegenseitig Verträge auf

Zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und Lufthansa haben sich die Fronten wieder verschärft. Zunächst wurde seitens der Kranich-Geschäftsführung die so genannte Perspektivvereinbarung einseitig aufgekündigt. Nun sieht sich die VC „genötigt“ den Vergütungstarifvertrag per 30. Juni 2022 zu kündigen. Aus internen Rundschreiben der Lufthansa Group geht hervor, dass man die ursprünglich gemachten Flottenziele nicht mehr einhalten kann. Die Vereinigung Cockpit sieht das naturgemäß anders und spricht von einer unnötigen Eskalation laufender Verhandlungen. Die Perspektivvereinbarung wäre ein „große Friedensvereinbarung“ gewesen und betrifft die Piloten von Lufthansa, Germanwings, Lufthansa Cargo, Lufthansa Aviation Training und teilweise auch noch Condor. „Die Lufthansa Group möchte mit der PPV-Kündigung offensichtlich gerade die Beschäftigtengruppe unter Druck setzen, die bisher den größten Krisenbeitrag für den LH Konzern geleistet hat. Das verurteilen wir scharf“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Piloten haben sich in großer Verbundenheit zum Unternehmen zu Einsicht und großen Einschnitten bereit erklärt. Dies war als verantwortungsvoller Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Lufthansa temporär unumgänglich. Die Begehrlichkeit einer Verstetigung dieser absenkten Bedingungen über die Krise hinaus erfährt seitens der VC eine klare Ablehnung.“ Nun kontert die Pilotengewerkschaft und will den Vergütungstarifvertrag mit Wirksamkeit zum 30. Juni 2022 aufkündigen. Beide Seiten betonen aber, dass man den Verhandlungsweg beibehalten will. Offensichtlich ist aber, dass Lufthansa neue, möglicherweise günstigere Verträge haben will. Von der Arbeitnehmerseite wird immer wieder vorgeworfen, dass konzernintern die Nutzung günstigerer AOCs sowie die Ausflaggung ins Ausland vorangetrieben werden sollen.

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